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lich

ahd. bis Dial. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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28 in 14 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Lich

Bd. 3, Sp. 110b
Lich, eine Ableitsilbe, mit welcher aus Aussagewörtern, Grundwörtern und Umstandwörtern eine außerordentliche Menge Beilegungsund Umstandwörter gebildet werden, die in den meisten Fällen sich auch steigern lassen, und von welchen durch Anhängung der Silbe — keit neue Grundwörter abgeleitet werden können, die aber nicht von allen gewöhnlich sind. Man bildet mit dieser Silbe dergleichen Wörter 1) aus Aussagewörtern, welche bis auf wenige Ausnahmen die Endsilbe en vorher ganz, enden sie sich aber auf — ern oder — eln, nur das n vorher ganz wegwerfen. Bezeichnen diese Aussagewörter einen Zustand, so zeigt auch das mit — lich davon abgeleitete Wort die Anwesenheit dieses Zustandes an, und ist dann oft mit dem Mittelworte der gegenwärtigen Zeit gleichbedeutend. Tauglich, behaglich, hinlänglich, schmerzlich, ziemlich, was wirklich tauget, behaget, hinlangt, schmerzt, sich ziemt, oder taugend, behagend ; und die Gegenwörter untauglich, unbehaglich, unzulänglich, unziemlich  Begehrlich sein. Das ist mir nicht dienlich. Einige solcher Wörter werden nur umstandwörtlich gebraucht, z. B. erinnerlich. Die von Zustandwörtern auf — ern abgeleiteten sind niedrig wie diese selbst, z. B. es ist mir esserlich, speierlich  ich empfinde Lust zu essen, Neigung zum Speien  Lächerlich und weinerlich, die aber noch einige Nebenbedeutungen haben, machen davon eine Ausnahme. Zuweilen bezeichnet die Silbe — lich bei den von Zustandwörtern abgeleiteten Wörtern auch die Möglichkeit, in diesen Zustand zu gerathen. Wir sind sterbliche Menschen, die leicht sterben können und endlich sterben müssen. Einer Sache empfänglich sein, sie empfangen können, sie auf sich Eindruck  können ma= [] chen lassen. Bezeichnen diese Aussagewörter aber eine Handlung, so geht auch der Begriff der Handlung auf die mit — lich davon abgeleiteten Wörter über, und bezeichnet dieselbe entweder in einem thätlichen oder leidentlichen Verhältnisse. (1) I einem thätlichen, die Handlung, welche das Aussagewort bezeichnet, wirklich verrichtend, oder auf eine Art, welche dasselbe angiebt, verrichtend; oft aber auch nur, sie verrichten könnend. Erbaulich predigen, so predigen, daß man Andere dadurch erbauet, oder daß Andere dadurch erbauet werden. Eine bewegliche Rede, die Andere bewegt, rührt. Einem in etwas hinderlich, zu etwas beförderlich sein. Ein schrecklicher Anblick, der Schrecken erregt. Eine ersreuliche Begebenheit, die erfreuet. Verderbliche Kriege, welche verderben oder Verderben nach sich ziehen. Eine tödtliche Krankheit, welche tödtet oder den Tod verursacht. I diesen Fällen ist das Mittelwort der gegenwärtigen Zeit damit gleichbedeutend; hindernd, befördernd, erschreckend  (2) I einem leidentlichen Verhältnisse, wo es sowol bezeichnet: was wirklich gethan wird oder da ist, z. B. üblich, gebräuchlich, was wirklich geübt, gebraucht wird; als auch, was gethan zu werden verdient, z. B. eine bedenkliche Sache, die verdient, daß man sie bedenkt, oder auch, die Bedenken erregt, veranlaßt; ein verächtlicher Mensch, der verachtet zu werden verdient; am häufigsten aber, was gethan werden kann, und besonders, was sich leicht thun läßt. Beweglich, begreiflich, daulich, erdenklich, erweislich, füglich, glaublich , was sich bewegen, begreifen, dauen oder verdauen, erdenken, erweisen, fügen, glauben  läßt, oder leicht bewegen  läßt. So auch die Gegenwörter unbeweglich, unbegreiflich, undaulich oder unverdaulich, unerweislich, unglaublich  Von manchen sind die verneinenden Gegenwörter nicht gewöhnlich, z. B. unerdenklich, unfüglich  Dagegen sind viele von Aussagewörtern mit — lich abgeleitete verneinende Wörter sehr gebräuchlich, die ohne die Vorsilbe un — wenig oder gar nicht gebraucht werden. So sind von unaussprechlich, unergründlich, unermeßlich  die bejahenden Gegenwörter, aussprechlich, ergründlich, ermeßlich , wenig oder doch weniger, und von unausbleiblich  gar nicht gebräuchlich. I einigen Fällen wird der Silbe lich noch ein Wohlklangs=t vorgesetzt, als: flehentlich, hoffentlich, leidentlich, wissentlich , so auch in den von andern als Aussagewörtern abgeleiteten öffentlich, geflissentlich  Bei leserlich und fürchterlich ist dem — lich noch die Silbe er vorgesetzt, welche aber bei leserlich nicht nothwendig ist, indem man auch leslich sagt. 2) Aus