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rot

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PfWB
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68 in 30 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

rot Adj.

Bd. 5, Sp. 603
rot Adj.: 1.a. von roter Farbe (auch als Teil für das Ganze), rot [verbr., Mang 123 Müller Dietschw 57 Schneckenburger 26, 45, 47 Lambert Penns 126 Krämer Gal 177], rout [Umg. Land, HB-Breitft KL-Lind (Höh 56)], rowt [FR-Colgst/Heidh (PfId. 117)], rut [RO-Rehborn Duchr/O'hs]; zum Wechsel des Stammauslautes in der Flexion s. die K. 172-174 gut; Gradation: Kompar. rereʳ (rērəʳ), Superl. am reedschde (rēdšdə) [FR-Bockh]; Kompar. räireʳ [BZ-Albw]; subst. (von rothaarigen Menschen) de Rot, die Rot [KL-Weilb], e Roreʳ, e Rori, e Rores [KU-Körbn], e Rotche (Dim.) [ZW-Gr'bundb, mancherorts WPf NPf nördl. VPf, Kühn Hamet 130], auch Schimpfw.: Du Rotche! [ZW-Bechhf]; von der Kuh, e Rouri [NW-Niedkch, mancherorts]; von der Katze (auch Eigenname), Rotche [Kus NW-Weidth]; vom Wein, e Roreʳ [KB-Zell]; Zs.: blaß-, blitz-, blut-, fackelfeuer-, feuer-, fickelfackel-, fixfeuer-, fleisch-, fuchsfeuer-, fuchs-, glütig-, hirsch-, kirsch-, knall-, krebs-, loh-, ritzenracken-, ritzenratzen-, ritz(en)-, ritzig-, rosenrot; subst. Abend-, Morgenrot; en rode Kopp [KU-Schmittw/O], e roleʳ Hut [ZW-Lambsbn], e roudi Zung [NW-Geinsh], e rori Hand [KL-Stelzbg], e rot Nos [KU-Schmittw/O]; e rot G'sicht [RO-Semb], e rut Klaadche [RO-Rehborn], roule Backe [LU-Altr]; e rotbackich G'sicht [KU-A'glan]; Libbe su rut wie Blut [RO-Rehborn]; de rout Peder 'der rothaarige Peter' [LU-Altr]; 's Spieße Roreʳ 'der Rothaarige der Familie (des Hauses) Spieß' [FR-Kindh]. Roreʳ, kumm mol her! [KL-Fischb]. Die Wies is ganz rot verbrennt vun de Sunn [Kus]. De Krebs kocht sich rout [BZ-Dierb]. Vergleiche: Er is so rot wie e(n) Krebs [FR-Bockh, verbr.]; wie en gebrorener Krebs [NW-Kallstdt], wie e gekochder Krebs [RO-Dielkch], wie en gesottner Krebs [LU-Limbghf Land]; so rot wie e Fuchs [PS-Erfw, verbr.], wie e Hahn [NW-Deidh]; rot wie Feier [HB-Kirrbg, verbr.], wie Blut [KB-Kriegsf, verbr.]; wie Zinnower [PS-Burgalb GH-Schwegh]. Er hat Halsentzindung, do is alles so rot wie roh Flääsch [ZW-Battw]. Neck- und Spottbez. für Rothaarige: e rodeʳ Spitzbu (Fuchs) [GH-Schwegh, mancherorts], e roreʳ Stinker [NW-Neidfs], rori Hex [PS-Erfw], e roreʳ Dachkare (Dachkater) [Kaislt], e rot Kaninche (Kreschkinnche), von einem Mädchen [KU-Kaulb], e rot Feiereise (Schinnoos), von einer bösen Frau [KU-Diedk]. Vgl. auch Volksgl. u. VR. RA.: rot un feischt 'durchwachsen', vom Fleisch [WD-Bubach]; sich e rot Reckelche vediene 'sich durch Bemühungen die Gunst eines anderen erwerben', vgl. auch Rock 1 a [KL-Hütschhs, verbr.]; rot werre 'erröten' [verbr.]