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MeckWB
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33 in 21 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

all Subst., Adj., Adv., Adj., Subst., Part., Konjunktion

Bd. 1, Sp. 252
Wossidia all all, jeder, alle, ganz; al, in satzbetonter Stellung voll oder halb gedehnt, vgl. a·l (halblanges a) Cl. Holst 147; hei löüp all (a·l) wat he künn Kolz 53; all (a·l) min schön Saken ebda; sünd s' dat all (āl)? ebda; aber all (al) min Dag' ebda; so auch bei Schmidt Gad. 2, 1. Gelängtes l wird bezeugt für alls (as) alles ebda, also bei -e-Aus- oder Abfall, und für 'allen' unter Schwund der Endung: u·t a ža·rə (janken) ru·t aus aller Verlegenheit Jac. 1, 48, wo allen aus allem entstanden ist. Reste der alten Flexion sind in alle, aller, alles erhalten; alle erscheint in Zss. wie allemann (neben allmann), in syntaktischer Fügung wie alle Welt, alle Dag', liker alledäm, alle Nacht, in alle Angst, auch bisweilen im Ruf alle! ferner selten in Zss. der Art wie allewil. Ein Gen. Sing. aller begegnet in dem literarischen Beleg aller Welt (s. u.), allerhand, allerlei, allermaten, der Gen. Pl. aller in allerdaags, allerdings, Allerheil, Allerseelen, allerwägen, wonach allerwärts, allerwo gebildet sind; dieser tritt steigernd vor Superlative; allen für allem steht in der Verbindung in allen gauden, sonst entspricht es dem alten Dativ Plur., geht hier aber häufig in die Form allent- über. 1. Subst. und Adj. a. jeder: all morgens Reut. 1, 234; all abends 5, 250; dat wi all Dags tausamen wiren Gild. Frank. 146; all Daags jeden Tag GüGüstrow@GülzowGülz; allsünndags Stend. Bill. 54; alle Johanni Middag WaWaren@ZiddorfZidd; alle Nacht geiht de Späuk nich MaMalchin@BrudersdorfBrud; de Hörten (Hürden) alle Nacht (jeden Abend) bettau slahn WaWaren@Groß PlastenGPlast; un leet sik los up all Gefohr H. Schröd. Garw 39; all un jeder jeder einzelne: all un jeder kann so wat nich seihn RoRostock@WarnemündeWarn; mit all un jeden Stillfr. Köst. 1, 103; dat süht all un jedereen Wo. V. 1, 65; dor döggt all een jeder nich tau SchwSchwerin@RubowRub; all Bodd helpt jedes Gebot hilft, auch Kleinigkeiten helfen Mi 2b; meist adverbial allbott (s. d.), so auch alltit, allwil; feste Zs. auch allmann. b. ganz: 'ik love (glaube), ik si nicht al en dore' Red. Ost. 1883; dor freut sick Gott un alle Welt jedermann GüGüstrow@GülzowGülz; alle Welt wir gegen em Ro Rostock@BehnkenhagenBehnk; aller Welt Hand was gegen uns Reut. 4, 301; he in alle Angst (in heller Angst) löppt rasch wider RoRostock@BuchholzBuchh; de Schap sprüngen ut alle Angst as dull HaHagenow@ZarrentinZarr; in allen Gäuden (für Gauden) Reut. 1, 30; alles Tüg, wat he hett SchwSchwerin@BanzkowBanzk. Steht vor dem Artikel und Pronomen, in älterer Sprache in der unveränderlichen Form alle: 'mit alle siner macht' (1307) UB. 5, 350; all dat Av't Egg. Trems. 