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Bedürfnis

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Bedürfnis

Bd. 2, Sp. 171
BedürfnisSg -ß, gelegentl -ss, Pl gelegentl -ße; mit rund 650 Belegen dem teilweise konkurrierenden Wort ‘Bedarf’ (15 Belege) weit überlegen; fem nur A(LA I 1,234,10) 7. Nachr BergbIlmenau 20.2.94 [G/Voigt BergwKomm]; sehr häufig Pl; häufig iVbdg mit Attr u in stereotypen Verb-Vbdgn wie ‘B. befriedigen’; Hauptmasse der Belege in 1 b  1 Zustand u Gefühl des Bedürfens   a als dem Menschen u allen Lebewesen eingeborene Antriebskraft; in allgemeinen Äußerungen u individuellen Bezügen; mehrf in Selbstaussagen G-s  Die Menschheit ist bedingt durch B-se. Sind diese nicht befriedigt, so erweis’t sie sich ungeduldig; sind sie befriedigt, so erscheint sie gleichgültig. Der eigentliche Mensch bewegt sich also zwischen beiden Zuständen; und seinen Verstand .. wird er anwenden, seine B-se zu befriedigen; ist es geschehen, so hat er die Aufgabe, die Räume der Gleichgültigkeit auszufüllen .. Erheben sich .. die B-se, treten sie aus dem Kreise des Gemeinen heraus, so ist der Gemeinverstand nicht mehr hinreichend .. die Region des Irrthums ist der Menschheit aufgethan GWB422,181,20u25 u 182,5 MuR(539)  Jedes B. dessen wirkliche Befriedigung versagt ist, nöthigt zum Glauben GWB20,413,24 Wv II 18  eigentlich ergreift der Aberglaube nur falsche Mittel, um ein wahres B. zu befriedigen .. Denn wer kann sagen, daß er seine unerläßlichen B-se immer auf eine reine, richtige, wahre .. Weise befriedige GWBN3,160,8u13 FlH III RBacon  Er [Wilh] erinnerte sich der Zeit, in der sein Geist durch ein unbedingtes hoffnungsreiches Streben empor gehoben wurde .. Es ward ihm deutlich, wie er letzt in ein unbestimmtes Schlendern gerathen war .. aber deutlich konnte er nicht sehen, welches unüberwindliche B. ihm die Natur zum Gesetz gemacht hatte, und wie sehr dieses B. durch Umstände nur gereizt, halb befriedigt und irre geführt worden war GWB21,226,16u17 Lj II 14  Das B. meiner Natur zwingt mich zu einer vermanichfaltigten Thätigkeit, und ich würde in dem geringsten Dorfe und auf einer wüsten Insel eben so betriebsam seyn müßen um nur zu leben GWBB5,228,18 Knebel 3.12.81  Niemand, wenn er auch noch soviel besitzt, kann ohne Sehnsucht bestehen; die wahre Sehnsucht aber muß gegen ein unerreichbares gerichtet seyn, die meinige war es gegen die bildende Kunst .. in dieser Richtung schien ich mir ein nie zu befriedigendes Bedürfniss augenblicklich zu befriedigen GWB28,368 DuW 12 Plp GWB28,289,20 DuW 14 GWB422,6,24 Üb:Lavater,Pilatus metaphor von Organischem, Tier u Pflanze, einmal auch von Anorganischem  Wurden wir vorher bei dem Beschauen einzelner Farben gewissermaßen pathologisch afficirt .. so führt uns das B. nach Totalität, welches unserm Organ eingeboren ist, aus dieser Beschränkung heraus GWBN1,324,2 FlD 812  Natur .. die Göttin .. zwiefach bestimmte | Sie das höchste Gesetz, beschränkte jegliches Leben, | Gab ihm gemess’nes B., und ungemessene Gaben, | .. streute sie aus, und ruhig begünstigt | Sie das muntre Bemühn der vielfach bedürftigen Kinder GWB3,89 MetamTiere 8  Nicht allein alle Felsarten des Urgebirges, sondern bis herauf zum bunten Sandstein und weiter haben das B. sich in mannichfachen regelmäßigen Richtungen zu trennen GWBN9,234,6 GestaltgAnorgMassen [1824]   b Bedarf, Erfordernis, bedingt von Zeit, Umwelt u Lebensumständen; mehrf ‘B(-se) der Zeit’; in Äußerungen über hist Verhältnisse1) u Betrachtungen über Öffentlichkeit, Wissenschaft, Kunst, insbesondere Baukunst ua, auch Fragen des prakt Lebens; häufig iZshg mit G-s Aufgabenkreis; mehrf iVbdg mit Begriffen der Zeit u Dringlichkeit wie: des Tages, täglich, gegenwärtig; des Augenblicks, augenblicklich; nächst, neu(est)  [Staatsutopie] Das größte B. eines Staats ist das einer muthigen Obrigkeit, und daran soll es dem unsrigen nicht fehlen GWB251,212,20 Wj III 11  das reine Interesse am Gegenstand .. und doch sind .. die Einsichten der Menschen in natürliche Dinge durch jenes weniger gefördert worden, als durch ein nahe liegendes B., durch einen Zufall .. und