. Er werd ganz rot im Gesicht vor lauder Zorn [PS-Burgalb]. Der werd gar nimmi rot debei, von einem Abgebrühten [FR-Bockh]. Er hot rode Aache 'hat Augenentzündung' [LU-Opp], e rode Kopp 'ist betrunken' [LU-Muttstdt]. Dem seiⁿ rori Nas kummt net vum Wassersaufe [FR-Bockh], kommt net vum Esse, sonner vum Trinke [KL-Reichb]. Er hot die rot Nas, un die annere trinke de Weiⁿ [LU-Friesh]. 's bescht Middel for rure Nase: Saufe bis se bloo werd [RO-Rehborn]. Drohung: Ich schlaa der uf die Nas (ufs Maul, uf die Lefze), daß die rot Brih (das Blut) erauskimmt (erausfährt, erausspritzt, die Backe runnerlaaft) [KU-Bedb, verbr.]; Var.: daß de rot Saft erunnerlaaft [Pirmas], daß der die rot un gäl Brieh aus der Nas fährt [NW-Frankeck]. Eine Mannstolle is so deerich wie e paar rore Hosse [ZW-O'hs]. Er (Des) is ke rode Heller (Penning) wert 'völlig wertlos' [LU-Muttstdt, mancherorts]. Ich hab Rodeʳ (subst. keinen roten Heller oder Pfennig) mih 'Ich bin völlig mittellos' [PS-Rodalb Pirmas]. Er isch bekannt wie e roder Hund [Bergz]. Er hot em de rode Hahⁿ (de rode Kader) ufs Dach g'setzt 'hat sein Haus angezündet' [LU-Opp, mancherorts]. SprW.: Wasser un Brot macht die Backe rot [KU-Diedk]; Var.: Salz un Brot ... [LA-Impfl]. Wer Korscht (Kruste) ißt, kritt rore Backe [WD-Niedkch]. WR.: Wann's owends rot is, gebbt's gut Werrer, wann's morjens rot is, gebbt's Reje [NW-Frankeck, verbr.]. Morgens rot, owends Dreck oder Kot [SP-Schiffstdt, mancherorts]. Owends rot, morjens gut [KU-Körbn, mancherorts]. Owends rout, morjens troucke Brout [WD-Niedkch]. Awends rot un morchens weiß gibt e scheni Daachesreis [GH-Kuhdt, Nd'lustdt]; Var.: das ist der schönste Lebenskreis [KL-Mackb]. Volksgl.: Fer Naseblude soll mer en roder Bendel um der Hals binne [Fogel Beliefs Penns Nr. 1585]. Brauchspruch: Äächebloder weiß, grien, rout; alleweil drick ich dich dout. Im Namen des Vaters usw. [BZ-Albw]; Var. s. Augenblatter. Vorurteile gegen Rothaarige, auch gegen Menschen mit roter Hautfarbe: Die Rode han die Stään im Sack 'sind zu allem fähig', han 's Feier (das Höllenfeuer) gesihn, sin met em Deiwel im Bund [Volkstum und Heimat 29/1987, Nr. 74, S. 4 (mit weiteren Beispielen)]. Die Rode han de Deiwel im Busem [Gal-Bagbg]. Menschen mit rotem Haar oder Hautfarbe gelten als hinterlistig und hinterhältig [LA-Wollmh]. Rode Hoor un ellere (erlenes) Holz wachsen uf käm gure Borrem [KU-Bechb]; Reimvar.: Rode Hoor un ale (erlene) Hecke wachse selde uf gude Flecke [Fogel Beliefs Penns Nr. 1821]. Rode Hoor un Erlerinn, stecken hunnert Deiwel drin [Zweibr u. Umg. (Wilde Notizen)]. Weitere Neckverse auf Rothaarige: Die Rore hän's hinner de Ohre, die Weiße hän's mi'm Beiße, die Schwarze hän's mi'm Kratze [NW-Neidfs]. Roder Fuchs, dei Hoor gehn aa, / schitt e bissel Wasser draa! Stäächelche nuf, Stiwwele nei, / will roder Fuchs meh sei [Bergz (Kamm 108)]. Entgegnung der Rothaarigen: Rore Hoor sin schääⁿ, weil die rot Farb die daierscht is [ZW-Bechhf]. Trostspruch eines Bleichen: Rode Backe hot jedi Kihdrecksmaad, weiß un zart is Herreart [NW-Haßl]. Neckspruch der Kinder an den Truthahn, wobei sie mit einem roten