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Katte

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Katte f.

Bd. 3, Sp. 587
Katte f. [verbr.] 1.1. Hauskatze. Ne grīse Katte (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). Ne flēge (wohlgenährte) Katte (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). Ne snāigeske (naschhafte) Katte (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh). Ne Dāif van d’r Katte ein diebische Katze (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). De Katte klaiet (kratzt) (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). De Katte twent (schnurrt) (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@BeckumBk). Dä Kadd’n māket ’n krumm’m Puckel (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HiddenhausenHi). Kadde un Mius Kinderspiel (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — Ra.: Ne Katte van’n Froumääsk zänkische, unsanfte, listige Frau (WmWb). Natt as ne Katte durch und durch nass (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@LindenLi || mehrf.). So bange as ne Katte im Pütt sehr verängstigt (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@OstbürenOb || ähnl. mehrf.). Dätt ess nech mehr wert ass ne olle Katte ist völlig wertlos (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). Os Kadde un Ruüe lïewen in Zwietracht, Feindschaft miteinander leben (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Sik vedriägen, äs Kadd’n un Rǖens teoukümp miteinander Frieden halten (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@DrensteinfurtDr || mehrf.). Dai kann saihn ase ne Katte hat scharfe Augen (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). De tommt sick äß ne kranke Katt fällt nur durch seine (lächerliche) Aufmachung auf (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@WettringenWt). Häi löcht wi ne schwatte Katt im Dǖstern will als etwas scheinen, was er nicht ist (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@WethmarWe). Hei gäiht drümme rümme at de Katte ümme dian häiten Bri traut sich nicht an die Sache heran (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || mehrf.). He spïelt demet äs de Katt mett’e Mūs lässt andere seine Überlegenheit spüren, meint es mit einer Beziehung nicht ernst (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@DrensteinfurtDr || mehrf.). Dǫ kennt ’e so vüel van as de Katte vam Sundach davon versteht er gar nichts (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ÜckendorfÜd || mehrf.). Hei kiekt wie ne Katte, wenn ’t dunnert hat einen ängstlichen, erstaunten Gesichtsausdruck (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@AltenböggeAl || mehrf.). Dät helpet nit mehr, ase wenn de Katte giegen et Gewitter spigget die Arbeit ist nutzlos (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). — Da, Kadde, hesse äok ’n Fisk! wenn sich jmd. mit der Hand die Nase schneuzt (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Dä Kadde was ne Hexe wenn ein Vorhaben nicht gelungen ist (Kr. MindenMin Kr. Minden@BrennhorstBr || mehrf.). Et is ne scharte Katte drinne wenn das Feuer im Ofen auszugehen droht oder erloschen ist (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BühneBü || mehrf.). Dat frett di kinne Katte af schmeckt nicht, ist uninteressant (WmWb). Dat driet de Katte op’m Stiart fut ist sehr wenig (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). Dao könnt sïemen Katten nich äs ēne Mūs in fangen wenn eine Hose, ein Strumpf, ein Sack o.Ä. völlig durchlöchert sind (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe || (ähnl.) mehrf.). Do es de Kadden medde wegglauben wenn man etwas verlegt hat und nicht wiederfindet (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || mehrf.). Nu geht mi de Katt ok nich met’n Magen lopen wenn jmd. gut gegessen hat, satt ist (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh || mehrf.). Dui hätt de Kadden inne Hand schïeden zu jmdm., der etwas hat fallen lassen, etwas nicht mehr hat halten können (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Da Katte miegt van’n Balken es gibt Regen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh). Deu witte Katte geut van den Dacke der Schnee taut (Lippe WWB-Source:219:OesterhOesterh). Se meint, Kaisers Katte wör iähr Nichte ist stark von sich eingenommen, eitel, hochmütig (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HohenlimburgHl || ähnl. mehrf.). Wenn use Katte ne Koh wör, dann geif se ’n Kub’n vull Miälk Erwiderung, wenn jmd. ständig wenn, wenn sagt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || ähnl. mehrf.). Der Katte den Kopp afbieten etwas Unangenehmes tun, die Verantwortung für etwas Unangenehmes tragen (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@NeuenkleusheimNk || mehrf.). He sïet kenne Katte gun Dach ist sehr hochmütig (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@ÜckendorfÜd || mehrf.). De Katte fauern sich gutes Wetter wünschen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HohenlimburgHl || mehrf.): De häv de Katt’ guet foert wenn am Hochzeitstag gutes Wetter herrscht (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@GronauGr || verbr.). Katten und Kugelen versiupen das ganze Vermögen versaufen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@NiedersfeldNf). Binn di ne Katt vüör de Knei! wenn jmd. sagt, er könne schlecht sehen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh || mehrf.). De Katte in’n Pott setten alles aufessen, so dass nichts mehr übrig bleibt (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || mehrf.). Ne Katte im Sacke koupen etwas ungeprüft erwerben (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). De Katte buim Steäte packen eine sich bietende Gelegenheit wahrnehmen (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). He lött de Katte ut’n Sack kommt mit der Wahrheit, der wahren Absicht heraus (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || mehrf.). Lao eerst äs de Katte uut’n Boom kieken (kommen)! warten wir ab, was geschieht (WmWb). För de Katten umsonst, vergebens; verloren (Mühe, Geld o.