durch mancherlei Art von Ausbildung zu entschiedenen Zwecken GWBN3,131,1 FlH III  Die Wissenschaften werden selten nach dem was sie zu ihrer Aufklärung bedürfen, sondern meist nur nach dem B. der Zeit behandelt, in welcher sie zur Sprache kommen GWBN52,240,2 Fl Plp  Der Baukünstler kommt oft, durch den Widerspruch des Vorsatzes und der Ausführung, in Verlegenheit und es begegnet ihm, daß er bey Anwendung des Überlieferten auf die nächsten Forderungen und B-se in einen Conflict geräth, aus dem er sich kaum zu retten weiß GWBB38,161,22 Moller 12.6.24  Die Veterinär Schule kostet schon viel, doch leistet sie auch über Erwartung .. Sie wurde doch ex tempore angegriffen und nun entwickeln sich erst nach und nach die vielfachen B-se GWBB28,89,20 Voigt 16.5.17  der dritte Act Claudinens .. Da ich nun die B-se des lyrischen Theaters genauer kenne, habe ich gesucht, durch manche Aufopferungen dem Componisten und Acteur entgegen zu arbeiten GWB32,273,14 ItR  da ihm nach langem Sträuben nicht gelingen will .. jenes hohe Wollen mit den B-sen des Tags zu vereinigen, entschließt er sich, das Wirkliche für das Nothwendige gelten zu lassen GWB36,321,3 Zu brüderlAndenkWielands 1813 GWBB15,338 Zelter [Juli/Aug 00] K GWB33,71,1 Camp GWBHermDor VII 35 idVbdg ‘nach B.’ iSv nach Bedarf  [chem Laboratorium in Jena] Die angeschafften Erfordernisse würden seiner Zeit in das Inventarium der Anstalt eingetragen, so wie die .. einhundert Thaler später nach B. zu verwenden .. seyn GWBB45,24,5 Döbereiner 18.10.28  Der Gemahl [Hofrat Böhme] hatte leider nicht die glückliche Gabe, mit jungen Leuten umzugehen .. und sie für den Augenblick nach B. zu leiten GWB27,63,7 DuW 6 GWBN7,104,18 Rez:FSVoigt natürliches Bedürfnis, auch im heutigen Sinne von Notdurft  Auch das räuspern, schneizen, ausspucken pp macht sich nichts weniger als gut, auf der Bühne, man verrichte dergleichen Bedürfniße vor dem heraustretten Schaubühne 36,21 Regeln fSchauspieler [G/Wolff]  Der Reiche .. wenn er einen Säulengang, einen Vorhof anlegt, so bedient sich das Volk dessen zu seinem B. GWB30,74,13 ItR = GWBT1,203,7 v 16.9.86 GWB492,232,9 Mantegna,Triumphzug Plp GWB30,78,10 ItR = T1,214,20 v 19.9.86 als (standesbedingter) Anspruch, sich herleitend aus best Lebensgewohnheiten u Verwöhnung, Bequemlichkeit u Vergnügen; gelegentl mit krit Distanz  [Barbara üb Mariane:] In den ersten Zeiten ihrer Jugend hatte es ihr an nichts gemangelt; ihre Familie verlor durch eine Verwickelung von Umständen ihr Vermögen, das arme Mädchen war an mancherlei B-se gewöhnt GWB23,94,21 Lj VII 8  jedermann konnte in seiner eigenen Wohnung an herrlichen Werken ein stilles Behagen empfinden. Solche kunstreiche Umgebungen gehörten nun zu den B-sen des Bemittelten, zum Anstande des Wohlhabenden GWB341,72,12 KuARheinMain Köln  Daß Frankreich sich anfangs geschadet durch das Austreiben der Protestanten, welches ihm aber nachher zum Nutzen gedient, weil diese das B. des Luxus im Norden hervorgebracht und befördert GWB53,444,19 Notizb Plp  [Secretär:] Wir brachten dir so manche Freude zu. [Weltgeistl:] Und dranget mir so manch B. auf. | Nun war ich arm, als ich die Reichen kannte GWBNatT 1219 AAJw3,142,11 FGA Sulzer,Schöne Künste GWBB10,218,4 Jacobi 28.12.94   c Wunsch, Verlangen, innere Regung; mBez auf individuelle Interessen u zwischenmenschl Beziehungen; mehrf in Selbstaussagen G-s  Überraschung, die ihn [Wilh] auf das Theater brachte .. nur gleichsam im Traume erinnerte er sich jenes glücklichen Abends, wo er sich seiner liebsten .. Leidenschaft im Taumel ergeben hatte; die süße Befriedigung des Beifalles labte ihn noch in stiller Erinnerung, er nährte ein heftiges B., sich jenen Genuß wieder zu verschaffen GWB52,94,1 ThS IV 16  Ich will nur durch Florenz durchgehn und grade auf Rom. Ich habe keinen Genuß an nichts, biß jenes erste B. gestillt ist GWBT1,303,5 v 18.10.86  Derbe Sinnlichkeit. B. eines gegenwärtigen Genusses. Spätes Verhältniß zu den Weibern GWB46,395,7 Winckelm Plp  [Wilh an Natalie:] Das B. nach Freundschaft und Liebe war aufgeregt, überall schaut’ ich mich um es zu befriedigen GWB251,55,13 Wj II 11  [Lenardos