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Licht

ahd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Licht Pl.

Bd. 4, Sp. 905
Wossidia MeckWBNLicht Pl. -er, -en n. Licht 1. Kerze a. Verwendung und Herstellung: die Beleuchtung durch Kerzen galt als kostbar; die Gutshäuser und wohlhabenden Bürgerhäuser in den Städten ausgenommen, bediente man sich ihrer statt Kienspan oder Öllampe (Krüsel, s. d.) gewöhnlich nur zu besonderen Anlässen und an Festtagen; das Gesinde auf den Höfen erhielt nur wenig Lichte: jede Woch kregen wi ein Licht, dor müßten wi mit utkamen Wi Wismar@MaßlowMaßl; die zeitige Arbeit in den Ställen mußte meist im Dunkeln getan werden; beim Hackels sniden, Anschirren der Pferde und abends beim Einfahren pflegten die Knechte zuweilen mit dem Feuerzeug zu pinkern; in den bäuerlichen Wirtschaften, auch vielfach in den städtischen Haushalten wurden die Lichte zur Schlachtzeit selbst hergestellt; auf den Gutshöfen war es die Arbeit der Frauen Kern Hof. 1, 202; 291; in den Städten verfertigten und vertrieben Kerzengießer (a. Spr. Kersengeter, s. d., ob. Sp. 225), auch Lichtgeiter, -trecker oder Lichthaken genannt, die Kerzen Gü Feuerord. 1676; Pfitzn.-K. 40; in Ro ist das Gewerbe der Kerzengießer schon Ende des 13. Jahrh. belegt Beitr. Rost. 2, 3, 95. Die Kerzen waren aus Rinder- oder Schaftalg, in bes. Fällen auch aus Wachs; Paraffin- und Stearinkerzen kamen erst später auf Horn Selmsd. 2, 21; die Dochte waren aus Baumwolle, seltener aus Flachsgarn oder Werg. Die Kerzen wurden entweder gezogen oder gegossen; das Ziehen der Kerzen: in den Lichtgießtrog (Licht-, Lichtertrogg, Talgblock, -kist), einen Eichenblock, in den eine etwa 40 bis 50 cm tiefe und 15—20 cm breite Rinne eingemeißelt ist (s. Abb.), aber auch Behälter aus Metall oder gebranntem Ton, wird kochendes Wasser und darauf flüssig gemachter Talg gegossen; mehrere, gewöhnlich 8—12, Baumwollfäden, die an einem längeren Stock (Lichtspät) befestigt und zuweilen mit Steinchen beschwert sind, werden in den Talg getaucht oder in ihm hin und her gezogen; zum Erkalten des um den Docht herum haften gebliebenen Talgs werden die Stöcke dann über zwei Stuhllehnen oder auf eine Leiter, die auf zwei Böcken liegt, gelegt; der Vorgang wird so oft wiederholt bis die Kerzen die gewünschte Dicke erhalten haben; die letzten so gewonnenen nur noch. dünnen und sehr unregelmäßigen Kerzen nannte man Släpkatten oder Kattendarm. Gleichmäßiger und besser als die gezogenen waren die gegossenen Lichte; die oben offenen röhrenförmigen Formen (Licht-, Lichterform) aus Blech, Zinn singlecolLichttrogg (Heimatmuseum Waren) oder Messing, auch Glas verjüngen sich nach unten zur Spitze hin etwas und haben an der Spitze ein Loch für den Docht, der dort mittels eines Holzstäbchens festgeklemmt wird; oben wird der Docht an einem über die Form gelegten Nagel oder Knüttelsticken befestigt; die Lichtformen sind gewöhnlich zu mehreren fest verbunden (s. Abb.); sie werden beim singlecolLichtform (Heimatmuseum Waren) Gießen in den Sand gesteckt; vgl. Beitr. Rost. 1, 3, 96; Nützl. Beitr. 1797, S. 345; Monh. 14, 4; Camm. Bil. 16. b. Aberglaube: die Frauen, die Lichte ziehen, müssen dabei tüchtig lügen, damit diese geraten Jb. 9, 215; damit sie nicht knistern Staud. Ernst. 125; beim Säugling soll zwischen Geburt und Taufe ein Licht brennen, damit die Unterirdischen ihn nicht holen Arch. Landesk. 16, 337; oder vertauschen PaParchim@BroockBroock; Ro; Tauflichter soll man nicht ausblasen, sonst bläst man dem Kinde das Lebenslicht aus Ro; brennt der Docht des bei einem Toten gebrannten Lichtes noch lange fort, so stirbt in geraumer Zeit keiner, ist er bald aus, stirbt bald einer in dem Hause, wohin der Rauch zieht; zieht er nach oben, im eigenen Hause; wenn ein der Kirche geschenktes Licht von selbst wieder erlischt, stirbt derjenige, für den es gegeben war, brennt es hell, hat derselbe Glück in der Welt; wer das Licht nicht putzt, sondern einen lang herausragenden Docht duldet, bekommt einen Mann oder eine Frau mit einer langen Nase; ein Funke am Docht des brennenden Lichtes bedeutet einen Brief für denjenigen, welchem er zugekehrt ist Bartsch 2, 94; 317; 3 Lichte auf dem Tisch bedeuten eine heimliche Braut im Hause Wa; Lichte, welche auf einem Sarg gebrannt haben, sollen vor Diebstahl schützen Schildt 148; Bartsch 2, 94; eine Schnuppe am Licht bedeutet einen Dieb im Haus Staud. Ernst. 