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begreifen

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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

begreifen

Bd. 1, Sp. 1307
begreifen , ahd. pikrîfan, bigrîfan, mhd. begrîfen, nnl. begrijpen, geht, wie das einfache greifen, ursprünglich blosz auf die berührung mit händen und füszen, fingern (s. befingern) und zehen, da man mit dem mund und den zähnen nicht greift. greifen ist demnach bestimmter als fangen, fassen, rühren, fühlen. tasten scheint zwar auch auf hand und fusz eingeschränkt, ist aber nur ein angreifen, begreifen, nicht ein ergreifen. 11) sinnliches berühren, palpare, attrectare. 1@aa) leibliches begreifen, berühren, betasten, befühlen: mhd. daʒ er ir hüffe solte bar begrîfen unde rüeren. krone 11680; als er nû die hüffe begreif. 11719; begrîf sie mit den armen niht, swaʒ dir ze reden mit ir geschiht. Cato ed. Zarncke 132, 147. nhd. sihe mein bruder Esau ist rauch und ich glat, so möchte vielleicht mein vater mich begreifen. 1 Mos. 27, 12; da sprach Isaac zu Jacob, trit erzu mein son, das ich dich begreife. 27, 21; und da er in begriffen hatte, sprach er, die stim ist Jacobs stim, aber die hende sind Esaus hende. 27, 22; daselbst lieszen sie ire brüste begreifen und die zitzen irer jungfrawschaft betasten. Ez. 23, 3. 21. heute sagt man berühren, befühlen, und nur vom schlächter, dasz er das fleisch der thiere, von der köchin, dasz sie die hühner begreife. Die wunde, den pulsschlag befühlen: mhd. dô begreif im diu gehiure sîne quaschiure mit ir linden henden wîʒ. Parz. 88, 13; eʒ wart nie man in langer frist sô krank, dem si die âdern wolte begrîfen, des dörfte niemer arzât mê gehüeten. MS. 2, 23b; nhd. sein buls er fleiszig auch begreif. fastn. sp. 1250; darumb pfleg hie des arztes rat, der dir dein puls begreifen sol. H. Sachs III. 1, 91d; als die stiefmutter wider eingieng, begreif er den puls der kranken. Albr. v. Eybe 10a; seine leibmedici spareten zwar keinen fleisz noch mühe, begriffen den puls, besahen den harn. Philand., Leiden 1646. 3, 88. heute den puls fühlen, tâter le pouls. 1@bb) zeug, gerät berühren: das sammtkleid nicht begreifen, durch antasten nicht beschädigen; der wird zu oft begriffen, endlich abgegriffen; die saite mit den fingern begreifen, in die saiten greifen: sage du begrifne (oft gerührte, abgegrifne?) leier, wem ich dich vermachen darf? Günther; verklungne instrumente, die weder begriffen noch gebraucht werden. Fr. Müller 2, 35. 22) sinnliches ergreifen, erfassen, fassen, apprehendere, comprehendere, attingere, 2@aa) leute: den fliehenden, sinkenden am, beim haar, an seinen locken, an dem mantel begreifen; mhd. Gawân in bîme hâre dô begreif. Parz. 521, 9; erne hete mir ê genomen den zoum und den stegereif. und alser mich alsô begreif. Iw. 294; begreif den gauch beim grind. Teuerdank 60, 41; und sein schwester Themar begrief, sie oberweltigt und beschlief. H. Sachs III. 1, 90b; sie suochtent in zuo begrifen und tödten. Keisersb. post. 2, 105; und ob er begriffen wird, gibt ers sibenfeltig wider. spr. Sal. 6, 31; wie ein dieb zu schanden wird, wenn er begriffen wird. Jer. 2, 26; und würde verdeckt, dasz sie unrein ist, und kan sie nicht überzeugen, denn sie ist nicht drinne (auf der that) begriffen. 4 Mos. 5, 13; dies weib ist begriffen auf frischer that im ehebruch. Joh. 8, 4; wie aber, wenn einer begriffen wird mit einer magd, das man sie im mit der axt gibt, ob der zwang auch gelte? (wol mit der axt, die das zimmer aufgehauen hat, ihn bedrohend?) Luther 2, 167a; diese alle sind weit über die heimlichen diebe, für den man schlosz und riegel legen kan, oder wo man sie begreifet, also mitferet, das sie es nicht mehr thun. 4, 402b; der könig seer darumb erzürnt ward, und Hugen liesz begreifen und in schwere gefenknüs legen. Hugoschapler 11; aber Alart begreif in mit seines pferds zaum. Aimon q; wird einer verweist, und helt das landgebot nicht, sondern wird wieder begriffen. Reutter kriegsordn. 68; er ist aber darüber begriffen und auf ein rad geleget. Micrälius 3, 408; dann er forchte, wann er begriffen, würd ihm nicht wol gewartet werden. wegkürzer 17; ein armer derwisch, als er im laster der unzucht begriffen, und vermutet, es würde ihm nicht wol bekommen. pers. rosenth. 7, 20. an sich erfolgte das begreifen mit der hand, das betreten mit dem fusz; es lag aber nahe beide ausdrücke sowol für einander wechselsweise, als auch für den fall gelten zu lassen, wo der verbrecher durch bloszen augenschein überrascht wird. 2@bb) sachen begreifen, fassen: sie schlagen einander bisz ihm der jung fürst das schwert begreift (festhält). H. Sachs IV. 2, 25b; swenn du begrîfst ein edeln ast, sô lâ dich niht ein bœsen dorn ziehen dervon. welscher gast 14710; wan daʒ under wîlen selten ime der vuoʒ abe sleif (vom steg abglitt) und kûme halber begreif (grund faszte). krone 12939; wer misset die wasser mit der faust und fasset den himmel mit der spannen und begreift die erden mit einem dreiling? (vulg. quis appendit tribus digitis molem terrae? ahd. huer wac dhrim fingrum allan aerdhwasun?) Es. 40, 12 (vgl. unter dreiling). in folgender stelle wird mit dem knie ergriffen, erhascht: zu gleicher zeit wollte er mit dem rechten fusze hinten auskratzen und dachte nicht an den hut. dieser entglitt ihm über all der höflichkeit, und als er ihn mit den knieen begreifen wollte, verlor er selbst auf dem gebohnten fuszboden das gleichgewicht. Siegfr. von Lindenb. 