Rede:] Doch was der Mensch auch ergreife und handhabe, der Einzelne ist sich nicht hinreichend, Gesellschaft bleibt eines wackern Mannes höchstes B. GWB251,189,15 Wj III 9 GWBB13,95,17 Schiller 17.3.98 GWB7,147,1 DivNot KünftDiv tendierend zu bzw iVbdg mit Gewohnheit; selten  [Lord:] da ich mich immerfort als einen Reisenden betrachte .. Ich bin an den Wechsel gewöhnt, ja er wird mir zum B. GWB20,320,9 Wv II 10  In meinen Jahren entschließt man sich schwer, alte Gewohnheiten, die, erst willkürlich, dann zum B. werden, zu unterbrechen und sich jenen Zufälligkeiten auszusetzen, die man bey einer Ortsveränderung immer zu erwarten .. hat GWBB49,275,2 Grüner 15.3.32  Der behagliche Obermarschall .. Ein täglich- und stündliches Behagen war ihm das unerläßliche B. seines Lebens GWB24,303,24 Wj II 4 Mann v50Jahren GWB27,318,14 DuW 10 GWB18,102,14 Unterhaltungen   2 Gegenstand des Bedürfens, Desiderat; mit wenigen Ausnahmen Pl; vorwiegend iZshg mit Beschaffung, Lieferung, Kosten; zum (tägl) Leben, zu spezieller Verwendung Erforderliches: Verpflegung, Nahrungs- u Genußmittel, Wohnungs-, Einrichtungs-, Gebrauchsgegenstände ua; Instrumente, Werkzeug, Gerätschaften; vorwiegend zu wissenschaftlichen u künstlerischen Zwecken, zu Experimenten, für Museen, Institute, Laboratorien ua  [üb des Adressaten ‘Reise in Brasilien’] Bey Durchlesung derselben bin ich Ihnen immer zur Seite .. Nicht geringe Aufopferungen, fast unerträgliches Entbehren auch der nächsten B-se und unerläßlichen Forderungen des Lebens GWBB45,214,11 Martius 28.3.29  Ihr Quartier im Schlosse soll aufs beste besorgt werden und ich denke es soll an nichts fehlen, auch was Sie sonst an den ersten und letzten B-sen nöthig haben möchten, soll parat seyn GWBB13,355,13 Schiller 25.12.98  [Dienstwohnung für Bibliotheksdiener Sachse] mit der Einschränkung, daß dem Zeichenacademie-Aufwärter Thomas .. der obere Stock und von dem Erdgeschoß soviel Raum übrig bleibt, sein Holz und was ähnliche B-se sind, unterzubringen GWBB30,167,1 Voigt 26./28.9.12  Physisches Cabinet .. dasjenige was zunächst für unsere Zwecke wünschenswerth sey, zu bemerken .. Als nun in Gefolg dieses Ihro Kaiserl. Hoheit Sich gnädigst geneigt erklärten, zu Anschaffung dieser B-se 1000 Rthlr. Sächs auszusetzen, so schritt man ernstlich zu Werke A(GJb30,30) Bericht [22.]11.12 K  [Schwierigkeiten beim Straßenbau] Anderer Vorfallenheiten nicht zu gedencken, welche allen unproportionirlichen Haußhaltungen gemein sind, wo man die Bedürfniße nicht zu rechter Zeit noch mit Rath anschaffen .. kan A(JbGG6,277) Promem 9.6.86  Welch ein glücklicher Mensch, rief Melina aus, könnte ich sein, wenn ich nur zweihundert Thaler besäße, um zum Anfange den Besitz dieser ersten theatralischen B-se [Dekorationen u Kostüme] zu erlangen GWB21,171,5 Lj II 6 GWB341,125,20 KuARheinMain Frankf GWB28,33,3 DuW 11 GWBBaubedürfnis GWBBildbedürfnis GWBChristenbedürfnis GWBFeldbedürfnis GWBFreundschaftsbedürfnis GWBFutterbedürfnis GWBGeistesbedürfnis GWBGeschmacksbedürfnis GWBGlockenturmsbedürfnis GWBHauptbedürfnis GWBHerzensbedürfnis GWBHolzbedürfnis GWBJugendbedürfnis GWBKirchenbedürfnis Koch- GWBKohlenbedürfnis GWBKriegsbedürfnis GWBKunstbedürfnis GWBLandesbedürfnis GWBLebensbedürfnis GWBLehrbedürfnis GWBLiebebedürfnis GWBMenschen- Natur- GWBNot- GWBPfaffen- GWBPrivat- GWBPutz- GWBRaub- GWBReise- GWBRoman- GWBSeelen- GWBSicherheits- GWBSinnes- GWBSprach- GWBStaats- GWBTages- GWBTaschen- GWBTheater- GWBWohn- GWBZimmer-vgl zu 1 a GWBAntrieb GWBBegier GWBBegierde GWBBestreben GWBDrang GWBInstinkt GWBMangel Not Notdurft Sehnsucht Streben Trieb zu 1 b GWBBedarf GWBErfordernis GWBForderung Notdurft Notwendigkeit Nutzen Zweck zu 1 c GWBAnliegen GWBAntrieb GWBBegehr GWBBegehren GWBBegier GWBBegierde Verlangen Wunsch Trieb zu 2 GWBBedarf Notwendigkeit 1) vgl den Hinweis auf die “historische Kategorie” des Begriffs in dem Artikel ‘Bedürfnis’ in: Geschichtl Grundbegriffe, Bd1, 1972,457Wolfgang Herwig W. H.
11736 Zeichen · 138 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    bedürfnisf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +3 Parallelbelege

