Hand Rhfrk, Mosfrk
hant, Pl.
hęn, hę·n. [Sg.
hānt, Pl.
hE:n, –ē:- Bitb]; Rip, Berg, SNfrk im Mouillierungsgeb.
haŋk, Pl.
hę·ŋ. [doch Sg.
hānt, Pl.
hE:ŋ mErft, uWupp;
haŋt, Pl.
hę·ŋ.(t) im Berg in einem Geb. zwischen ö.
hant u. rip.
haŋk; hǫŋk, Pl.
hę·ŋ. im snfrk. Trübungsgeb.; w. des snfrk. Mouillierungsgeb. zunächst
hǫnt, –:-, –ā:-, –ā-, –ǫu-, Pl.
hę·ŋ.; dann in Heinsb-Schierwaldenr, Geilk-Stahe Niederbusch
hant (
n mouilliert), weiter w.
hanj, Pl.
hęn]
; Eup
haint, Pl.
hę·i.nt; Mörs, Geld
hant, –a·n.-, -ā:n-, Pl.
ha·n., ha·n.d(ən); Klevld
hānt, Pl.
-də(n) [rrhn.
hān, –E- bis etwa Dinsl-Spellen Görsicker Möllen Eppinghv Overbr Hiesf OLohbg;
n. davon
-a-]; MülhRuhr
hǫunt, Pl.
hǫ·u.n, jüngst auch
hę·i.n, Demin.
hę·i.nšə; sonst Demin.
hęntχə(n), hę·n.-, –E:-, hę·ŋ.kχə, hę·n.tšə, hęntjə(n) f.: 1.a. H. als Körperteil;
de H.; bed Hänn; die en on die ander H.; de rechte, de lenke (luərze, schlinkse) H.; de flache (platte), holl H.; en faste, sichere, lechte, gescheckte H. Rip, Allg. (
s. d. W.); beim Pferde die Fessel,
de Hinner-, de Vorerh. Meis-Meddersh. —
Breite, plumpe H.;
en bret, decke, grove, schwer, knuppege, klöpege, plompe, flatschege, platschege, latschege, tatschege, totschege, tratschege, talpege (usf.;
s. d. W.)
H.; man nennt sie auch
Bärenklauen, –patschen, –tatschen, Flatschen, Knuten, Knuven, Klauen, Kloben, Klotschen, Knausen, Knochen, Latschen, Patschen, Poten, Platschen, Pratschən, Quanten, Talpen, Topen, Tatschen, Tratschen usf.
Hänn wie Bleueln (Waschbleuel) Mosfrk, —
en Waschbleil Trier, —
en Hammelsbichelchen (-keule)
ebd., —
ene Abtretsdeckel Schleid-Holzh, —
en Gref (Greife, Mistgabel) WBitb, —
eng Schongbirscht (Schuhbürste) WBitb, —
e Schleverbrett (Lehmbrett) Eusk-Friesh, MülhRh-BGladb, Wippf-Bechen, —
e Vierdel Kalfflesch Monsch, —
ne hauve (halber)
Morge Geilk, Neuss, —
ene Rek (Mistgabel) Kemp-Dülken, —
en Heigowel Neuw-Dierd, —
en Ongleck Trier, —
e paar Härke (Rechen) Düss-Rath, —
en Bürdsche Muhre (Möhren) Kref-Bockum, —
Wöngerde (Weingarten)
Gelles Schleid-Eicks, —
för Botter ze weische (waschen) Monsch-Kalterherbg, —
as wenn e drop göng Heinsb-Erpen. —
Zierliche H.;
fein (feng), zarte, schmal, dönn, lechte Hänn; H. wie en Hevamm Rip, Allg.;
H.ə nett as en Jöffer Klev. RA.:
Die rechts H. op der lenker Seit hon linkshändig sein Bitb-Geichl (
s. Linkfick, Linksfaust, –flutsch, –futsch, –klaue, –klump, –klüppel, –knaul, –knurz, –pot, [] -schächer, –tap, -tatsch, Lurzer, Lurzfaust [usf.],
Schlimmert, Schlinkser).
De linke H. kümmp van Hatte (Herz) MülhRuhr, Allg.
Et geht de eng (eine)
H. en on de onger (andere)
H. ut es wird nicht gespart Kemp.
De bläcke (
s. bläck)
H. blosse H. Rip;
treck us der blanken H. en Hor (Haar)
us! wo nichts ist, ist auch nichts zu holen Jül, Neuss.
Dat let op der flache H. Hunsr, Allg.
De het klevige (klebende)
Hänn er ist ein Dieb Sieg-Ägid.
Völl H.ə makt lege (leere)
Tande (Zähne) viele Kinder (Esser) bewirken schmale Kost Rees-Ringenbg.
Neu Zängche (Zähne),
neu Hängche zahnt ein Kind, so ist eine neue Schwangerschaft zu erwarten Bergh-Blatzh.
