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Liebe

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Liebe

Bd. 12, Sp. 526
Liebe, das dem Haß entgegengesetzte Gefühl, das durch ein erstrebenswertes Gut in den Lebewesen erregt wird, und das in der Vereinigung mit jenem, sei es als herrschendes oder dienendes Glied, seine Befriedigung findet. Die Eigenschaften, die den Wunsch der Vereinigung, resp. des Besitzes erwecken, können in äußern und innern, körperlichen und geistigen Vollkommenheiten, Schönheit, Kraft und in solchen Vorzügen bestehen, die der liebende Teil vielleicht um so mehr bewundert, je weniger er sie selbst besitzt. Indem man den unwiderstehlichen Drang zur Vereinigung, der die L. kennzeichnet, wie eine elementare, physische Kraft betrachtete und sich dabei der gegenseitigen Anziehung der ungleichen Magnetpole, der Abstoßung der gleichartigen erinnerte, entstand das schon von Platon erörterte philosophische Theorem, daß zur L. eine polare Verschiedenheit, ein möglichst großer Gegensatz gehöre; doch ist dies nur in einem sehr bedingten Sinne richtig, denn sonst müßten den Gottlosen die innigste Gottesliebe, den Barbaren die höchste L. zur Kunst eigen sein. In dem Allgemeinbegriff der L. vereinigen sich aber so viele verschiedene Regungen, daß man mit Notwendigkeit gewisse Unterschiede und Grenzen ziehen muß, um nicht ganz fremde Begriffe zu vermischen. Im engern Sinne versteht man unter L. nur das Verhältnis lebender Wesen zueinander, und nur unter ihnen kann sie zu derjenigen Steigerung und Vollkommenheit gelangen, die durch die Gegenseitigkeit der L. bedingt wird. Aber auch hier muß man wieder die aufopfernde L. der Eltern für ihre Kinder und ihre Erwiderung von diesen, die uneigennützige L. oder Sympathie für andre Personen, die man Freundschaft nennt, und die Geschlechtsliebe unterscheiden, die nur in vollkommener Gegenseitigkeit ihr Glück findet, weshalb auch die Alten deren einfache Personifikation im Eros nicht für genügend hielten und die Personifikation der Gegenliebe (Anteros) hinzufügten. Die Geschlechtsliebe setzt schon an sich den in körperlichen und geistigen Verschiedenheiten ausgeprägten geschlechtlichen Gegensatz voraus und in vielen Fällen, wenn sie zu dauernder Befriedigung führen soll, auch einen gewissen Gegensatz der Charaktereigentümlichkeiten, so daß eine gegenseitige Ergänzung und Ausgleichung möglich wird, wie z. B. zwei heftige und unnachgiebige Persönlichkeiten niemals glücklich miteinander leben können. In die Geschlechtsliebe spielen aber außerdem eine Menge dunkler und instinktiver Regungen und Gefühle hinein, namentlich im Tierleben, woselbst eine deutliche Periodizität der Triebe, gewisse auf den Geruchsinn wirkende Anlockungsmittel, die ein Sichfinden und Erkennen aus einiger Entfernung ermöglichen, Reiz- und Erregungsmittel für Auge und Ohr eine Rolle spielen. Wir sehen daselbst Schaustellungen der Körpervorzüge in Farben und Zeichnungen (vgl. Artikel »Hochzeitskleid«, mit Tafeln), Kraftentfaltung in den Kämpfen mit den Nebenbuhlern, Gesangsleistungen, Tänze und Vorführungen sonstiger Vorzüge, die einen berückenden Zauber auf das wählende Geschlecht aus üben, das dort in der Regel das weibliche ist. Beim Menschen sind diese Naturtriebe durch Erziehung, Volkssitte, Erwerbsverhältnisse und Standesunterschiede in gewisse Schranken gebannt, die indessen häufig genug durch die elementare Gewalt der Leidenschaft umgerissen werden. Die verjüngende, auf die Natur zurückführende Kraft der L., welche sie zu allen Zeiten zum Quell der Poesie gemacht hat, weiß die Hindernisse der Erziehung und Verfeinerung des Lebens zu überwinden; sie hat dadurch nicht an Reiz eingebüßt, sondern das Verhältnis der Liebenden