Ä.) (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs || mehrf.): Nu is dat ganze Wiärks wier füör de Katte (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr); dat Geld es füer de Katte (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Üm de Katte spïel’n wenn keiner gewonnen hat (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw). — Sprichw.: Wer de Katten nich fuhren well, mot dei Müse fuhren (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh || mehrf.). Wat diu der Katten nich günnst, dat haalt sick de Muise duwwelt (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Wänn de Katte ney in’n House is, danzet de Möüse up’en Bänken (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@PeckelsheimPe || ähnl. mehrf.). Wann de Katte miuset, dann mauhet se ni (Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr || ähnl. mehrf.). Wann me de Katt op’t Speck bind, dann frätt se ’t nicht Zwang nutzt nicht (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@DrensteinfurtDr || ähnl. mehrf.). Je mähr me de Katte striket, destou högger büart se dian Stiart (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs || ähnl. mehrf.). Katten und Fraulü, dei iätet alltiet; Rüens und Mannslü, wann se wat krit (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). Bind de Katten bui de Wost, denn häst diu vör den Miusen Riuh (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). De Kadden dögg nich, de ümmer vor oinen Locke miuset (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || mehrf.). Nachts sind alle Katten gries (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HohenlimburgHl || (ähnl.) mehrf.). De Katte läött dat Mūsen nich (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || mehrf.). De Katte lehrt et Miusen, wenn se Junge hiät (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || mehrf.). Ne Katte fällt ümmer op de Beïne (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@BosselBo || ähnl. mehrf.). Et wäött noch männige Katte fillt, wao du den Stiätt nich haollen bruuks (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). — Sagw.: Wann de Katt dat gewuent is, segg de Bäcker, dann wisk ik ’n Uowen daomet ut (Kr. SteinfurtStf WWB-Source:237:ReckReck). — 1.2. die weibl. Katze. De Katte bolßet (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NatzungenNz). Ne dregene (trächtige) Katte (Kr. BürenBür Kr. Büren@MettinghausenMe). Use Katt’n hett Lütge kriegen (Kr. MindenMin Kr. Minden@EisbergenEi). Kiädel de Katte, dann jault de Bolz Methode, um festzustellen, ob ein Mädchen schon vergeben ist (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@LangschedeLa). — 2.1. streitsüchtige, hinterhältige weibl. Person (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@DahlDa). — 2.2. eigensinniges Mädchen (Frbg.) (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@RönsahlRs), wildes, jungenhaftes Mädchen (Frbg.) [Olp]. — 3. Wille Katte Luchs (KkWb), Wildkatze (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@WarsteinWa). — 4.1. Breitwegerich (Plantago major) (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh). — 4.2. Wille Katten wollige Kleeart (Pflanze des Krautbundes) (KkWb). — 5.1. Geldbeutel, -gürtel [verstr. SWestf]. — 5.2. Teil des Spinnrades: Flügel um die Spule des Spinnrades [Kr. SoestSos Isl]. — 6. IdW.: Schmeds Katte Schloss (Kr. DetmoldDet Is): Schmeds Katte sitt dovör es ist abgschlossen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs); achter Schmetts Katten im Gefängnis (Kr. MindenMin Ha). ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 4,272: Katze; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 7,142: Katte. Zus.:→ Adder~, Auster~, Bäkker~, Biᵉse~, Biᵉsen~, Bō²m~, Boltsen~, Brum~, Buᵉsel~, Bulle~, Dannen~, Dannen-mis~, Dau~, Dril~, Duᵉsel~, Dul~, Dweªrl~, Ēk~, Fiᵉne~, Fo¹de~, Fos~, Fǖr~, Geld~, Hē~, Heªrwest~, Höi~, Kläie~, Klīwe~, Klōster~, Kratse~, Land~, Mārder~, Mǟrten~, Maue~, Mei~, Mīs~, Miᵉr~, Mimmel~, Mō¹der~, Palm~, Plūse~, Prīmel~, Pūse~, Rase~, Rämmel~, Sē~, Smeichel~, Smeªr~, Smūse~, Snurre~, Stoppel~, Wāter~, Weªder~, Wikkel~, Wild~.
6607 Zeichen · 159 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    kattest. F. (ō)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    katte , st. F. (ō) nhd. Katze ne. cat Hw.: vgl. an. ketta, ae. catta, ahd. kazza E.: germ. *katta, F., Katze; s. lat. ca…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    katteF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    katte , F. nhd. Katze, eine Art Kornwurm, ein Belagerungswerkzeug, bewegliches Schutzdach für Belagerungsarbeiten, beweg…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Katte