Wemmer enem (dem) (dem Deuvel) den (klenen) Fenger (e Dümmche) get, wellt he glich (hätte gern) de (ganze) H. han Rip, Allg.;
wemmer em de H. get, hätt en och nach ger en Ärm derbei Saarbg-Faha.
Jo, mak es en Fust, aj (as gej) gen H. häbbt! ich habe keine Mittel Rees;
we kä H. hot, kann kä Fauscht mache Kreuzn.
Üs Moders H. noch so arm, se deckt doch warm Meiderich.
E gif (gäbe)
ger en Fanger her, wann he wösst, dat et den anern ging de H. kosten Bitb-Seimerich.
De wess, wo e sing Häng soll losse er ist reich Schleid-Sötenich.
Den hält de Hänn op dem Reck (Rücken),
os (als)
wonn he Koren zu verkofen hätt als wenn er reich genug wäre u. nun müssig gehen könnte Prüm, Daun.
Sich en H. för jene Mongk (Mund)
haue (halten) rät man bei windigem Wetter dem, der die Gewohnheit hat, durch den Mund zu atmen Aach, Allg.
Der Newel es so dechte, dat mer kein H. vor de Aue seh ka Siegld, Allg.
Dem han se de Häng zo fröh us der Weckel gedonn er stiehlt gern Köln-Stdt.
De setzt lo on hält de Hänn en de Schuss (Schoss) der Müssige Kobl, Allg.
H. üəver Kopp übereilt Kemp.
No, da los, en de Hänn gespiə (vor der Arbeit)
on en de Orwet geschesse! Mayf, Westerw;
speu en de Häng on drit (scheisse)
en de Ärbet! MGladb;
mer mant (meint),
e hätt in die Hänn geschess er fasst etwas ungeschickt an Goar-Weiler;
et Weder spauzt ön de Hänn wenn der Regen aufgehört hat u. plötzlich wieder einsetzt Trier-Stdt;
wat es egal? Antw.:
Wo mer on (in)
en H. sputzt (scheisst) on klatscht et on de anner Prüm-Ihren;
dat as an (in)
en H. geschass un an de aner geschmass Wittl-Binsf.
Er is wie uf die Hänn gefall kleinlaut Wend-Merzw. —
De Hänn wäsche (drüge, afdrüge, rive) Rip, Allg. RA.:
Wenn eng H. de anger wescht, dann weərde (blive) se allebecks reng (rein) Monsch, Allg.;
en H. wisch de ander Sieg, Allg.;
ein H. wisch de andere, un beidse et Gesech Köln;
et eas ken Wäschersch eso faul, se wäscht ihr Hänn on ihr Maul wenn sie fertig ist Merz-Nunk;
sich de Häng e jet weische eine anvertraute Sache sich aneignen Aach, Allg.;
er wesch sech de Häng möt ander Löcks (Leute)
Groschen (en a. [] L. Teischen) Sieg-Thomasbg. — Die H. als
empfindliches Organ;
en weh (kodd) H. Allg.;
wölle (wollene)
Hänn geschwollen Jül-Tetz;
sech de H. verbällen, verhalden, verstauchen (
s. d. W.). RA.:
De hät sech de H. verbällt sich arg verrechnet Mörs.
Wenn dem sinne Fenger klagt, so däht öm die ganze H. wih, on wenn öm sinn H. klagt, so däht öm sinn ganze Lif wih, so es he dotskrank Düss-Stdt. —
Blodere, Blosen en de Hänn han Blasen infolge Druckes;
Baller, Horn, Knorpel, Knuərsch, Quader, Quedel, Runnen, Schellen, Schwelen en de H. h. Schwielen (
s. d. W.). — Risse in den H. sind
Barschten, Forren (Furchen),
Kienen, Kippers, Schrunden; et sen geressene, gebarschte, gekepperte, rissige, rauhe, schraue Hänn (
s. d. W.). —
De Schmed hot de Zang, fir sich de Hänn net ze verbrennen WBitb. —
De Häng källe mech sind gefühllos vor
Kälte Heinsb-Erpen;
ech ka ge Kou (Kälte)
a jen Häng liə (leiden) Heinsb, Allg.;
klammerig Hänn Kobl-Vallendar. RA.:
Hänn su kalt wie en Krutsch (Kröte) Kobl-Bend.
He het kall Häng er kann nicht in die Tasche greifen u. so nicht bezahlen Kref.
Wie kannste mache, det der em Wenter dei H. net kalt wiərd? Mer micht e Faust Bernk-Allenb Bruchw.
Kal (kalte)
Hänn, warm Lief; warm H., L. ohni Enn (Ende) Trier-Stdt, Köln-Stdt. —
De Hänn (infolge
Blutstauung oder Kälte)
beissen, bimsen, bisseln, brennen, bitzern, brimsen, brömschen, butzen, fückeln, gämmern, hämmern, kloppen, klungern, kribbeln, kritzeln, pinakeln, piffern, pickeln, picken, pimpern, pitschen, prickeln, singeln (-ern), spinnern, stechen, ticken, tinteln, zwickern (
s. d. W.)
mir; auch
et beisst, bitzert (usf.)
mer en de Hänn; de Besser, Nälchen (Nägelchen)
en de Hänn han stechender Schmerz in kalten Händen infolge zu schnellen Erwärmens am Feuer (
s. d. W.).