126; Diebe können in einem Hause, wo die Totenlichte statt mit der Schere mit der Hand gelöscht wurden, kein Licht anzünden Bartsch 2, 94. c. sprachlicher Niederschlag: 'do ghote wy licht' (Wi 1411) Jb. 91, 205; '7 pen. vor ½ punt lichtes' (Wi 1530) ebda; 'die liechter in der Kirchen' (1602) Horn Selmsd. 1, 267; übertr. auf einen Menschen mit klarem Verstand: hei wir jo kein von de groten Lichters (war nicht übermäßig begabt) Karn. Grap. 25; mit bestimmter Zahl: stäk man twei (drei) Lichter an im Tanzreim Gaus uppe Däl Schw Quest; SchöSchönberg@BülowBül; Ausruf bei bes. Ereignissen: 15 Lichter müssen brennen, Vadderbraudersœhn is tau Hus kamen WaWaren@JabelJab; sett twei Lichter up 'n Disch, Vadderbraudersœhn kümmt Schö Schönberg@GrevesmühlenGrev; twei Lichter up 'n Disch, de Stülowsche Schult will danzen! RoRostock@DoberanDob; die stets lotrechte Haltung der Kerze gibt Anlaß zu Vergleichen: 'So grade as een Licht' (von jungen Mädchen; 1736) Kohf. Hg. 24, 2b; vom Baumbestand: dat is all' schier as 'n Licht Wa; vom Getreide auf dem Felde GüGüstrow@GülzowGülz; dei (ein sehr alter Mann) geiht noch as 'n Licht Ro. In Redensarten und sprw. Wendungen liegt neben der Bedeutung Kerze auch, davon nicht immer zu scheiden, Lampe oder andere künstliche Lichtquelle zugrunde; bei schwerer Arbeit seufzt man: wenn wi dorvon af sünd, willn wi 'n Licht upt Altor schenken MaMalchin@Groß HelleGHelle; einen dat Licht hollen möten ihm zu Diensten stehn müssen RoRostock@BartelshagenBart; de Swack möt den Kranken dat Licht hollen Klock; spöttische Weigerung: di sall de Deuwel dat Licht vördrägen! Wa; spöttisch: büst 'n hellen Jung', wenn du in jede Hand 'n Licht hest un up 'n Kopp ok noch ein WaWaren@LehstenLehst; wenn abends die Sterne sichtbar werden, heißt es: de leiw Gott stickt sin Lichter an HaHagenow@LoosenLoos; so auch vom Toten: dei möt abends an 'n Himmel de Lichter anstäken RoRostock@RibnitzRibn; einen dat Licht utpuusten jem. das Lebenslicht ausblasen, ihn töten; eine unbedächtige Handlung wird iron. getadelt: dat is jo grad' as Michelsen sin Kater, dei dat Licht upfret un in 'n Düüstern satt StaStargard@NeubrandenburgNBrand; zu einem, der mit dem Licht zu sehr spart: dat Licht brennt för de Dodigen, kann 't ok för de Lebennigen brennen! GüGüstrow@BützowBütz; einen dat Licht inne Hand gäben jem. eine Handhabe geben Wo. Sa.; Wetterregel: Mariken (Mariä Verkündigung, 25. März) puust't 't Licht ut, Michel (29. September) steckt 't Licht wedder an Wa; StaStargard@JatzkeJatzke; Pa Parchim@PlauPlau; nu heff ick dat Licht verköfft sagt der Schneider, der von Ostern an bei Tageslicht arbeitet LuLudwigslust@ZiegendorfZieg. 2. heller Schein, Helligkeit, Tageslicht; bildl.: ehr (dem kleinen Mädchen) geiht richtig 'n Licht up, wenn sei ehr Mudding süht so erhellt sich ihr Gesicht RoRostock@DierhagenDierh; sonst im Sinne von verstehen, begreifen: Reut. 7, 345; einen (dat) Licht gäben jem. eine Sache erklären, aufklären StaStargard@ZiddorfZidd; Pa Parchim@DobbertinDobb; SchöSchönberg@VorwerkVorw; etwas ant Licht bringen aufklären, Klarheit drüber gewinnen, auch erraten MaMalchin@RemplinRempl; to Licht bei Tageslicht LuLudwigslust@NeustadtNeust; von ein Licht bet taun annern von früh bis spät, näml. vom Schein der Sonne bis zum Schein des Mondes, oder zu 1: vom Licht, das am Morgen, bis zum Licht, das am Abend brennt HaHagenow@PätowPät. 3. übertr. herabhängender Nasenschleim: puust din Licht man ut, wi kœnen noch sehn! Wi; GüGüstrow@GülzowGülz; hest twei Lichter vör de Näs'! WaWaren@Hohen WangelinHWang; 'n Petersburger Licht MaMalchin@WalkendorfWalk; seltener Lamp. 4. von den Zss. stellen sich zu 1, nach dem Verwendungszweck benannt, das Altoor-, Doden-, Gill'-, Karken-, Läs'-, Paasch-, Seel-, Wihnachtslicht, nach Form, Stoff und Herstellungart das Form-, Pick-, Stipp-, Talg-, Waßlicht, nach dem Wert das Dreilings-, Schillings-, Wittenslicht, sonstige Bi-, Deifs-, Spint-, Stammlicht; zu 2 das Abend-, Dag's-, Düwels-, Knips-, Nuurd-, Sumplicht. — Mnd. licht. — Dä. 276a; Da. 126b; Kü. 2, 294; Me. 3, 465; Schu. 18.
7910 Zeichen · 89 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    liht