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Katte , 1) Hans Hermann von, der Jugendfreund Friedrichs d. Gr., geb. 28. Febr. 1704, gest. 6. Nov. 1730, Sohn des späte…

  4. modern
    Dialekt
    Kattef.

    Westfälisches Wb.

    Katte f. [verbr.] 1.1. Hauskatze. Ne grīse Katte ( Ahs We ). Ne flēge (wohlgenährte) Katte ( Alt Al ). Ne snāigeske (nas…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit katte

274 Bildungen · 263 Erstglied · 11 Zweitglied · 0 Ableitungen

katte‑ als Erstglied (30 von 263)

Kattegat

MNWB

katte·gat

Kattegat , n. , Bezeichnung für eine Wasserdurchfahrt , z. B. nördlich Jütland, bei Plymouth (aus dem Ndl.).

Kattegatt

MeckWB

katte·gatt

Kattegatt n., m. Kattegatt, die Meerenge zwischen Jütlands Ost- und Schwedens Südwestküste, wegen ihrer Stürme, Untiefen und wechselnden Str…

Katteiker

MeckWB

katt·eiker

Katteiker -ee-, -kert, in Schö auch -kel, in Sta auch Katzeiker, -ee- m., zuweilen ( Bri. 3, 59; Disk. 7) n. Eichhörnchen, sciurus vulgaris:…

katteikern

MeckWB

katt·eikern

katteikern intrans. sich schnell und rastlos bewegen wie ein Katteiker in der Zs. rüm- , dörchkatteikern ; trans. beschlafen, begatten Gü; a…

Kattekang

ElsWB

Kattekang ‘Alli di Geischter in altfränkischer Draacht, mit Hoorbytle-n-un Barrücke, mit Kattekang, Schneppehuuweu-un Reifröeck’ Pick Büch. …

katteken

WWB

katte·ken

katteken V. 1. zanken (Frbg.) ( Unn Rü ). — 2. „kleine Wäsche waschen“ ( Tek Me).

Kattel

Idiotikon

Kattel N. Band 3, Spalte 560 Kattel N. 3,560

kattelig

MeckWBN

Wossidia kattelig springend, vom Gang mancher Pferde Pa Parchim@Wulfsahl Wulfs . Wohl statt kettelig.

Kattenārd

WWB

Katten-ārd f. [verstr. OWestf] Im Sprichw.: Kaddenort es de beste „eine energische Frau wird geschätzt“ ( Lüb Gb ). Kattenort miuset ( Wbg N…

Kattenbalg

WWB

katten·balg

Katten-balg m. [verstr.] Bauch der Katze. Säo düister äs im Kattenbalge stockfinster ( Sos Bü || ähnl. mehrf.).

Kattenblaut

MeckWB

katten·blaut

Kattenblaut -o- n. Katzenblut; von den Lehrburschen der Müller hieß es: sei krigen Kattenblaut tau drinken, dat sei dat Musen (Stehlen) lihr…

Kattenblō¹me

WWB

katten·blome

Katten-blō¹me f. 1. Lungenkraut (Pulmonaria) ( Lüb Wp). — 2. Margerite (Frbg.) ( Olp Hs ). — 3. Ginster (Frbg.) ( Pad Ol).

kattenblōt

KöblerMnd

katten·blōt

kattenblōt , N. nhd. Katzenblut E.: s. katte, blōt (1) W.: s. nhd. Katzenblut, N., Katzenblut, Eisenkraut, DW 11, 292? L.: MndHwb 2, 528f. (…

