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Heben

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Heben trs, rec, ntr, trs

Bd. 2, Sp. 586b
Heben, v. unregelm. und verg. Z. ich hob (O. D. und in der höhern Schreibart hub, gemein hebte) in der geb. Form ich höbe (hübe); Mittelw. d. verg. Z. gehoben (O. D. gehaben, gehebt). I) trs. in die Höhe bewegen, indem die bewegende Kraft sich auf einen festen Punkt stützend, die entgegenwirkende Last überwindet. Eine Last heben. Einen Baum auf den Wagen heben. Ein Gewicht auf die Wage heben. Ein Kind auf den Tisch, in die Höhe heben. Einen Sack, eine Person vom Wagen, jemand aus dem Bette heben. Den Fuß in die Höhe, die Arme gen Himmel heben. I weiterer Bedeutung wird heben von verschiednen Handlungen gebraucht, bei welchen das Bewegen in die Höhe die Hauptsache ist, oder die doch mit einem solchen Bewegen verbunden sind. Ein Haus heben, das Zimmerwerk eines Hauses aufrichten und zusammenfügen, wofür man auch sagt richten. Ein Kind aus der Taufe heben, bei dessen Taufe als Zeuge gegenwärtig sein und es dem Pfarrer hinreichen oder wieder abnehmen; wie auch überhaupt nur, dessen Pathe sein. Einen aus dem Sattel heben, vermittelst der Lanze vom Pferde stoßen, und uneigentlich und bildlich, ihn aus dem Besitze eines Gutes, Vortheils treiben, ihm überlegen sein. Einen Schatz heben, aus der Erde graben und heben. Einen Graben heben, ihn von Schlamm  reinigen, von neuen aufgraben. Bei den Jägern hebt der Wolf oder Fuchs die Lockspeise, wenn er sie nimmt und frißt. I noch weiterer Bedeutung verliert sich der Begriff einer Kraftanstrengung und der Überwindung eines Widerstandes bei dem Bewegen in die Höhe immer mehr oder ganz. Der Wind hebt den Staub. Die schwerere Luft hebt den mit leichterer Luft gefüllten Ball in die Höhe. △ Seufzer heben den schwellenden Busen. — und Wehmuth hob ihr den Busen. Sonnenberg. Die Augen in die Höhe, gen Himmel heben. Und er hub von dem seligen Anblick sein Auge gen Himmel. Klopstock. — Dorthin Hebe den Blick — — K. F. Cramer. Uneigentlich. 1) ** I die Höhe bewegend oder haltend darbringen, besonders Gott zum Opfer bringen, nach einer bei den alten Juden herrschenden Gewohnheit. »Desselben Speisopfer heben zum Gedächtniß.« 3 Mos. 2, 9. »Alles Goldes Hebe, das sie dem Herrn huben.« 4 Mos. 31, 52. S. Hebe. 2) Hebend nehmen, in Empfang nehmen, von Geldsummen, Einkünften, Abgaben. Geld oder Gelder heben. Geschoß und Steuern heben. Bei den Handwerkern, mit einem Handwerke heben und legen, dessen herkömmliche Gebräuche beobachten, sich zu demselben bekennen; eigentlich, seinen Beitrag an Gelde wie die andern Handwerksgenossen geben und auch wieder mit denselben gemeinschaftlich genießen. 3) Gleichsam von der Stelle heben, wegschaffen, aufhören machen. Eine Krankheit, ein Hinderniß heben. Eines Furcht, Kummer heben. Einen Zweifel, einen Einwurf heben, zeigen, daß er ohne Grund sei, ihn als eine Last wegschaffen, vernichten. Einen Widerspruch heben, ihn auflösen, zu nichte machen. »Keine Irthümer sind schwerer zu heben, als die ihren Schutz in dem natürlichen Charakter unsers Geistes finden.« Gellert. 4) Gleichsam durch Bewegen in die Höhe oder auf andre Art in die Augen fallender machen, überhaupt machen, daß eine Sache deutlicher und merklicher in die Sinne falle und lebhafter empfunden werde, hervorstechen machen. Die Lichter in einem Gemählde durch starke Schatten heben. Einen Gegenstand heben, durch hellere und glänzendere Farben  Das dunkle Gewand hebt die Weiße ihrer Haut. Die Rosen süßer Scham hoben die Lilien ihrer Wangen. So auch von Dingen, die von andern Sinnen empfunden werden. Die Stimme heben, in einem höhern Tone oder auch lauter sprechen oder singen um besser gehört zu werden um auf das was man spricht oder singt, größern Nachdruck zu legen. Den Ton heben, beim Lesen und Singen, mehr Nachdruck hineinlegen. Ein Wort heben, es durch größern Nachdruck im Tone beim Vortrage auszeichnen. Wenn von Tönen und dergleichen die Rede ist, wird heben zuweilen auch nur ◬ für das gewöhnlichere erheben, d. h. von sich geben, laut werden lassen, anstimmen gebraucht. — rasch aus Entzückungen Des hehren Traumes auffahrend, hebt er Neuen Gesang — — Voß. — — doch die Achaier Huben die ganze Nacht um Patroklos Klagen und Seufzer. Ders. 5) Ehre, Ansehen, Vermögen ertheilen. Einen heben. Einen gestürzten Günstling wieder heben. 6) ◬ Mit Stärke, Muth, hohem Gefühl  erfüllen und über das Sinnliche und Idische erheben. Dieser Gedanke, diese Hoffnung hebt die Seele, den Geist. Das hebt den Geist, das begeistert. »I der hebenden Stunde,« in der begeisternden. I P. Richter. 7) ≠ I O. D. für, in die Höhe halten. II) rec. Sich heben, sich vom Sitz in die Höhe bewegen, aufstehen und sich wegbegeben. »Hebet euch aus dieser Gemeine.« 4 Mos. 16, 45. »Nun hebe dich an deinen Ort.« 4 Mos. 24, 11. Dann, in die Höhe bewegt werden, ausgedehnt werden. Von bebenden Seufzern hob sich der beklemmte Busen. Es hebt sich die schwellende Brust. Ungen. Uneigentlich. 1) † Sich erheben, entstehen. »Daselbst hub sich ein groß Freudengeschrei.« Ezech. 23, 42. »Und hub sich ein groß Ungewitter auf dem Meere.« Jon. 1, 4. Und gleichwie, wenn nach Wunsche die Wind' im Sommer sich heben. Voß. 2) Zu Ansehen, Gewalt, Vermögen gelangen. Er hebt sich wieder. Dies Haus hebt sich nach seinem Falle höher, als es vorher stand. 3) Kraft, Stärke gewinnen, Muth fassen. Nur der Geist des Star= ken vermag es sich nach einem solchen Falle wieder zu heben. »Mein Herz hebt sich mühsam unter einer drückenden Last.« Sonnenfels. III) ≠ ntr. mit haben und mit der Fügung eines trs. im O. D. für haben, besitzen. — Das Heben. Die Hebung. S. d.
5545 Zeichen · 126 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    heben

