Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knaupeln
knaupeln , mit spitzen fingern mühsam arbeiten, auch von den zähnen, daher nagen. 1 1) belege. 1@a a) eig.: das kind knaupelt beständig an dem munde. M. Kramer 1768. 1787 im nl. theil unter pluizen; that er, als ob der gurt am pferde nicht fest wäre .. und knaupelte ein bischen dran herum. Weisze kom. op. 3, 21 ; noch einmal an den knöcheln des feldhuhns zu knaupeln, das sie schon weggelegt hatte. Thümmel 3, 473 , vergl. die stelle unter knaupelei. von einer arbeit, bei der viel kleines mühseliges thun ist, sagt man es ist viel zu knaupeln dabei, oder es ist eine rechte knaupelei. vom essen kr…