6; all mien Glück (Gü 1828) Nd. Jb. 62, 170; all min Daun un Laten; oder so: 'dat Vollicks (Volk ist) all' Kohf. Hg. 9, 3; dat is min Geld all. Die Verbindung all min Läwen s. u. als Zs. allminläw. In der Seemannssprache al Pipel an Buurd! alle Mann an Bord! (aus engl. all people on board!) Bri. 7, 109. c. Neutr. Sg. in der alten Sprache allent, vgl.: 'allent, wat ik wolde' Red. Ost. 1547; Jb. 7, 306; vielfach; in der heutigen Sprache alles: alles un alles wier vergews Wagtsm. Dörp. 2, 6; alles, wat bi un nah is SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; alles, wat stahn un lopen ded StaStargard@CarwitzCarw; dee friegt ok giern alles, wat rug vör 'n Noors is Wa; alles, wat rug vör 'n Noors is, möt rut (bei der Ernte) Wa; alles, wat 'n Läpel licken kann Wa; alles, wat he bi de Seel hadd Wa; alles in de Welt, œwer keenen Kierl mit ne Swanzprük HaHagenow@KarftKarft; alles in de Welt, bloss keenen höltern Backaben un mit Feldstein inböten StaStargard@HelptHelpt; alles un alles is (nich) ut Spielregel beim Knull-Spiel PaParchim@GarwitzGarw; mit un zugesetzt wie unt. all: ick bün in Penzlin grot un alles worden geboren und erzogen WaWaren@PenzlinPenzl. Die Form alles schon alt: 'alles' (1563) Dietr. V. Lohe 13; die Form alls bietet Mi: dat is all alls all 2b; auch Kolz 53; Schmidt Gad 2, 1; die zweite Form allens wird seltener gebraucht: Bartsch 2, 44; Latend. Laur. 15; Reut. 6, 25; Mi 2b; WiWismar@NeuklosterNKlost; hei hett allens upbrukt Schmidt Gad. 2, 1; der Formunterschied wird gelegentlich zu einer Art Bedeutungssteigerung benutzt: 'da hört sich nich bloß alles, da hört sich allens bei auf' (Schw) Nd. Kbl. 29, 9; die häufigste Form ist all: dat is nich een, nich all RoRostock@RibnitzRibn; dat is nich all Botter, wat de Koh gifft; all wat to daun is; hei hett sick all sülm œwertügt maakt (von allem selbst überzeugt) Meckl. 32, 88; auch substantivisch: dat is Muddern ehr eenzigst un ehr all (ihr Lieblingskind) HaHagenow@RedefinRed; ferner in dem früheren Begegnungsgruß der Radler: all heil! In der Rda.: wat all, wat all, wat nich all, säd de Kierl, dor hadd he gor nicks Wi Wismar@SternbergSternb; auch: wat all, wat väl ... Wa; Wo. V. 2, 184. In dem nur andeutenden un all, womit man eine vollständige Aufzählung oder Schilderung abbricht, überwiegt die Kurzform all; Beispiele: se putzen un daun un all MaMalchin@GielowGiel; denn is jo Friheit un all herrscht unbeschränkte Freiheit Wa; he kunn all äten un all (vom Genesenden) Wi; 'ich hab doch studirt un all!' Stillfr. Köst. 1, 160; dat (Buch) wir drückt un all ders., Blanck 65; mit Reipwark un all GüGüstrow@PassinPass; mit Matadoors un all HaHagenow@RedefinRed; se hebben dor Bedden un all Wa; vör den Dur un all so wat Wo. V. 3, 95c; mit Lœgen un all hett uns' Kater sœben Jungen LuLudwigslust@Groß LaaschGLaasch; selten tritt die Form allens in dieser Verbindung auf: se hebben 'n Mäten un allens Latend. Laur. 15. Besonders geläufig ist mit Abend un all, wozu Sp. 28 zu vergleichen ist: mit Abend un all sünd wi dor RoRostock@GraalGraal; mit Abend un all gifft 't 'n Gewitter Ro; Middags un all WiWismar@WarinWar; ähnlich vielfach; dabei ergibt sich der Sinn einer ungefähren Zeitangabe. Unter Reimzwang bei Reut. 1, 330 mit Abend un mit allen. Wie eben hier ersetzt all auch sonst öfter eine genaue Angabe: das Erntefest (s. Austköst, Oornbier) wird gefeiert, wenn alles rin is oder wenn alles tau Schick is; ein Kind, das am Sonntag geboren ist, darf nicht am Donnerstag, und ein Kind, welches am Donnerstag geboren ist, nicht am Sonntage getauft werden, sonst kann das Kind allens, d. h. Geister sehen Bartsch 2, 44. d. alle: all Dag', de Gott warn lett Brückn. Pirdj. 