1, 77. 33) ausdehnungen des sinnlichen begreifens auf fälle, wo hand und fusz fehlen, lassen sich auf personificationen zurückführen. da man sich das feuer, oder eine seuche, oder die naturerscheinungen als lebendige wesen dachte, dürfen ihnen auch jene glieder, folglich das vermögen zu greifen beigelegt werden. das feuer friszt, leckt, greift um sich, ergreift die häuser, also konnte Conrad sagen staude, die Moses mit fiure sach begriffen. goldne schm. 451. das fieber begreift, greift an (sp. 357), befällt (sp. 1249), fällt an (sp. 323), packt an: Alexander kam in die statt Tarsum, da ruowet er mit krankheit begriffen. Frank chron. 64a; so si mit schwerer krankheit begriffen und in gefar stunden. weltb. 66a; welcher in ein krankheit felt und mit einer sucht begriffen wirt. 194a; Heinrich, als er schon mit der peste begriffen war. Micrälius 4, 166. Treffend heiszt es von der nacht, welche einbricht, mit gewalt einfällt, uns anfällt, uns auf den hals kommt, anstöszt, irruit, dasz sie begreife (surprenne). mnl. die nacht hevet mi hier begrepen. Maerlant 3, 157; nhd. er gieng über feld, do begrif in die nacht. Keisersberg has im pf. Aa 5d; wa sie die nacht begrif, da übernachteten und ruoweten si. Frank weltb. 5b; den keiser begrif die nacht. deutsche chron. 106; dasz euch die finsternus nicht begreife. Agricola spr. 353a; wie ags. dichter der nacht einen helm geben, und sie mit ihrem schattenhelm feindlich heranschreiten lassen; bis dasz der abend in begrif. H. Sachs V, 358b; seltner vom tag: und darmit sie der liechte tag nicht auf dem thurn begriffe (e perchè il giorno quivi non la cogliesse). Bocc. 2, 104a. Freilich musten wörter wie angreifen, begreifen, ergreifen bald den allgemeinen sinn von angehn, ankommen, anfallen empfangen, und wenn H. Sachs III. 1, 74c sagt: mich hat begriffen angst und not, so schwebte ihm nichts persönliches mehr vor; davon sie trunken und mit tiefem schlaf begriffen worden. Kirchhof wendunm. 6b; als Hercules mit hunger begriffen ward. Frank weltb. 21a; ein in angst und gefahr begriffener mann. pers. rosenth. 1, 1. 44) begreifen, amplecti, complecti, umfassen, einschlieszen: der baum ist erst so dick, dasz ich ihn noch mit den fingern begreifen kann. in diesem sinne nahm man es aber frühe schon für umfassen, befassen überhaupt, ohne dasz ein greifen statt findet: die schale begreift den kern in sich, enthält den kern. Willeram sagt in seiner bunten sprache 70, 2: alse multa grana begriffen sint mit uno cortice mali punici; und häufig heiszt es: der äuszere kreis begreift die andern in sich; der himmel begreift in seinem raum zahllose gestirne; der himmel kann dich nit begreifen, viel weniger dieses haus. Reiszner Jer. 1, 42b; du seiest in der stadt ringmauer begriffen oder anderswohin ausgezogen. Schuppius 678; die welt begreift alle dinge in sich; und wenn mans alles solt schreiben, acht ich die welt könde die bücher nicht begreifen, die zu schreiben weren. Luther 1, 425b; die- stadt begreift tausende von häusern; das buch begreift viele blätter; dasz ein einziges blätlein mehr in sich hält und begreift, als der alten grosze bücher. Schuppius 779. Noch häufiger aber wird dies begreifen, wie enthalten, umfassen und einschlieszen, abstract verwendet: aber nützlich begreifet vil in im selbs. Keisersb. sünden des munds 23a; das der glaube ist das rechte heubtstücke und höheste gebot, das alle andere in sich begreifet. Luther 6, 39a; diese zwo künste begreifen ein regul und richtschnur alle sachen zu erleuchten. Schuppius 729; die sach hat mein Jesus Christus mit wenigem begriffen. 748; mit einem worte viel zu begreifen. Weise erzn. 76; es müsten deren aber sechs und neunzig sein, wenn der abschreiber alle mitgenommen hätte, die er nach dem salmasischen manuscripte in dem buche des Luxorius begriffen fand. Lessing 9, 186; das mittel begreift eine weitläuftigkeit der anstalten, die für die grösze des zweckes überflüssig ist. Kant 6, 105. begreifen (affirmare) mit seinem eide. Haltaus 118. begriffen sein heizst enthalten, gefaszt, ausgedrückt sein: das ist hier mit (oder in, unter) wenigen worten begriffen; wies hier ist begriffen zwar im text und noten im tenor. Hoffmann gesellsch. 175. 55) begreifen, concipere, fassen, aufnehmen: gewachsen kinder, die ir sterke begriffen (erreicht) haben. Keisersb. anh. mensch A 2; die pflanze hat ihr wachsthum begriffen, steht in voller kraft; hastu forcht begriffen, metum concepisti. Keisersberg anh. mensch A 3; sie begreifen grosze liebe (fassen liebe). B 2. zumal steht in dieser bedeutung begriffen sein: die pflanze ist im wachsthum begriffen, steht in vollem wachsthum; sein reichthum ist in zunahme begriffen; Tacitus ist in der meinung begriffen (hat die m. gefaszt). Micrälius 1, 35; da Alcibiades noch mit der kintheit begriffen was. Albr. von Eybe 11a; wenn zwene in streit oder in einer arbeit begriffen sind. Lokman fab. 21; wer in dieser tugend sich nicht begriffen findet. pers. rosenth. 