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Hand

as. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
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28 in 23 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Hand f.

Bd. 3, Sp. 625
Hand f.: 1.a. 'die Hand als Körperteil', Hand (hand, -ḁ-, -ǫ-, s. F.) [allg.]. Syn. (scherzh.): Papplöffel, Patsche 6, Pfote 2 a, Pranke, Pratsche 1, Pratze, Tape 2 a, Tatsche 2 a, Tatze 2, Tratsche2 1, Faust 1 b α, Flosse 2, Klamotte, Klaue, Kluppe. Zs.: Patsch-, Bauern-, Platsch-, Tatsch-, Toten-, Flach-, Vorder-, Hinter-, Kinder-, Knutsch-, Krotten-, Männer-, Manns-, Menschen-, Mutter-, Narren-, Nuß-, Quer-, Schaff-, Stadt-, Zwerchhand; Vor-, Kuß-, Mittel-, Oberhand. Vgl. auch aller-, vorder-, gemeiner-, hinterder-, kurzer-, nachder-, über-, unterderhand; vor-, zuhanden. — α. gegenst.: die recht(s) H., die link(s) H. [allg.]; die verkehrt H. 'die linke H.' [LU-Friesh]; e rauhi H. [LU-Alsh]; ufgesprungene 'rissige' Händ [PS-Geisbg, verbr.]; e kinschtlichi H. 'Handprothese' [BZ-Albw, verbr.]. Meiⁿ H. is geschwoll [Rockhs, verbr.]. Ich hab mer die H. verstaucht [Land, verbr.]. Er hot e Paar Händlcheʳ wie e Hebamm, scherzh. von dicken Händen [LU-Friesh]. Aufforderung an das Kind: Gebb deiⁿ Händche! [KU-A'glan]. Gebb deiⁿ scheen H.! [ZW-Battw]. Sie dut 'm Kind immer 's Händche halle [KU-Brück, verbr.], 's Kind an der H. fehre [verbr.]. Do kannscht deiⁿ Hänn abtrickele [NW-Kallstdt, verbr.]. Er zerrert (zittert) an Händ un Fiß [KB-Bennhs]. Er krawwelt uf Händ un Fiß [NW-Kallstdt]. Die Ax(t) is mer aus de H. g'fahre [LU-Alsh]. Sie gehn H. in H. [GH-Hatzbühl, verbr.]. 's Kind dut in die Händ batsche [GH-Nd'lustdt, verbr.]. Er fuchtlt met de Hänn in de Luft erum [KL-Stelzbg, verbr.]. Er hot'm mit de letze H. ins G'sicht g'schlache [LA-Maik, verbr.]. Mer sitze met verzehⁿ Hänn om Disch 'Wir sind 7 Personen' [KU-Schmittw/O]. Er scheppt iwwer die H. 'steht beim Schaufeln auf der verkehrten Seite' [LU-Friesh]. Das klään Stick muß mer vun H. mähe [HB-Nd'gailb, verbr.]. — β. übertr. in RA.: Er hat e leicht H. 'ist gewandt' [KU-A'glan, verbr.]. Sie hot e feschdi H. 'führt ein strenges Regiment' [GH-Nd'lustdt]. Des is en aldi H. 'ein erfahrener Arbeiter' [Beam Penns 49]. Er hat zwee linkse Hänn 'ist ungeschickt' [KU-Trahw verbr. Don Gal Buch]. Sie hot e uffeni H. 'gibt gern' [KB-Bennhs, verbr.]. Er hot kääⁿ sauwere Händ 'treibt schmutzige Geschäfte' [LU-Opp]. Sie is nore e Händche voll [KU-Trahw, verbr.]; vgl. Handvoll. Des is mer wie e H. am Leib 'Das bekommt mir gut' [NW-Kallstdt]. Er reibt sich die Händ [LA-Maik, verbr.]. Er wollt H. an sich leche 'Selbstmord begehen' [BZ-Mühlhf, verbr.]. Mer muß H. iwwer'n halle 'ihn beschützen und fördern' [KU-Kaulb]. Der muß seiⁿ Hänn in alles drin han [PS-Geisbg, verbr.], seiⁿ Händ drin wäsche 'seinen Vorteil suchen' [KU-Trahw NW-Kallstdt]. Hall die H. uf'm Sack! 