    Althochdeutsches Wörterbuch

    liCht Gl 1,362,49 s. [h]lit.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lîcht

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    lîcht- s. lieht-, lîhte-.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lichtN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +12 Parallelbelege

    licht , N. nhd. Licht, natürliches Tageslicht, Helligkeit, Sonnenlicht, Kerze, Lampe, Leuchtkraft (Bedeutung örtlich bes…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    -Licht

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    -Licht , eine Ableitungssylbe, S. das vorige III. 1.

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    licht

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    licht auch Großschr (zB 37,89,9 u B5,75,23 ); einmal ‘lichten’ A(Knittermeyer 14,26) ; in Bed 1 häufig als signifikant p…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Licht

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Licht , nennen wir die Ursache der Helle od. das, was die äußern Gegenstände für den Gesichtssinn wahrnehmbar macht. Ueb…

  7. modern
    Dialekt
    Licht

    Elsässisches Wb. · +16 Parallelbelege

    Licht I [Liχt allg. ] f. 1. Leichenbegängnis. Morge n um elf U h re n wird d e r unser Gro ss vater begrab en ; wënn ir …

  8. Sprichwörter
    Licht

    Wander (Sprichwörter)

    Licht 1. Am jungen Licht (Neumond) ein schwarzes Horn, im alten wird's ein Regenborn. – Frischbier 2 , 2411. 2. Ans Lich…

  9. Spezial
    Licht

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    Licht n. (-[e]s,-er) 1 (Helligkeit) löm f. , lominus m. 2 (Glanz) slomin m. , splendur m. 3 (Tageslicht) lominus m. , de…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit licht

1.299 Bildungen · 796 Erstglied · 494 Zweitglied · 9 Ableitungen

licht‑ als Erstglied (30 von 796)

Lichtirrer

SHW

Licht-irrer Band 4, Spalte 327-328

Lichtloch

SHW

Licht-loch Band 4, Spalte 327-328

Lichtmeß

SHW

Licht-meß Band 4, Spalte 327-328

Lichtnarr

SHW

Licht-narr Band 4, Spalte 329-330

Lichtnelke

SHW

Licht-nelke Band 4, Spalte 329-330

Lichtputze

SHW

Licht-putze Band 4, Spalte 329-330

lichtscheu

SHW

licht-scheu Band 4, Spalte 329-330

Lichtseite

SHW

Licht-seite Band 4, Spalte 329-330

Lichtstock

SHW

Licht-stock Band 4, Spalte 329-330

Lichtweihe

SHW

Licht-weihe Band 4, Spalte 329-330

Lichtöl

SHW

Licht-öl Band 4, Spalte 329-330

Lichtabfluß

Campe

licht·abfluss

○ Der Lichtabfluß , — sses, Mz. — flüsse . 1) Der Abfluß des Lichtes, die Bewegung des Lichtes von einem strahlenden Punkte. 2) Abfließendes…

licht als Zweitglied (30 von 494)

sēntplicht

KöblerMnd

*sēntplicht , F., M. nhd. „Sendpflicht“ Hw.: s. sēntplichtich; vgl. mhd. sentpflihte E.: s. sēnt (1), plicht (1)

tatzlicht

BWB

-tatzlicht Band 3, Spalte 3,1330

ästlicht

BWB

-ästlicht Band 1, Spalte 1,659

Aufsichtspflicht

RDWB1

Aufsichtspflicht f jur. кто-л. обязан не оставлять кого-л. без контроля, без наблюдения, без присмотра Verletzung der ~ - нарушение обязанно…

