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Schenken

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Schenken

Bd. 3, Sp. 141
Schenken 1. Alles schenken, niemals henken, verändert Land und Stand. – Parömiakon, 1983. 2. Besser schenken als borgen. Holl.: Tap ze, maar borg ze niet. 3. Das Schenken pflegts mit sich zu bringen, dass man des Schenkers Lied muss singen. – Petri, II, 69; Körte, 5298. 4. Einmal geschenkt ist immer geschenkt, und wieder genommen ist gestohlen. Wird häufig von Kindern gebraucht. 5. Geschenckt ist thewr verkaufft. – Lehmann, 289, 18. Lat.: Carius est omne donum eo cujus exolveris precium. (Bovill, I, 123.) 6. Geschenkt ist geschenkt. Lat.: Donate est perdere, nemo rem suam perdere praesumitur. (Chaos, 446.) 7. Geschenkt ist nicht gezinset. – Chaos, 446; Winckler, XVI, 75. 8. Geschenkt ist schön genug. (S. Gaul 25.) Schwed.: Skjönt nog som skjänkt är. (Grubb, 730.) 9. Geschenkt ist wohlfeiler als gekauft. – Schöppner, II, 117. 10. Geschenkt und wieder genommen ist gestohlen. – Eiselein, 229; Simrock, 8965a. 11. G'schenkt, g'schenkt, nimma ge'm (geben); g'funden, g'funden, wida ge'm; g'schold'n, g'schold'n, aufg'hengt. (Niederösterreich.) – Frommann, III, 391, 38; hochdeutsch bei Körte, 2060. 12. Man schenckt (nur) den Reichen, an armen kan man nichts gewinnen. – Lehmann, 290, 49. 13. Man schenkt dem Wolf (Fuchs) eine Gans, dass er gefangen werde. 14. Mit schencken thut man einer gab wencken. – Franck, II, 169b; Henisch, 1329, 24; Petri, II, 480. 15. Mit schencken thut man keine Lieb krencken. – Petri, II, 480. 16. Mit schencken vnd rencken richt man offt mehr auss als mit gewalt. – Lehmann, 292, 83. »Gleich schenken? das ist brav, da wird er reussiren.« (Mephisto im Faust.) (Büchmann, 49.) 17. Schencken hat kein boden. – Gruter, I, 64; Eyering, II, 255 u. 361; Henisch, 443, 20; Körte, 5296; Simrock, 8959. Bei Petri (II, 528) mit dem Zusatz: »Denn die Leute nemen sich wol zu todt.« Mit thörichter Freigebigkeit erschöpft man auch die grössten Schätze. 18. Schencken heysst angeln. – Franck, II, 169b; Gruter, I, 64; Petri, II, 528; Egenolff, 227a; Guttenstein, I, 121; Sailer, 38; Simrock, 8962; Körte, 5295; Lohrengel, I, 580. Wenn nämlich Eigennutz, Herrschsucht, Wollust u.s.w. schenkt. Frz.: Ce qui est bon à prendre, est bon à rendre. (Gaal, 293.) It.: Chi beneficio fà, beneficio aspetti. (Gaal, 293.) 19. Schencken reichet nicht. – Gruter, III, 78; Petri, II, 528; Lehmann, II, 573, 26; Schottel, 1125a; Henisch, 443, 21; Körte, 5293; Simrock, 8957. Entweder Geschenke allein thun es nicht, sie reichen nicht hin, oder: Schenken macht nicht reich. 20. Schencken vnd wiederschencken erhält gute Freundschafft. (S. Geschenk 35.) – Petri, II, 528; Henisch, 1225, 31; Lehmann, 289, 26; Simrock, 8960; Lehmann, II, 566, 27; Körte, 3297; Lohrengel, I, 582. Schwed.: gåfvor och gengåfvor hålla vänner längst. (Grubb, 264.) 21. Schenk' und spendir', so findest du eine offene Thür. – Parömiakon, 2552. 22. Schenken hat sein Bedenken. Lat.: Repente liberalis stultis gratus est, rerum peritis irritos tendit dolos. (Phaedrus.) (Philippi, II, 154.) 23. Schenken heisst die Wurst nach der Speckseite werfen. Engl.: To give a lark, to catch a kite. Frz.: Donner un oeuf pour avoir un boeuf. – Donner une pois pour avoir une five. – Hasarder un petit poisson pour en prendre un grand. – Semer un grain d'orge pour attraper un pigeon. Lat.: Donare iis, qui donare maxima possunt. – Ovum dat nulli, nisi sit retributio pulli. – Pilium donat ut pallium recipiat. (Masson, 299.) 24. Schenken ist dankenswerth. 25. Schenken ist gestorben und Geben ist verdorben. 26. Schenken thut niemand kränken. – Petri, II, 528; Simrock, 8961; Körte, 5292. 27. Schenken und Sch...ssen wird mit gleichviel (auch: wird mit Einem, demselben, Anfangs-) Buchstaben geschrieben. – Simrock, 8956; Lohrengel, I, 581; Frischbier2, 3283. 28. Schenkt dir einer ein Schwein, so lad' ihn wenigstens aufs Wurstessen ein. 29. Schenkt dir jemand einen Eimer Wein, so schenk' ihm ein Gläschen davon ein. 30. Schenkt man einem eine Kuh, so will er auch das Futter noch dazu. 31. Schenkt man Kraut, so muss man Speck dazu schenken. 32. Schinke, Schinken – nemi nien! Fäinjde, fäinjden – weder gien. