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Grund

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MeckWB
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Grund Pl., f., Präp., Präp., f.

Bd. 3, Sp. 313
Wossidia Grund Pl. Grünn' f., selt. m. Grund: Grund, Grünn' Mi 29b; Grund f. Muss. Spr. 61. I. konkret 1. Erde, Erdboden a. Erdoberfläche: 'Nehmet jy water in den Mundt Und spyet de Worme up de grundt' (im Heilsegen gegen Zahnschmerzen; SchöSchönberg@RehnaRehna 1630) Jb. 2, 187; schot ... tau Grun'n (fiel zu Boden) Derb. 1, 101; im Gegensatz zum Himmel: Kukuk an 'n Häben, Wo lang' sall ick läben? Kukuk anne Grund, Wo lang' bün ick noch gesund? Wo. V. 2, 1302. b. das Erdreich: 'buwen up losen grundt' Gry. Wed. O 5b; solum 'Erdt, Grundt, Boddem' Chytr. 43; 'und in solcherley Acker sollen die ... Bonitatores nach Verschiedenheit des Grundes von 150—200 Quadratruten auf einen Scheffel geben' Bär. Gr.-Ges. 1074; 'Weide von Brink- und anderm gutem Grunde' 1075. 2. Grundbesitz, Grundstück: 'myt aller grunt, myt wisschen unde myt grase unde myt holte' (Pa 1377) UB. 19, 227; 'myt aller tůbehoringhe an water, an grund, an aller schede na unde verne' 18, 35; 'mit der Grund drogge und nath' (Schö@Röggelin 1455) D. Schröd. Pap. 2, 2089; liggende grund, liggende gründe Liegenschaften: 'dat ... holt hebbe yk en vorkoft ... myd der lyghenden grůnd unde myd deme holte' (MaMalchin@DargunDarg 1379) UB. 19, 387; 'desse ... molen ... hebbe wy ghelaten ... deme capittele ... myd alme rechte, myd al eren lighenden grůnden ... und myd den husen, de darup ghebuwet sint' (Schw 1376) 4; oft im Gegensatz zum Hausbesitz: 'allent, des en anghestorven is van liggenden grůnden unde an standen erven' (HaHagenow@WittenburgWitt 1388) UB. 21, 264; 'liggende gründe und stande erven alhir binnen' (Wi 1548) D. Schröd. Kirchenhist. 1, 503; Geld in liggen Grün'n H. Schröd. Buerh. 1, 153; auch Besitzrecht: 'der edder die, deme die grundt edder eigendhoem an der hofstetten tosteyt' (1516) Kühl 129. 3. Grund eines Gewässers: de Lin (des Fischernetzes) möt ümmer de Grund hollen RoRostock@RibnitzRibn; dee sägelt em in de Grund verursacht durch Zusammenstoß den Untergang des Schiffes ebda; dat Schipp is to Grund angahn (gesunken) Wo. Seem. 2, 51; ebenso: ... is to Grund un Bodden gahn ebda; dee is vör Topp un Takel inne Grund gahn ebda; wenn de Aal em (den Fischer) to Grund halen will in die Tiefe ziehen WiWismar@KirchdorfKirchd; he hett dat Schipp œwer de Grünn' bröcht es in den Hafen geleitet Ro; in de angahn Grünn' Untiefen RoRostock@RibnitzRibn; WiWismar@PoelPoel; s. angahn (1, 309); wenn dat bi Wind tofriert, dat is luter Grumm von de Grund up RoRostock@RibnitzRibn. 4. Abgrund, Tiefe: 'De dar sytten an desser dusteren grunt' Red. Ost. 274; in de Grund schmieten Lehm. Ith. 93; s. Af-, Höllengrund. 