Grundwörtern, (1) eine Ähnlichkeit, ein angemessenes Verhältniß  zu bezeichnen. Ein menschliches Ansehen, eine menschliche Gestalt. Ein männliches Gesicht. Weibliche Gesichtszüge. Fürstlich leben. Königlich handeln. (2) Eine Art und Weise zu bezeichnen; ohne Steigerung und zum Theil nur als Umstandwörter. Augenblicklich, im Augenblicke, sogleich. Jährlich, monatlich, wöchentlich, täglich, stündlich, in jedem Jahre, Monate  Mündlich, mit dem Munde; persönlich, in Person; schriftlich, brieflich, durch Schreiben, durch Briefe, oder in Gestalt einer Schrift, eines Briefes. Wörtlich, mit Worten. Bildlich, namentlich, gründlich  (3) Ein Eigenthum, einen Besitz und eine darin gegründete Eigenschaft zu bezeichnen. Die menschlichen Schwachheiten, die körperlichen Kräfte, die bürgerlichen Freiheiten, die gräflichen Güter, die königliche Würde. Hieher gehören auch räumlich, Raum und besonders vielen Raum habend; glücklich, unglücklich  gleichsam Glück, Unglück habend, enthaltend. Doch können diese letzten auch zu der folgenden Bedeutung gezogen werden, nach welcher die Silbe — lich (4) auch eine wirkende Ursache bezeichnet. Nützlich, schädlich, löblich, rühmlich, schändlich, schimpflich, Nutzen, Schaden, Lob  bringend oder verursachend. Abscheulich, bedenklich, erstaunlich  Abscheu, Bedenken, Erstaunen  erregend, verursachend. 3) Von andern Beilegungs= und Umstandwörtern, ebenfalls und besonders eine Ähnlichkeit[] oder den Begriff der Wörter, wovon sie abgeleitet sind, in einem geringen Grade zu bezeichnen. Weißlich, schwärzlich, röthlich, bläulich, grünlich  der weißen, schwarzen  Farbe, oder dem Weißen, Schwarzen  ähnlich. Kältlich, laulich, härtlich, weichlich, gröblich, kleinlich, dicklich, breitlich  dem Kalten, Lauen  ähnlich, ein wenig kalt, lau, hart, weich  I vielen Gegenden hängt man der Silbe — lich in diesem Falle überflüssiger Weise noch ein t an, weißlicht, schwärzlicht ; und im O. D. verwandelt man dieses — licht in — let, weißlet, schwärzlet, röthlet  Häusig giebt die Silbe — lich dem abgeleiteten Worte die uneigentliche Bedeutung des Wortes, wovon es abgeleitet ist, und bezeichnet eine Art und Weise. Sich höchlich freuen, in hohem Grade, auf eine vorzügliche Art. Sich gütlich thun. Bitterlich weinen. Es treulich meinen. Oft behalten diese Wörter aber auch die Bedeutung der Wörter, von welchen sie abgeleitet sind. Etwas gänzlich vertilgen, ganz. Erstlich, zuerst. S. Erstlich und Erstens. Einem sichtbarlich erscheinen, sichtbar. Sie können es sicherlich glauben, sicher, zuverlässig. Auf ähnliche Art werden mit — lich auch aus solchen Wörtern, die schon mit der Silbe — ig von andern abgeleitet worden sind, neue Wörter gebildet, welche oft genug auch in der guten Schreibart vorkommen, und in manchen Fällen, wenn man die einfachen Wörter nicht gebrauchen will, zur größern Bestimmtheit und Deutlichkeit gar nicht überflüssig sind. So gebraucht Wieland härtiglich für hart in uneigentlicher Bedeutung, um es von härtlich für, ein wenig hart, in der eigentlichen Bedeutung, festiglich für fest, um es von festlich (von Fest abgeleitet) zu unterscheiden. I O. D. aber wird diese doppelte Ableitsilbe — iglich sehr gemißbraucht, und sie wird in der guten Sprech= und Schreibart in den meisten Fällen als schleppend mit Recht vermieden. Dieselbe Bewandniß hat es mit der im O. D. üblichen Anhängung der Silbe — lich an Beilegungs= und Umstandwörter, die sich auf bar, sam und haft endigen. Noch schleppender und widerwärtiger werden solche Wörter, wenn ihnen als Umstandwörtern am Ende noch ein en, wie im O. D. auch geschieht, angehängt wird, z. B. herziglichen, männiglichen, wonniglichen, trauriglichen  — Schon aus den angeführten Beispielen ist zu ersehen, daß die Selbstlauter in den Wörtern, von welchen mit — lich Ableitungen gemacht werden, in diesen Ableitungen den Umlaut bekommen, z. B. aus ertragen wird erträglich, aus Schande, Lob, Raum, Mund wird schändlich, löblich, räumlich, mündlich, aus schwarz, blau, roth wird schwärzlich, bläulich, röthlich  I alten Schriften lautet die Silbe lich noch leich, aus welchem Worte (gleich) sie zusammengezogen ist. So schreiben Horneck, Stricker und Andere weisleich, erbärmleich, fleissigleich  Die mit — lich in der Aussprache ähnlich klingende Ableitsilbe ig ist damit nicht zu verwechseln. S. — I.
8642 Zeichen · 84 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    lichlat.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    [ lich Gl 4,46,42 ist wohl lat., vgl. lychnus, M lat. Wb. II,570 s. v. cicindela, u. Steinm. z. St. ]