7, 12; obrigkeitliche, in vornehmen diensten begriffene personen. Schuppius 677; in etwas begriffen sein, in eo esse, im begrif sein etwas zu thun; hier ward der hohe schwung, den Fanias zu nehmen begriffen war, gehemmt. Wieland 9, 29; über der arbeit begriffen sein; er ist im ausziehen begriffen; die feinde sind auf dem rückzug begriffen; es ist alles noch im werden begriffen; Lavater, auf seinem rückwege von Berlin nach hause begriffen. Göthe 24, 294. 66) hieran grenzt unmittelbar das begreifen, in worte fassen, abfassen, verba concipere: nicht das ich das gebet verwerfe, sondern man sol ein nehers begreifen (genauer fassen), das sind die wort, da Christus die mess mit einsetzet. Luther 1, 436b; wollen i. gn. in der grafschaft eine christliche ordnung begreifen. Luthers br. 5, 798; das büchlin kurz begrifen (kurz fassen). Seitz 12; und wiewol söllich gedicht ehemals mit weniger inhaltung begriffen (verfaszt, abgefaszt) gewest. Schwarzenberg 150; begreifen mir (faszt mir ab, entwerft) ein brief an den könig. Aimon m 2; zum fürbild hab ich zu der frist begreifen lassen disz mandat. Birck doppelspiler 140; darinnen wesentliche stücke einer vollkommenen rede verfasset und begriffen sind. Schuppius 410. heute veraltet, desto mehr im gebrauch ist 77) begreifen, comprehendere, franz. comprendre, fassen, verstehen: eintweders der materi halb, die so schwer ist, oder der hörer halb, die also unverstendig seind und künden es nit begreifen. Keisersb. sünden des munds 74b; unsere magistri können solches nit begrifen. Fischart bienenk. 98a; ich gedacht im nach, das ichs begreifen möchte, aber es war mir zu schwer. ps. 73, 16; wer kan seine grosze wunder begreifen? Sir. 18, 2; aber das wort vernahmen sie nicht, und es war vor inen verborgen, das sie es nicht begriffen. Luc. 9, 45; auf das ir begreifen möget, welches da sei die breite und die lenge und die tiefe. Eph. 3, 18; etwas begreifen, d. h. in dem grade durch die vernunft und a priori erkennen, als zu unserer absicht hinreichend ist. nichts kann mehr begriffen werden als was der mathematiker demonstriert und doch begreift er nicht, wie es zugehe, dasz eine so einfache figur diese eigenschaften habe. Kant 1, 393; vernunftbegriffe dienen zum begreifen, wie verstandesbegriffe zum verstehen (der wahrnehmungen). 2, 288; der widerstand, den etwas im raume seiner gegenwart leistet, ist auf solche weise wol erkannt, allein darum nicht begriffen. 3, 53; begreifen, d. i. die möglichkeit des gegenstandes einsehen. 6, 322; begreifen heiszt ein denken an ein anderes anknüpfen, das erstere vermittelst des letzteren denken. Fichte sittenl. 238; ich kann das auf keine weise begreifen; der eindruck einer solchen scene auf ein junges herz läszt sich leicht begreifen. Gotter 3, 34; du kennst meine leidenschaft für Ottilien und hast längst begriffen, dasz sie es ist, die mich in diesen feldzug gestürzt hat. Göthe 17, 344; nein es ist nicht zu begreifen!; du begreifst?; begriffen? 88) sich begreifen, mehrdeutig. 8@aa) sich befassen, beschäftigen: dasz er sich mit anderm thun oder schulendienst derweil begreifen mag. Luthers br. 5, 358. 8@bb) sich anhalten, festhalten: der strauchelnde begreift sich an einem baum, an einem ast. 8@cc) sich fassen, recolligere, zu sich kommen: der zornige begreift sich bald wieder; ich war überrascht, aber begrif mich schnell; jedoch begrif sie sich geschwind. ehe eines mannes 271; der alte herr wird ziemlichermaszen in harnisch gejagt, begreift sich aber in der bosheit. irrgarten der liebe 488; hierauf begreift er sich in etwas, gehet in ein anderes zimmer. 492; doch wie! begrif ich mich hierauf nach einem kurzen trauern! Brockes 2, 20; erstarrter sinn, begreife dich. 4, 224. 8@dd) sich verstehn, erkennen: ich begreife mich endlich; nach langen irrthümern begrif ich mich wieder; das begreift sich leicht, ccla se comprend. 99) intransitives begreifen begegnet kaum. doch sagt Paracelsus 1, 307b: dasz spiritus coagulationis und massa tartari gescheiden würden von einander, dasz sie an einander nicht begriffen, d. i. rührten, griffen. auch läszt sich begreifen intelligere 7, wenn kein acc. dabei steht, intransitiv fassen: der mensch begreift, intelligit, ist ein vernünftiges wesen.
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Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    begreifenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    be-greifen swv. BMZ ergreifen Kolocz. Mar. 148,26.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Begreifen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Begreifen , verb. irreg. act. S. Adelung Greifen . 1. Ergreifen, angreifen und fest halten. 1) * Eigentlich, in welcher …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    begreifen

