Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
greifenberger m.
greifenberger , m. , dieb, taschendieb ( gaunerspr. ) Avé - Lallemant 4, 546 ; umdeutung von Greifenberger, bewohner der stadt Greifenberg; auch berlinischer dialectausdruck Trachsel 20 ; ähnliche bildungen sind drückeberger, schlauberger th. 9, 505; vgl. von Greifenberg sein nach dem busen greifen Amaranthes nach Müller-Fraureuth 2, 440 a ; anders im heutigen sächs.: das schlimmste is es, hat mer eene ( magd ) aus Greifenberg, d. h. eine diebische, ib.