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Grund

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Grund

Bd. 1, Sp. 157
Grund 1. Alles hat seinen Grund, sagte Kropfliese, und machte sich einen spanischen Kragen um. 2. Auf dem Grunde sind die Hefen. Holl.: Op den grond van het vat vindt men de hef. (Harrebomée, I, 261.) 3. Auf eigenem Grunde baut man am besten. Holl.: Op zijn' eigen' grond bouwt men vrijmoedig. (Harrebomée, 261.) 4. Auf einem guten Grund kann man ein gutes Haus bauen. Holl.: Op de fondamenten steunt het gansche gebouw. (Harrebomée, I, 208.) 5. Auf schlechtem Grund lässt sich kein festes Gebäude aufführen. Frz.: Il fait mal pener (travailler) sur mauvais fondement. (Leroux, II, 232.) 6. Auf seinem Grund und Boden ist jeder Meister. Frz.: Un homme est fort quand il est sur son terrain. 7. Auff guten Grund ist gut bawen. – Herberger, I, 514. 8. Besser ein Grund ohne Haus, als ein Haus ohne Grund. Die Russen sagen aber: Lege den Grundstein nicht, wenn du das ganze Haus nicht bauen kannst. (Altmann VI, 431.) 9. Besser falsche Gründe, als ohne Gründe. »Glauben Sie immerhin, dass ich aus falschen Gründen handle, wenn Sie nur nicht glauben, dass ich ohne Gründe handle.« (H. Döring, Jean Paul's Leben.) 10. Blîf bî de Grunt, sô fallst du nich. (Ostfries.) – Bueren, 65; Frommann, II, 390, 78; Eichwald, 679; Hauskalender, I. 11. Böser Grund nie lang stund. – Petri, II, 441. 12. Brauner Grund bringt gute Frucht. 13. Der bösen grundt wendt Gott zur stund. – Henisch, 1770, 35. 14. Eigener Grund macht einen Herrn. 15. Ein guter Grund ist die Hauptsache beim Hause. Die Russen: Bei einem Hause, das über dem Sumpf steht, ist das Fundament eine Hauptsache. (Altmann VI, 406.) 16. Ein schwacher Grund wirft den grössten Thurm über den Haufen. – Winckler, VII, 75. 17. Es hat seinen Grund, wenn der Gaul den Schwanz hebt. 18. Es hat seinen guten Grund, wenn der Mann ein Weib heirathet und nicht einen Mann. 19. Es kommt vom Grunde, wenn das Wasser stinkt. 20. Faulige Gründe verderben die Kabeltaue. Böser Umgang den Charakter. 21. Grund ist des Ackers Mutter. – Graf, 122, 313. Womit man den Grundzins rechtfertigt, der von demjenigen erhoben wird, der den Acker eines belasteten Grundstücks benutzt. In Jütland: Tompt ær ackers modher. (Savigny, Zeitschrift für geschichtliche Rechtswissenschaft, II, 57.) 22. Grund und Boden lässt hinken, aber nicht sinken. – Boebel, 152. 23. Gründe aus der Münze geholt, überreden am besten. – Simrock, 7171; Eiselein, 478. In einem Goldrubel, sagen die Russen, liegt viel Ueberredung. Die Italiener: Wo das Gold redet, schweigt jede Zunge. (Reinsberg II, 105.) (S. Gold.) 24. Gründe sind Geheimnisse, die man (am besten) verschweigt. n.: Aarsager ere hemmeligheder, og skulle derfore holdes i dølgsmaal. (Prov. dan., 5.) 25. Gründe und Brombeeren sind leicht zu haben. Wahrscheinlich aus der oft angeführten Stelle in Shakspeare's Heinrich IV. (2. Act, 4. Scene): »Wenn Gründe so gemein wie Brombeeren« (wären) entstanden. 26. Im Grunde der christlichen Seele liegt mehr, dann der tausend(ste) aussprechen kann. – Opel, 396. 27. Ist ein guter Grund gelegt, so kann man auch darauf bauen. Holl.: Wanneer men eenen goeden grond gelegd heeft, kan men veilig daarop bouwen. (Harrebomée, I, 261.) 28. Je schlechter der Grund, je eher stürzt das Gebäude. Holl.: Een zwakke grond bedriegt het werk, al schijnt het nog zoo vast en sterk. (Harrebomée, I, 260.) 