    Goethe-Wörterbuch

    begreifen vereinzelt -ff- A verstehen 1 für den Erkenntnisprozeß a mBez auf Naturerscheinungen u geistige (mehrf künstle…

  4. modern
    Dialekt
    begreifenst.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    be-greifen st. : 1. 'geistig erfassen, verstehen'. Der begreift nix in der Schul [allg.]. Das kann ich net begreife, vom…

  5. Sprichwörter
    Begreifen

    Wander (Sprichwörter)

    Begreifen 1. Was jeder begreift, das bleibt nicht sauber. – Lehmann. 2. He bigripter 1 so väl van 2 , as d' oll Mutt 3 v…

  6. Spezial
    begreifen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    be|grei|fen vb.tr. 1 (verstehen) capí (capësc), intëne (-ënn, intenü), rové do 2 odëi ite. ▬ den Sinn eines Wortes nicht…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit begreifen

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von begreifen

be- + greifen

begreifen leitet sich vom Lemma greifen ab mit Präfix be-.

Zerlegung von begreifen 2 Komponenten

beg+reifen

begreifen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

begreifen‑ als Erstglied (1 von 1)

begreifenlich

FWB

1. ›faßbar, verständlich‹; 2. ›fähig zu erfassen, zu bergeifen‹

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „begreifen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/begreifen/dwb?formid=B02622
MLA
Cotta, Marcel. „begreifen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/begreifen/dwb?formid=B02622. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „begreifen". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/begreifen/dwb?formid=B02622.
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