Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fulen
fulen , die noch schweiz. und elsäss. form unseres faulen. zu der bei diesem worte in der bedeutung faulenzen, pigrescere, angeführten stelle aus Keisersbergs bilger 152 d zeichnet Jacob Grimm aus derselben schrift noch auf lit zuo fulen im bett. 152 b . auch Zwingli 1, 20 hat fulen in diesem sinne: aber du siehst dieselben ( die bischöfe ) nach dem wort Esaie LVI blind uffseher worden sein, all unwüssend stumm hund die nit bellen mögen, geleert liederlicher dingen, fulend und schlaffend und troumend, ja troum lieber habend dann die warheit. in Toggenburg bedeutet das wort so viel als vor träg…