Et krawwelt mer in de H., eich kriə sicher Geld Simm;
mech jück de (reite, rechte) H., dann krig ech Geld Grevbr-Wickr, Allg.;
jeckt em (einem)
de recht H., geft et Ärger; jeckt em de lenk H., geft et en gut Nachricht Saarl-Dilling. — Die H. als
richtunggebend; lenker (lenkster, lurzer, schlinkser) H.; rechter (rechtster) H. Allg. (
s. d. W.);
biən der Hands diesseits Waldbr-Dreisel;
van der H. jenseits Bitb-Betting, Prüm-Büdesheim, Waldbr-Dreisel
(H.s); zu der H. diesseits Prüm-Büdesh; das Beil
moss unger (unter)
der H. stohn Sieg-ODollend;
van H.s gohn abseits gehen Eusk-Dirmerzh;
gangk nit van der H.! geh nicht weg, bleibe in der Nähe uWupp;
de Fuss vun der H. der rechte Fuss, bes. von Pferden Saarbg-Winchering; das Pferd, (Ochs, Kuh) im Gespann
geht (es) van der H. von der H. des Fuhrmanns entfernt, an der rechten Seite, der Fuhrmann links vom Gespann,
et Perd van der H.; das linke Pf. (Sattelpf.)
geht zu der H. Rhfrk, Mosfrk [Rheinb, Sieg, MülhRh, Kemp, Rees hier u. da]; man sagt
[] dat (der) van (zu) der H. das rechte (linke) Pferd (Ochse) oder
dat van (zu) der H. Perd (Gaul, Ochs, Kuh), aber auch
dat van der Handsperd (usf.) oder einfach
dat van der Hands (bes. Westerw) [in Saarbg, Trier, Bitb, Wittl, Bernk, Koch auch
dat vun (zu) der Händst (Merz —
Händscht)
Perd (usf.) oder
dat vun (zu) der Händst(e); im Hunsr, Zell, Koch, May, Aden, Ahrw
der vun (zu) der Hänner (Goar-Weiler
Vonderänner); in Bernk-Neumag
et von (zu) der Hännigperd, vun der hännig gihn; in Bernk-Gräfendhron
der vun der Hanten (Ochs)]; ebenso
die van der Hand Seit, [—
hanter S. Koch-Urschmitt, —
händst S. Saarbg, Trier, Bitb;
dat van der händst Rad (usf.);
de Jong geht möt dem von der Hand Hinnerfoss lohm Bernk-Gornhsn;
van der Händschder verdrehter Mensch Trier-Mettnich]; statt
zu der H. heisst es in Kreuzn-Warmsr, vielfach in May, Aden, Ahrw, Geld-Straelen
an der H. (an de Hänner); in Prüm vielfach
no —, in Altk
beidrands [Rees-Brünen
bejerhands]. — H. als
Mass; en H. breit (langk) Allg.;
en H. Hor ein Büschel Haare Schleid-Blumenth;
dat es mar en Händje voll sehr wenig; eine kleine, schwache Person Nfrk, Allg.;
en H. voll Kerl Kobl-Bend;
der (derer, der Mädchen)
es gen H. voll, der es en ganz Langk (Land)
v. zu einem, dem seine Geliebte untreu geworden ist SNfrk, Rip. — b. als Werkzeug jeglicher menschlicher Tätigkeit. RA.:
Viel Hänn machen (git) geschwinn (hos, gäng, flöck, bal) (der Arbet) en Enn jede Hilfe trägt zum Gelingen bei Mosfrk, Rip, —
make leiten (wenig) Ärbet Kemp, Kref, —
(en) lecht Werk Geld, Mörs, Klev, Ess, —
brengen ebbes of en Enn Wittl-Neuerbg, —
läsche vill Bränn Bitb;
völ Häng, liət Werk Aach;
vill H. m. gäng en Enn, äwer der Deiwel holl de vill Zänn (Zähne) Prüm, —
höəlt se an der Kump (Schüssel) Schleid;
viel Händ sin iwerall gut, bloss nit in de Schessel un im Hor Kreuzn.
Gott ehren vill Häng (arbeitsame Hände),
äwer nich vill Täng (essende Zähne) müssiger Menschen Gummb-Berghsn.
Wo en H. de ander hält, do steht et got en Hus on Feld Rheinb-Merzb.
Fröh Zäng (Zähne),
fr. Häng gesagt, wenn ein Kind früh zahnt, das Kind lernt früh seine Hände gebrauchen, ist anstellig Rip, Sol, Düss.