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +10 Parallelbelege

    heben s. hebe 2.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hêben

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Hêben , verb. irreg. act. Imperf. ich hob, (Oberd. hub und hebte;) Conjunct. ich höbe, auch wohl noch hübe; Mittelw. geh…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    heben

    Goethe-Wörterbuch

    heben mehrf Prät hub(-) u KonjPrät hübe; oft für (nach neuerem Sprachgebrauch zu erwartende) Präfigierungen wie insbes ‘…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Heben

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Heben , s. Leibesübungen .

  5. modern
    Dialekt
    heben

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    hebe n [hèwə fast allg.; hêwə Mü. M. ; nur W.: hêpə Dehli. ; hèpə Wh. ; Ind. Präs. Sg. iχ hèp, Pl. hèwə; Part. khèpt; jü…

  6. Sprichwörter
    Heben

    Wander (Sprichwörter)

    Heben 1. Gut gehoben, ist halb getragen. – Kellner, 87, 111. 2. Gut gehoben, ist halb getragen, und gut gebunden, ist ha…

  7. Spezial
    hebenv

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    heben , v приподнимать/приподнять , гл

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit heben

91 Bildungen · 20 Erstglied · 64 Zweitglied · 7 Ableitungen

heben‑ als Erstglied (20 von 20)

heben* 6

KöblerAnfrk

heben* 6 , sw. V. (1) nhd. haben, halten ne. have, hold (V.), possess ÜG.: lat. obtinere MNPs, tenere MNPs, MNPsA Vw.: s. ant-, bi-* Hw.: vg…

hebenagel

DWB

heben·agel

hebenagel , m. stift im schlagwerke einer uhr, um den hammer desselben zu heben. Jacobsson 2, 240 b .