Kattenboltse

WWB

Katten-boltse m. [verstr.] männl. Katze, Kater. — Ra.: Ougen at so ’n Kattenbols, bai op Friggen gäiht Auge in derber Sprache (Frbg.) ( Isl …

kattenbrēgen

KöblerMnd

katten·brēgen

kattenbrēgen , N. nhd. Katzenhirn, Hexenguss (Bedeutung jünger) E.: s. katte, brēgen (2) L.: MndHwb 2, 528f. (kattenbēre/kattenbrēgen)

Kattenbullerjahn

MeckWB

katten·bullerjahn

Kattenbullerjahn m. Baldrian; im Stall aufgehängt, schützt er das Vieh vor Behexung Ha Witt ; vgl. Kattenkrut und Bullerjahn 3 (Bd. 2, 126).

Kattenbusch

Meyers

katten·busch

Kattenbusch , Friedrich Wilhelm Ferdinand , evang. Theolog, geb. 7. Okt. 1851 in Kettwig an der Ruhr, wurde 1873 Repetent, 1876 Privatdozent…

kattenbēre

KöblerMnd

kattenbēre , F. nhd. Nachtschatten? ÜG.: lat. morella? Hw.: s. kettekenbēre; vgl. mhd. katzenbere E.: s. katte, bēre (4) L.: MndHwb 2, 528f.…

kattenbērenbōm

KöblerMnd

katten·bērenbōm

kattenbērenbōm , M. nhd. schwarze Johannisbeere?, Nachtschatten? ÜG.: lat. ribes nigrum?, solanum nigrum? Hw.: s. ketkenbērenbōm E.: s. katt…

Kattendants

WWB

Katten-dants m. Kindertanz, erster Anfang der Tanzversuche ( Hal Bh).

Kattendē¹f

WWB

katten·def

Katten-dē¹f m. [verstr.] „Spitzbube, der sich, was sonst nicht oft der Fall ist, Freunde erwirbt“ (Münsterl Wagenf || mehrf.). — Nur im Spri…

katte als Zweitglied (11 von 11)

hanskatte

MNWB

hans·katte

+ hanskatte Schimpf, Verächtlichmachung: gî mö̑ten sîne h.-n wēsen er hält euch zum Narren, verachtet euch, Hambg. Chron. 349; ebd. 352 wird…

klōsterkatte

KöblerMnd

klōster·katte

klōsterkatte , F. nhd. leichtsinniger Klosterinsasse Q.: NS 145 Brant E.: s. klōster, katte L.: MndHwb 2, 586 (klôsterkatte) Son.: örtlich b…

meikatte

KöblerMnd

mei·katte

meikatte , F. nhd. Maikatze, im Frühjahr geworfene Katze Q.: Dan v. Soest 173 (um1600) E.: s. mei, katte L.: MndHwb 2, 943 (meykatte), Lü 22…

mērkatte

MNWB

merk·atte

mērkatte , f. , geschwänzte Affenart, „cercopithecus” , von āpe unterschieden, als besonders häßliches Tier dargestellt (RV.), deshalb auch …

mey°katte

MNWB

mey·katte

mey ° katte , f. , Maikatze, im Frühjahr geworfene Katze (Dan v. Soest 173). —

mērkatte

KöblerMnd

mēr·katte

mērkatte , F. nhd. Meerkatze, langgeschwänzter Affe ÜG.: lat. cercopithecus Hw.: vgl. mhd. merekatze, mnl. meercatte E.: s. mēr (3), katte W…

stormkatte

KöblerMnd

storm·katte

stormkatte , F. nhd. „Sturmkatze“? ÜG.: lat. vinea? Hw.: vgl. mhd. sturmkatze E.: s. storm, katte W.: s. nhd. Sturmkatze, F., Sturmkatze, ei…

strēfkatte

KöblerMnd

strēfkatte , F. Vw.: s. strēvekatte

strēvekatte

KöblerMnd

strēvekatte , F. nhd. „Strebekatze“, Katzbalgen, Doppelschilling mit zwei aufgerichteten Leoparden im Prägebild, eine Münze mit steigenden T…

wiltkatte

KöblerMnd

wilt·katte

wiltkatte , F. nhd. Wildkatze E.: s. wilde (1), katte W.: s. nhd. Wildkatze, F., Wildkatze, DW 30, 98? L.: Lü 583b (wiltban/wiltkatte)