29. Man muss sich nicht tiefer hereinlassen als man Grund hat. – Kirchhofer, 179. 30. Mit Gründen spaltet man keine Stöcke. Axt, Schlägel und Keile thun hier bessere Dienste. 31. Nicht jeder Grund ist Ankergrund. Bevor man sich auf etwas verlässt, muss man es genau prüfen. Holl.: Alle grond is geen anker grond. (Harrebomée, I, 260.) 32. Op de Grund wahnt uns Herr Christus. (Rendsburg.) Wird gebraucht, um zu sagen, dass, wer etwas Gutes haben wolle, sich die Mühe nicht verdriessen lassen müsse, auf den Grund zu gehen. Für gewöhnlich aber schon bei Suppen, dass die Bohnen, die Grütze, Graupen u.s.w. auf dem Boden liegen und dass man tief schöpfen müsse. 33. Schwarzer Grund trägt gute Frucht. – Eiselein, 260; Simrock, 4069; Braun, I, 989. 34. Wenn der Grund gelegt ist, ist gut darauf bauen. 35. Wenn der Grund gesunken, folgt das Gebäude nach. 36. Wenn man auf den Grund gekommen, dann ist 's Sparen zu spät. 37. Wenn man einen zu Grunde richten will, sinnt man auf Unrecht. 38. Wer auf fremden Grund und Boden baut, der verliert Kalk und Steine. It.: Chi fabbrica su quel d'altri, perde la calcina e la pietra. (Pazzaglia, 108, 2; Bohn I, 80.) 39. Wer den Grund untersucht, ehe er ankert, ist ein guter Schiffer. Holl.: Die wist, of hij eenen vasten grond had, eer hij zijn anker liet vallen, die was die slechtste schipper niet. (Harrebomée, I, 260.) 40. Wer Grund sucht, wo nie Grund war, der kommt vom Weizen gar. 41. Wer Grund und Boden kauft, kauft Krieg. 42. Wer keine Gründe weiss (hat), spricht Ja und Nein. 43. Wer nicht hört vernünftigen Grund, der ist dümmer als ein Hund. It.: Chi non ode ragione, non opra con ragione. (Pazzaglia, 317, 1.) 44. Wie der Grund, so das Gebäude. 45. Wo der Grund ist, da darf man die Reben nicht misten. – Kirchhofer, 315. 46. Wo einerley grund vnnd vrsach ist, do soll auch einerley recht sein. – Lehmann, 855, 18. 47. Wo es an Gründen fehlt, gebraucht man die Fäuste. Böhm.: Důvodem, pane bratře, ne rohem. (Čelakovsky, 203.) Poln.: Racyami, nie rogami. (Čelakovsky, 203.) 48. Wo man Grund gräbt, da fährt der Zufall Steine. 49. Wo man keinen Grund sieht, muss man nicht ins Wasser gehen. n.: Vad ikke over vand, hver du ei seer bund. (Bohn I, 402.) Holl.: Waar de grond niet helder is, daar ga men niet in 't water. (Harrebomée, I, 261.) It.: Chi non vede il fondo, non passi l'acgua. (Bohn I, 84.) 50. Auf den Grund gehen. Etwas gründlich untersuchen oder betreiben. 51. Auffm grunde fischen. – Fischer, Psalter, 314a. 52. Bis auf den Grund des Sacks greifen. Einer Sache auf den Grund gehen. Frz.: Voir le fond du sac. 53. Das hat seine geweissten (auch: gewixten) Gründe. (Schles.) 54. Das hat weder Grund noch Boden. Lat.: Et fundo res et litore caret. (Bovill, II, 89.) 55. Das ist im Grund verdorben. Holl.: Het is in den grond bedorven. (Harrebomée, I, 260.) 56. Das ist kein guter Grund. Holl.: Daar is geen goede grond. (Harrebomée, I, 260.) 57. Dat is inne growe Grund verdorwen. (Mecklenburg.) Latendorf bemerkt zu der Redensart (vgl. Frommann, II, 222): Grund als Femininum von Niederungen gebraucht. Inne Grund = im Thale. Sonst wird »grober Grund« auch von Stellen auf der Strasse oder dem Acker angewandt, die durch Schmuz und Regen unwegsam geworden sind. »Goa em nich noa, he führt uns inne grove Grund.« 58. Durch Grund und Gräben. – Eiselein, 259. 