Wie em (einem)
gonnt (gehen)
de Täng (Zähne)
soa gonnt em ok de Häng NBerg;
äs de Tänt, so de Händ Klevld;
su as gonnt de Hacken, mötten och gonn de Backen; su as gonnt de Häng, mötten och gonn die Täng Mettm, MülhRuhr.
Frolötshäng on Peərdstäng dörve net stöll stoəhn MGladb-Viersen.
Fängt de Mongk (Mund)
an de goəhn, blive de Häng stoəhn Kemp-SPeter.
Now hät et Müllke wat krege, now mott et Handke wat verdiene nach dem Mittagessen gesagt Klev.
En flisseg (fleissige)
H. brengk alles en der Gangk Schleid-Hellenth.
Do hät der e Hängkche für Geschick zu etwas, aber auch zu Ungerechtem,
[] Unschicklichem Rip, Nfrk;
doə hat deə en Hängche a Aach, —
met MGladb, Erk. —
H. an't Werk legen Allg.;
geng (keine)
kuə (böse)
H. op jet leəge wenn die Sache des Anfassens nicht wert ist Aach;
en H. aschloəhne (anschlagen) helfen Eup;
ken H. fir änen ophewen Mosfrk, Allg., —
rühren Rip, Allg.;
einem en H.reckes dunn Köln, —
de H. recken (reichen), —
beden (bieten) zur Hilfe Rip, Allg.;
loss de Häng dervan (af)! Rip, Allg.;
de Hänn dervun! nicht anfassen Rhfrk, Allg.;
H. vom Sack! Birkf;
de Häng vam Krom! Ruf des Budenbesitzers Rip;
ek schlohn min H. dervan ich will nichts damit zu tun haben Mörs, Ruhr;
de moss de Häng vam Arsch losse hat Arbeit zu bewältigen, kann nichts Unnützes anfangen Sieg-ODollend;
de H. in alles drin hewe MülhRuhr, Allg.;
bei ebbes seng H. am (im)
Spiel han; de H. aus em Sp. lossen Bitb, Allg.;
do mecht ich mei H. net dezwische hon! Saarbr, Allg.;
he let (legt)
der Frau de Häng onger de Füəte Remschd, Allg.;
de hält de Häng dröm gibt nichts unnütz aus Gummb-Nümbrecht. — Derjenige, der mit Arbeit überladen ist,
hät de Hänn voll Arbet, — de Hande voll te duhn Klevld, —
ze dohn Rip, Allg., —
wess seiner Hänn kein Rot (Rat) Bitb, Prüm;
hei bei der Arbicht hätt mer nügdig (nötig)
honnert Hänn ze han Prüm-Leidenborn;
du könnts äver och bal de Hänn voll dervan han genug Arbeit, Leid, Sorgen, Gutes Rip, Allg. — der Faulpelz, Müssige
heft (hebt)
ke H. of Rhfrk, Allg., —
deht sek ok nit ger de H. weah Elbf, —
deht de Häng e jen Teisch (
Schuss Schoss,
üverenander) Aach, Allg., —
hät de Häng verkihrt stoəhn SNfrk;
em sen de Hänn ze schad Sieg. RA.:
Ech han zweierlei Häng, ech kann net werke dabei zeigt der Betreffende seine H., eine mit der H.fläche u. die andere mit dem Rücken nach oben MGladb, Neuss.
Leg dein messig (müssige)
Hänn bei dein hungrig Zänn (Zähne)
! Mos.
Wenn de Bur net mott, dann weg (wegt, rührt, schött) he net H. noch Fot (Fuss) sieht er dem Ausgang einer Sache untätig zu Nfrk, Rip. —
Do drehen ech ka H. drim erim dem lege ich keine Bedeutung bei May, Allg.;
wie mer en H. dreht im H.umdrehen Rip, Allg.;
öm en H. de driəhne wür en onger de Kar gekuəme beinahe Kemp;
em H.ömdrehne wie
nhd. Rip, Allg. — Der Fleissige
weg de Hänn, — hät ken ful Hänn, — stich seng Hänn net en de Täsch, — leg seng Hänn net en de Schuss, — ös met de Hännen derbei; de Hänn sen em net ze schad Sieg, Allg. —
De Häng ophalde betteln Schleid, Allg.;
en got H. för ze rafe Köln. RA.:
Kengks (Kindes)
H. es gau gestellt zufrieden Aach-Merkst. —
Ener Beddeler gebt em annere de H. Ottw, Trier.