5. Niederung, Bodensenke, Vertiefung: grnt f. Bodensenkung Blume 14; 'van der holen grunt uppe de beke ... wente tu Dorynghes schede' (1344) UB. 9, 534; Dat ward all schummern ünnen in de Grund Bri. 1, 112; früher hebben de Lüd' Hüser in de Grund buugt LuLudwigslust@ConowCon; von dem in der Gliensgrund (LuLudwigslust@TewswoosTewsW) spukenden Juuchhans wird berichtet: de ganze Grund hett he afreist Wo. Sag. 1, 127; Bauernregel: Wer de Grünn' will wohren, Möt de Barg' laten fohren StaStargard@TriepkendorfTriepk; im Rätsel vom Ochsen: As ick grot wir, künn ick Grünn' un Barg' ümwringen Wo. V. 1, 76 a; in einer Stillformel: Inne deepe Grund Lep 'n roden Voßhund (SchwSchwerin@WittenfördenWitt) Nd. Kbl. 25, 57; im Volksreim: Buhköking lep in de Grund, Bahlämming bet de Hund Wo. V. 3, 99; Un wenn de Scheper stählen will, denn drifft he in de Grünn' Un ritt de Schap de Wüllers ut un gifft se sine Frünn' Rim. 18; hierzu die FN.: Beisen-, Blaut-, Botterbargs-, Dill-, Drinkel-, Düwels-, Gülden-, Hasen-, Hassel-, Holms-, Klocken-, Knaken-, Kräuger-, Lambrechts-, Leihmbrink-, Scheper-, Sweden-, Solt-, Stein-, Tunner-, Unglücks-, Wischengrund; in der säuten Grund, die schwarze Grund; Grundbarg, -dik, -feld, -hörnsbarg. 6. Grundlage, Fundament eines Gebäudes: 'ist de wintmule ... nie uth der grunt gebuwet' Slagg. 179; 'das Fürstliche Haus in Barth ... ist von Steinen aus der Grundt gemauert' Inv. Barth 3b; Untergrund eines Gemäldes: 'welcker Gesell allhier in diesem Amte (der Glaser) will Meister werden ... derselbe soll erstlich 2 vierkantige Stücke auf eine grave Grund ... verfertigen' Gem. Aufs. 1783, S. 90; übertr. der Untergrund (die Haut) des stark verschmutzten Gesichts des Kindes, von dem es heißt: hett keinen Grund int Gesicht SchwSchwerin@PinnowPinn; Zs. Unnergrund. 7. die unterste Begrenzung, der Boden eines Gefäßes: uns' Herrgott wahnt uppe Grund heißt es beim Auffüllen einer Suppe, in der Rosinen, Backobst, Klöße oder andere gute Dinge enthalten sind RoRostock@KlockenhagenKlock; Schw; Fett schwimmt dagegen oben, daher im Gespräch zwischen Meister und Lehrjungen: Jung', lang' an de Grund, dor is dat Best. Oh Meister, wœlt ierst dat nähmen, wat baben swemmt SchöSchönberg@DassowDass. 8. in fester Verbindung a. inne grawe Grund (s. groff) in die Tiefe des (aufgeweichten) Bodens: he führt uns inne growe Grund Fromm. Mdaa. 2, 222; Nu perrt em in de grage (s. groff Einleitung) Grund! Tarn. Burrk. 3, 5; durch und durch, völlig: dat is in de grawe Grund verdorben RoRostock@KlockenhagenKlock; wi wiren dörchnätt't bet up de grawe Grund bis auf die Haut Wa; heftig, tief: dee hett em in de grawe Grund beleidigt RoRostock@RibnitzRibn; sick in de grawe Grund argern MaMalchin@RemplinRempl; RoRostock@RibnitzRibn; Tess; 'schämte ich mir in die grobe Grund' Reut. 4, 58. b. Grund un Bodden aa. Besitz: mak, dat du von minen Grund un Bodden runkümmst RoRostock@DierhagenDierh. bb. Boden, Unterlage; in diesem Sinne übertr. auf einen unbrauchbaren Menschen: dor is nich Grund ore Borrn in Gü Güstrow@GülzowGülz; einen völlig verunkrauteten Acker: dor is nich Grund oder Bodden in tau krigen HaHagenow@RedefinRed; s. Bodden (1, 975). cc. in Grund un Bodden gänzlich: wat in Grund un Borrn Den Slüngel du vertreckst Bri. 1, 78. c. mit Präp.; an: dat (der starke Regen) is an de Grund kamen in den Boden gedrungen WaWaren@SchorssowSchorss; in, meist bildlich: in 'n rechten Grund heit dat anners im Grunde, tatsächlich RoRostock@ParkentinPark; mi is dat in 'n Grunn' œwer gründlich, ganz und gar zuwider Klock; dee hadd' de Mœhl in de Grund wirtschaft't zu Grunde Wi; nah: dat Kuurn is all' nah de Grund rinperrt vom Rotwild zu Boden getreten RoRostock@GresenhorstGres; bildlich: ick gäw di einen, dei nah de Grund geiht einen gründlichen, sehr kräftigen Schlag Dänd; dee arbeiten nich nah de Grund nicht gründlich Wa; œwer: dee hebben em utnutzt œwer 't Grund sehr stark RoRostock@RibnitzRibn; tau: hei geiht tau Grunn' geht zu Grunde, verkommt GüGüstrow@KobrowKobr; im Unkenruf: geiht tau Grünn' Wo. V. 2, 1054; in a. Spr. völlig, gänzlich: 'ene wedderlaghe (Entschädigung) ... to grunde unde to ende' (1378) UB. 19, 309; 'dat wy uns hebben vordraghen vruntliken to grunde' (1500) Kamptz Urk. 34; ut, meist bildlich: dat Nest is ut de Grund utbrennt völlig ausgebrannt WaWaren@JabelJab; vertellen künn he ut 'n Grund sehr gut Wa; von, bildlich: dat Hus is von Grund up vergäten völlig vergessen SchöSchönberg@CarlowCarl; dee wir von Grund ut driest sehr dreist LuLudwigslust@EldenaEld. II. übertr. Grund, Begründung, Beweggrund, Ursache 1. alleinstehend: dat hett Grund ist wohlbegründet, wahr LuLudwigslust@TewswoosTewsW; so häufig von Sagen: dat hett Grund HaHagenow@BelschBelsch; dat möt Grund hebben GüGüstrow@PassinPass; dit hett reinen Grund WaWaren@Groß GievitzGGiev; dat steiht doch in 'n Klenner, denn möt dat doch Grund finnen richtig sein LuLudwigslust@Groß LaaschGLaasch; Ja, dat hett denn en annern Grund Reut. 1, 227. 2. mit Präp.; up: up 'n Grund kamen den Grund, die Ursache finden, ergründen; oft in scherzhaftem Wortspiel mit der konkreten Bedeutung: man möt de Sak up 'n Grund kamen, säd' de Buer, donn föl he in de Torfkul WiWismar@NeuklosterNKlost; ick kam de Sak up 'n Grund, säd' de Stüermann, dor lep dat Schipp up 'n Strand Wo. Sa.; beim Leeren des Glases: ick will de Sak mal up 'n Grund gahn Sta; ut: ut wessen Grund aus welchem Grunde, warum RoRostock@BörgerendeBörg; WaWaren@LoppinLopp. III. als Krankheitsname wie Barmgrund (1, 631) in volksetymologischer Umdeutung des nicht mehr verstandenen Wortes in der Stillformel: 'Hiervon trinkt Ochs, Roß und Hund, Damit still ich Dir den warmen Grund' Staak Krankh. 48. IV. Dim. Grünning f. Bodensenkung Blume 14; in de Grünning Sta Stargard@BallwitzBallw; ne deep Grünning Feldb; häufig im Rätsel vom Sodeimer: Dor lep 'n lütt Hünning In de sit, sit Grünning Wo. V. 1, 105; Zs. Gimmsgrünning; seltener Gründken: Dor lep 'n oll lütt Hündken Int deeplos Gründken ebda. — Mnd. grunt f., m. — Br. Wb. 2, 553; Dä. 164a; Kü. 1, 624; Me. 2, 500; Teu. 1, 85.
8104 Zeichen · 184 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    grundst. M. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    grund , st. M. (a) nhd. Grund, Boden, Abgrund, Erde, Ebene, Tiefe, Meer ÜG.: lat. fundamentum Gl, fundus Gl, (profundus)…