186; alle Dag' wat Nigs, säd de Jung, dunn süll he bäden Ro; alle Dag' ward nich buten Dur slacht't es wird nicht immer gewonnen beim Kartenspiel StaStargard@Alt StrelitzAStrel; ebenso gut auch all Dag'; s. Alldag; alle Morgen, de Gott in 'n Himmel warden let Reut. 4, 14; alle Lü alle Leute Kolz 53; alle Wetter als Fluch in hd. Form; alle! Ruf beim Kegelspiel, gleich ganze Rummedie StaStargard@WoldegkWold; gewöhnlich die Kurzform all, in der prädikativen Stellung wie ob. b all min Daun un Laten, vgl.: dat sünd se all; se kamen all mit; dee bäden nich all, dee tau Kirch gahn Pa Parchim@PlauPlau; he hett de Hœw meist all bereist auf vielen Höfen zum Handel vorgesprochen Lu Ludwigslust@WöbbelinWöbb; vgl. die syntaktischen Verbindungen all min Dag', all sin Dag' als Zss. allehrdag', allmindag', allsindag' unten; hierher auch: all min poor Pött HaHagenow@RedefinRed. Das Prädikat steht ohne Artikel: dat sünd nich all Deew, dee von Hunn' anbellt warden; dat sünd nich all Zuckerbäckers, dee witte Schörten drägen; wi allbeid' wir beide WaWaren@VipperowVipp. Der Ruf des Puthahns wird als all hört! und als Aufforderung zum Frühstück oder Mittag ausgelegt HaHagenow@BoizenburgBoiz. all toglik in Rdaa.: beim Mähen, beim Heben, bei anderen Verrichtungen sollen all toglik ans Werk gehn, denn glöwt de Düwel, dat is een allg.; alltoglik, seggt de Schirensliper, hett eenen Hund vör de Karr hatt WaWaren@EldenburgEld. S. auch alltauhop und alltaumal. 'breve ..., de scholen deger vull unde all wesen ... vornichtiget' (1481) Jb. 3, 249; 'gulden, de ik gans unde al untfangen hebbe' (1468) Jb. 25, 318. Beachte die Konstruktion eines alten Gen. Pl.: Mess is all uns' Meister (unser aller) HaHagenow@RedefinRed; ungewöhnlich: giff mi all kein Börg (nicht lauter Borgferkel) ebda; all üm 'n annern Dag jeden zweiten Tag MaMalchin@NeukalenNKal. Verdoppelt: all un alle Dag' Ro Rostock@RibnitzRibn. e. Aus den Fällen dat is min Geld all und dor sünd nu de Ketüffeln all da sind nun alle Kartoffeln (ob. b und d) entwickelt sich die Bedeutung zu Ende, verbraucht: all warden zu Ende gehn, all sin aus sein, sei is all sie ist ganz zu Ende, erschöpft Mi 2b; Reut. 2, 225; dat Brot is all Schmidt Gad. 2, 1; de Schaul is all aus; sin Weihdag' wir butz (in einem Nu) all weg SchöSchönberg@GrevesmühlenGrev; nu is 't all, hadd de Kierl seggt, dunn hadd he 't Hart utspigt; rein all worden (bankerott geworden) Reut. 2, 185; de Weg ward all Jeppe 7; Rdaa.: all is de Ball die Arbeit ist beendet HaHagenow@RedefinRed; auf dem Fischerball wird gesungen: de Fischerball dee ward (ward gor) nich all RoRostock@WarnemündeWarn; Spottreim: in Moisall is 't rein all, d. h. da können die Pferde nicht weiter. Auch in Verbindung mit der Präp. mit: nu is 't all mit 'n seligen Herrn eine Rda. beim