hebendic

Lexer

heben·dic

hebendic adj. festhaltend, besitzend Oberl. 631. daʒ man daran veste unde hebendig ist Gr.w. 4,593. Arn. 53 ( 1326 ). die hebendigsten schûl…

hebendig

DWB

heben·dig

hebendig , adj. festhaltend, besitzend, vom partic. hebend gebildet ( vgl. über ähnliche bildungen gramm. 2, 304): waʒ guttes der keiser yn …

hebenen

Lexer

hebe·nen

hebenen swv. BMZ behandeln Gen. ( bei D. 55,19 er behielt in baʒ). — zu haben.

Hebenetz

PfWB

hebe·netz

Hebe-netz n. : = Hebegarn , Hebnetz [ RO-Dielkch ]; vgl. Hamen . Rhein. III 382/83 .

hebeneⁿ

Idiotikon

hebeneⁿ Band 2, Spalte 944 hebeneⁿ 2,944

hebenholz

DWB

heben·holz

hebenholz , n. ebenum, nebenform zu ebenholz (3, 15), rücksichtlich des schwankenden anlauts bereits an dem lat. ebenum und hebenum ein vorb…

hebenstreit

DWB

heben·streit

hebenstreit , m. für heb den streit, fang den streit an, eine imperativische bildung wie oben hauenhelm, hauenschild ( sp. 580). als schelte…

hebenum

MLW

hebenum v. ebenus. Niederer

hebenussede

MWB

hebenussede stFN. ‘Wohnung’ habitatione: hebenusside PsWindb 22,Oratio MWB 2 1236,63; Bearbeiter: Tao

heben als Zweitglied (30 von 64)

anebeheben

KöblerMhd

*anebeheben , st. V. Hw.: s. anebehebunge E.: s. ane, be, heben (2)

geheben?

KöblerMhd

*ge·heben

*geheben? , sw. V. Vw.: s. ane-, ūf- E.: s. ge, heben W.: nhd. DW-

abbeheben

DRW

abbe·heben

abbeheben abgewinnen; regelmäßig in der Verbindung: mit dem rechten a. daz stukke aber im [dem Engelhard v. Weinsberg] die von Winsperg vorm…

abe heben

MWB

abe heben stV. 1 ‘herunter heben’ 2 ‘beginnen’    1 ‘herunter heben’ daz du in [Jesus vom Kreuz] abe huobe unde in so scone begruobe AvaLJ 1…

abe beheben

Lexer

abe·beheben

abe beheben daʒ in der guot deheins mit dem rehten wurden ab behept Mz. 1, 510.

abegeheben

KöblerMhd

abe·geheben

abegeheben , st. V. nhd. abheben Q.: Eracl (13. Jh.) E.: s. abe, ge, heben (2) W.: nhd. DW- L.: MWB (abe geheben)

abentheben

DRW

abent·heben

abentheben weret dat se myd den breven jement an deghedynde dar schon we se ... schadelos af endheven 1376 CalenbergUB. IX 176 (nr. 146)

abheben

DWB

abheben , auferre, hebend entfernen, wegnehmen. den deckel vom topf, vom sarg, den kessel vom feuer abheben. weil ihm ein anderer den raum (…

ane erheben

MWB

ane erheben stV. ‘beginnen’ als die munche hetten / anerhaben den gesanc, / do horte si [...] ir kindes stimme Pass III 491,69 MWB 1 232,16;…

ane heben

MWB

ane heben stV. (mit sw. Prät. BdN 278,31 ) ‘(mit etw.) anfangen; beginnen, etw. zu tun’ (teilw. Bedeutungsüberschneidungen mit ane haben) 1 …

anegeheben

KöblerMhd

ane·geheben

anegeheben , st. V. nhd. anfangen Q.: HvBer (1325-1330) (FB ane geheben) E.: s. ane, geheben W.: nhd. DW2- L.: FB 14b (*ane geheben)

anheben

DWB

anheben , n. initium: furcht ist nicht anders, denn ein anheben des verzweiveln und hofnunge ein anheben des genesen. Luther 3, 22 .