  2. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    grundst. F. (ō)

    Köbler An. Wörterbuch

    grund , st. F. (ō) nhd. Feld, Erde, Boden L.: Vr 191a

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grund

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Grund , des -es, plur. die Gründe. 1. Die unterste Fläche eines Gefäßes oder hohlen Körpers, welche in manchen Fälle…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Grund

    Goethe-Wörterbuch

    Grund vereinzelt Kleinschr; relativ häufiges Vorkommen in der Bed Untergrund (in A4 rund 400 Belege), was sich aus dem b…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grund

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +6 Parallelbelege

    Grund , Francis, 1807 in Wien geb., seit lange in Nordamerika eingebürgerter Auswanderer, durch Schriften bekannt, die v…

  6. modern
    Dialekt
    Grund

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Grund [Krùnt Hi. bis AEckend. ; Krût Sulzeren ; Krt M. ; Krynt Brum. ; Krøįnt Dachstn. ; Kryt Geisp. ; Kr%/%;;{??}nt K…

  7. Sprichwörter
    Grund

    Wander (Sprichwörter)

    Grund 1. Alles hat seinen Grund, sagte Kropfliese, und machte sich einen spanischen Kragen um. 2. Auf dem Grunde sind di…

  8. Spezial
    Grund

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Grund- основной , п

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grund

1.910 Bildungen · 1.836 Erstglied · 67 Zweitglied · 7 Ableitungen

grund‑ als Erstglied (30 von 1.836)

Grundacker

SHW

Grund-acker Band 2, Spalte 1489-1490

Grundangel

SHW

Grund-angel Band 2, Spalte 1489-1490

Grundbirne

SHW

Grund-birne Band 2, Spalte 1489-1490

Grundbodem

SHW

Grund-bodem Band 2, Spalte 1493-1494

Grundboden

SHW

Grund-boden Band 2, Spalte 1493-1494

Grundbuch

SHW

Grund-buch Band 2, Spalte 1493-1494

Grunddackel

SHW

Grund-dackel Band 2, Spalte 1493-1494

Grundeis

SHW

Grund-eis Band 2, Spalte 1493-1494

Grundel

SHW

Grund-el Band 2, Spalte 1495-1496

grundeln

SHW

grund-eln Band 2, Spalte 1495-1496

Grunderde

SHW

Grund-erde Band 2, Spalte 1495-1496

grundgütig

SHW

grund-gütig Band 2, Spalte 1495-1496

Grundhaufen

SHW

Grund-haufen Band 2, Spalte 1495-1496

Grundheber

SHW

Grund-heber Band 2, Spalte 1495-1496

Grundkaute

SHW

Grund-kaute Band 2, Spalte 1495-1496

grundlos

SHW

grund-los Band 2, Spalte 1495-1496

Grundmauer

SHW

Grund-mauer Band 2, Spalte 1495-1496

grundreich

SHW

grund-reich Band 2, Spalte 1497-1498

Grundsatz

SHW

Grund-satz Band 2, Spalte 1497-1498

grundsen

SHW

grund-sen Band 2, Spalte 1497-1498

Grundsieb

SHW

Grund-sieb Band 2, Spalte 1497-1498

grund als Zweitglied (30 von 67)

Abgrund

RDWB1

Abgrund m übertr. (моральная) катастрофа, пропасть перен. , гибель перен. , погибель перен. , фиаско, крах

Hintergrund

RDWB1

Hintergrund m фон in den ~ stellen idiom. - заслонять перен. , затмевать, оттирать перен. , разг. (социальное) происхождение контекст, обосн…

abgrund

DWB

abgrund , m. abyssus, ahd. abcrunti n., mhd. abegründe n., goth. afgrundiþa f., was hinab, von der erde weg reicht, die unterste tiefe, der …

afgrund

KöblerMhd

afgrund , st. M., st. N. Vw.: s. abegründe

ankergrund

DWB

anker·grund

ankergrund , m. fundus ancorae tenax, nnl. ankergrond: nur die natur ist redlich, sie allein liegt an dem ewgen ankergrunde fest. Schiller; …

beweisgrund

DWB

beweis·grund

beweisgrund , m. argumentum: beweisgrund zu einer demonstration des daseins gottes. Kant 6, 11 .

eichgrund

DWB

eich·grund

eichgrund , m. convallis quercuum: Saul und die menner Israel kamen zusammen und lagerten sich im eichgrunde. 1 Sam. 17, 2 ; das schwert des…

Eigrund

Idiotikon

Eigrund Band 1, Spalte 18 Eigrund 1,18 M.