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    lîchstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    lîch stf. der leib; die leibliche gestalt, das aussehen. goth. leik , ahd. lîh Graff 2,103. Gr. 3,397. Grimm gesch. d. d…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lichAdj., Suff.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +10 Parallelbelege

    lich , Adj., Suff. Vw.: s. līk (3)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    -Lich

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    -Lich , eine im Deutschen sehr fruchtbare Ableitungssylbe Bey- und Nebenwörter zu bilden, wovon die erstern, wenn es and…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Lich

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Lich , Stadt in der hess. Provinz Oberhessen, Kreis Gießen, an der Wetter, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Gießen-Gelnha…

  6. modern
    Dialekt
    Lich

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Lich [Liχ Hf. ] f. Schicht ( nur von Speisen ) z. B. beim [Hùrtslknòpf] e L. Teick ( Teig ) un d e L. Schnitz abwechseln…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lich

15.607 Bildungen · 929 Erstglied · 14.666 Zweitglied · 12 Ableitungen

lich‑ als Erstglied (30 von 929)

lichaem

KöblerMnd

lichaem , N., M. Vw.: s. licham

lichaemlīk

KöblerMnd

lichaemlīk , Adj. Vw.: s. lichamlīk

lîcham

Lexer

lîcham , lîchame stswm. ib. leib, körper, leichnam. lîcham st. En. 225,10. Bph. 6842. Alexius 115,822. 116,917. Pass. 73,89. 125,6. 352,14. …

lichamesgelt

KöblerMnd

licham·es·gelt

lichamesgelt , N. nhd. „Leichnamsgeld“, Geld für Armenbegräbnis E.: s. licham, gelt L.: MndHwb 2, 804 (lichamsgelt) Son.: örtlich beschränkt…

lichamesgeswōren

KöblerMnd

licham·es·geswōren

lichamesgeswōren , M. nhd. Verwalter des Heiligen-Geist-Hospitals in Hamburg Hw.: s. lichamesswōren E.: s. licham, geswōren (2) L.: MndHwb 2…