De wennende H. es meld Emmerich. —
De H. es em esu los er schlägt gern drein Bernk, Allg.;
der hät en schwer (got) H. teilt gehörige Schläge aus Ahr,
[] Allg.;
ich losse ming H. ens op dingem Kopp heröm danze! MülhRh-Steinenbr. RA.:
En H., die Vader un Muder schleiht, wäss ut dem Grav herut MülhRuhr, Neuss. — Mit Präp. u. Artikel;
dat ös mer af der H. kunn abhanden Sieg-Ägid;
jet an der H. han zur Verfügung;
en Freier (Mädche) an der H. han Rip, Allg.;
het mer der Freier nit an der H., dann het mer en doch an de Wangk vom Spinngewebe Mettm-Langenbg, Allg.;
enem an de H. gohn behilflich sein Rip, Nfrk;
eim jet an de H. donn etwas verschaffen, auf ein Geschäft aufmerksam machen u. ihm behilflich sein, es abzuschliessen; jmd. eine Lüge zum Weitererzählen sagen, etwas Unangenehmes aufhalsen Rip, Nfrk;
dat es engen a jen H. wie de Bottrann va jen Sangkel (Sandkaulstrasse, wo ein grosser Kinderreichtum ist) Aach;
den trög (trüge)
ech op de Häng Rip, Allg.;
hej (hast du)
op de H. gelopen? zu einem Kinde mit unsauberen Händen Rees;
et Hiərz (Herz)
op der H. hon alles aussprechen Bitb;
dat lig klor op der H., — op de flache (platte) H. Rip, Allg.;
en Mösch op de H. es min liewer as söwen Duwen op et Dak Klev, Allg.;
jet us der H. setze fortsetzen, dass es nicht hindert Rip;
loss der dat net us der H. gohn! behalte es; mach, dass es dir nicht genommen wird Rip, Allg.;
de kann et net got ut den Häng quit weərde wenn jmd. langsam arbeitet Heinsb-Dremmen;
aus der H. verkafen aus freier H. Bitb;
em ebbes aus de Hänn reisse Hunsr, Allg.;
he frett (frisst)
enem ut de H. so gefügig ist er Nfrk, Allg.;
de Schmeck (udgl.)
net us der H. gen sich die Herrschaft nicht nehmen lassen Koch-Eller, Allg.;
aus der H. on de Zand (Zahn) von der H. in den Mund leben Mosfrk, Allg.;
vo wit uter H. komen de Lüəgen en et Laund Heinsb;
es der Wörp (Wurf)
ut der H., es he en des Düvels Gewalt MGladb;
gleich bei der H. sein zur Stelle, bereit, dienstfertig Mosfrk, Allg.;
da's en bejdehandse das Mädchen wahrt ihre Sache, passt genau auf Emmerich;
der os bi der H. we ne Wichsbürste Waldbr-Geilenkausen, —
Schuhnsborsel Rees, —
nen alden Schloff Mörs;
du bös och bei der H., ih der Düvel de Schohn anhet Sieg-Ägid;
sech bei der H. haue (halten) scharf aufpassen, um im Wettbewerb Erfolg zu haben Aach;
ebbes bei der H. hon, — lige hon in der Nähe Eif, Allg.;
dat geht durch seng Hänn Bitb, Allg.;
dem geht vill Geld dörch de Hänn Rip, Allg.;
dat as en guden Hännen Bitb, Allg.;
de hät de Schmeck (Peitsche)
luter (immer)
en de Hänge er befiehlt viel Sieg;
we et Krütz en der H. het, segnet sek et earscht Elbf, Allg.;
mem Hot en der H. köt mer dorch et gangkse Langk Rip, Allg.;
besser en Mösch (Spatz)
en der H. als en Duf om Dach Rip, Allg.;
dat (den) häste en de Häng du verfügst darüber; es wird nichts; ich tue das nicht SNfrk, Allg.;
ech däht mache, dat et mir en der H. bleff; halt et en der H.! Rip, Allg.;
dat [] kann ech net en de H. gohn nicht einverstanden sein MüEif;
en schlechte Hänn gerode Rip, Allg.;
jet en de H. nenn an es herantreten;
de Ben (Ogen, Kopp) en de H. nenn (hollen, packen) Rip, Allg.;
ene get dem anern de Dir an (in)
de H. Bitb, Allg.;
ech gen der dat en de H. bin damit einverstanden Ahr, Allg.;
en de H. schaffen mithelfen Saar, Hunsr;
sech en de Häng däue losse sich schlechte Waren reichen lassen Sieg, Allg.;
enem an de Hänn falen Bitb, Allg.;
em ebbes in die Hänn spielen Hunsr;
dat sprung en de H. sagt der Trinker, wenn ihm ein Glas Bier traktiert wird Waldbr, Gummb;
der liet (lügt)
ebbes sesamme, dass kammer kem kläne Kind in die H. gewe Saarbr;
