altohand” (Voc. Strals. ed. Damme 467), „So gah vnd hael edt vpper stundt” (Schausp. 123); — up dat/upt êrste fürs erste, zuerst, „et sal iu swar vnde suer werden op dat erste” (Hedberg 142); — up dat leste zuletzt, „He antwerde vp dat leste Kort raet de is hir de beste” (Schachb. 109); — up ê(i)n mâl einst, „und steit geschreven ... dat Martinus Luther up ein mal mit velen andern monniken in dem chore gestan” (Oldecop 18), gleichzeitig, „me schal der [wortelen] thomate vele vp eynmael nemen” (Prompt. med. ed. Seidensticker 202); — up dit/dat mâl diesmal, „se one dat uppe diit mall to gude holden, uplopp ... to vorhoidende” (Gött. Stat. 373); — up ê(i)n ander mâl beim nächsten Mal, „Lat up ein andermal den keiser slapen” (Oldecop 225). 2.2. (zur Angabe eines Zeitraums:) zu jener Zeit, „in der pestelency-en starf vp de tid vele volkes” (Birgitta 173); — während, „desse Hans wakede alle tid gerne lange uppe de nacht” (Chr.
d. d. St. 31, 168) „so weet ick nergend worheen mit dem schepe up den winter” (Hanserec. II 6, 516). 2.3. (zur Angabe einer zeitlichen Erstreckung:) bis zu, „so wolden se den gefangen wedderumme in de hachte setten up de to- und heimkumpst ores gnedigen heren” (J. Brandis 44), (meist in Vbdg.:) bet/wente/wante up, „de had he ok leff beth vp den ende” (Buxteh. Ev. Joh. 13, 1), „so överst de sake ... bet up den namiddach sik vorstreckede” (Bunge Rechtsb. 189), „na disser Tidt bet up dat 59. Jar” (Neoc. 1, 412), „se beden alle van vro morghens an wente vppe den myddach” (Lüb. Hist. 110), „hyr na quam dar alto groet schade ... wante up dossen dach” (Münst. Gqu. 1, 122).
[]2.4. (zur Angabe einer zeitlichen Abfolge:) nach, „Water enschaltu nummer drinken vp de spyse” (Goth. Arzneib. 155), „Vnd en ete neyn ethen vppe dat ander” (Stockh. Arzneib. 98), „up ene wart gekoren Eraclyus” (Sächs. Wchr. 137), „Gegen middach hovet an to regen, ein schur up dat ander” (Oldecop 368); — (zur Angabe der Häufigkeit, Paarformel:) „ghy hebben sunde vppe sunde gedan” (Lüb. Hist. 153); — (Vbdgg.:) up dat/upt nîge/nîe/ nîs, up ê(i)n nîge aufs Neue, erneut, „Vppet dat nye denuo” (Voc. Strals. ed. Damme 468), „De koninck ... leet sick up dat Nie huldigen” (Staatsb. Mag. 7, 119); — van stunt up ê(i)n ander stündlich, „to den eyddagen [ludet men de klocken] drygge van stund up eynander” (Gött. Stat. 240). 2.5. (zur Angabe eines zeitgleichen Zustandes, Umstandes:) während, bei, „Wo Focke Uken ... up enen harden frost enen toech in Oistfrieslandt vorgenamen” (Beninga ed. Hahn 1, 294), „Were ok dat jenich borgher ... uppe openbarer daat begreepen wørde” (Hans. Ub. 3, 119), (seemänn.:) „dat kors is ostsutost up enen afflandigen wynt” (Seebuch 58). 3. (modal:) auf; — (zur Angabe der Art eines Verhaltens:) „gelt vp woker geuen” (Chytr. 530), „Do villen ze up ere entlat vnde entfruchteden zik sere” (Buxteh. Ev. Matth. 17, 6), „dat he de Fresen ... up den ruggen angripen [schulde]” (Beninga ed. Hahn 1, 125), „so vorbinde wy vns to Albrechte vnde Johan, hertoghen van Mekelenborch ... vppe rechte broderlike truwe” (Meckl. Ub. 10, 383), „vp Toͤrckisch sick kleden” (Nic. Gryse Laienbibel 1, Ii 1