lichamesswōren

KöblerMnd

lichamesswōren , M. nhd. Verwalter des Heiligen-Geist-Hospitals in Hamburg Hw.: s. lichamesgeswōren E.: s. licham, swōren L.: MndHwb 2, 804 …

lîchamhaft

EWA

licham·haft

lîhdornAWB m. a-St., Gl. 3,429,35 (11. Jh.) und Gl. in London, arund. 225 (Anfang des 14. Jh.s; vgl. H. Thoma, PBB 73 [1951], 259, 74): ‚Hüh…

lîchamhaftî

EWA

licham·hafti

lîhdornAWB m. a-St., Gl. 3,429,35 (11. Jh.) und Gl. in London, arund. 225 (Anfang des 14. Jh.s; vgl. H. Thoma, PBB 73 [1951], 259, 74): ‚Hüh…

lîchamhaftîg

EWA

licham·haftig

lîchamhaftîgAWB adj., Gl. 2,253,51 (2. Hälf- te des 10. Jh.s, bair.). 51/52 (10. Jh., bair.). 52 (10./11. Jh., bair.). 53 (in 3 Hss., 11. Jh…

lîchamhafto

EWA

lîchamhaftîgAWB adj., Gl. 2,253,51 (2. Hälf- te des 10. Jh.s, bair.). 51/52 (10. Jh., bair.). 52 (10./11. Jh., bair.). 53 (in 3 Hss., 11. Jh…

lîchamhaftôn

EWA

licham·hafton

lîchamhaftîgAWB adj., Gl. 2,253,51 (2. Hälf- te des 10. Jh.s, bair.). 51/52 (10. Jh., bair.). 52 (10./11. Jh., bair.). 53 (in 3 Hss., 11. Jh…

lichāmich

MNWB

licham·ich

° lichāmich , adj. , körperlich, materiell, konkret , de men tasten mach unde sên (Leyendoctr.) .

lîchamilo

EWA

licham·ilo

lîchamhaftîgAWB adj., Gl. 2,253,51 (2. Hälf- te des 10. Jh.s, bair.). 51/52 (10. Jh., bair.). 52 (10./11. Jh., bair.). 53 (in 3 Hss., 11. Jh…

lîchamisc

EWA

lîchamhaftîgAWB adj., Gl. 2,253,51 (2. Hälf- te des 10. Jh.s, bair.). 51/52 (10. Jh., bair.). 52 (10./11. Jh., bair.). 53 (in 3 Hss., 11. Jh…

lîchamlîh

EWA

lîchamhaftîgAWB adj., Gl. 2,253,51 (2. Hälf- te des 10. Jh.s, bair.). 51/52 (10. Jh., bair.). 52 (10./11. Jh., bair.). 53 (in 3 Hss., 11. Jh…

lichamlĩk

MNWB

licham·lik

lichamlĩk (lichaem-) , lichāme- , lichammelk , adj. , lichām(e)lĩke(n), lichammelken, adv. , leiblich, körperlich, 1. (Körperteile:) l.e vö̂…

lichamlīk

KöblerMnd

lichamlīk , Adj. nhd. körperlich, leiblich, irdisch, zur Erhaltung des Körpers notwendig E.: s. licham, līk (3) R.: lichamlīke arbēt: nhd. k…

lichamlīke

KöblerMnd

lichamlīke , Adv. nhd. körperlich, leiblich Hw.: s. lichamlīken E.: s. licham, līke L.: MndHwb 2, 803 (lichamlīk/lichām[e]līke[n]), Lü 205a …

lichamlīken

KöblerMnd

lichamlīken , Adv. nhd. körperlich, leiblich Hw.: s. lichamlīke E.: s. licham, līken (1) R.: lichamlīken vorsöken: nhd. selbst aufsuchen L.:…

lîchamo

EWA

lich·amo

lîchamoAWB, lîchinamoAWB m. an-St., im Abr (1,260,27 [Kb]), Gl. 2,308,57 (Ende des 8./ Anfang des 9. Jh.s, alem.) und weitere Gl., I, B, GB,…

lîchamôn

EWA

lîchamônAWB sw.v. II, Npg, nur im Part. Prät.: ‚menschgeworden; incarnatus‘. S. lî- chamo. – lîchamwortanîAWB f. īn-St., Npg: ‚Menschwerdung…

lichamsswōren

KöblerMnd

lichamsswōren , M. Vw.: s. lichamesswōren*

lîchamwortanî

EWA

lîchamônAWB sw.v. II, Npg, nur im Part. Prät.: ‚menschgeworden; incarnatus‘. S. lî- chamo. – lîchamwortanîAWB f. īn-St., Npg: ‚Menschwerdung…