'Gib nicht zuviel Geld aus!' [GH-Schwegh, verbr.]. Ich hab alle Händ voll se du [LU-Alsh, verbr.]. Mer därf net die Händ in de Schoß lege [LU-Opp, verbr.]. Dem gehn die Hänn wie eem dodene (toten) Lamm der Schwanz [mancherorts Don Gal Buch]. Jetz versprech ich meine Hänn die ewich Ruh 'Jetzt tue ich nichts mehr' [KL-Katzw RO-Obd LU-Opp]. Do dreh ich die H. net erum 'Das ist für mich ohne Bedeutung' [KU-Kaulb]. Er schlaat die Hänn iwwer'm Kopp samme (vor Verwunderung) [KU-Diedk, verbr.]. Was seiⁿ Aue siehn, machen seiⁿ Händ, von einem Geschickten [KU-Trahw, verbr., auch Gal-Schumlau]. Dem muß mer e bißche an die H. gehⁿ 'helfen' [KU-Hundh, verbr.]. Mer muß gude Leit an der H. hawwe, die einen fördern [NW-Haßl Spey]. Er hat e Mädel an de H. (in der Absicht, es zu heiraten) [PS-Erfw]. Er träächt seiⁿ Fraa uf de Hänn [LU-Opp, verbr.]. Er frißt mer aus der H. 'tut alles, was ich wünsche' [BZ-Klingmst]. Er is immer bei der H., von einem Hilfsbereiten [PS-Geisbg, verbr.]. Er es bei de H. wie e Wichsbärscht: wammer se braucht, es se net do [KB-Bennhs]. Grußformel am Morgen: Schun so frih bei der H.? [SP-Heiligst]. Ich sitz hinner de H. 'Ich lege meine Karte zuletzt aus' [LA-Gommh]; vgl. Hinterhand 1. Wann er die Sach in die H. nimmt, dann werd's eppes [ZW-Stamb, verbr.]. Er hot 's Heft in de H. [LA-Venn, verbr.]. Ehr Puschtur isch gut. ... Bei dere hot mer ebbes in der H. [Zahn Pläsier 202]. Hoscht Dreck in de Hänn?, fragt man, wenn einer etwas fallen läßt [verbr. Don Gal Buch]. Die is gewehnt, daß mer alles met de große H. ausricht, von einer Verschwenderischen [KU-Schmittw/O]. Er strääbt (sträubt) sich mit Händ un Fiß [KU-Obw/T, verbr.]. Wammer uf Besuch geht, därf mer net mit leere Hänn kumme [KB-Albish, verbr.]. Der Fleißige schafft mit Händ un Fiß [KU-Diedk, verbr., auch Don Gal Buch]. Das du ich emol unner de H. erlediche 'gelegentlich erledigen' [KU-Trahw]. Unner dr H. sin mr an e Äächeschälwald kumm [Kühn Schnitze I 128]. Bei den Raiffeisenkassen es mr gezwong, se spare un so unner de H. sei Schulde absedran [PfId. 172]. Unnich der H. werd's duschder [KU-Obw/T]. Dem geht's vun de H., von einem Fleißigen [ZW-Ernstw, verbr.]. Dem geht die Ärwet vun de H. wie 's Pech vun de Wand [Rußl-Katharinental]. Er geht immer vun de H. 'scheut die Arbeit' [KL-Reichb]; vgl. vonderhand 1 b. Vor der H. hab ich kääⁿ Zeit [LA-Maik, verbr.]; vgl. vorderhand. Er geht zu de H. 'ist behilflich' [LU-Alsh]; vgl. zuderhand. SprW.: Wer d' H. owwe hot, hot 's Recht im Haus 'Der Stärkere regiert' [südl. VPf]. Was die Aue siehn, kännen die Händ net losse, von einem notorischen Dieb [Buch-Illisch]. Mer därf die Läätsel (auch: die Lein) net aus der H. gewwe, solang mer uf'm Waa sitzt [verbr. Gal Buch Don-Alexanderhs]. E Spatz in de H. es besser wie e Daub uf'm Dach [KL-Stelzbg]. Was mer net in der H. hot, kann mer net feschthalle [Gal-Bagbg]. Mit fremde Hänn is gut Feier scheere [verbr. Don Gal