auferheben

DRW

aufer·heben

auferheben I die Hand zum Schwur daz wir gesworn ze den heiligen mit uf erhabener hant 1315 MGConst. V 278 Faksimile 1386 FürstenbUB. II 335…

aufheben

DWB

auf·heben

aufheben , n. denkbar in allen entfalteten lagen des aufhebens, hauptsächlich aber in folgenden: 1 1) aufheben der augen, hände, des steins.…

ausbeheben

DRW

aus·beheben

ausbeheben vorbehalten, ausbedingen sü hânt ûz behebt und ûz genomen 1291 Lexer II 2018 Faksimile oͧch hein wir uns selben ûsbehebt den chil…

ausheben

DWB

aus·heben

ausheben , tollere, loco suo auferre, eximere, nnl. uitheffen. 1 1) den dieb ausheben, aus dem bette nehmen, fangen ( vgl. aufheben 8); er l…

beheben

DWB

beheben , capere, retinere, continere, behaupten. Schmeller 2, 139 . mhd. beheben behuop ( Ben. 1, 644 ): ein brem nit in dem spinnwep klebt…

biheben

KöblerMhd

biheben , sw. V. Vw.: s. behaben (1)

einheben

DWB

ein·heben

einheben , inserere: thüren, fenster einheben; den vom wind herabgeworfnen laden wieder einheben; eine form einheben, bei den buchdruckern, …

enborerheben

KöblerMhd

enbor·erheben

enborerheben , st. V. nhd. „emporerheben“, hochheben, in die Höhe heben Q.: Vät (1275-1300) E.: s. enbore, erheben W.: nhd. emporerheben, st…

enborheben

KöblerMhd

enbor·heben

enborheben , st. V. nhd. emporheben, hochheben, in die Höhe heben Q.: Aneg (um 1173), BDan, Helbl E.: s. enbore, heben (2) W.: nhd. emporheb…

enheben

KöblerMhd

enheben , sw. V., st. V. Vw.: s. entheben

entheben

DWB

ent·heben

entheben , tollere, goth. andhafjan, ahd. intheffan, nnl. ontheffen. 1 1) die goth. bedeutung von antworten, das wort nehmen oder erheben be…

erheben

DWB

erheben , n. was erhebung: 1 1) des tons, der stimme, gegensatz von senken. 2 2) erheben des geldes, der gefälle. 3 3) erheben des geistes, …

geheben

Lexer

gehe·ben

ge-heben stv. I, 4. u. sw. BMZ aufheben Ulr. als man die tische gehuop Dietr. 3067 ; einem geh., sich ihm gleich setzen, ihm das gleichgewic…

Herabheben

Campe

herab·heben

Herabheben , v. trs . unregelm. ( s. Heben ), von einem höhern Orte nach unten zu sich heben; oder überhaupt, von einem höhern Orte heben un…

Ableitungen von heben (7 von 7)

beheben

DWB

beheben , capere, retinere, continere, behaupten. Schmeller 2, 139 . mhd. beheben behuop ( Ben. 1, 644 ): ein brem nit in dem spinnwep klebt…

entheben

DWB

entheben , tollere, goth. andhafjan, ahd. intheffan, nnl. ontheffen. 1 1) die goth. bedeutung von antworten, das wort nehmen oder erheben be…

erheben

DWB

erheben , n. was erhebung: 1 1) des tons, der stimme, gegensatz von senken. 2 2) erheben des geldes, der gefälle. 3 3) erheben des geistes, …

geheben

Lexer

ge-heben stv. I, 4. u. sw. BMZ aufheben Ulr. als man die tische gehuop Dietr. 3067 ; einem geh., sich ihm gleich setzen, ihm das gleichgewic…

hebene

Lexer

hebene stf. anfang. vor des strîtes hebene j.Tit. 4068. — zu heben.

verheben

DWB

verheben , verb. durch heben beseitigen, fortrücken, zurückrücken, mhd. verheben, mnd. vorheven. in älterer zeit hatte das zeitwort mehrfach…

zerheben

DWB

zerheben , verb. , auseinanderheben, sprengen: wie jetzt unsere kriegszleut mit pchsenpulver felsen und maueren zuheben und zusprengen J. M…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „heben". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 17. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/heben/campe?formid=H02642
MLA
Cotta, Marcel. „heben". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/heben/campe?formid=H02642. Abgerufen 17. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „heben". lautwandel.de. Zugegriffen 17. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/heben/campe?formid=H02642.
BibTeX
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