(lichana)

LmL

lich·ana

lichanos (lichana) (λίχανος) Bezeichnung für die dritte Saite (Tonstufe) — term for the third string (degree) 1 in einem Tetrachord — in a t…

lichanos diezeugmenon

LmL

lichanos diezeugmenon Bezeichnung für die dritte Saite (Tonstufe) im tetrachordum diezeugmenon ( C -e) — term that designates the third stri…

lichanos hypaton

LmL

lichanos hypaton Bezeichnung für die dritte Saite (Tonstufe) im tetrachordum hypaton (B-E) — term that designates the third string (degree) …

lich als Zweitglied (30 von 14.666)

*abegescheidenlich

KöblerMhd

*abegescheidenlich , Adj. nhd. „abgeschieden“ Hw.: s. abegescheidenlīche E.: s. abegescheiden (1), lich W.: s. nhd. (ält.) abgescheidenlich,…

*abescheidelich

KöblerMhd

*abescheidelich , Adj. nhd. „abgeschieden“ Hw.: s. abescheidelīche, abescheidenlīchen; vgl. mnd. afschēdelīk E.: s. abescheiden (1), lich W.…

*abescheidenlich

KöblerMhd

*abescheidenlich , Adj. nhd. „abgeschieden“ Hw.: s. abescheidenlīche E.: s. abescheiden (1), scheidenlich W.: nhd. DW2-

*adelich

KöblerMhd

*adelich , Adj. nhd. adlig Hw.: s. adelicheit*; vgl. mnd. ādelīk E.: s. adel W.: s. nhd. (ält.) adelich, Adj., adelich, adelig, DW 1, 177, D…

*afslechlich

KöblerMnd

*afslechlich , Adv. nhd. eingeschränkt Vw.: s. un- E.: s. af, slāgen (1)

*algelich

KöblerMhd

*algelich , Adj. nhd. „gleich“ Hw.: s. algelīche E.: s. algelīche W.: nhd. DW2-

*alinclich

KöblerMhd

*alinclich , Adj. nhd. vollständig Hw.: s. alinclīche E.: s. alanc (1), lich

*allerbehendeclich

KöblerMhd

*allerbehendeclich , Adj. nhd. „sehr behende“ Hw.: s. allerbehendelīchest E.: s. al, behendeclich

*allergemeinlich

KöblerMhd

*allergemeinlich , Adj. nhd. „sehr günstig für die Allgemeinheit“ Hw.: s. allergemeinlīches E.: s. al, gemeinlich, allergemeinlīches W.: nhd…

*allerjærgelich?

KöblerMhd

*allerjærgelich? , Adj. nhd. alljährlich, jedes Jahr stattfindend Hw.: s. allerjærgelīch E.: s. al, jār, gelich, allerjæreclīch W.: nhd. DW2…

*allerjæriclich

KöblerMhd

*allerjæriclich , Adj. nhd. alljährlich, jedes Jahr erfolgend Hw.: s. allerjæreclīch E.: s. al, aller, jæric, lich W.: nhd. DW2-

*allerjærlich

KöblerMhd

*allerjærlich , Adj. nhd. „alljährlich“, jährlich, jedes Jahr stattfindene Hw.: s. allerjærlīche; vgl. mnd. allerjārlīk E.: s. allerjærlīche…

*allernehtegelich

KöblerMhd

*allernehtegelich , Adj. nhd. „allnächtlich“ Hw.: s. allernehticlich E.: s. al, allernehtegelīch

*allernehticlich

KöblerMhd

*allernehticlich , Adj. nhd. „allernächtiglich“, alle Nächte betreffend Hw.: s. allernehticlīche, allernehtegelich E.: s. aller, nehticlich …

*allerteiliclich

KöblerMhd

*allerteiliclich , Adj. Hw.: s. allerteiliclīche E.: s. aller, teiliclich W.: nhd. DW2-

*allerwechelich

KöblerMhd

*allerwechelich , Adj. nhd. „allwöchentlich“ Hw.: s. allerwechelīche E.: s. aller, wechelich W.: s. nhd. allwöchentlich, Adj., allwöchentlic…

*allerwochelich

KöblerMhd

*allerwochelich , Adj. Hw.: s. allerwochelīche E.: s. aller, woche, lich

*almechlich?

