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Ur

as. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
33 in 20 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Ur

Bd. 7, Sp. 610
Wossidia Ur Uurt f., m. Ortstein, eisenhaltige, rostfarbene verfestigte Erdschicht im durch Humussäuren ausgelaugten Sandboden: 'so auch mit der Uhr. Diese steht an einigen Orten, insonderheit im Amt Ribnitz ..., so nah unter der Oberfläche, daß nur ohngefähr 4—5 Zoll gute Erde vorhanden ist' Eng. Landw. 3, 411; 'der größte Theil des Bodens (in der Rostocker Heide) bestehet aus Morrerde und Seesand mit Uur oder Ortstein vermischt und hat in einer Tiefe von anderthalb bis 3 Fuß eine Unterlage von Ortstein' Gem. Aufs. 1796, S. 106; 'der sogenannte Ur' Nolde 1, 3; 'Eisenerde, Uhr' Land. Ann. 1818, S. 284; 'Gänge des Ortsteins oder Urs' Bül. Grunds. 189; hier steiht de Ur so flott RoRostock@KörkwitzKörkw; Klock; irrtümlich mit dem sonst Klump genannten Raseneisenerz gleichgesetzt: Uer Eisenerde, Rasenstein Mi 96a; Urt Raseneisenstein 98b. Zum Unterschied von Ur und Klump vgl. Meckl. 31, 105 ff. Syn.: Klashahn 2, Uurtstein, Voßierd'. D. Wb. 11, 3, 2354. — Br. Wb. 5, 154; Kü. 3, 543; Me. 5, 252.
985 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    urPräf.

    Köbler As. Wörterbuch

    ur , Präf. nhd. aus, heraus ne. out (Präf.) Vw.: s. -dêli*, -fūr*, -hêtian*, *-hêto, -kundio*, -lagi, -lôf*, -slaht, -th…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ur

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +1 Parallelbeleg

    lectorAWB, lectar-arAWB, lectur-urAWB m. a/i-St., n. a-St., in B, GB, in Gl. 2,50,10 (2. Viertel des 9. Jh.s). 86,27 (Mi…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ÛRstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    ÛR stm. aurochse, waldstier. lat. urus ; Graff 1,459. der ûre Reinh. 1353. im was sîn houbet grœʒer danne eim ûre Iw. 25…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ur

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)

    ur-, s. or-; z. B. ur-sale.

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ur

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Ur , ein sehr altes Wort, nicht allein in der Deutschen, sondern fast in allen Sprachen, welches indessen im Deutschen n…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Ur

    Goethe-Wörterbuch

    Ur [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ur

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Ur , soviel als Auerochs.

  8. modern
    Dialekt
    ur

    Schweizerisches Idiotikon · +6 Parallelbelege

    ur Band 1, Spalte 420 ur 1,420

  9. Spezial
    ur

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    ur [ūr] m. (urs) 1 Rand m. 2 Kante f., Brettkante f. (→ fos) 3 (pro na peza) Saum m., Bord n., Einschlag m., Einfassung …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ur

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