gönn dich en eng H. jet en kack ens en die anger, da sühste ens, woətsde (wo du)
et meəhtste (meiste)
dre has! zu dem, dessen Pläne aussichtslos sind Aach;
mat bickden Hännen zugreifen Bitb, Allg.;
hei kann sek gut helpen, hei kann met allebeds de Hann an de Fott kommen Mörs;
de schert et mot ener H. herbei on mot der annerer wirft hen et fort Prüm-Ihren;
dat (die Lüge)
kammer jo met den Hänne greifen! Merz, Allg.;
met leddige Hänn kunn; met bläcke (blossen)
H. Rip, Allg.;
met tuwe (zu)
H. betahle eine Gegenrechnung haben Geld;
wat he met de Hande opsett, dat stött he met de Kont (Gesäss)
wer öm der Ungeschickte Rees;
de kann mih met de Mul wie angere met de Häng; der es met de Mul wigger (weiter)
wie met de H. er redet mehr, als er handelt Jül;
de schwätzt met de Hänn er gestikuliert Saar, Allg.;
sech met (de) Hänn on (de) Föss wehre Rip, Allg.;
heə deht miəh möt de Täng (Zähne)
wie möt de Häng Kemp-Dülken;
wie an der Dösch, suə möt de Häng Geilk-Porselen;
de hot ein mem nasse Händche krit Hieb Westerw;
wej wachte (warten)
met de lenke H. wir haben schon angefangen, auf dich zu warten Klev;
ver warde mit H. en Puət op dech ungeduldig Eup;
dorem fahr ich noch nit mit der H. an de Arsch das achte ich nicht Hunsr;
dau fihrsch met de H. hennen heröm (hannewider)! du bleibst zu Hause Ahr, Mosfrk;
nipenape, Küətele (Kotklümpchen)
rape; ich mit de Hänj, du mit de Tänj (Zähnen) Heinsb-Höngen;
nordehand(s) Klev, Nfrk, Rip;
enen no der H. trecke sich gefügig erziehen Rip;
hönger (
hinter )
de H. schwätz e andersch Rip;
de deht alles h. de H. her heimlich Sieg;
hei het te völl öm de H. zu viel Arbeit Rees;
iwer de H. orbichten in unbequemer Stellung arbeiten WBitb;
ek häbb die Deck all e paar Johr onder de H. in Arbeit Klev, Allg.;
dat find sich inner der H. zwischendurch Mosfrk, Allg.;
jet onger der H. gelle (kofe) ehe die Ware ausgeboten ist Aach, Allg.;
enem jet onger der H. losse (verspreche, afredde) Rip, Allg.;
de lüg dem onner de H. eweg, dat et su puff dervan Sieg-Ägid;
et (de Ärbet) geht em (flöck, schnell, lech, got) van der H.; [] et geht em von der H. wie en Pesch vom Ärsch Saarl;
jet van der H. wise Rip, Allg.;
wit (weit)
von der H. es noh (nahe)
be der Schad MGladb;
wit van der H. es got för'm Schüət (Schuss) Elbf;
he left (lebt)
van de H. op (en) de Tongk (Zahn) Kemp, Allg.;
von der H. büs an de Mond fällt de Papp (Brei)
all op de Grond Mörs-Rheinbg;
für de H. sen der erste im Kartensp. Rip, Allg.;
et as alt (schon)
es (einmal)
fir de H. genug vorläufig Bitb, Allg.;
dann moss mer Zick (Zeit)
für de H. nenn (nehmen) Sieg-Rhönd;
wej häbbe völl Ärbeit för die H. Geld;
enem ter (
zur )
H. gohn (siən) helfen Nfrk, Allg.;
dat es mer net zer H. gewärtig Rip, Allg.;
dat stiht (steht)
mer gut zer H. darin bin ich geschickt Trier, Bitb;
tesame der H. mit vereinten Kräften Eup. — Mit Präp. ohne Artikel (z. T. mit
adv. Genit.);
mer muss sich emmer Lett (Leute)
un (
an )
H. halen für Helfer sorgen Bitb-NWeis;
an Hängen (anhängst) han Anhang, Freunde haben uWupp;
aus irschter H. Rip, Allg.;
bei H. sein wie en Schohbirscht dienstbeflissen Bitb, Allg.;
de Jong es bei Häng MGladb, Erk;
he wehrt sich met H. un Zand (Zahn) Köln, —
met H. on Foss Rip, Allg.;
ower hands nähjen überwendlich nähen Mörs, Allg.;
Öwerhangksnoht Naht Elbf, Barm;
üəver H. eəge quer eggen Geilk-Gillr;
äwerhangk ()
nenn wie
nhd.;
en Ärbet onger H. han an der A. begriffen sein Rip, Allg.;
jet ongerhängks ha Aach, —
ongerhändsch Aach-Merkst, —
ongerhängsch Heinsb-Saeffelen, —
ongerhänges Sol; Kemp unterscheidet
jet ongerhängks neəhme (gripe) in Arbeit nehmen u.