r), „De tegelmeyster sal id holden ... upt olde” (Livl. Ub. II 2, 305), „derhalven wart dar dat erste mal in Hildensem up luthersch gesungen” (Oldecop 179); — (zur Angabe eines Zustandes:) „Morbi status, vigor, Der kranckheit stillestandt / wenn se vp dat hoͤgeste kamen ys” (Chytr. 309); — (zur Angabe eines Herstellungsprozesses:) „en graw langk rock vppe de Hollandesche wyse” (Meckl. Jb. 33, 84), „valsche gulden uppe den Rinscen slach gemaket” (Ub. Hildesh. 4, 384); — (zur Angabe der Bedingung unter der etw. geschieht oder geschehen soll:) „dat gud sal gan uppe de Russen eventhure” (Nowg. Schra 142), „We uppe gnade denet sunder beschet, de scal sich an der gnade ghenoghen laten” (Gosl. StR ed. Ebel 41), „enen stoel ... timeren dar in oppe unse kost” (Fahne Dortmund II 2, 106), „Wenner men nu up pene vorbode, twe edder dre markede to schuwende” (Hanserec. III 8, 41), „up grother schwarer undrechliker hure wanen” (Zs. Lüb. Gesch. 8, 442), „he will ok up des fursten geleide ok noch nicht komen” (Oldecop 650), (seemänn.:) „to Lappesande
[]sutosten osten; unde dan segele gy uppe juwe merke” (Seebuch 53); — (Vbdg.:) up den wint liggen einen günstigen Fahrtwind abwarten, „in der haven ... beth donegest folgenden dingestages up dem windt gelegen” (Livl. Güter-Uk. 2, 548); — (zur Angabe einer sprachlichen Varietät:) „Christianus geheten edder Carsten vp Dudesck” (Fries. Arch. 1, 316); — (Vbdg.:) up ê(i)n/wê(i)nich nâ beinahe, fast, „wen se [de salue] vp en na kolt is, so geet se in ene bussen” (Goth. Arzneib. 198), „de mildicheit des vaders ... were bi den christen up weinich na vorgetten” (Oldecop 124); — up dat/it wê(i)nichste/minneste wenigstens, „so dat he alle wekelik holde ses missen uppe dat weynegeste” (Ub. Magdebg. 2, 673). 4. (zur Angabe eines Zieles:) auf, „Supellecticarius, Digest. de vp dat hus geradt suͤht” (Chytr. 296), „De lere geit strax up den ungehorsam” (Oldecop 118), „also lange, als jeneme gedegedinget is, uppe den dat ordel gat” (Ssp. 1, II 12 § 7), „So wolde ik draden hebben gevriet Up mîn ampt” (Lüb. Tot. 79); — zu, „[se] beden ynnichliken vppe Got vnde vppe vnsse lieuen Frouwen” (Brem. Chr. 115), „So schal men touoren syn bereit Wysliken vppe rechticheit” (Leyen Doctr. ed. Ljunggren 132), „Dat wi dat spil ... Nu hebben up enen ende bracht” (Red. O. 80); — gegenüber, „eyn jewelich scal hebben eyne høvesche munt uppe heren ... unde up alle ghude lude” (Kieler Burspr. 175); — an, „Nu en hadden wy up nein vrigent gedacht” (Brandis 31), „Salych synt de up God denken” (Imitatio 21), „ic hebbe so vele moynisse in dancken vp mynen ghuden ridder” (Paris und Vienna 85); — in, „Docere aliquem fidibus, einen vp seidenspil leren” (Chytr. 281), „Copia effte vthschrift (vth der westwerdesken sprake vp vnse sprake) des mandates” (BC 1, 361); — von, „Gift man jemanne icht mit unrechte, dat vordere man mit rechte weder uppe den, dem it gegeven is” (Ssp. 1, I 52 § 4), „so en schal se ok ... uppe ere moder unde eren stefvader unde uppe sine erven nicht mer vorderen eder saken” (Ub. Brschwg. 5, 408). 5. (zur Kennzeichnung eines Gegenwirkens:) gegen, (milit., phys.:) „des sulven jares toch de keiser mit den Sassen up de Denen” (Chr.
d. d. St. 7, 112), „offt dar wholl were de vp synen viende lopen wolde” (Ostfries. Rqu. ed. Borchling 197), „wu he sick in der veide up den bischop erbode” (Brandis 134), „do he den seghe uppe affrica hadde beholden” (Schachb. 28), „so hebben de knechte nicht mehr up ore frunde gerovet” (Beninga ed. Hahn 1, 404); — (verbal:) „wat he hir enboven up mi scriven led, dat lucht he up mi alz en sulfwassen Kotzensone” (Ub. Goslar 5, 596), „unnd he anders wat up ehme tho seggende
[]wedt, alse wat den ehren belanget” (Hamb. ZR 189), „dar inne was he sere unduldich und smeede up dat hillige cruze” (Oldecop 94), „he schalt up en” (G. v.