Taschentuch wedeln: Rot un bloo, das steht net schieⁿ, / Welschhahⁿ loß dei Rotznas giehⁿ! [KU-Kaulb]; Var.: Rot un bloo steht net schäⁿ / for die welsche Gockelhähⁿ [Frankth]; vgl. necksen, Rotz, Rotznase. Andere VR. s. Papier 1 a, barfuß 1, Bube 1, Fuchs 2bα, Herrenhaus, iks, Johann-Jakob 1, Judenbube 1, Kappe 2aα, schwarz, Wilde 23, 149. Neujahrswunsch: Gure Morje im neie Johr! Ich winsch d'r e Mann (e Fraa) mit rore Hoor! Wann er (sie) schwarze hot, kann ich nix devor [KU-Krottb (Vogelsgesang 5)]. a. 1469: der sol geben ein viertel rots geduchts wins [PfWeist. 635 (NW-Gimmdg)]. a. 1537: (am Ende einer Aufzählung verschiedener Weine) Alles Rott [SpeyTreudInv.]. a. 1629: sol man iinin geben roden win [PfWeist. 736 (FR-Gr'karlb)]. — b. r. als Attr. α. in Pflanzenbez.; roureʳ Mohn 'Klatschmohn' [GH-Hatzbühl]; rodi Kornblumm, dass. [IB-Blickw (Wilde 130)]; rore Herzlich (Dim. Pl.), eine Blume [LA-Wollmh]; rodeʳ Riddersporn, eine Blume [LU-Friesh]; rode Molkekersch, eine Kirschensorte [RO-Dielkch]; rodeʳ Klarabbel, eine Apfelsorte, vgl. Rotapfel [FR-Tiefth]; rore Grumbeere, eine Kartoffelsorte [KU-Schmittw/O]; roreʳ Klee 'Trifolium' [Wilde 132]; rode Rane Pl. 'Rotrübe' [Wilde 216]. — β. in Tierbez.; rore Schnecke Pl., eine Schneckenart [GH-Kand]; rore Imeze 'rote Ameisen', vgl. Rotameise [NW-Kallstdt, verbr.]. — γ. Pflanzenkrankheiten und -schädlinge; rore Brenner, ein Schädling im Weinbau [FR-Albsh]; die rot (rout) Spinn, dass. [LA-Mart, verbr. Weinbauorte]. — 2.a. 'kleiner Klicker', Dim. Pl. Rotcheʳ [PS-L'mühl]. — b.α. 'die Spielkarte Herz', d' Rout [LA-Wollmh]. — β. 'Herzdame', die Rot [KU-Diedk]. — c. Neckname der Bewohner von LA-Venn (die meisten Venninger sollen rotes Haar haben), Pl. Roure [LA-Roschb]; Neckvers: Venninger Roure reire uf de Doure [LA-Venn]. — d. 'Angehöriger einer linken politischen Partei'. α. 'Sozialdemokrat und Kommunist', e Rodeʳ, Pl. die Rode [PS-Geisbg, LA-Gommh]. — β. 'Sozialdemokrat' [KU-Brück Schmittw/O RO-Dielkch KB-Kerzh NW-Elmst LA-Wollmh]. — γ. 'Kommunist' [KB-Kriegsf LU-Friesh Oggh Opp GH-Kand], die ganz Rore [ZW-Battw]. Bei de ganz Rode isch alles Lumbezeich debei. Des sin die, wo's hääßt: Was dei isch. isch aach mei [(1932) ZW-Battw]. — 3. r. als Attr. oder Bestimmungsw. in FlN (häufig von Rod-, Rott- nicht zu unterscheiden), z. B. in: Rote Grube (Hälde, Hecke, Heide, Hohl, Klamm, Lei, Plätze), Roter Berg (Born, Graben, Pfad, Pferch, Sand, Weg, Wingert, Woog); Rotes Kreuz (Meer, Stück), Rote Äcker (Stücke); Roth(en)-, Rot(en)acker (-äcker, -bach, -berg, -born, -brühl, -brunnen, -bühl, -busch, -erde, -grube, -reche, -see, -steige, -stein, -tal, -turm, -weg); mda. De rode Hans der Altrhein bei GH-Lingf [SOPf (Heeger Nachl.)]. a. 1547: in den rouden Wingarden [GdArch. NW-Ungst, Morgenbuch]. — Südhess. IV 1471 ff.; Rhein. VII 526 ff.; Lothr. 419; Els. II 304/05; KDSA 56.
8700 Zeichen · 172 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    rotst. N. (i)

