Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewände n.
gewände II . n. , collectivbildung zu wand, paries. die verhältnismäszig junge bildung gehört der schriftsprache, wie schon bei gewand III erwähnt, nur in der engeren bedeutung eines terminus des baugewerbes an, umfassender ist der gebrauch in der bayrisch-österreichischen mundart, wo der collectivbegriff auf gebilde der natur (' felsen, gebirgswände ') übertragen ist. 1 1) der terminus des baugewerbes. 1@a a) die allgemeinere bedeutung ist hier selten: Theophrastus bezeuget, wie das Cadmus zuo Thebis die ersten steinhütten zuo Phenicia zuo der mauer und thüren erfunden habe, unnd sonderlich s…