59. Einen guten Grund in einer Sache legen. Den Anfang darin so gründlich machen, dass der Erfolg der Bemühungen gesichert wird. 60. Er bohrt ihn in den Grund. Verdirbt ihn, bringt ihn in eine hoffnungslose Lage. 61. Er geht zu Grunde. Lat.: Aqua et terra reddamini. (Erasm., 454; Tappius, 233a.) 62. Er hat alle Gründe im Leibe. (Nürtingen.) Ist sehr listig. 63. Er hat auf festen Grund gebaut. Holl.: Hij heeft op een' vasten grond gebouwd. (Harrebomée, I, 261.) 64. Er hat Gründe so wohlfeil (zahlreich) wie Brombeeren. Frz.: Raisons qui sont d'Angerville pour une bonne il en faut mille; raison qui est de Bresolle la conséquence en est molle. (Leroux, I, 203.) 65. Er ist von Grund aus verdorben. Lat.: A prora et puppi periit. 66. Er lässt niemand den Grund seiner Börse sehen. It.: Non mostrar mai nè il fondo della tua borsa, nè del tuo animo. (Bohn I, 113.) 67. Er verliert den Grund unter seinen Füssen. Holl.: De grond ontzinkt hem onder zijne voeten. (Harrebomée, I, 260.) 68. Es ist in den Grund verdorben. Sehr schlecht. 69. Etwas in Grund und Boden vernichten. Völlig. 70. Etwas von Grund der Seele thun. Sehr gern. 71. In grund vnd boden gehen. – Mathesy, 47b. 72. Mit etwas zu Grund und Boden gehen. – Luther's Tischreden, 231a. 73. O Grund ohne Boddem (Boden). (Ostpreuss.) – Frischbier, 282; Frischbier2, 1385. Gewöhnlicher Ausruf bei Ueberraschungen oder sich entgegenstellenden Schwierigkeiten. 74. Seine Gründe haben weder Kopf noch Schwanz. 75. So lang als Grund und Grat (Thal und Berg) steht. – Stalder, I, 485; Eiselein, 260. 76. Zu Grund und Boden gehen. – Schottel, 1147a. 77. Zu grunde gehen vnd verderben wie Krause (?). – Mathesy, 23a. [Zusätze und Ergänzungen] 78. An Gründen dazu soll es dir gewiss nie fehlen, sagte die Braut, als ihr der Bräutigam mittheilte, er pflege oft ohne Grund zu zanken. 79. Auch den stärksten Grund zerstört, manch Aber und Und. 80. Ein liegender Grund kann nicht verderben. – Herberger, I, 606. In dem Sinne: Eigen Haus und Herd ist Goldes werth. 81. Erst legt man den Grund an, dass man darauf bauen kann. 82. Fünf Gründe gibt's, ein Glas zu leeren: der erste, jetzigen Durst zu wehren, der zweite, künftigen abzulenken; der dritte zum Willkomm der Gäste, der vierte bei besonderm Feste; der fünfte, jeder erste beste. 83. Grund und Boden bleibt mir, sagte der Bauer, als man ihn eifersüchtig machen wollte. (Niederlausitz.) 84. Sein' Grund und Boden pflanz' ich nicht, nach seiner Pfeife tanz' ich nicht, heisst's hier zu Lande. – Scheffel, Ekkehard, III, 78 u. 173. Lat.: Nec sua rura colo, nec sua jura volo. 85. Wer kommt mit Gründen, wird nicht viel Leute zu Hause finden. 86. Zwei Gründe sind weniger als einer. »England gibt für die Vertagung des Telegraphen-Congresses eine Menge Gründe an, doch dürfte auch hier das Sprichwort zutreffen: Zwei Gründe u.s.w.« (Niederschlesische Zeitung, 1878, Nr. 96.) 87. Es hat alles seinen Grund. 88. Etwas mit grundt vnd wurtzel, haut vnd har aussreuten. – Aventin, Chronik, CLXXXVIa. 89. Ich hab em guete Grund g'legt. (Ulm.) D.h. tüchtig gegessen, bevor das Trinken begann.
9823 Zeichen · 344 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    grundst. M. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    grund , st. M. (a) nhd. Grund, Boden, Abgrund, Erde, Ebene, Tiefe, Meer ÜG.: lat. fundamentum Gl, fundus Gl, (profundus)…