KöblerMhd

*almechlich? , Adj. Hw.: s. almechlīch* E.: s. al (1), machen (1)

*almeistlich

KöblerMhd

*almeistlich , Adj. nhd. „meiste“, hauptsächlich Hw.: s. almeistlīche E.: s. al, meist, lich, s. meistlich W.: nhd. DW2-

*anegesihticlich

KöblerMhd

*anegesihticlich , Adv. Hw.: s. anegesihticlīche E.: s. anegesiht

*anehenclich

KöblerMhd

*anehenclich , Adj. nhd. „anhänglich“ Hw.: s. anehenclicheit; vgl. mnd. *anhangelīk? E.: s. anehenclicheit W.: s. nhd. anhänglich, Adj., anh…

*anesehenlich

KöblerMhd

*anesehenlich , Adj. nhd. „ansehnlich“ Hw.: vgl. mnd. anesēnlīk* E.: s. ane, sehenlich W.: s. nhd. ansehnlich, Adj., ansehnlich, DW 1, 458, …

*anesihticlich

KöblerMhd

*anesihticlich , Adj. nhd. ansichtig, sichtbar Hw.: s. anesihticlīche* E.: s. anesihtic W.: nhd. DW2-

*anespræchlich

KöblerMhd

*anespræchlich , Adj. Vw.: s. un-* E.: s. anesprechen W.: nhd. DW2-

*arclisticlich

KöblerMhd

*arclisticlich , Adj. nhd. „arglistiglich“ E.: s. arclistic, *lich? (1) W.: nhd. DW-

*banglich

KöblerMhd

*banglich , Adj. Hw.: s. banglīche E.: s. bange, *lich?

*barmelich

KöblerMhd

*barmelich , Adj. nhd. erbärmlich, Erbarmen erregend Hw.: s. barmelīche; vgl. mnl. barmelijc, mnd. barmelīk (1), bermelīk E.: s. barm, *lich…

Ableitungen von lich (12 von 12)

belich

LDWB1

belich [bę·lich] adj. (-cs, -ca) kriegerisch.

entlich

Lexer

ent-lich adj. s. endelich.

entlîchen

Lexer

ent-lîchen swv. sich entstellen, unkenntlich machen Karlm. 13,47.

êrlich

Lexer

êr-lich adj. BMZ was ehre u. ansehen hat, der ehre wert ist, ansehnlich, vortrefflich, herrlich, schön Gen. Rul. Karaj. (ein lieht alsô êrli…

êrlîche

Lexer

êr-lîche , êr-lîchen adv. BMZ ehrenvoll, ehrerbietig Myst. Pass. 387,95. K. 298,9. 340, 33 ; ehrenhaft Myst. Ot. Crane 620 ; herrlich, prunk…

gelîch

Lexer

ge-lîch , ge-lîche , ge-lich adj. BMZ syncop. glîch, glich (: sich Elis. 3006. 6155. 10408 ): von übereinstimmender leibesgestalt od. art ( …

gelîche

Lexer

ge-lîche , ge-lîch , ge-lich adv. BMZ syncop. glîche, glich ( Elis. 898. 1484. 1686 ) gleicher massen, auf gleiche weise, durchweg; allgem. …

gelîchen

Lexer

ge-lîchen stv. II. passen mit dat. Sgoidamûr den hantschuoch an streich, der ir alsô wol geleich, daʒ ir dar an niht gebrast Krone 23784 ;

lîche

Lexer

lîche stf. s. lîch.

mißlich

Pfeifer_etym

mißlich Adj. ‘unerfreulich, schlecht’, ahd. missalīh, missilīh ‘vielfältig, verschieden, zahlreich, unterschieden, nicht übereinstimmend, en…

urlich

DWB

urlich , adj. , ursprünglich; zur bildung s. ur- B: je urlicher ein volk, um so verklärter seine sprache Fr. L. Jahn 2, 767 E.

zerlich

Lexer

zer-lich adj. BMZ was zur zehrung, narung dient Münch. r. 118.