zueinander wird im Gegenteil durch die Erschwerung ihrer Vereinigung mit einer Poesie des Sehnens, der Hingebung und Aufopferung umwoben, deren reinigende Wirkung der Natursohn wohl nur in den seltensten Fällen erfährt. Daß die Macht der Leidenschaft durch Hindernisse nur gesteigert wird, beweisen die verzweifelten Schritte so vieler Liebespaare, die den gemeinsamen Tod der Unmöglichkeit, füreinander zu leben, vorziehen. Das dunkle, triebartige Wesen der Geschlechtsliebe offenbart sich auch in gewissen Verirrungen derselben, so wenn z. B. verworfene Geschöpfe bessere Naturen unlösbar an sich ketten, wie es Prévost in »Manon Lescaut« so unübertrefflich geschildert hat, oder wenn Personen des gleichen Geschlechts über die Freundschaft hinausgehende Empfindungen erregen. Solche Neigungen sind wohl in der Regel krankhafter Natur und daher milder zu beurteilen, als es meist geschieht. L. in unserm Sinne findet sich bei niedern Völkern, bei denen das Weib ohne Wahl verkauft wird, nur ausnahmsweise, am seltensten wurden zärtliche Gefühle in Afrika beobachtet; selbst bei einem vergleichsweise so fortgeschrittenen Volke, wie den Abessiniern, dient die Vereinigung der Paare fast ausschließlich der Geschlechtslust und Lebensbequemlichkeit. Dasselbe gilt von den meisten mohammedanischen Völkern, so von den Türken, die nach Moltkes Beobachtungen »das ganze Brimborium von Verliebtsein, Hofmachen, Schmachten und Unglücklichsein« nicht kennen. Allerdings kommen auch in diesen Ländern Liebesabenteuer vor, aber sie beruhen weniger auf unüberwindlicher Neigung als auf Abenteuersucht und Rachedurst der gefangenen Frau und ihres Liebhabers. Bei den Australiern und auf Neuguinea fand Zöller ausgeprägte Eifersucht der Männer, die auf tiefergehende Gefühle deuten könnten, wie auch bei amerikanischen Indianern häufiger wahre Neigung beobachtet wurde. Chinesen und Japaner besitzen eine entwickelte Romanliteratur, in der ähnliche Liebesgeschichten wie in der unsrigen eine Rolle spielen, ähnlich wie die altindische Literatur in dieser Richtung sich der germanischen nähert und die griechisch-römische an Gefühlstiefe überragt. So sehen wir, daß auch die L. eine Verfeinerung des Gefühls voraussetzt, welche die Höherschätzung der Frau zur Voraussetzung hat und durch Behandlung der Frau als Ware wie durch polygame Verhältnisse zerstört wird. Im allgemeinen soll die L. einem natürlichen Antrieb folgen, und daher gehört die christliche Forderung der Feindesliebe auf ein ganz andres Gebiet, nämlich auf das der Selbstüberwindung. Vgl. Michelet, L'Amour (Par. 1859 u. ö.; deutsch von Spielhagen, 5. Aufl., Leipz. 1889); Teichmüller, Über das Wesen der L. (das. 1879); Mantegazza, Physiologie der L. (deutsch, 12. Aufl., Berl. 1904); Duboc, Psychologie der L. (2. Ausg., Hamb. 1883); Hellwald, Zur Entwickelungsgeschichte der L. (in den »Ethnographischen Rösselsprüngen«, Leipz. 1891); Bölsche, Das Liebesleben in der Natur (Berl. 1898–1903, 3 Bde.); R. Günther, Kulturgeschichte der L. (das. 1899); Lippmann, Die L. in der dramatischen Literatur (das. 1904). – Eine (pessimistische) »Metaphysik der Geschlechtsliebe« stellten Schopenhauer und v. Hartmann auf, nach deren Ansicht die L. eine Äußerung des »blinden Willens zum Leben«, bez. des »Unbewußten« ist, das die Liebenden unter der Vorspiegelung individuellen Glückes seinen Zwecken dienstbar macht.
6962 Zeichen · 70 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    liebe

    Althochdeutsches Wörterbuch

    liebe , liebs S 349,102 ( vgl. Priebsch, Dt. Hss. S. 305,35). 356,42 s. lîb.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    LIEBE

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +19 Parallelbelege

    LIEBE s. ich LIUBE .