Augenlicht

RDWB1

Augenlicht n übertr. sein ~ lässt nach - жизнь его покидает, свет меркнет в его очах, он умирает, он отходит

Flutlicht

RDWB1

Flutlicht n (Lakune) яркий свет прожекторов

Meldepflicht

RDWB1

Meldepflicht f (Lakune) [auch RDWB1 Anzeigepflicht ] etw. ist j-s ~ - кто-л. обязан доложить, сообщить о чем-л. в соответствующее учреждение…

Pflicht

RDWB1

Pflicht f долг обязанность Gute Laune ist Pflicht! - Хорошее настроение обязятельно! j-n in die Pflicht nehmen idiom. - привлечь кого-л. к к…

Rampenlicht

RDWB1

Rampenlicht n im Rampenlicht stehen idiom. - быть в центре (всеобщего) внимания im Rampenlicht leben idiom. - жить как на подмостках sich in…

Schlusslicht

RDWB1

Schlusslicht n das ~ sein - плестись в конце идиом. , тянуть всех назад идиом.

Stallpflicht

RDWB1

Stallpflicht f ~ für Hausvögel - безоговорочное требование со стороны властей держать домашнюю птицу в клетках (или вольерах)

Zwielicht

RDWB1

Zwielicht n неверный свет im Zwielicht j-n sehen - видеть кого-л. в неверном свете (напр., заходящего солнца) ins ~ bringen idiom. - постави…

abendlicht

DWB

abend·licht

abendlicht , n. abendliches licht, vorzüglich heiszt so die abends aufgehende Venus: komm du schönes abendlicht, das der lieb erfüllung gieb…

abfeilicht

DWB

abfeilicht , n. limatura, feilstaub, feilspäne. Paracelsus 1, 888 a sagt dafür abfeilach.

adlicht

BWB

adlicht Band 1, Spalte 1,154

afplicht

KöblerMnd

afplicht , F. nhd. „Abpflicht“ E.: s. af, pflicht R.: afplicht dōn: nhd. absehen von L.: MndHwb 1, 33 (afplicht dôn)

altārlicht

KöblerMnd

altār·licht

altārlicht , F. nhd. Altarlicht E.: s. altār, licht L.: MndHwb 1, 64 (altârlicht), Lü 255a (olterlicht)

ambachtesplicht

KöblerMnd

ambacht·esplicht

ambachtesplicht , F. nhd. „Amtspflicht“, Verpflichtung des Zunftbruders, Verpflichtung des Amtsbruders Hw.: s. ambachtplicht E.: s. ambacht,…

ambachtplicht

KöblerMnd

ambacht·plicht

ambachtplicht , F. nhd. „Amtpflicht“, Amtspflicht, Verpflichtung des Zunftbruders, Verpflichtung des Amtsbruders Hw.: s. ambachtesplicht E.:…

Ableitungen von licht (9 von 9)

belichten

Pfeifer_etym

licht Adj. ‘hell, leuchtend, strahlend, klar, dünn, gelichtet, mit weiten Zwischenräumen’, ahd. (8. Jh.), asächs. lioht, mhd. lieht, mnd. mn…

Belichtung

Pfeifer_etym

licht Adj. ‘hell, leuchtend, strahlend, klar, dünn, gelichtet, mit weiten Zwischenräumen’, ahd. (8. Jh.), asächs. lioht, mhd. lieht, mnd. mn…

erlichten

MNWB

erlichten , swv. , I. erleichtern, entlasten. — II. s. erlüchten.

lichte

DWB

lichte , f. lichtheit, helligkeit: die nacht begann herfür zu kommen und die liechte des tags uberziehen. Aimon bog. d; stufen im fels erlei…

Unlichte

RhWB

Un-lichte -le- Ess Sg. t. f.: Ungeduld; heww doch nich sonne (solche) U.!

urlicht

DWB

urlicht , n. (ur- C 4 c), in der literaturspr. des ausgehenden 18. jh. aufgekommen. syn. ur- oder alllicht Herder 7, 187 S. 1 1) eigenlicht …

verlichten

RhWB

ver-lichten: fərleχt, hell v. hell erleuchtet Klev , Emmerich .

zerlichten

LothWB

zer-lichten intr v. Bo. (nur im Infinitiv gebr.) zur Leiche gehen, ein Totenhaus besuchen, um vor der Leiche zu beten. zerl. < zur u. Licht …