Buch]. Volksgl.: Kalde Händ un e warem Herz [GH-Zeisk Fogel Beliefs Penns Nr. 1940]. Wann em die recht H. beißt, kriegt mer seller Dag noch Geld [Fogel Beliefs Penns Nr. 429]. In der Ehe wird regieren, wer während der Trauung beim Segen die Hand oben hat [RO-O'mosch]. Rätsel: 's geht un hängt an de Wand, 's schlacht un hat kääⁿ H. (die Uhr) [PS-Erfw]; s. auch das Rätsel bei Geige 1 a. KR. s. patschen 2, pfui. a. 1384: 3 vierthel ackers an der Morßbach, den Peter Winter unter handen hat [PfWeist. II 501 (RO-Finkb)]. a. 1608: der die walckmuhl eigentumblich in handen haben wirt, muß auch die Brücken instand halten [ebd. II 762 (FR-Gr'karlb)]. — b. 'Handschlag' in der Rechtsformel mit H. und Halm s. Halmen 1 a. — c. Pflanzennamen s. Teufels-, Marienhand. — 2.a. 'Person'. Das han ich aus erschder H. 'vom Hersteller' [KU-Brück, verbr.], aus zwetter H. 'vom Zwischenhändler' [ebd.], aus sekend (engl. second) H., dass. [KU-Hefw], aus ehrlicher H. 'von keinem Dieb' [LU-Alsh]. Der Gaul kummt in e gut H. [KU-Schmittw/O, verbr.], in annere Hänn [verbr.]. SprW.: En ehrliche H. geht dorch's ganz Land [Penns]. — b. 'Arbeitskraft' im SprW.: Viel Hänn machen ball e Enn [PS-Haust, verbr., auch Don Gal Buch]. — 3.a. linker, rechter H. 'auf der linken, rechten Seite' [GH-Leimh]. — b. im Gespann geht das linke Tier bei der H. [PS-Erfw FR-Tiefth NW-Frankeck LA-Wollmh Birkw], auch in der H. [NW-Haßl], oder zu der H. [KU-Adb Hundh KL-Reichb]; das rechte Tier geht vun der H. [KL-Hütschhs Reichb KB-Kriegsf LU-Alsh NW-Kallstdt Frankeck GH-Nd'lustdt Don-Schowe Torscha Gal-Dornf]; vgl. aufderhand, Beiderhandgaul, -kuh, Vonderhandgaul, Zuderhand. — 4. die H. als Maß: e H., zwää Händ bräät [NW-Kallstdt, verbr.]; vgl. handbreit, -groß, -lang. — F.: hḁnd gilt in der Pfalz fast allg. Die Verdumpfung des Vokals reicht nicht selten bis zu -ǫ-, bes. in der mittl. u. südl. VPf (vgl. Bertram § 25, Heeger Südostpf. § 52). Die Auslandpfälzer haben weithin hand. Die Verdumpfung in der Pfalz ist also ein jüngerer Vorgang; vgl. hierzu Bertram § 26. — Der Pl. Hänn (hęn) in WPf NPf vereinzelt VPf, Händ in VPf Ost-PS vereinzelt WPf, Hinn (hin) bei Älteren in LA-Birkw BZ-Stein Dierb GH-Leimh, Hind in LA-Edk. Dim.: Hännche, Händche, Pl. -eʳ (hęnχə, hęndχə, -əʳ) verbr. WPf NPf z. T. nördl. VPf; Händel (hęndəl, hęndl) vereinzelt nördl. VPf verbr. mittl. u. südl. VPf Ost-PS Beam Penns 48, Pl. Händle und Händlich in mittl. u. südl. VPf (vgl. K. 27 Bäumchen); Hannche in WD-Niedkch, Händelche in LU-Alsh. — Südhess. III 83 ff.; Rhein. III 188 ff.; Lothr. 227/28; Els. I 346/47; Bad. II 546/47.
8271 Zeichen · 296 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    handst. F. (u)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    hand , st. F. (u) nhd. Hand ne. hand (N.) ÜG.: lat. (dextera) LW, manus MNPs, LW Vw.: s. -repus* Hw.: vgl. as. hand, ahd…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    hand