Kartenspiel, die besagt, das Spiel geht verloren LuLudwigslust@LaupinLaup. Aus dem Pl. all alle: dee hett ok woll dacht, nu wiren se all, d. h. die Bräute, wenn jemand eine häßliche gewählt hat Wa. Gern verbindet man drei all in den Bedeutungen all, schon und zu Ende: de Plummen un Backbeeren warden all all all LuLudwigslust@Groß LaaschGLaasch; min Geld is all all all Wa. 2. Adv. und in adverbieller Verbindung a. der Gen. Pl. aller als erster Teil von Zss.: 'aldermalk' jedermann (1399) UB. 23, 536; allerbest (s. d.); wat is säuter as dat Allersäutst? Ma; u. a., s. u. In Zss. der Art wie allerdings, allerwägens, die aus 'aller Dinge, aller Wege' entstanden sind, woran sich allerwärts, allerwo anschließen, s. u. b. zusammengerückt aus Adj. und Subst. oder Part. sind Fälle wie allbott, allewil (allwil), allwissend. Bloße Verstärkung eines Subst., Adj., Präpos. oder Adv. sind Allmacht, allbereits, allgaut, allgemein, allgrammsch, allut, alltau, allwider, also u. a., ferner alledäm. Fast nur in der älteren Sprache begegnen Zss. von Präp. und alle, all; häufig findet sich nur mit alle und œwerall, vgl.: 'mit alle nicht' (gänzlich nicht, ganz und gar nicht; 1516) Jb. 57, 212; 'ganz mit alle' (ganz und gar, durchaus, völlig; 1428) 14, 265; entstellt zu 'albedalle' (alle zusammen; 1375) UB. 18, 543; 'albedille' (1307) 5, 350; (1323) 7, 137; 'dar wullen see my nu met al un al (durchaus) vermückern' (1705) Kohf. Hg. 6, 3; 'mit all' (gänzlich; 1712) 10, 2; se stellt sick mit allen (ganz), as wenn se stumm is RoRostock@RibnitzRibn; Sankt Gallen kümmt Schit un Dreck mit allen Schö; Schw; Sankt Gallen bringt Schit mit allen Schö; Wi; Schw; Pa; Wa; Sankt Gallen rohrt Schit un Dreck mit allen Ha. Ebenso von und up allen: Gallen kann man slachten von allen Schö; Schw; nah Gallen rohrt 't von allen Wi; Schw; Sankt Gallen geiht Schit un Dreck von allen Gü; Sankt Gallen gifft 't Schit un Dreck von allen Ha; Gallen smitt Schit up allen Lu. Schließlich auch œwer allen: Gallen geiht de Dreck œwer allen Ro; Schw; Lu; Ha; Pa, wofür außerhalb dieser Reimbindung in der Regel œwerall (s. d.) gebraucht wird. c. schon, entstanden aus Sätzen wie: de Lüd' sünd all (alle) buten, ick heff se all (alle) seihn; auch verkürzt aus syntaktischen Fügungen wie: dat will ick allmals glöben SchwSchwerin@PlatePlate. Belege: mi puckt dat Hart ock all so Brückn. Pirdj. 186; dat is all alls all das ist schon alles aus, zu Ende Mi 2b; de Tüffeln sünd all gäl, all drög; dat weit ick all lang'; hei wir all dor. d. ganz: 'de schal desse eren doren Deger unde al vorstoren' Red. Ost. 492; 'de hebbe wi deger unde al vorlaren' 1264; he hett dat all doch so man seggt zum Schein, Scherz Jeppe 7; als verstärkendes erstes Glied in allœwer über und über: allœwer so witt Bri. 1, 166; als Konjunktion im Sinne von je: dat wiren vier bet twölf all nahdem RoRostock@Groß SchwaßGSchwass; all wat se dat Dörp neger kamen, ward ok de Rider ümmer grötter RoRostock@WustrowWustr. — Bl. 47a; Br. Wb. 1, 12; Da. 3b; Dä. 7b; Me. 1, 101; Ri. 4; Teu. 1, 58.
11465 Zeichen · 207 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    allAdj.