    Köbler An. Wörterbuch

    rot , st. N. (i) nhd. Verwesung, Ohnmacht Hw.: s. rota, rotinn (1), rotna, rytta L.: Vr 452a

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    rot

    Althochdeutsches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    [ rot Gl 2,19,59 ( clm 23486, Hs. 11. Jh. ) in: quod nos dicimus rot| zu: ( pius Augustus ) praecipit audacter maculatum…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ROTstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +18 Parallelbelege

    ROT stn. eisen, kette. so Ziemann, Ulr. v. Türl. Willeh. 30. b. aber es scheint das voraufg. wort zu sein.

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    rotM., N.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +10 Parallelbelege

    rot , M., N. Vw.: s. rēt (2) L.: MndHwb 2, 2264 (rot)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    rotadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    rot , adj. ruber, goth. rauþs (raudai Skeireins 42), altnord. rauðr, ags. reád, alts. nd. nld. rôd, ahd. mhd. rôt. gemei…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    rot

    Goethe-Wörterbuch

    rot überwiegend -th, vereinzelt ‘roht’, auch Großschr; abgekürzt ‘r.’ bzw (in flektierten Formen) ‘roth.’; Komp ohne Uml…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    -Rot

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Naphthalinrosa , -Rot , -Scharlach , s. Magdalarot .

  8. modern
    Dialekt
    rot

    Elsässisches Wb. · +13 Parallelbelege

    rot [rót fast allg.; ryot M. ; rôt Gebwt. Bf. ; rût Co. Dü. Katzent. ; Komp. rétər; Superl. rétt] Adj. rot. Rda. R. wie…

  9. Spezial
    rot

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +4 Parallelbelege

    rot [rọt] adj. (roc, rota) 1 gebrochen, entzwei, futsch 2 defekt, kaputt, hin, außer Betrieb, schadhaft 3 (usc) gebroche…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rot

2.408 Bildungen · 1.906 Erstglied · 495 Zweitglied · 7 Ableitungen

rot‑ als Erstglied (30 von 1.906)

Rot(e)rübe

SHW

Rot(e)-rübe Band 4, Spalte 1481-1482

Rotapfel

SHW

Rot-apfel Band 4, Spalte 1473-1474

Rotarsch

SHW

Rot-arsch Band 4, Spalte 1473-1474

Rotauge

SHW

Rot-auge Band 4, Spalte 1473-1474

rotbackig

SHW

rot-backig Band 4, Spalte 1475-1476

Rotbarsch

SHW

Rot-barsch Band 4, Spalte 1475-1476

Rotbart

SHW

Rot-bart Band 4, Spalte 1475-1476

Rotbirne

SHW

Rot-birne Band 4, Spalte 1481-1482

rotblümig

SHW

rot-blümig Band 4, Spalte 1481-1482

Rotbolch

SHW

Rot-bolch Band 4, Spalte 1481-1482

rotbraun

SHW

rot-braun Band 4, Spalte 1481-1482

Rotbreitig

SHW

Rot-breitig Band 4, Spalte 1481-1482

Rotbrust

SHW

Rot-brust Band 4, Spalte 1481-1482

Rotbuche

SHW

Rot-buche Band 4, Spalte 1481-1482

rotbuntig

SHW

rot-buntig Band 4, Spalte 1481-1482

rotbäckig

SHW

rot-bäckig Band 4, Spalte 1475-1476

Roteiche

SHW

Rot-eiche Band 4, Spalte 1481-1482

Roterde

SHW

Rot-erde Band 4, Spalte 1481-1482

Rotfeder

SHW

Rot-feder Band 4, Spalte 1477-1478

Rotfichte

SHW

Rot-fichte Band 4, Spalte 1477-1478

Rotfleisch

SHW

Rot-fleisch Band 4, Spalte 1477-1478

Rotflittich

SHW

Rot-flittich Band 4, Spalte 1477-1478

rotflämmig

SHW

rot-flämmig Band 4, Spalte 1477-1478

Rotflügel

SHW

Rot-flügel Band 4, Spalte 1477-1478

Rotfuchs

SHW

Rot-fuchs Band 4, Spalte 1477-1478

Rotfäule

SHW

Rot-fäule Band 4, Spalte 1477-1478

rotgeboren

SHW

rot-geboren Band 4, Spalte 1477-1478

rot als Zweitglied (30 von 495)

brot

KöblerAe

*brot , st. N. (a) Vw.: s. ge- Hw.: s. bréotan E.: germ. *bruta-, *brutam, st. N. (a), Stück, Bruchstück; s. idg. *bʰrē̆u- (1), *bʰrū̆-, V.,…

huntarot?

KöblerAhd

*huntarot? , Num. Kard. Hw.: vgl. as. hunderod E.: germ. *hundarada-, *hundaradam, st. N. (a), Hundertschaft, hundert; s. idg. *k̑m̥tóm, *dk…

hērot?

KöblerAhd

*hērot? , Adj. Vw.: s. *gi- Hw.: vgl. as. *hērod

sprot?

