Eintrag · Pfälzisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1050–1350
Mittelhochdeutschgreifenswv.
Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege
greifen swv. BMZ greifen, tasten Trist. Neidh. (90,13). nâch den heiden greifen Ulr. Wh. 227 b . 231 b . mit an-, be-, e…
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGreifen
Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege
Greifen , verb. irreg. Imperf. ich griff; Mittelw. gegriffen; welches in doppelter Gestalt üblich ist. I. Als ein Neutru…
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18./19. Jh.
Goethe-Zeitgreifen
Goethe-Wörterbuch
greifen vereinzelt (in der Frühzeit) -ff-, Zusammenschr ‘umsichgreifend’ 32,410 ItR Var ; auch (PartPräs) subst (einmal …
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modern
Dialektgreifenst.
Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg
greifen st. : 1. a. 'anfassen (und festhalten), ergreifen', greife (graifə) [weithin herrschend], (grifə/grǫifə) [verbr…
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SprichwörterGreifen
Wander (Sprichwörter)
Greifen 1. Greif ans Rad, so geht der Karch. 2. Greiff in deinn eygnen busen. – Franck, II, 120 a ; Henisch, 1738, 35; G…
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Spezialgreifen
Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg
grei|fen (griff, gegriffen) I vb.tr. 1 (nehmen) tó (tol, tut) 2 (packen) brancé (-cia), pochené (-nëia) 3 palpé (-pa), b…
Verweisungsnetz
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit greifen
66 Bildungen · 38 Erstglied · 22 Zweitglied · 6 Ableitungen
greifen‑ als Erstglied (30 von 38)
greifenähnlich
DWB
greifenähnlich , adj. : auf einem greifenähnlich verzierten thron ohne lehne sitzt Jupiter archäolog. ztg. v. Gerhard 1, 130 . — dies und da…
greifenbanner
DWB
greifenbanner , n. , banner, auf dem ein greif ist: zwei der greifenbanner ( die die Pommern führten ) waren schon in die hände der Märker g…
Greifenberg
Meyers
Greifenberg , 1) Kreisstadt im preuß. Regbez. Stettin, an der Rega, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Gollnow-Kolberg und der Greifenberger Kl…
greifenberger
DWB
greifenberger , m. , dieb, taschendieb ( gaunerspr. ) Avé - Lallemant 4, 546 ; umdeutung von Greifenberger, bewohner der stadt Greifenberg; …
greifenblut
DWB
greifenblut , n. : als dieses epitaphium mit greifenblut und dem schwerd auf einen stein geschrieben war, so gieng er schritt vor schritt se…
Greifenburg
Meyers
Greifenburg , Marktflecken in Kärnten, Bezirksh. Spittal, links an der Drau, an der Südbahnlinie Marburg-Franzensfeste, hat ein Bezirksgeric…
greifenei
DWB
greifenei , n. : die in mittelalterlichen schatzverzeichnissen vorkommenden, zu pocalen gefaszten greifeneier sind strauszeneier Bucher real…
Greifeneier
Meyers
Greifeneier , s. Greis.
greifenflügel
DWB
greifenflügel , m. : ein herrlich adeliches weib, zwen greiffenflügel het ir leib H. Sachs 7, 432 Keller; ( ein wunderbild ), welches .. ein…
greifenfusz
DWB
greifenfusz , m. : wie man den feind ( den teufel ) zu mahlen pflegt, der greiffen fusz und klauen tregt Eyering prov. cop. 1, 559 . —
greifengefieder
DWB
greifengefieder , n. : dô hiez si im bereiteneinen kiel wunnesam mit guotem grîfengevidere,der was wol getân Wolfdietr. B 348 ; rund umher f…
greifengespann
DWB
greifengespann , n. : die göttin ... giebt sich .. als Artemis zu erkennen durch das hirschkalb .., in verbindung mit dem greifengespann ihr…
Greifenhagen
Meyers
Greifenhagen , Kreisstadt im preuß. Regbez. Stettin, an der Reglitz (einem Oderarm), Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Reppen-Stettin und der …
greifenhaupt
DWB
greifenhaupt , n. : an anderm ort kämpft Martasin mit macht, der auf dem helm ein greifenhaupt getragen Gries Bojardos verl. Roland 4, 161 .…
greifenhut
DWB
greifenhut , f. : ich habe da stets an die Hesperiden gedacht, wo unter bloszer greifenhut die herrlichsten schätze und geheimnisse ruhen La…
greifen II
RhWB
greifen II Rhfrk -aif-, –ęi- [ Birkf-Idar -ē- ], Part. gegrif, –e- ; Mosfrk -ęif-, –ei-, Prät. -ef, Part. gəgref [ Saarl-Düppenw Diefflen Na…
Greifenklau
GWB
Greifenklau pl: metonym für symbol dargestellte Ahnen des rhein Adelsgeschlechts (der Freiherren von Greiffenclau) [ Stammbaumdarstellungen …
greifenklaue
DWB
greifenklaue , f. bei diesem wort gestattet die gröszere zahl der belege die beobachtung, dasz die mit greif-, greifs- componierten formen d…
greifenklaue
FWB
1. ›Finger und Hand in der Form und Art eines Greifvogels‹; tropisch für eine diebische Hand; 2. ›Greifzange, Instrument zum Aufheben von et…
Greifenklauen
Meyers
Greifenklauen , Nashornhörner, s. Greis.