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    hand- s. hant-.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hand

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Hand , plur. die Hände, Diminut. das Händchen, Oberd. Händlein. 1. Eigentlich. Dasjenige Gliedmaß der Menschen und T…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Hand

    Goethe-Wörterbuch

    Hand vereinzelt (eigenh) Kleinschr in (frühen) Br; Pl auch: Händ(’), in (verfestigten) Vbdgn Dat u Akk auch: Handen (zB …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hand

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Hand (manus) , der unterste Theil der obern Extremität, mit einer gewölbten äußern Fläche, Rückenfläche, und einer conca…

  6. modern
    Dialekt
    Hand

    Elsässisches Wb. · +10 Parallelbelege

    Hand [Hànt Banzenh. Steinb. Su. Co. Katzent. Dü. Bf. Str. Z. Han. Betschd. Dehli. ; Hà Liebsd. Pfetterhsn. ; Ha Mb. ( …

  7. Sprichwörter
    Hand

    Wander (Sprichwörter)

    Hand 1. Alle Händ' voll to dohne, seggt de ol Zahlmann 1 , on heft man êne. ( Insterburg. ) – Frischbier 2 , 1469. 1 ) D…

  8. Spezial
    Hand

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Hand f. (-, Hände) 1 ‹anat› (Körperteil) man (-s) f. 2 (Handvoll) man (-s) f. , jomela (-les) f. 3 (Maßangabe) man (-s) …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hand

2.290 Bildungen · 2.172 Erstglied · 108 Zweitglied · 10 Ableitungen

hand‑ als Erstglied (30 von 2.172)

hand 150 und häufiger

KöblerAfries

hand 150 und häufiger , st. F. (u) nhd. Hand, Schutz, Obhut, Gewalt, Macht, Besitzer, Eideshelfer, Täter, Mensch, Erbe (M.) ne. hand (N.), p…

Handball

SHW

Hand-ball Band 3, Spalte 89-90

Handbauf

SHW

Hand-bauf Band 3, Spalte 89-90

Handbeil

SHW

Hand-beil Band 3, Spalte 89-90

Handbesem

SHW

Hand-besem Band 3, Spalte 89-90

Handbesen

SHW

Hand-besen Band 3, Spalte 89-90

handbreit

SHW

hand-breit Band 3, Spalte 89-90

handfest

SHW

hand-fest Band 3, Spalte 93-94

Handfett

SHW

Hand-fett Band 3, Spalte 93-94

handfromm

SHW

hand-fromm Band 3, Spalte 93-94

Handgaul

SHW

Hand-gaul Band 3, Spalte 93-94

Handgeld

SHW

Hand-geld Band 3, Spalte 93-94

hand als Zweitglied (30 von 108)

līthand

KöblerAs

*līthand , (Part. Präs.=)st. M. (nd) nhd. Fahrer, Fahrender ne. driver (M.) Vw.: s. lagu-*, sêo-*, wâg-* Hw.: vgl. ahd. *līdant? (nt?, a?) S…

Kusshand

RDWB1

Kusshand f (kein Bezug zu "рука") воздушный поцелуй

Oberhand

RDWB1

Oberhand f die Oberhand gewinnen idiom. - одержать верх идиом. , победить, одержать победу устойч. , возобладать

Treuhand

RDWB1

Treuhand f управление чужим имуществом по поручению доверителя, опека

allerderhand

Idiotikon

allerderhand Band 2, Spalte 1392 allerderhand 2,1392 u.

allerhand

DWB

aller·hand

allerhand , omnis generis, mhd. aller hende, aller hande ( Ben. 1, 630 ), aus dem zusammenrücken dieser genitive entsprungen, daher unveränd…

altohand

MNWB

alto·hand

altohand ” (Voc. Strals. ed. Damme 467), „ So gah vnd hael edt vpper stundt ” (Schausp. 123); — up dat/upt êrste fürs erste, zuerst, „ et sa…

Amtshand

DRW

amts·hand

Amtshand amtliche Unterschrift vgl. Amtshandschrift unter beglaubigter amtshand 1775 KurhessSonderR. 175