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Liebe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Liebe , plur. car. das Abstractum des Bey- und Nebenwortes lieb, welches nur allein in dessen thätigen Bedeutung übl…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Liebe

    Goethe-Wörterbuch

    Liebe gut 2500 Belege; knapp zwei Drittel in (dichterischen) Werken, knapp ein Drittel in Briefen (besonders an ChStein)…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Liebe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Liebe , das dem Haß entgegengesetzte Gefühl, das durch ein erstrebenswertes Gut in den Lebewesen erregt wird, und das in…

  6. modern
    Dialekt
    Lieb(e)

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Lieb(e) [Lìəpə Hi. ; Lìawi Mü. ; Lîap Dü. Bf. ; Lîəp Ingw. ] f. wie hochd. Mit ke i ner L. durchaus nicht, trotz aller M…

  7. Sprichwörter
    Liebe

    Wander (Sprichwörter)

    Liebe 1. Ade, Lieb', ich kann nicht weine, verlier' ich dich, ich weiss noch eine. Auch in der Form: Adieu Lieb, ich kan…

  8. Spezial
    Liebef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Liebe , f любовь , ж

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit liebe

737 Bildungen · 672 Erstglied · 62 Zweitglied · 3 Ableitungen

liebe‑ als Erstglied (30 von 672)

Liebeängstlich

Campe

liebe·aengstlich

○ Liebeängstlich , adj . u. adv . Liebe und eine von ihr bewirkte Ängstlichkeit empfindend. S. Liebesangst . I jedem liebeängstlichen Zitter…

liebeathmend

DWB

liebeathmend , part. , vgl. dazu unter liebe 2, g: ( Rezia ) stets durch sich selber schön und liebeathmend. Wieland 23, 295 ( Ober. 12, 80)…

Liébeault

Meyers

Liébeault (spr. ljebō), Ambroise Auguste , Mediziner, geb. 16. Sept. 1823 in Favières (Meurtheet-Moselle), studierte in Straßburg, praktizie…

Liebebänglich

Campe

liebe·baenglich

◬ Liebebänglich , adj . u. adv . so viel als liebebang, oder auch nur ein wenig liebebang. Liebebänglich verwirrt — stand Herkla da. — Sonne…

liebebære

LexerN

liebe·baere

liebe-bære adj. die sint niht l., die sint rehter liebe unmære Wh. v. W. 276.

liebebang

DWB

liebe·bang

liebebang , adj. : doch allen wird so liebebang bei zaubersaiten und gesang. Göthe 1, 201 ; natur ist rings so liebebang. 13, 84 .

Liebebebend

Campe

◬ Liebebebend , adj . u. adv . vor Liebe bebend, von Liebe durchbebt, d. h. innig bewegt, ergriffen. Ih stürze dir liebebebend An die Brust …

liebebedürfnis

DWB

liebe·beduerfnis

liebebedürfnis , n. : glückliche zeiten des ersten liebebedürfnisses! Göthe 17, 85 ; liebebedürfnis überschrift eines gedichtes 2, 96.

liebebedürftig

GWB

liebe·beduerftig

liebebedürftig nach (gegenseitiger) Zuneigung, Liebe verlangend Da .. meine Schwester so l. war, als irgend ein menschliches Wesen, so wende…

liebebeflissen

DWB

liebe·beflissen

liebebeflissen , part. : wiewohl ich dir flehend und werbend erschien, und liebebeflissen, du liebst mich nicht! Platen 71 .

liebebeflügelt

DWB

liebebeflügelt , part. durch die liebe beflügelt: der ich erfand in der seele manch liebebeflügeltes lied. Platen 118 .

