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Grund

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Grund

Bd. 2, Sp. 1297
Grund m.f. [verbr.] 1.1. Erdboden als Untergrund, Erdoberfläche. Lieken Grund Ebene (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HervestHv). Sīden (niedriger) Grunt (Kr. SteinfurtStf Ar). Heu stört’te annen Grund (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@BlombergBl). Trääd dat Gröss nich an de Grund! zertrampele das Gras nicht (WMWB). Bliff dicht am Grunne, dann fällste ock nit (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). ’n Paul in’n Grund schlaun (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). De Naodel is mi up de Grund fallen (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). Se mïenden (wuchteten) den Stēn ūte Grunt (Kr. SteinfurtStf Rh). Ne Boom uut de Grund trecken (WMWB). — Ra.: He krich ken Bēn an’n Grund er kommt nicht zum Zuge (z.B. beim Kartenspiel) (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WulfenWu). He lich platt annen Grunn er ist niedergeschlagen, seelisch bedrückt (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh || mehrf.). In den Grund stiäcken (einen Toten) begraben (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@UlfkotteAd). In Grunt un Buäden zutiefst, sehr (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh || mehrf.): He verdammde em in Grund un Bueden (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Under de Grund brengen beerdigen (WMWB). He steht met bäide Beene up de Grund er ist sehr tüchtig, solide (WMWB). Van’n Kopp büs up de Grund von oben bis unten (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@NienborgNb). — Sprichw.: Et flügg kin Vuegel so haug, he kümp wier op’n Grunn (Münsterl WAGENF). Nix wödd so gau vergääten, as wat unter de Grund is (WMWB). Kohstiärten un olle Lüd waßt naoh ’n Grund (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@VenneVe). — Rätsel: Hünneken krüöp in’t Grünneken, je deiper et in’t Grün- neken krüöp, je högger et dat Stiärtken stüök: Pumpenschwengel (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa || ähnl. mehrf.). — 1.1.1. Fußboden. — Ra.: Daor kann man van de Grund ääten dort ist es sehr sauber (WMWB). — 1.1.2. Horizont (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). ’t is so swemmich (bewölkt) in’n Grun (Kr. BeckumBek Vh). — 1.2. Erdreich, (Garten-)Erde, Ackerboden; oberste Erdschicht. Sännigen (sandiger) Grunt (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). Gōden Grunt (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh). Dat Saod is in de Grund (WMWB). — Sprichw.: Rao Haor un Ellernholt waßt selten up goen Grunne (Kr. HalleHal Kr. Halle@VersmoldVm || mehrf.). — 1.3. Besitz an Boden. Mīnen Grunt (Kr. AhausAhs We). Hai hiät vīl Grünne (Kr. IserlohnIsl Is). Mine Grünne ligget ale wit utnene (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). Op früem’m Grunt (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Wi häbbt näggentsig Morgen Grund (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). Wi häbbt Grund verkofft (WMWB). — Paarformel: Up minen Grund un Buodden (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr || mehrf.). Höus un Grünne Haus- und Grundbesitz (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). — 2. Bodensenke, kleines Tal, Niederung, Vertiefung [Kr. DetmoldDet südl. OWestf Bri, verstr. Kr. MindenMin Kr. SoestSos Bch]. — Spez.: Wiesengrund (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh), flaches Tal zwischen zwei Hügeln (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb), Mulde, am Bach gelegenes Land. Ne natte Grund (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh). Ungen