M. ed. Leitzmann 29); — (emotional:) „Dideric tornede sere do uppe de unschuldigen vrowen” (Sächs. Wchr. 141), „Er gnade ... was unduldich up de buren” (Ribn. Chr. 148), „dar se denne untofrede inne weren up den ersamen radt” (Livl. Ub. II 2, 285), „vnmot, den wi had hebben vppe vse ratmanne” (Meckl. Ub. 18, 182); — (
mediz.:) „spensgrone is gud vppe bose vleysch in wunden” (Prompt. med. ed. Seidensticker 218); — (
jur.:) „Die richtere sal ok burgen hebben ... von deme uppe den de klage gat” (Ssp. 1, II 9 § 2), „Kann Jeger des nyt bewisen, sal Gosen vp Jeger moegen procideren” (Duisb. Notger. 95), „so wat de clegere mit rechte up ene bringen mach, dat scal man eme utantworden mit sineme ghoede” (Nowg. Schra 84), „Vnde de ene ghast mach wol tughen vp den anderen” (Lüb. StR ed. Korlén 180). 6. (zur Angabe eines Zweckes:) für, „Diarium, spyse vp einen dach” (Chytr. 426), „9 1/2 sh uppe pyle to stickende” (Rint. Kämmereireg. 62), „Uthgevinge upp den stall” (Münst. KR ed. Alberts 46), „Von gelde uppe gulde to borgende” (Gött. Stat. 527), „vliit to donde umme geld up rente to krigene” (Hanserec. II 4, 214); — als, „dencket des nicht, dat ic dit segghe vp ienighe vntschuldinghe” (Paris und Vienna 93); — zu, „Ire venatum, Vp de jacht then” (Chytr. 275), „We en swert tut up enes anderen scaden, dat swert scal he deme voghede antwarden” (Gosl. StR ed. Ebel 77), „so hebben sek de rad over langen jaren vordragen uppe der menen stad beste” (Ub. Hildesh. 4, 19); — zu jemds. Gunsten, „Nen gast ne mach tughen up enen borghere mer borghere moghen wol tughen uppe gheste” (Lüb. StR ed. Hach 302), „he [eyn knecht] enmach ock neen gud vp en kopen, de here negeue syne breue darvp” (Hamb. StR ed. Reincke 102). 7. (zur Angabe einer Ursache:) wegen, „ghy alle ... de geweynet hebben up se” (Veer utersten 101), „Tor sulven tit wart Warner Gralhere ... pinlich vorhoret up ein fintlich gedichte” (Oldecop 289), „Volghede men aver ime uppe hanthaftigher dat unde worde begrepen, so ne mochte he sich nicht untsculdighen” (Gosl. StR ed. Ebel, 118), durch, „we to Doede gewundet wert und ... up wene he sterft und schuldig maeket / vor sinem Prester, de sall em gelden” (Ostfries. LandR. 655); — (zur Angabe einer Veranlassung:) „Haeres fiduetarius, einer de dat erue also annimpt / dat he jdt dem rechten eruen vp syne erforderinge will wedder thostellen” (Chytr. 182), „ick hebbe gelert vnd geschreuen vth dem Worde
[]Gades, nicht vp der Papen Donth” (Staphorst II 1, 177), „Vp sulke bede schall de richter den richteschryver befelen, de ... tzeddelen to lesen” (Bamberg 32), „alse unse gnedige here van Brehmen zick up mennigfoldig ansinnendt ock undersettendt der van Hamborch mit densulven ... tegen de hern hertoge van Sassen vorenigede” (Rode Reg. 222). 8. (zur Angabe einer Grundlage als Maßgabe für das Denken, Handeln:) „Vppe louen alse ik segget di uppe louen salua fide fiducialiter” (Voc. Strals. ed. Damme 468), „Ock beclage ick my up dat recht to Uttum” (Beninga ed. Hahn 1, 321) „hey [sal] loven in ghuden truwen oppe dat hillige ewangelium” (Soest. Wohlf. 3, 307), „Nicht mer wete we dar aff unde uppe de bekantnisse hebben we om ghericht” (Ub. Magdebg. 2, 39); — (zur Absicherung:) „Posseßio fiduciaria, eine vortruwede besittinge vp guden gelouen wedder tho geuen” (Chytr. 175), „Wirt enen manne gut gelegen uppe sine trüwe, dat he't weder uplate svenne it sin here lose” (Ssp. 2, I 25 § 1), „die scult is uppe'n borgen gewunnen, dar die eide vore gelovet waren” (