ongerhongks inzwischen;
ongerhängks mittlerweile Selfk;
et geht em va H. die Arbeit fluppt ihm Koch, Allg.;
et geht dem van Hännen wie de Wand (Wind) Prüm-Leidenborn, Neuw;
et weicht em vun H. Bitb-NWeis;
jet van H. lege Rip;
van H. dresche (nicht mit der Maschine) Rip;
ebbes von H. hon nicht in der Nähe Prüm-Mürlenb;
stell van Mond en trauw van H. kann wandeln dör et ganze Land Klev;
nüs (nichts)
för H. han nichts zu tun haben Monsch;
fürhängs arbede (udgl.) mit der linken H. Sieg-Fussh;
töschen (zwischen)
Hängs inzwischen, zwischendurch Kemp-Amern;
ze H. sen bereit stehen Rip, Allg. — Andere adverb. Verb.;
gemener H. gewöhnlich, in der Regel Rhfrk, Mosfrk, Rip;
kurter H. ohne viele Worte, Umstände Rip, Allg.;
(ze) guder H. sen freigebig, (zu) gutherzig Bitb;
guder Hänn sen Malm, Prüm;
van angerhangks Kante von der anderen Seite Elbf;
von langer H. Hunsr;
den schafft ongeleger H. nicht gut Prüm-Mützenich;
zesummer H. zusammen Saarbg. — c. die H. im Kindersp.; ist ein Kind beim Nachlaufesp. geschlagen, so muss es die H. dorthin halten, wo es getroffen ist
(Hängke halde); es sagt dann, wenn der Haschende in seine Nähe kommt:
räs (raste)
mech, mech göllt et net miəh! []MGladb-Odenk. — Ballsp.
H. placke Geld;
allerlei Händ Wittl;
Händche widder Wändche Sieg-NCassel. —
Hängke schesse von der gestützten H. aus den Klicker schnellen Düss;
Hängkes haue Sol;
Hangk op, sich H. op büren Mettm-Cronenbg;
hochhangks! Zuruf beim Klickersp., der den Rufenden berechtigt, von der gestützten H. aus zu schnellen Lennep-Hückeswg;
Hängchen am Mölche (Malstrich)
! rufen die Kinder dem Spieler zu, dass er die H. am Mal hält Bergh-Hüchelhv. — Beim Fangsteinsp.;
Händcher elfte Tour, die rechte H. schlägt gegen die linke Merz-Haustdt;
H. hale zweite Tour, die vier Steinchen u. der Klicker werden in die rechte H. genommen u. der Kl. in die Höhe geschnellt u. nach dem Aufhüpfen mit derselben H. gefangen Neuw-Dierd;
H.haltches sechste Tour, man wirft alle fünf Steine hin, wirft einen davon empor, rafft schnell einen zweiten u. fängt den ersten auf; nun wird kein Stein weggelegt, von den beiden in der H. wirft man einen hoch, rafft einen weiteren, den dritten, auf u. fängt den emporgeworfenen auf u. hat nun drei St. in der H.; hiervon wirft man wieder einen hoch usf., bis man alle fünf St. in der H. hat;
Ihändches, Ush. Touren beim Fangsteinsp. Siegld. — Wenn die Mutter Äpfel verteilt, nimmt sie in jede H. einen u. spricht, indem sie die H. auf den Rücken hält:
Tink-tank, Tellerhangk, wat fürn es de beste H.; die oder die? NBerg; Fingerratesp.
Pek, Pohl, Raventangk, gef dem Bur de flake H., de Fus (Faust);
wat steht? Dümmke! D., D., e gebacke Prümmke, Pek, Pohl usf. Kref; bei dem Bohnenratesp.
H. oder Fenster? bedeutet
H. 5 Bohnen,
F. 6 B. (6 Scheiben im
F.) Trier-Tarforst. — Handkitzelvers:
Daler, Maler, Kauhchen, Kälwchen, Schwänzchen, Dänzchen, dibbel, d., d., divel Wänzchen; schmack, schm., schm. in't Hängkchen NBerg. —
Hängke, Mängke, Törke, Tängke Abzählr. Geld-Straelen. —
d. die H. in symbolischer Beziehung. α. die H. geben zum Zeichen des Grusses, der Verzeihung; zu Kindern:
Gef dem Ohm et Händche; nä, net et schro (linke)
H., et schün (nette, ren, fin) H.! Rip, Allg. RA.:
Gef de Paschtor en Händchen on sägg: guən Dag, dou Lömmel! Scherz Mörs.
Gef mer mol die H.; gun Dag, Elefant! Zell-Trarb.
Gef mich e Hängkche, Dag Schängche! Aach-Höngen.
Gef mir e Hänche, morn küt och Schänche; gef mir e Föss-che, morn küt et Gröss-che (Grossmutter)
! Köln-Poulh.