in der Grund (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh). Dä Wiesche liett im Grunne (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe). — Ortsspott: Boffzen lait innen Grunne, sin liuter fiule Hunne (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@DrenkeDr). — Reim: Wenn olle Berge Bottern wörn / un aolle Grünne Grütte, / un ’t wör denn jümmer Sunnenschuin, / wat mösse dat förn Fräten suin (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@DetmoldDe || mehrf. Det). — 3. das Unterste von etwas. — 3.1. Boden eines Gewässers. De Fiske sittet olle uppem Grunde (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh). Dat Water is so klaor, man kann bes up’n Grund kiken (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). — Sprichw.: De stillsten Wiäters hebbt de deipsten Gründe (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@OndrupOn || mehrf.). — Sagw.: Ek maut de Saake op den Grund kommen, sagg de Bur, so foll he in de Mistkuhle (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe || ähnl. mehrf.). — 3.2. unterste Fläche, Boden eines Gefäßes, Behälters. De Grund van’n Ämmern (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd). Up’n Grunn von’n Pott (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@OstenfeldeOf). Dat Water is bit op’n Grund klaor (Kr. SoestSos Kr. Soest@OestinghausenÖh). Hä drunk et Glass bis op’m Grund ūt (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — Ra.: Ick kann der gar kinen Grund dran krigen sagen Wäscherinnen, die die Wäsche nicht sauber bekommen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr || mehrf.); anne Wäsche is kāin Grunt te kręien dass. (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@DrenkeDr). — 3.3. Kaffeesatz [Kr. HerfordHfd Lippe]. — 4.1. Grundlage; fester Halt im Erdboden (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs = PLATENAUWB). — Ra.: Hāi het kāinen Grunt innen Lęïwe er ist nie gesättigt (Kr. HöxterHöx Dr). — 4.2. (im Fachwerkhaus) starker, auf der Grundmauer liegender Holzbalken (Kantholz, Bodenpfette), auf dem die Gerüstständer stehen [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Kr. HerfordHfd Kr. HalleHal Kr. DetmoldDet Wie]. Anner Dial stoit an joider Suit oine Ruige Stänner met Luchtholt buowen iawer, met hölten Grunne unnerhiar (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — 4.3. Schwelle (Türschwelle) [Kr. LübbeckeLüb Kr. TecklenburgTek Kr. HerfordHfd Hal]. — 5. Beweggrund, Ursache, Motiv, Anlaß, Veranlassung. Ūt düem Grunt deshalb (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Döü hiäß kainen Grund dotau (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Du häß gar kinen Grund, di te beklagen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). He häf sīn gudn Grund (Kr. TecklenburgTek Me). Ick will deī den reïnen richtegen Grunt sǟgen (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh). ⟨Grunt [verbr.], Grun [Bek]. — Genus: m. (nie bei Bed. 2) [verbr.], f. immer bei Bed. 2, sonst verstr. (Bed. 1: Kr. AhausAhs Gel, Bed. 4.2: Lippe OESTERH). — Pl.: Gründe bzw. Grünne [verbr.], Grünnen (WMWB), Grünner (Sg.: Grun) Bed. 1.3 (Kr. BeckumBek Al)⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,1456: Grund II; NDSWB 5,779: Grund. Zus.: → Binnen~, Brink~, Düᵉr~, Esk~, Feld~, Feªrskel~, Fiᵉne~, Fisk~, Gras~, Heide~, Heªrtens~, Holt~, Klei~, Koffi~, Muᵉde~, Roggen~, Sand~, Stē²n~, Be-wiᵉg~, Wiᵉsen~.
4648 Zeichen · 147 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    grundst. M. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    grund , st. M. (a) nhd. Grund, Boden, Abgrund, Erde, Ebene, Tiefe, Meer ÜG.: lat. fundamentum Gl, fundus Gl, (profundus)…