ebd. 1, III 11), „dat solen se beide waren up er eide” (Unna StR 47), „viffhundert Rinsche gulden, de wii ome ... gelenet hebben uppe sinen besegelden breff” (Ub. Hildesh. 4, 303); — (Rechtsformeln:) swēren up, sik entschülden/untseggen (mit sîner ê[i]nes hant) up den hilligen, „de, deme man des thiet, de mach sic untseggen mit siner eines hant uppe den hiligen” (Nowg. Schra 70), „dar scal de sweren uppen hilleghen, dat de wunde negheles dep si” (Gosl. StR ed. Ebel 73), (auch ohne Verb des Äußerns:) „de man behalt sine medinghe dar an en iar uppen hillighen” (
ebd. 58). 9. (zur Angabe eines Bezugs, Betreffs:) „De radmanne schedinge vp erue wedderredet, de schal dat wedden” (Hamb. StR ed. Reincke 74), „Wy hebben averst enen disputerliken punct gehadt up de clausulen” (Brem. Jb. 17, 173), „Dusse Guntherus is ... wol entfangen, ock gudt boscheit up sine saken erlanget” (Osnabr. Gqu. 2, 26), „leenbreeff up een landt” (Rode Reg. 148), „wente he sere sorchveldich und vorsichtich was up alle dink” (Chr.
d. d. St. 7, 255), „Dat antwort up der von Hildensem bref folget hire” (Oldecop 265); — zu, „de prester wart vorhoret uppe desse sake” (Chr.
d. d. St. 26, 107); — an, „[he] hadde syn recht up de kerken van dem concilio to Basel erworven” (
ebd. 21, 47); — über, „Syn vader vnde zin moder weren zik wunderende vppe de dink de me van em sprak” (Buxteh. Ev. Luc. 2, 33). 10. (zur Angabe eines Geldbetrages:) „ein briff up hundert fl. heft Thomas Schroder gegeven” (Pomm. Kirchenvis. 1, 26), „na velen
[]hogen anslegen kam it dar up vj
m gulden” (Brandis 105), „alszo dat de summe in alle up duszent marck szick streckende ys” (Lüb. Bergenfahrer 203), „unde darsulves in den stock gesat worde, dar he sek utgedinget hebbe uppe XII Rinsche gulden” (Ub. Hildesh. 4, 95); — (zur Angabe eines Mindest- oder Höchstbetrages:) nach Kompar. c.
Konj. wan/wen „he enmach nene marck geldes myn vorkopen ... wen vppe vofteyn marck” (Hamb. StR ed. Reincke 107), „so en schall ook neen sülveshere dobelen vorder wann uppe 6 penninghe” (Hamb. ZR 33); — (zur Angabe der Relation zwischen verschiedenen Zahlungsmitteln:) zu, „dar bevorn hadden gemelte chorfursten von Saxen spitzgrossen munten laten, vefteine up einen goltgulden” (Oldecop 32), „unse heren van dem rade hebben gesat vefteyn nye swarte Honoversche penninge uppe twelve unser nynen penninge” (Ub. Hildesh. 4, 315). 11. (zur Angabe einer Mengenbegrenzung:) einschließlich, „vp den letsten scherff betalen / vulgo, in solidum satisfacere” (Chytr. 532), „Vnde schal dat [Kräutergemisch in Wein] seyden vppe de helffte in eynem nygen erdenen gropen” (Prompt. med. ed. Seidensticker 278), (Vbdg.:) bet up, „den graven ... zebelen, de dat hus und veste Syget bet up den lesten man ritterlich heilt” (Oldecop 646); — (Vbdgg.:) wente up/up ... nâ mit Ausnahme von, „id hord doch unser stat to wente up dat molenwater” (Hanserec. II 4, 199), „De knechte ... gingen dar alle ut up seven na” (Brandis 244); — (zur Angabe einer Auflistung von Teilmengen:) „mit alle siner rustinge up bussen, pulver und lot” (Oldecop 1); — (Formeln zur Bez. einer geringen Menge:) up ê(i)n vêrdinc/heller/lôt/Lü̂beschen, „Enen kerkenbrekere ... de vp en loth ghestolen heuet, den sal men setten vp en rath” (Rig. StR 192).