KöblerMnd

*sprot? , M. nhd. Spross Vw.: s. ge-, ūt- E.: s. sprōte, sprūten W.: s. nhd. Spross, M., Spross, DW 17, 150?

strot

KöblerAfries

*strot , Sb. nhd. Kehle (F.) (1), Schlund ne. throat Vw.: s. -bolla Hw.: vgl. an. þrūtr, ae. þrote (2), mnl. strote E.: germ. *strutō, st. F…

throt

KöblerAfries

*throt , Sb. nhd. Kehle (F.) (1) ne. throat Vw.: s. -bolla Hw.: vgl. ae. þrota, ahd. drozza E.: germ. *þrutō, st. F. (ō), Kehle (F.) (1); s.…

u̯rot

KöblerIdg

*u̯rot , V. Vw.: s. (*u̯ret-)<o:p></o:p>

þrot

KöblerAe

*þrot , st. N. (a) nhd. Verdruss, Müdigkeit Vw.: s. ǣ- Hw.: s. þréotan E.: germ. *þruta-, *þrutam, st. N. (a), Erschöpfung, Mangel (M.); idg…

Butterbrot

RDWB1

Butterbrot n (nicht "бутерброд") хлеб с маслом für ein ~ und ein Ei idiom. - за так разг. , почти даром, по дешёвке разг.

Vollkornbrot

RDWB1

Vollkornbrot n хлеб из муки грубого помола с отрубями, хлеб из немолотых зёрен

Zuckerbrot

RDWB1

Zuckerbrot n ~ und Peitsche idiom. - метод кнута и пряника идиом.

abendbrot

DWB

abend·brot

abendbrot , n. abendessen, zumal schlichtes und geringes. das volk unterscheidet oft ein doppeltes, das kleine abendbrot oder halbabendbrot.…

abschrot

DWB

abschrot , m. segmentum, praesegmen monetae, ora panni avulsa, resecta. vocab. 1482 und vocab. incip. teut. ante lat.; ein sch. heller für d…

Achtbrot

DRW

acht·brot

Achtbrot zu 3Acht Brot, das den Fronschnittern zukommt messoribus bis dari debet ad manducandum unus panis qui dicitur ahtebroth 1144 Schöpf…

ādebārenbrôt

MNWB

adebar·en·brot

ādebārenbrôt , ādebārsbrôt , ēdebērenbrôt s. a.-snāvel Frucht von Geranium Robertianum Storchschnabel, der gelben Schwertlilie Iris Pseudaco…

afschrôt

MNWB

afschrôt , grafte-afschrôt Grabenböschung, -schrägung.

Almosenbrot

Campe

almosen·brot

Das Almosenbrot , des — es, d. Mz. ungew. Brot, das als Almosen gereicht wird. Uneigentlich, er ißt Almosenbrot, er lebt von Almosen.

Anisbrot

Campe

anis·brot

Das Anisbrot , des — es, Mz. die — e, oder das Anisbrötchen, des — s, d. Mz. w. d. Ez. Zuckerbrot mit Anis bereitet.

aschenbrot

DWB

aschen·brot

aschenbrot , n. subcinericius panis, was ahd. derpiʒprôt ( Graff 5, 221 ) und fochanza (3, 441), it. focaccia, serb. pogatscha heiszt, auf d…

Ableitungen von rot (7 von 7)

errôten

Lexer

er-rôten swv. rot werden, erröten. nû sach man êrst von im daʒ velt errôten Loh. 5216. von scham errôten j.Tit. 1992.

gerôt

AWB

gerôt st. m. gerot: nom. sg. Mayer, Griffelgl. S. 43,119 ( Vat. Ottob. lat. 3 295, 9. Jh. ). Begehren, Verlangen: gidagor gerot [( escae ) i…

gerote

Lexer

ge-rote stn. BMZ coll. zu rote, die zusammenrottung, menge, haufe Pass. ;

geroten

DWB

geroten , s. geraten .

rote

DWB

rote , m. 1 1) name eines oder mehrerer rötlicher fische: rote, rubeta vel tinus, roto, rubus piscis, rotte, rutilus, rubellus. voc. bei Sch…

unrote

KöblerMhd

unrote , st. F. nhd. ungeordnete Schar, Bande (F.) (1) Q.: RqvI, Macc (vor 1332) (FB *unrote) E.: s. un, rote W.: nhd. DW- L.: FB 389a (*unr…

verroten

Lexer

ver-roten swv. putrescere Fromm. 3,53 b .