Die könne sech de H. geve sind gleich schlecht Rip, Allg.;
vür können os de H. recke bes a jen Elleboəg du bist nicht besser als ich Aach. Wenn zwei sich die H. überkreuz geben, stirbt einer in der nächsten Zeit MGladb-Neersen. — β. bei Vertrag, Zusicherung, Bekräftigung;
enem de H. drop geve, dat et geschich (dat es su wird, es) Rip, Allg.;
elo hier, mei H.! Hunsr, Allg.;
meng H. drop! [] Rip, Allg.;
gemmer de H. drof! (oder kurz
de H. dr.!) Saar, Allg.;
op H. un Mongd wat afmaken ohne Schriftliches Gummb;
enem et en de H. verspreche Rip, Allg.;
H. op et Hatt (Herz)
! Nfrk, Allg.;
do kennt ech mei H. en't Fauer leə! Hunsr, Allg. Merkt ein Kind, dass man seiner Aussage nicht glaubt, dann pflückt es sich rasch mit der rechten H. ein Haar aus, benetzt die Oberseite dieser Hand mit Speichel u. fragt:
Händsche aflecke? Höərke offreəte? SNfrk. — γ. beim Eidschwur;
he moss de H. opheve schwören Rip, Allg.;
ich hommer en die H. geschla, ich gehn nemeh hin Saarbr-Sulzb;
de kret de H. op et Herz ze lege Prüm-Burb. — δ. zum Zeichen des Schutzes, der Verantwortung;
de H. üver enen hale bei der Taufe; ihn in Schutz nehmen Rip, Allg.;
de H. lihne eines Paten Stelle vertreten Kref-Fischeln;
engen en H. op ene Kopp leəge Zeichen der Belohnung Aach;
de H. vun engem afschlohn ihn nicht weiter beschützen, unterstützen;
de H. van wat afschloəhn die Sache aufgeben Nfrk, Allg. — ε. Symbol der Gewalt;
en storke H. hon viel Recht, Macht haben Bitb, Allg.;
en gross H. hon Saarbr, Allg.;
en lang H. han Bitb. RA.:
En mächtig H., schen Gewand on leicht gewonnen Gut machen grussen Iwermut Mos (o. O.). —
De H. drof leə (legen) Beschlag nehmen Saar, Allg.;
sech frei H. behalen freie Verfügung Rip, Allg.;
in der Sach hon eich noch frei H. Hunsr, Allg.;
dat (den) han ech en der H. in der Gewalt, darüber zu bestimmen Rip, Allg.;
enem jet an de H. gen, z. B. en Stöck Land für best. Zeit zu gewissen Preisen feilsetzen Rip, Allg.;
of sei H. auf seine eigene Verantwortung, Rechnung hin Merz, Allg.;
de Hänn se mer gebonn ich kann da nichts machen, kann nicht, wie ich will Saarbr, Allg.;
H. un Fiss sen mir gebunnen; an H. un F. sen ich g. Bitb, Allg. — ζ. beim Gebet;
de Händ falen (falten) Rip, Allg.
Äbbsche, bäbbsche, bame, schlag de Häng tesame, eət (iss)
jet, drenk jet, ame, a., a.! Gebet der Kinder beim Schulspielen Erk-Örath.
Dümmke (Daumen),
D., dame, halt die Häng tesame; eət dech satt, drenk dech satt, ame! sprich zuerst dein Tischgebet Kemp-Breyell. — η. als Zeichen der Bestechung;
enem de H. salven, de Hänn schmeren; enem jet en de H. dröcken (däuen) Allg.;
klevig Hänn han an denen alles kleben bleibt, von Dieben Bitb, Allg. — θ. als Symbol der Gemütsstimmung;
de Häng üverm Kopp zesammeschlage vor Verwunderung;
de Häng ze Hof hode (halten) Aach-Merkst;
en oəpe H. han freigebig sein Nfrk, Allg.;
en frei H. geht durch et Land Bitb;
ehrlich H. geiht durch et ganze Land; stelle Mungk (Mund)
un rein H. gonn durch et g. L.; reine Mungk un treu H. gonn durch et g. L. Köln-Stdt;
die werke H. en H. einträchtig Nfrk, Allg. — 2. übertr. a. in best. Wend. α.
engen en H. helpe für kurze Zeit behilflich sein Aach, Eup. — β.
dat (die Arbet) [] hät (ke) H. on (ke) Foss ist so wie es sein soll Rip, Allg. — γ.
der es dem seng rechte H. sein Vertrauter Rip, Allg. — δ.
der schrif en schlechte (en greilige) H. schlechte Handschrift Rip, Allg. — ε.
Hängen a je Lif han einen kräftigen Wuchs haben,
ndl. handen aan het lijf hebben; sonst heisst der Pl.
Häng Heinsb-Lümb. — b.
de H. Goddes Wachholderstrauss an Strausswirtschaften Verbr. (veralt.). —
De H., de an dem Krützweg steht (der Weiser des Wegweisers),
de zeig der Weg, den nie se geiht mancher erteilt gute Ratschläge, handelt aber selber nicht danach Köln-Stdt. — c. Pflanzen α.
blauw Händje Iris Geld-Kevelaer. — β.
Händcher Farnkraut Schleid-Ahrhütte. — γ.
Adam on Evas H. Knabenkraut, orchis masculus Kref-Willich. —
d. technisch. α. Handgriff des Pfluges LRip verbr.; der Sense Jül, Geilk; der Peitsche Jül-Roerd. — β.
Hande die Arme des Ankers Nrhn. — γ.
kal H. kalte H., Handgriffinstrument, ein Ring mit zwei Haken, um die Kochgeschirre vom Feuer herunterzuholen Sieg, Bo, Mörs, Klev (veralt.).