    Köbler As. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    all , Adj. Vw.: s. al (1)

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    all

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    all s. al pron. adj.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    all

    Mittelniederdeutsches Wb.

    all , all- s. auch al, al-.

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    All

    Adelung (1793–1801) · +11 Parallelbelege

    All . Aller, alle, alles, ein Wort, welches in den meisten Fällen den Begriff der Allgemeinheit ausdrucket, und in dreye…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    all

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    all Vorwiegend Kennzeichnung einer Gesamtheit, entweder in summierender Zusammenfassung von Einzelerscheinungen (iSv säm…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    All

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    All. , bei Pflanzennamen Abkürzung für Carlo Allioni , geb. 1725 in Turin, gestorben daselbst 1804 (» Flora Pedemontana …

  7. modern
    Dialekt
    all

    Bayerisches Wörterbuch · +9 Parallelbelege

    all Band 1, Spalte 1,264–268

  8. Spezial
    all

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    all pron. indef. 1 (sämtlich) vigni, döt: all e Menschen sind sterblich : dötes les porsones é mortales; all e Mühe ist …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit all

4.081 Bildungen · 3.492 Erstglied · 587 Zweitglied · 2 Ableitungen

all‑ als Erstglied (30 von 3.492)

all 100 und häufiger

KöblerAfries

all 100 und häufiger , Adj. nhd. all, ganz ne. all (Adj.), whole (Adj.) ÜG.: lat. omnis K 1, L 1, AB (86, 2), singulus K 17, totus W 1, L 12…

All(e)s

Idiotikon

All(e)s Band 1, Spalte 168 All(e)s 1,168 M.

allein

SHW

all-ein Band 1, Spalte 187-188

alleinig

SHW

all-einig Band 1, Spalte 187-188

alleins

SHW

all-eins Band 1, Spalte 187-188

allenden

SHW

all-enden Band 1, Spalte 187-188

allfort

SHW

all-fort Band 1, Spalte 191-192

allgemach

SHW

all-gemach Band 1, Spalte 191-192

allgemein

SHW

all-gemein Band 1, Spalte 191-192

Allmein

SHW

All-mein Band 1, Spalte 193-194

allmeinig

SHW

all-meinig Band 1, Spalte 193-194

Allmende

SHW

All-mende Band 1, Spalte 193-194

allwegen

SHW

all-wegen Band 1, Spalte 195-196

allzeit

SHW

all-zeit Band 1, Spalte 195-196

allzu

SHW

all-zu Band 1, Spalte 195-196

allab

RhWB

all-ab alāf  Köln , Dür , Aach (nur hier in den Städten); alāəf Eup , Heinsb , Erk ; alaf Geld , Mörs , Klev Adv.: 1. vor allen andern, vo…

allabendlich

DWB

all·abendlich

allabendlich , adv. quovis vesperi: jeden morgen erneuern sie ihren kunstversuch unermüdet und allabendlich waschen sie das gelungene hinweg…

allabonr

WWB

alla-bonor. Allebonor à la bonheur ( Ahs Ah).

all als Zweitglied (30 von 587)

ball

KöblerAs

*ball , st. M. (i) Vw.: s. *bal?

getall

KöblerAn

*getall , Adj. nhd. vermutend? Hw.: s. sann- E.: germ. *getula-, *getulaz, Adj., einsichtig; s. idg. *gʰedʰ-, V., fassen, ergreifen, Pokorny…

scéall

KöblerAe

*scéall , Sb. nhd. Ziegel Vw.: s. lām- E.: s. germ. *skallō- (2), *skallōn, *skalla- (2), *skallan, sw. M. (n), Hode, Hoden; vgl. idg. *skel…

stall

KöblerAhd

*stall , Sb. Vw.: s. wardi- Hw.: s. ahd. stal

Anfall

RDWB1

Anfall m приступ (напр., сердечный) Anfall der Verzweiflung - приступ отчаяния припадок (напр., эпилептический, припадок бешенства)

Ausfall

RDWB1

Ausfall f эксцесс, враждебный выпад Er neigt zu Ausfällen in diplomatischen Gesprächen. - В дипломатических беседах он склонен к эксцессам. …

Beifall

RDWB1

Beifall m аплодисменты (в рус.мн.ч.ед.ч. ~ klatschen fest. - аплодировать, рукоплескать книж.