  2. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    grundst. F. (ō)

    Köbler An. Wörterbuch

    grund , st. F. (ō) nhd. Feld, Erde, Boden L.: Vr 191a

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grund

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Grund , des -es, plur. die Gründe. 1. Die unterste Fläche eines Gefäßes oder hohlen Körpers, welche in manchen Fälle…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Grund

    Goethe-Wörterbuch

    Grund vereinzelt Kleinschr; relativ häufiges Vorkommen in der Bed Untergrund (in A4 rund 400 Belege), was sich aus dem b…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grund

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +6 Parallelbelege

    Grund , Francis, 1807 in Wien geb., seit lange in Nordamerika eingebürgerter Auswanderer, durch Schriften bekannt, die v…

  6. modern
    Dialekt
    Grund

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Grund [Krùnt Hi. bis AEckend. ; Krût Sulzeren ; Krt M. ; Krynt Brum. ; Krøįnt Dachstn. ; Kryt Geisp. ; Kr%/%;;{??}nt K…

  7. Sprichwörter
    Grund

    Wander (Sprichwörter)

    Grund 1. Alles hat seinen Grund, sagte Kropfliese, und machte sich einen spanischen Kragen um. 2. Auf dem Grunde sind di…

  8. Spezial
    Grund

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Grund- основной , п

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Wortbildung

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1.910 Bildungen · 1.836 Erstglied · 67 Zweitglied · 7 Ableitungen

grund‑ als Erstglied (30 von 1.836)

Grundacker

SHW

Grund-acker Band 2, Spalte 1489-1490

Grundangel

SHW

Grund-angel Band 2, Spalte 1489-1490

Grundbirne

SHW

Grund-birne Band 2, Spalte 1489-1490

Grundbodem

SHW

Grund-bodem Band 2, Spalte 1493-1494

Grundboden

SHW

Grund-boden Band 2, Spalte 1493-1494

Grundbuch

SHW

Grund-buch Band 2, Spalte 1493-1494

Grunddackel

SHW

Grund-dackel Band 2, Spalte 1493-1494

Grundeis

SHW

Grund-eis Band 2, Spalte 1493-1494

Grundel

SHW

Grund-el Band 2, Spalte 1495-1496

grundeln

SHW

grund-eln Band 2, Spalte 1495-1496

Grunderde

SHW

Grund-erde Band 2, Spalte 1495-1496

grundgütig

SHW

grund-gütig Band 2, Spalte 1495-1496

Grundhaufen

SHW

Grund-haufen Band 2, Spalte 1495-1496

Grundheber

SHW

Grund-heber Band 2, Spalte 1495-1496

Grundkaute

SHW

Grund-kaute Band 2, Spalte 1495-1496

grundlos

SHW

grund-los Band 2, Spalte 1495-1496

Grundmauer

SHW

Grund-mauer Band 2, Spalte 1495-1496

grundreich

SHW

grund-reich Band 2, Spalte 1497-1498

Grundsatz

SHW

Grund-satz Band 2, Spalte 1497-1498

grundsen

SHW

grund-sen Band 2, Spalte 1497-1498

Grundsieb

SHW

Grund-sieb Band 2, Spalte 1497-1498

grund als Zweitglied (30 von 67)

Abgrund

RDWB1

Abgrund m übertr. (моральная) катастрофа, пропасть перен. , гибель перен. , погибель перен. , фиаско, крах

Hintergrund

RDWB1

Hintergrund m фон in den ~ stellen idiom. - заслонять перен. , затмевать, оттирать перен. , разг. (социальное) происхождение контекст, обосн…

abgrund

DWB

abgrund , m. abyssus, ahd. abcrunti n., mhd. abegründe n., goth. afgrundiþa f., was hinab, von der erde weg reicht, die unterste tiefe, der …

afgrund

KöblerMhd

afgrund , st. M., st. N. Vw.: s. abegründe

ankergrund

DWB

anker·grund

ankergrund , m. fundus ancorae tenax, nnl. ankergrond: nur die natur ist redlich, sie allein liegt an dem ewgen ankergrunde fest. Schiller; …

beweisgrund

DWB

beweis·grund

beweisgrund , m. argumentum: beweisgrund zu einer demonstration des daseins gottes. Kant 6, 11 .

eichgrund

DWB

eich·grund

eichgrund , m. convallis quercuum: Saul und die menner Israel kamen zusammen und lagerten sich im eichgrunde. 1 Sam. 17, 2 ; das schwert des…

