Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bedürfnis f.
bedürfnis , f. und n. indigentia, egestas, res cujus egemus. 1 1) weiblich: aus äuszerster bedürfnis. Rabener 4, 71 ; seine gattin, die er liebt und von der er geliebt wird, schmachtet in der äuszersten bedürfnis. Lessing 7, 63 ; konnte nun wol dieser bewegungsgrund durch die bedürfnis des staats aufgewogen werden? Garve zu Cic. de off. s. 212 ; weil verschiedene mitglieder dieser zünfte bei bereicherung der sprache eben nicht ekler wahl sein und auch wol die bedürfnis nicht genau mochten untersucht haben. Klopstock 12, 199 ; die unumgängliche bedürfnis. Kant 2, 120 ; ungeachtet dieser dringen…