erdgrund

DWB

erd·grund

erdgrund , m. solum, erdboden, erdreich: der erdgrund für sich selbst mag gut sein, dannoch frisset und wöset er sich, wo man ine baulos häl…

Garte(n)grund

Idiotikon

Garte(n)grund Band 2, Spalte 775 Garte(n)grund 2,775

gegengrund

DWB

gegen·grund

gegengrund , m. » ein beweis- oder bewegungsgrund, der andern gründen entgegengesetzet ist « ( oder: wird ) Adelung, nl. tegengrond: die ver…

glaubensgrund

DWB

glauben·s·grund

glaubensgrund , m. 1 1) zu glaube I A 1 u. 2 bzw. B 1 und grund IV B 1, vgl. der glaub ( ist ) unsers hayls anfang und grund Berth. v. Chiem…

goldgrund

DWB

gold·grund

goldgrund , m. 1 1) fundstelle für natürliches gold, vor allem in gewässern, vgl. grund II A 3 a: so wern durch zuflotzung des wassers an ir…

herzensgrund

DWB

herzen·s·grund

herzensgrund , herzengrund , m. grund des herzens; in sinnlicher auffassung: und wem dort am besten dringet liederblut aus herzensgrund. H. …

hintergrund

DWB

hinter·grund

hintergrund , der hintere theil eines grundes, ein wort das zumal in der malerei: wo denn der künstler auch solchen forderungen genug zu thu…

hėllegrund

KöblerAe

hėllegrund , st. M. (a) nhd. Abgrund der Hölle, Höllenschlund E.: s. hėll, grund L.: Hall/Meritt 176b, Lehnert 109b

hėlligrund

KöblerAs

hėlligrund , st. M. (a?) nhd. Höllengrund ne. depth (N.) of hell ÜG.: lat. gehenna H Hw.: vgl. ahd. hellagrunt* (st. M. a?) Q.: H (830) I.: …

jǫrmungrund

KöblerAn

jǫrmungrund , st. M. (a) nhd. die Erde L.: Vr 295a

Kreidengrund

Adelung

kreiden·grund

Der Kreidengrund , des -es, plur. die -gründe, bey den Mahlern und Vergoldern, ein weißer Grund von geriebener Kreide zu einem Gemählde, ode…

kīngrund

KöblerAs

kīngrund , st. M. (a) nhd. Keimgrund, Boden für das Korn ne. seedbed (N.) Hw.: vgl. ahd. *kīngrunt? (st. M. a) Q.: H (830) E.: s. *kīn?, gru…

Lei(m)grund

Idiotikon

Lei(m)grund Band 2, Spalte 772 Lei(m)grund 2,772 o.

Markgrund

DRW

mark·grund

Markgrund, Markengrund, m. zur Allmende (IV), ¹Mark (I 1) gehörendes Grundstück 1571 WestfLR. 70 Faksimile einen ... camp . .., so hovetgrun…

Martinsgrund

DRW

martins·grund

Martinsgrund, m. Liegenschaft unter Martinrecht soo en sullen geene vrye luyden bewoonen off behylicken sancte martens grondt 1428 Racer IV …

Ableitungen von grund (7 von 7)

begrunden

MNWB

begrunden , swv. , Grundschwellen legen.

ergrunden

KöblerMhd

ergrunden , sw. V. Vw.: s. ergründen

gegrunde

KöblerMnd

gegrunde , Sb. nhd. Ergründung E.: s. gegrunden L.: Lü 112b (gegrunde)

gegrunden

KöblerMnd

gegrunden , sw. V. nhd. ergründen Hw.: vgl. mhd. gegründen, mnl. gegronden E.: as. gigrundian* 1, sw. V. (1a), ergründen; s. ge, grunden (2)…

grunde

DWB

grunde , f. s. grundel.

ungrund

DWB

ungrund , m. , gegenstück zu grund, tritt nhd. erst im 16. jh. neben älteres ab-, in-, urgrund; auch un-, ingründlich, unergründlich, unergr…

urgrund

DWB

urgrund , m. , grund mit ur- C 4 a und c, oft beide bedd. des präfixes verschmelzend. mhd. urgründe, n. ( plur. ?), ist nur einmal belegt. w…