Liebebegeistert

Campe

liebe·begeistert

◬ Liebebegeistert , adj . u. adv . von der Liebe begeistert. — die Stimme des liebebegeisterten Mägdleins. Sonnenberg.

liebebegünstigend

DWB

liebebegünstigend , part. : bald werden sich die wellen bäumen und, unter ihrem grünpurpurnen gewölbe, dich und den gott liebebegünstigend v…

Liebebeklommen

Campe

liebe·beklommen

◬ Liebebeklommen , adj . u. adv . von oder vor Liebe beklommen. — Drückte des liebebeklommenen Mägdleins Zitternde Hand ans Herz. — Sonnenbe…

liebeberauscht

DWB

liebeberauscht , part. : nun kam zu den liebeberauschten ( einem liebespaare ) ein mann. Stolberg 1, 276 .

liebebethört

DWB

liebebethört , part. : noch setzt in dich mein gläubiger mut indes sein fest vertraun, hofft liebebethört, es sei voll zärtlichkeit dein bus…

liebebezwungen

DWB

liebebezwungen , part. : ( Orpheus ) wandte, ach! uneingedenk des befehls und liebebezwungen, sich nach seiner geliebten um. Stolberg ged. (…

Liebeblick

Campe

liebe·blick

Liebeblick , — es, Mz. — e , ein von Liebe zeugender, Liebe ausdruckender Blick, ein verliebter Blick. Stieler. »Auch hatte ja Sabina schon …

Liebeblind

Campe

liebe·blind

Liebeblind , adj . u. adv . vor Liebe gleichsam blind, durch Liebe geblendet, verblendet. »Ih, der wahrlich nicht liebeblind war.« Hermes

liebebrief

MWB

liebe·brief

liebebrief stM. ‘Liebesbrief’ guͦte gebet, guͦt sprúch und guͦte tútsche buͤchlin sint dines goͤtlichen liebes liebbrieff Seuse 484,11 MWB…

liebebrünstig

DWB

liebe·bruenstig

liebebrünstig , adj. : überall dir günstig weht ein gott dir zu, darum liebebrünstig handle, wandle du. Platen 10 .

liebebrunst

DWB

liebe·brunst

liebebrunst , f. : ( dasz die kirche ) uberkom all gnad und gunst die du ( Christus ) aus liebebrunst bei deinem gott erworben. Wackernagel …

liebe als Zweitglied (30 von 62)

Affenliebe

RDWB1

Affenliebe f (Lakune) безрассудная, слепая любовь; обожание Die Deutschen versagen ihren einheimischen Stars ihre Affenliebe schon nach kurz…

Gegenliebe

RDWB1

Gegenliebe f auf wenig ~ stoßen fest. не встречать / не встретить сочувствия устойч. , не находить / не найти сочувствия устойч. , не встреч…

Hassliebe

RDWB1

Hassliebe f любовь и ненависть, любовь-ненависть

affenliebe

DWB

affen·liebe

affenliebe , f. blinde, unvernünftige liebe besonders der eltern gegen ihre kinder: meiner eltern grosze affenliebe. Plesse 1, 49; in meinem…

Brautliebe

Wander

braut·liebe

Brautliebe Zur brautlib kann man niemand zwingen. – Henisch, 489.

bruderliebe

DWB

bruder·liebe

bruderliebe , f. amor fraternus, im eigentlichen sinn die liebe des bruders zu seinen geschwistern, dann auch die zwischen genossen und alle…

eigenliebe

DWB

eigen·liebe

eigenliebe , f. amor sui, selbstliebe: vorhin ertappte sie mich auf eitelkeit, jetzt auf eigenliebe. Lessing 1, 564 ; die eigenliebe läszt u…

frauenliebe

DWB

frau·n·liebe

frauenliebe , f. muliebris amor: ich habe grosze freude und wonne an dir gehabt, deine liebe ist mir sonderlicher gewesen denn frawenliebe i…

fürstenliebe

DWB

fuersten·liebe

fürstenliebe , f. die liebe zu einem fürsten mit anhänglichkeit an diesen. persönlicher muth ist immer die folge der starken vaterlands- ode…