  2. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    grundst. F. (ō)

    Köbler An. Wörterbuch

    grund , st. F. (ō) nhd. Feld, Erde, Boden L.: Vr 191a

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grund

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Grund , des -es, plur. die Gründe. 1. Die unterste Fläche eines Gefäßes oder hohlen Körpers, welche in manchen Fälle…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Grund

    Goethe-Wörterbuch

    Grund vereinzelt Kleinschr; relativ häufiges Vorkommen in der Bed Untergrund (in A4 rund 400 Belege), was sich aus dem b…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grund

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +6 Parallelbelege

    Grund , Francis, 1807 in Wien geb., seit lange in Nordamerika eingebürgerter Auswanderer, durch Schriften bekannt, die v…

  6. modern
    Dialekt
    Grund

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Grund [Krùnt Hi. bis AEckend. ; Krût Sulzeren ; Krt M. ; Krynt Brum. ; Krøįnt Dachstn. ; Kryt Geisp. ; Kr%/%;;{??}nt K…

  7. Sprichwörter
    Grund

    Wander (Sprichwörter)

    Grund 1. Alles hat seinen Grund, sagte Kropfliese, und machte sich einen spanischen Kragen um. 2. Auf dem Grunde sind di…

  8. Spezial
    Grund

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Grund- основной , п

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grund

1.910 Bildungen · 1.836 Erstglied · 67 Zweitglied · 7 Ableitungen

grund‑ als Erstglied (30 von 1.836)

Grundacker

SHW

Grund-acker Band 2, Spalte 1489-1490

Grundangel

SHW

Grund-angel Band 2, Spalte 1489-1490

Grundbirne

SHW

Grund-birne Band 2, Spalte 1489-1490

Grundbodem

SHW

Grund-bodem Band 2, Spalte 1493-1494

Grundboden

SHW

Grund-boden Band 2, Spalte 1493-1494

Grundbuch

SHW

Grund-buch Band 2, Spalte 1493-1494

Grunddackel

SHW

Grund-dackel Band 2, Spalte 1493-1494

Grundeis

SHW

Grund-eis Band 2, Spalte 1493-1494

Grundel

SHW

Grund-el Band 2, Spalte 1495-1496

grundeln

SHW

grund-eln Band 2, Spalte 1495-1496

Grunderde

SHW

Grund-erde Band 2, Spalte 1495-1496

grundgütig

SHW

grund-gütig Band 2, Spalte 1495-1496

Grundhaufen

SHW

Grund-haufen Band 2, Spalte 1495-1496

Grundheber

SHW

Grund-heber Band 2, Spalte 1495-1496

Grundkaute

SHW

Grund-kaute Band 2, Spalte 1495-1496

grundlos

SHW

grund-los Band 2, Spalte 1495-1496

Grundmauer

SHW

Grund-mauer Band 2, Spalte 1495-1496

grundreich

SHW

grund-reich Band 2, Spalte 1497-1498

Grundsatz

SHW

Grund-satz Band 2, Spalte 1497-1498

grundsen

SHW

grund-sen Band 2, Spalte 1497-1498

Grundsieb

SHW

Grund-sieb Band 2, Spalte 1497-1498

grund als Zweitglied (30 von 67)

Abgrund

RDWB1

Abgrund m übertr. (моральная) катастрофа, пропасть перен. , гибель перен. , погибель перен. , фиаско, крах

Hintergrund

RDWB1

Hintergrund m фон in den ~ stellen idiom. - заслонять перен. , затмевать, оттирать перен. , разг. (социальное) происхождение контекст, обосн…

abgrund

DWB

abgrund , m. abyssus, ahd. abcrunti n., mhd. abegründe n., goth. afgrundiþa f., was hinab, von der erde weg reicht, die unterste tiefe, der …

afgrund

KöblerMhd

afgrund , st. M., st. N. Vw.: s. abegründe

ankergrund

DWB

anker·grund

ankergrund , m. fundus ancorae tenax, nnl. ankergrond: nur die natur ist redlich, sie allein liegt an dem ewgen ankergrunde fest. Schiller; …

beweisgrund

DWB

beweis·grund

beweisgrund , m. argumentum: beweisgrund zu einer demonstration des daseins gottes. Kant 6, 11 .

eichgrund

DWB

eich·grund

eichgrund , m. convallis quercuum: Saul und die menner Israel kamen zusammen und lagerten sich im eichgrunde. 1 Sam. 17, 2 ; das schwert des…

Eigrund

Idiotikon

Eigrund Band 1, Spalte 18 Eigrund 1,18 M.

erdgrund

DWB

erd·grund

erdgrund , m. solum, erdboden, erdreich: der erdgrund für sich selbst mag gut sein, dannoch frisset und wöset er sich, wo man ine baulos häl…