greifenklauig
DWB
greifenklauig , adj. , bildl. räuberisch: wie er auch der berendatzen nicht achtet, er liesz sie den schwertapigen und greiffklauigen fürste…
greifenkopf
DWB
greifenkopf , m. : da der stadt wapen ein roth gekröneter greifenkopf ist Micrälius altes Pommer land 6, 569 ; die Samier, welche .. einen g…
greifennest
DWB
greifennest , n. : danach stieg unser herzog aus dem greifennest Fontane I 2, 506. —
Greifenorden
Meyers
Greifenorden , mecklenburg-schwerin. Verdienstorden, gestiftet 15. Sept. 1884 vom Großherzog Friedrich Franz III., hat fünf Grade: Großkreuz…
Greifenpaar
GWB
Greifenpaar mythol Zwiegespann vor dem Wagen der beiden Figurationen der Adrastea (sd), hier in allegor Vignette auf die Jahrhundertwende (i…
greifenpforte
DWB
greifenpforte , f. : (Gunther) sobald der frühe mond hinabging, lösch ich sacht im brautgemach die fackel aus.dann harre mein am vorhang der…
greifenschild
DWB
greifenschild , m. : und wohl vertheidigte sich Olivier, verlor er auch den greifenschild im streite Gries Bojardos verl. Roland 3, 224 . —
greifenschnabel
DWB
greifenschnabel , m. : 1) arabesken, blumengewinde mit schmetterlingen, greifenschnäbeln und dergleichen schnörkeln Gutzkow 9, 254. 2 ) gryp…
Greifensee
Meyers
Greifensee , See im schweizer. Kanton Zürich, 437 m ü. M., etwa 6 km lang, bis 33 m tief, 8,58 qkm groß, hat flache Ufer und fließt durch di…
greifensessel
DWB
greifensessel , m. : dem lager nah im greifensessel lehnt sich Isold' Immermann 13, 156 Hempel. —
‑greifen als Zweitglied (22 von 22)
abgreifen
DWB
abgreifen , attactu deterere, durch angreifen abnützen. der hut, die mütze ist abgegriffen.
angreifen
DWB
angreifen , arripere, apprehendere, nnl. aangrijpen, eigentlich mit der hand, dem fusz, der klaue, dem schnabel an etwas greifen: ich greife…
aufgreifen
DWB
aufgreifen , arripere, surripere, nnl. opgrijpen: geld von der erde aufgreifen; einen fliehenden verbrecher aufgreifen; ich habe ihn unterwe…
begreifen
DWB
begreifen , ahd. pikrîfan, bigrîfan, mhd. begrîfen, nnl. begrijpen, geht, wie das einfache greifen, ursprünglich blosz auf die berührung mit…
durchgreifen
DWB
durchgreifen , 1 1. durch eine öffnung greifen. der knabe machte eine öffnung in der hecke, griff durch und pflückte blumen im garten des na…
eingreifen
DWB
eingreifen , nnl. ingrijpen, schw. ingripa, dän. indgribe. 1 1) coire, die schraube, das rad, der kamm greift nicht ein, fällt nicht ein; nn…
ergreifen
DWB
ergreifen , arripere, erfassen, goth. kein usgreipan, aber undgreipan, auch ahd. kein starkes argrîfan, irgrîfan, nur ein schwaches irgreifô…
fehlgreifen
DWB
fehlgreifen , labi in tactu, misgreifen, daneben greifen, irren: diesmal hat Uriel gewaltig fehlgegriffen. Göthe 14, 162 .