    bedürfnis , f. und n. indigentia, egestas, res cujus egemus. 1 1) weiblich: aus äuszerster bedürfnis. Rabener 4, 71 ; se…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Bedürfnis

    Goethe-Wörterbuch

    Bedürfnis Sg -ß, gelegentl -ss, Pl gelegentl -ße; mit rund 650 Belegen dem teilweise konkurrierenden Wort ‘Bedarf’ (15 B…

  3. Spezial
    Bedürfnis, kommunikativesn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Bedürfnis , n , kommunikatives потребность , ж , коммуникативная

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit beduerfnis

11 Bildungen · 8 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von beduerfnis 3 Analysen

be- + duerfnis

beduerfnis leitet sich vom Lemma duerfnis ab mit Präfix be-.

Alternativen: be-+durf+-nis bedurf+-nis

beduerfnis‑ als Erstglied (8 von 8)

bedürfnislos

Pfeifer_etym

beduerfnis·los

bedürfen Vb. ‘brauchen, nötig haben’, ahd. bithurfan ‘bedürftig sein, brauchen, bedürfen’ (um 800), mhd. bedurfen, bedürfen, mnd. bedörven, …

Bedürfnislosigkeit

Pfeifer_etym

beduerfnis·losigkeit

bedürfen Vb. ‘brauchen, nötig haben’, ahd. bithurfan ‘bedürftig sein, brauchen, bedürfen’ (um 800), mhd. bedurfen, bedürfen, mnd. bedörven, …

Bedürfnisprüfung

DERW

beduerfnis·pruefung

Bedürfnisprüfung, F., ›Prüfung eines An- trages auf Zulassung zu einem Beruf oder Gewerbe daraufhin ob ein öffentliches Be- dürfnis danach b…

Bedürfnißglaube

Campe

beduerfniss·glaube

○ Der Bedürfnißglaube , des — ns, o. Mz. ein Glaube, der gleichsam ein Bedürfniß ist, ohne welchen wir nicht bestehen d. h. nicht ruhig sein…

Bedürfnißlos

Campe

beduerfniss·los

○ Bedürfnißlos , — er, — este, adj. u. adv. ohne Bedürfnisse, keine Bedürfnisse habend. »Er aber geht bedürfnißlos wie ein — Gott umher, und…

beduerfnis als Zweitglied (1 von 1)

Geltungsbedürfnis

RDWB1

Geltungsbedürfnis n (Lakune) потребность в (общем) признании

Ableitungen von beduerfnis (2 von 2)

unbedürfnis

DWB

unbedürfnis , n. , als neubildung bei Campe, zur bezeichnung eines mangels des bedürfnisses und des unnöthigen, dessen man nicht bedarf 5, 1…

urbedürfnis

DWB

urbedürfnis J. v. Düringsfeld Dalmatien 1, 32 ; hwb. d. staatswiss. 7 2 , 138. —