Chind(s)hand

Idiotikon

Chind(s)hand Band 2, Spalte 1394 Chind(s)hand 2,1394

Chinde(n)hand

Idiotikon

Chinde(n)hand Band 2, Spalte 1394 Chinde(n)hand 2,1394

Chirsig(e)schand

Idiotikon

Chirsig(e)schand Band 8, Spalte 881 Chirsig(e)schand 8,881

Dalphand

Idiotikon

Dalphand Band 2, Spalte 1395 Dalphand 2,1395

diebshand

DWB

dieb·s·hand

diebshand , f. 1 1. manus furax. diebshand harpyia, uncae manus Stieler 752 . dän. tyvehaand. s. diebsfinger. diebsnägel. das hat eine diebs…

Drëckhand

Idiotikon

Drëckhand Band 2, Spalte 1395 Drëckhand 2,1395

Eideshand

Wander

eide·s·hand

Eideshand Eideshand muss Eideshand lösen. – Graf, 468, 578; Michelsen, Der ehemalige Oberhof zu Lübeck, 336, 251.

Einshand

Wander

eins·hand

Einshand Einshand löst Einshand. – Graf, 468, 579; Normann, Rugianischer Landbrauch, 38. Im altdeutschen Recht, wo der Eid als Gottesurtheil…

Erbhand

Idiotikon

erb·hand

Erbhand Band 2, Spalte 1394 Erbhand 2,1394

frauenhand

DWB

frau·n·hand

frauenhand , f. manus feminae, die link frawenhand. chiromanzei durch Joannem Indagine. Straszb. 1523 fol. bl. 2. frauenhand, feine, weiblic…

g(e)hand

Idiotikon

g(e)hand Band 2, Spalte 1396 g(e)hand 2,1396

G(e)schand

Idiotikon

G(e)schand Band 8, Spalte 881 G(e)schand 8,881

gesammthand

DWB

gesammt·hand

gesammthand , f. wie gesammte hand 2, b, β . γ : gesammthand erbt einer auf den andern, aber nicht auf die erben. Graf-Dietherr rechtssprich…

Gibhand

Wander

Gibhand 1. Die Gibhand hat vier, die Nimmhand sechs Finger. 2. Wo sich eine Gibhand aufthut, bewegen sich zehn Nimmhände. »Niemand wird müde…

Gottsërdeⁿschand

Idiotikon

Gottsërdeⁿschand Band 8, Spalte 875 Gottsërdeⁿschand 8,875

Herrenhand

Campe

herren·hand

Х Die Herrenhand , d. Mz . ungew. die Hand d. h. die Macht, Gewalt eines Herren. Herrenhand geht durchs ganze Land.

Ableitungen von hand (10 von 10)

behande

MNWB

behande s. behende, bei der Hand, gegenwärtig , vorhanden, sogleich; geschickt, fein.

behanden

DWB

behanden , behänden , einhändigen, zur hand stellen: euer lieb schreiben, des datum stehet zu Augsburg am 25 tag oct., und uns am 19 nov. du…

behandung

DWB

behandung , f. was behändigung. Möser patr. ph. 4, 332 .

enthanden

MNWB

enthanden , swv. , abhanden bringen, entreißen .

gehand

DWB

gehand , adv. ein schweiz. wort von wert und alter. 1 1) ghand 16. jh.: wie da selbst ( act. 8) stat, es hat ouch Simon ggloubt, muosz doch …

HANDE

BMZ

HANDE swv. schneide, haue. vgl. Stalder 2,19. hande in ente füeʒe Hadl. 20, 2,7 und Ettmüller.

unhand

DWB

unhand , f.; nhd. nur in der verbindung zu unhanden werden ' verloren gehen ' ( niederöst. weist. 1, 102, 4) bezeugt. vgl. Graff 4, 971 ; H.…

unhandlich

DWB

unhandlich , adj. adv. , gth. v. handlich. unhantlîh Graff 4, 971 , unhandeliche Diefenbach gl. 305 c , mnl. onhandelijc wb. 5, 765, alle fü…

verhanden

DWB

verhanden , zusammengeschoben in ähnlicher weise wie oben vergut aus vor (vür) handen ( dat. plur. zu hand). mhd. doch nur im ausgehenden mi…