Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
klauen
klauen , kläuen , zeitwort zu klaue. 1 1) kratzen, jucken, krabbeln. 1@a a) hd. selten. ahd. in einer glosse 'klawenti prurientes, scalpentes ' Graff 4, 541 . nhd. in wbb. nur bei Schottel 1345 ( aus dem nd. ), daher bei Stieler 971 klauen scalpere, scalpturire, dann bei Campe ( als neugebildet aus Göthe ) u. s. w.: darauf den rücken gar wol klawen, ich mein mit ruhten ausgehawen. postreuter 1591 F iij a ( so dän. klöe af); so, so, wirf damit an die frauen, die wan sie schon so süsz und milt, doch könden hawen und auch klawen. Weckherlin 527 ; bleibt davon etwas in den zähnen hangen, so sperre…