Eigrund

Idiotikon

Eigrund Band 1, Spalte 18 Eigrund 1,18 M.

erdgrund

DWB

erd·grund

erdgrund , m. solum, erdboden, erdreich: der erdgrund für sich selbst mag gut sein, dannoch frisset und wöset er sich, wo man ine baulos häl…

Garte(n)grund

Idiotikon

Garte(n)grund Band 2, Spalte 775 Garte(n)grund 2,775

gegengrund

DWB

gegen·grund

gegengrund , m. » ein beweis- oder bewegungsgrund, der andern gründen entgegengesetzet ist « ( oder: wird ) Adelung, nl. tegengrond: die ver…

glaubensgrund

DWB

glauben·s·grund

glaubensgrund , m. 1 1) zu glaube I A 1 u. 2 bzw. B 1 und grund IV B 1, vgl. der glaub ( ist ) unsers hayls anfang und grund Berth. v. Chiem…

goldgrund

DWB

gold·grund

goldgrund , m. 1 1) fundstelle für natürliches gold, vor allem in gewässern, vgl. grund II A 3 a: so wern durch zuflotzung des wassers an ir…

herzensgrund

DWB

herzen·s·grund

herzensgrund , herzengrund , m. grund des herzens; in sinnlicher auffassung: und wem dort am besten dringet liederblut aus herzensgrund. H. …

hintergrund

DWB

hinter·grund

hintergrund , der hintere theil eines grundes, ein wort das zumal in der malerei: wo denn der künstler auch solchen forderungen genug zu thu…

hėllegrund

KöblerAe

hėllegrund , st. M. (a) nhd. Abgrund der Hölle, Höllenschlund E.: s. hėll, grund L.: Hall/Meritt 176b, Lehnert 109b

hėlligrund

KöblerAs

hėlligrund , st. M. (a?) nhd. Höllengrund ne. depth (N.) of hell ÜG.: lat. gehenna H Hw.: vgl. ahd. hellagrunt* (st. M. a?) Q.: H (830) I.: …

jǫrmungrund

KöblerAn

jǫrmungrund , st. M. (a) nhd. die Erde L.: Vr 295a

Kreidengrund

Adelung

kreiden·grund

Der Kreidengrund , des -es, plur. die -gründe, bey den Mahlern und Vergoldern, ein weißer Grund von geriebener Kreide zu einem Gemählde, ode…

kīngrund

KöblerAs

kīngrund , st. M. (a) nhd. Keimgrund, Boden für das Korn ne. seedbed (N.) Hw.: vgl. ahd. *kīngrunt? (st. M. a) Q.: H (830) E.: s. *kīn?, gru…

Lei(m)grund

Idiotikon

Lei(m)grund Band 2, Spalte 772 Lei(m)grund 2,772 o.

Markgrund

DRW

mark·grund

Markgrund, Markengrund, m. zur Allmende (IV), ¹Mark (I 1) gehörendes Grundstück 1571 WestfLR. 70 Faksimile einen ... camp . .., so hovetgrun…

Martinsgrund

DRW

martins·grund

Martinsgrund, m. Liegenschaft unter Martinrecht soo en sullen geene vrye luyden bewoonen off behylicken sancte martens grondt 1428 Racer IV …

Ableitungen von grund (7 von 7)

begrunden

MNWB

begrunden , swv. , Grundschwellen legen.

ergrunden

KöblerMhd

ergrunden , sw. V. Vw.: s. ergründen

gegrunde

KöblerMnd

gegrunde , Sb. nhd. Ergründung E.: s. gegrunden L.: Lü 112b (gegrunde)

gegrunden

KöblerMnd

gegrunden , sw. V. nhd. ergründen Hw.: vgl. mhd. gegründen, mnl. gegronden E.: as. gigrundian* 1, sw. V. (1a), ergründen; s. ge, grunden (2)…

grunde

DWB

grunde , f. s. grundel.

ungrund

DWB

ungrund , m. , gegenstück zu grund, tritt nhd. erst im 16. jh. neben älteres ab-, in-, urgrund; auch un-, ingründlich, unergründlich, unergr…

urgrund

DWB

urgrund , m. , grund mit ur- C 4 a und c, oft beide bedd. des präfixes verschmelzend. mhd. urgründe, n. ( plur. ?), ist nur einmal belegt. w…