gegreifen
KöblerMhd
gegreifen , sw. V. nhd. „greifen“, betasten Q.: WvÖst (1314) (FB gegreifen) E.: s. ge, greifen W.: nhd. DW-
Hineingreifen
Wander
Hineingreifen Er kann hineingreifen bis an den Elnbogen.
kurzgreifen
RDWB1
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Mḯßgreifen
Adelung
Mḯßgreifen , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Greifen ,) welches das Hülfswort haben erfordert, fehl greifen, das Ziel im Greifen versehen. M…
mißgreifen
DRW
mißgreifen, v. auch refl. I gegen das Gesetz verstoßen, mißhandeln (I), auch: sündigen, eine Straftat mißgreifen eine Straftat verüben si pe…
nachgreifen
DWB
nachgreifen , verb. intransitiv, insequi prehendo Stieler 700 ; einem nachstellen oder nachgreifen, auf ihn fahnden. Baumann quellen 2, 195 …
umgreifen
DWB
umgreifen , vb. A A. untrennbar. A@1 1) rings umgreifen, umfassen, in der gegenwart vornehmlich von der hand, ältere sprache dagegen verwend…
Umsichgreifen
Wander
Umsichgreifen A grefft um sich wie a Flêscher. – Robinson, 288; Gomolcke, 27. »A hat an gude Posaune, mit dar a schune a wing rackarn koan. …
vergreifen
DWB
vergreifen , n. substantivischer infinitiv des vorigen mit den verschiedenen bedeutungen des zeitwortes; so im anschlusse an nr. 2: da zu in…
vorgreifen
DWB
vorgreifen , verb. , s. fürgreifen th. 4, 1, 1, sp. 737; mhd. vor-, vürgrîfen Lexer 3, 468 ; 585; praecarpere vorgriffin Diefenbach gl. 451 …
zergreifen
DWB
zergreifen , verb. , durch vieles greifen abnutzen: eine alte wohl zugriffene und wohl abgentzte bibel V. Herberger Jes. Sirach 376 a ; der…
zugreifen
DWB
zugreifen , v. , mhd. zuogrîfen mhd. wb. 1, 570 a ; Lexer 3, 1183 , in einer bestimmten richtung greifen, verdeutlicht und verstärkt greifen…
zurückgreifen
DWB
zurückgreifen , v. : wir ... müssen ... ziemlich tief in die geschichte der vorzeit z. Moltke 2, 175 ; man hatte wieder zum flegel zurückgeg…
â|greifen
MWB
â|greifen swV. Bedeutung unklar: des vater swert âgreifet ûf Hügelîn unt ûf des rîches haz RvZw 135,3; die Erläuterung ‘greift fehl, gleitet…
Ableitungen von greifen (6 von 6)
begreifen
DWB
begreifen , ahd. pikrîfan, bigrîfan, mhd. begrîfen, nnl. begrijpen, geht, wie das einfache greifen, ursprünglich blosz auf die berührung mit…
ergreifen
DWB
ergreifen , arripere, erfassen, goth. kein usgreipan, aber undgreipan, auch ahd. kein starkes argrîfan, irgrîfan, nur ein schwaches irgreifô…
gegreifen
KöblerMhd
gegreifen , sw. V. nhd. „greifen“, betasten Q.: WvÖst (1314) (FB gegreifen) E.: s. ge, greifen W.: nhd. DW-
Mḯßgreifen
Adelung
Mḯßgreifen , verb. irreg. neutr. (S. Adelung Greifen ,) welches das Hülfswort haben erfordert, fehl greifen, das Ziel im Greifen versehen. M…
vergreifen
DWB
vergreifen , n. substantivischer infinitiv des vorigen mit den verschiedenen bedeutungen des zeitwortes; so im anschlusse an nr. 2: da zu in…
zergreifen
DWB
zergreifen , verb. , durch vieles greifen abnutzen: eine alte wohl zugriffene und wohl abgentzte bibel V. Herberger Jes. Sirach 376 a ; der…
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Cotta, M. (2026). „greifen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/greifen/pfwb?formid=G04047
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Cotta, Marcel. „greifen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/greifen/pfwb?formid=G04047. Abgerufen 11. May 2026.
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Cotta, Marcel. „greifen". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/greifen/pfwb?formid=G04047.
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@misc{lautwandel_greifen_2026, author = {Cotta, Marcel}, title = {„greifen"}, year = {2026}, howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern}, url = {https://lautwandel.de/lemma/greifen/pfwb?formid=G04047}, urldate = {2026-05-11}, }