Einzelfall

RDWB1

Einzelfall m отдельный случай Es ist in jedem Einzelfall anders. - Это в каждом отдельном случае по-разному. единичный случай Sie ist kein E…

Ernstfall

RDWB1

Ernstfall m (Lakune) беда, серьёзная неприятность, крайняя ситуация, экстремальная ситуация, чёрный день идиом. , разг. Training für den Ern…

Geradeausfall

RDWB1

Geradeausfall m (Lakune) простой случай, проще простого идиом. , разг. , элементарное явление, самый простой вариант, ничего замысловатого V…

Härtefall

RDWB1

Härtefall m jur. (Lakune) инцидент, при котором соблюдение правил или закона может иметь для лица слишком тяжкие последствия, угрожает бедой…

Hustenanfall

RDWB1

Hustenanfall m j-d bekam einen Hustenanfall - на кого-л. напал кашель; кто-л. зашёлся в кашле

Knall

RDWB1

Knall m einen Knall haben idiom. , derb чокнуться разг. , спятить груб. , сбрендить груб. , рехнуться груб. , свихнуться груб. , мозгами дви…

Krawall

RDWB1

Krawall m непорядки, беспорядки

Kristall

RDWB1

Kristall m кристалл хрусталь med. кристаллик (в глазу)

Liegefall

RDWB1

Liegefall m (kein Bezug zu "случай") лежачий больной

Notfall

RDWB1

Notfall m im Notfall - в крайнем случае, в случае необходимости, если что (а не "в случае нужды")

Pflegefall

RDWB1

Pflegefall m (Lakune) Sie ist ein Pflegefall. - Она нуждается в постоянном уходе.

Reinfall

RDWB1

Reinfall m (nicht immer "промах" oder "неудача") Es war ein Reinfall. - Да, здорово я накололся. разг. ; Да, промашечка вышла. идиом. , разг…

Schwächeanfall

RDWB1

Schwächeanfall m (Lakune) упадок сил устойч. einem ~ erliegen - кому-л. стало нехорошо; у кого-л. полный упадок сил устойч.

Sozialfall

RDWB1

Sozialfall m er ist ein klarer Sozialfall: Он явно принадлежит к категории людей, получающих социальное пособие или которым требуется выплач…

Unfall

RDWB1

Unfall m несчастный случай, происшествие авария, ДТП (дорожно-транспортное происшествие)

Urknall

RDWB1

Urknall m Большой взрыв (Вселенной)

Verfall

RDWB1

Verfall m es kommen die ersten Anzeichen des ~s -

Wortschwall

RDWB1

Wortschwall m многословие j-n mit einem ~ überschütten - говорить, трещать без умолку; не умолкать ни на минуту er empfing uns mit einem ~ -…

Zufall

RDWB1

Zufall m случайность случай durch einen Zufall, wie es der Zufall wollte - волею случая per Zufall - случайно, ненароком kein ~ - неспроста,…

Zwischenfall

RDWB1

Zwischenfall m (kein Bezug zu "промежуточный") инцидент, происшествие, случай

A(n)fall

Idiotikon

A(n)fall Band 1, Spalte 738 A(n)fall 1,738

abfall

DWB

abfall , m. defluxus, discessio, das niederfallen oder gefallensein, des blattes vom baume, des wassers vom felsen, der späne vom hobel, der…

Ableitungen von all (2 von 2)

urall

DWB

urall , n. , das all in seinem urzustande; chaos. von Campe als neubildung der höheren schreibart verzeichnet; Krünitz 200, 311 ff.: ihr nie…