Gartenmaßliebe

Adelung

garten·massliebe

Die Gartenmaßliebe , plur. inus. eine Art der Maßlieben mit gefüllten Blumen, welche in den Gärten gebauet wird; Bellis hortensis L. zum Unt…

gegenliebe

DWB

gegen·liebe

gegenliebe , f. mutuus amor Maaler 162 d : liebe macht gegenliebe. Stieler 1157 ; meine liebe soll keiner gegenliebe theilhaftig werden. eng…

gotesliebe

KöblerMhd

gotes·liebe

gotesliebe , st. F. nhd. Gottesliebe Q.: Vät, Märt (FB gotesliebe), AvaJo (1. Drittel 12. Jh.), Mechth E.: s. got (1), liebe W.: nhd. (ält.)…

hërzeliebe

Lexer

herze·liebe

hërze-liebe stf. BMZ herzensfreude a.Heinr. 1413 var. ûʒ herzeleide in herzeliebe gân Neif. 20,9. dô wart in beiden vröude und herzeliebe ku…

herzenliebe

KöblerMhd

herzen·liebe

herzenliebe , st. F. nhd. Herzensfreude, Herzensliebe, tief empfundene Freude, innere Verbundenheit Hw.: s. herzeliebe Q.: HTrist, Neidh, Ni…

hërzeliebe

MWB

hërzeliebe Adv. 1 ‘tiefe Zuneigung, Liebe besitzend, innig geliebt’ , überw. attr. von Personen2 ‘von Herzen willkommen, angenehm, das Herz…

hërzenliebe

MWB

hërzenliebe stF. herzen- z.B. NibC ; Neidh ; Winsb ; KLD:UvL 56: 3,6; HvFreibTr 125. 1 ‘tief empfundene Freude, herzliche Freude’ 2 ‘herzli…

hurenliebe

DWB

huren·liebe

hurenliebe , f. amor meretricius: ein weib das gott nicht liebet, wird nimmermehr ihren mann recht lieben, sondern es wird nur eine hurenlie…

Husarenliebe

Wander

husaren·liebe

Husarenliebe Husarenliebe dauert so lange wie ein Löffel von Brot. – Braun, I, 2299.

jungfernliebe

DWB

jungfern·liebe

jungfernliebe , f. : jungfernlieb und rosenblätter wendt sich wie aprilenwetter. J. C. Göring liebesmeienblühml. (1654) 117 ; jungfernlieb i…

Jungfrauenliebe

Wander

jungfrauen·liebe

Jungfrauenliebe 1. Junckfruwen Leue vnd Rosenbleder, Herenhülde vnd Aprillenweder, dat Wörpel vnd dat karten spyl vorkeret sick offt, wel yd…

Juniliebe

Wander

juni·liebe

Juniliebe Junilieb' ist ein Dieb. Sie soll dem Manne sehr nachtheilig sein; daher sagen die Spanier: Im Juni, Juli und August, bin ich, Seño…

jōhannesliebe

KöblerMhd

jōhannes·liebe

jōhannesliebe , st. F. nhd. „Johannsliebe“, Johannssegen Q.: WeistGr (1482) E.: s. Jōhannes, liebe (3) W.: nhd. DW- L.: DRW

katzenliebe

DWB

katzen·liebe

katzenliebe , f. 1) katzenminze; schwäb. katzenlieble baldrian. s. u. katzenkraut. 2) in der rockenphilos., 4. hundert cap. 14, ist von katz…

Ableitungen von liebe (3 von 3)

unliebe

DWB

unliebe , f. , mangel an liebe u. ihr gth.; mhd. unliebe, mnd. unlêve, mnl. nl. onliefde. Staub - Tobler 3, 992 . vgl. ab-, affen-, after-, …

urliebe

DWB

urliebe , f. (ur- C 4 c): wer ist so mächtig wie die urmacht? wie urweisheit so weise? wie urliebe liebend? grafen Stolberg 2, 177 ; intern.…

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APA
Cotta, M. (2026). „liebe". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/liebe/meyers?formid=L03902
MLA
Cotta, Marcel. „liebe". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/liebe/meyers?formid=L03902. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „liebe". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/liebe/meyers?formid=L03902.
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