Garte(n)grund

Idiotikon

Garte(n)grund Band 2, Spalte 775 Garte(n)grund 2,775

gegengrund

DWB

gegen·grund

gegengrund , m. » ein beweis- oder bewegungsgrund, der andern gründen entgegengesetzet ist « ( oder: wird ) Adelung, nl. tegengrond: die ver…

glaubensgrund

DWB

glauben·s·grund

glaubensgrund , m. 1 1) zu glaube I A 1 u. 2 bzw. B 1 und grund IV B 1, vgl. der glaub ( ist ) unsers hayls anfang und grund Berth. v. Chiem…

goldgrund

DWB

gold·grund

goldgrund , m. 1 1) fundstelle für natürliches gold, vor allem in gewässern, vgl. grund II A 3 a: so wern durch zuflotzung des wassers an ir…

herzensgrund

DWB

herzen·s·grund

herzensgrund , herzengrund , m. grund des herzens; in sinnlicher auffassung: und wem dort am besten dringet liederblut aus herzensgrund. H. …

hintergrund

DWB

hinter·grund

hintergrund , der hintere theil eines grundes, ein wort das zumal in der malerei: wo denn der künstler auch solchen forderungen genug zu thu…

hėllegrund

KöblerAe

hėllegrund , st. M. (a) nhd. Abgrund der Hölle, Höllenschlund E.: s. hėll, grund L.: Hall/Meritt 176b, Lehnert 109b

hėlligrund

KöblerAs

hėlligrund , st. M. (a?) nhd. Höllengrund ne. depth (N.) of hell ÜG.: lat. gehenna H Hw.: vgl. ahd. hellagrunt* (st. M. a?) Q.: H (830) I.: …

jǫrmungrund

KöblerAn

jǫrmungrund , st. M. (a) nhd. die Erde L.: Vr 295a

Kreidengrund

Adelung

kreiden·grund

Der Kreidengrund , des -es, plur. die -gründe, bey den Mahlern und Vergoldern, ein weißer Grund von geriebener Kreide zu einem Gemählde, ode…

kīngrund

KöblerAs

kīngrund , st. M. (a) nhd. Keimgrund, Boden für das Korn ne. seedbed (N.) Hw.: vgl. ahd. *kīngrunt? (st. M. a) Q.: H (830) E.: s. *kīn?, gru…

Lei(m)grund

Idiotikon

Lei(m)grund Band 2, Spalte 772 Lei(m)grund 2,772 o.

Markgrund

DRW

mark·grund

Markgrund, Markengrund, m. zur Allmende (IV), ¹Mark (I 1) gehörendes Grundstück 1571 WestfLR. 70 Faksimile einen ... camp . .., so hovetgrun…

Martinsgrund

DRW

martins·grund

Martinsgrund, m. Liegenschaft unter Martinrecht soo en sullen geene vrye luyden bewoonen off behylicken sancte martens grondt 1428 Racer IV …

Ableitungen von grund (7 von 7)

begrunden

MNWB

begrunden , swv. , Grundschwellen legen.

ergrunden

KöblerMhd

ergrunden , sw. V. Vw.: s. ergründen

gegrunde

KöblerMnd

gegrunde , Sb. nhd. Ergründung E.: s. gegrunden L.: Lü 112b (gegrunde)

gegrunden

KöblerMnd

gegrunden , sw. V. nhd. ergründen Hw.: vgl. mhd. gegründen, mnl. gegronden E.: as. gigrundian* 1, sw. V. (1a), ergründen; s. ge, grunden (2)…

grunde

DWB

grunde , f. s. grundel.

ungrund

DWB

ungrund , m. , gegenstück zu grund, tritt nhd. erst im 16. jh. neben älteres ab-, in-, urgrund; auch un-, ingründlich, unergründlich, unergr…

urgrund

DWB

urgrund , m. , grund mit ur- C 4 a und c, oft beide bedd. des präfixes verschmelzend. mhd. urgründe, n. ( plur. ?), ist nur einmal belegt. w…