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 647. 33. Was dir schenkt der Feind, ist nicht gut gemeint. 34. Was geschenkt wird, ist alles schön (gut) genug. – Simrock, 8964; Körte, 5294; Lehmann, II, 136, 57. Schwed.: Skjönt nog som skjänkt är. (Grubb, 578.) 35. Was man geschenkt bekommt, ist am wohlfeilsten. Frz.: Il n'y a si bel acquit que le don. (Lendroy, 12.) 36. Was man schenkt, lässt man sich nicht bezahlen. Frz.: A donner, donner; a vendre, vendre. (Lendroy, 621.) 37. Wat em der wäl schinken, nom ône Bedinken. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 967. 38. Wat em mer schinkt, dât nien âbäsoan. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 968. 39. Wenn man einem schenkt die Kuh, so schenkt (schenke) man ihm auch den Strick dazu. 40. Wenn man schenckt, so geht der Gaul. – Lehmann, 288, 3. 41. Wer eim andern etwas schenckt, der wirfft ihm ein bratwurst an einn backen. – Franck, II, 69b; Lehmann, II, 840, 258. 42. Wer langsam schenckt, der weiss nit, wie er schencken soll. – Lehmann, 291, 61. 43. Wer mehr schenkt als er kann, ist bald ein Bettelmann. n.: Hvo som spenderer før hand er rig, faaer at tigge før hand troer det. (Prov. dan., 525.) 44. Wer schenckt, der wuchert. – Lehmann, 289, 19. Die Osmanen sagen: Was immer deine Hand gegeben, du nimmst es mit ins andre Leben. (Schlechta, 46.) Böhm.: Sám ten dar vzal, kdo hodnému dal. (Čelakovsky, 46.) It.: Chi ben dona caro vende, se viliano non è colui, che prende. (Pazzaglia, 96, 1.) Lat.: Donatio est venatio. (Lehmann, 289, 19.) 45. Wer schenken kann, ist ein willkommener (gepriesener) Mann. 46. Wer sich gern schenken lässt, von dem ist schwer zu nehmen. Aehnlich die Chinesen Cahier, 2078. 47. Wer sich lässt schenken, soll auch wie der Schenker denken. 48. Wer wacker schenken kann, ist an Vettern und Nichten ein reicher Mann. Holl.: Schenken en geven maakt nichten en neven. (Harrebomée, II, 118b.) 49. Wer was schencken wil, der schencke was guts, so weiss mans jhm Danck. – Lehmann, II, 852, 360; Simrock, 8965. 50. Wer zu schenken hat, dem ists wie ein edelstein; wo er sich hinkehret, da ist er klug geachtet. – Henisch, 790, 53. 51. Wie man schenkt, so wird Bescheid gethan. Von der Sitte entlehnt, dass einer dem andern im Wirthshaus sein Getränk darbietet. Böhm.: Jak se komu zavdává, tuk mu připiji. (Čelakovsky, 87.) 52. Will man dir schencken ein gutes schwein, so lass am sack kein mangel sein. Lat.: Dum sus prebetur, tunc saccus promtificetur. (Loci comm., 138.) 53. Will man dir schenken eine Kuh, so lauf geschwind mit dem Strick hinzu. 54. Er ist mir geschenkt zu theuer und weggeworfen zu wohlfeil. Um einen hohen Grad von Verachtung gegen jemand auszudrücken, wofür man auch folgende Redensarten anwendet: Er ist keinen rothen Heller (s.d. 78 u. 83), keine taube Nuss (s.d. 119), keinen Pfifferling (s.d. 5 u. 6), keinen Schuss Pulver (s.d. 33) werth; es pisst ihn kein Hund (s.d. 1648) an; es nimmt kein Hund ein Stück Brot von ihm. Er kann mir gestohlen werden. Wer ihn heute stiehlt, bringt ihn morgen wieder. Frz.: Il ne vaut pas beau qu'il boit. – Il ne vaut pas le pendre. – Il ne vaut pas les quatre fers d'un chien. – Il ne vaut pas un âne mort. – Il ne vaut pas un clou à soufflet. – Il ne vaut pas un manche d'étrille. – Il ne vaut pas un trognon de chou. – Il n'est bon qu'à faire une enseigne à bière. – Il n'est pas bon à jeter aux chiens. – On n'en peut faire, ni fer ni clou, ni chou ni rave. Lat.: Aestimatur unius assis. – Orci fastidium est. (Masson, 309.) Poln.: I szczypty tabaki niewarto. 55. Ich schenke dir ein goldnes Nixerl in einem silbernen Büchserl. (Baiern.) 56. Ich wollt's ihm nicht schenken und sollt' er auf dem Kopf gehen. – Chaos, 689. 57. Schenckt jm eyns, er hats wol verdienet. – Tappius, 227b. Lat.: Ficum cupit. (Tappius, 227b; Erasm., 36.) [Zusätze und Ergänzungen] 58. Geschenkt kriegen ist nichts, wenn der Flick muss grösser sein als das Loch. (Köthen.) 59. Was geschenkt, dir schmecken muss, es sei Apfel oder Nuss. Lat.: Poma, ova atque nuces, si det tibi sordida, gustes. (Philippi, II, 101.) 60. Wem man oft schenkt, der lernt fordern. – Gubitz, Volkskalender, 1858. 61. Wer viel schenkt, hatt ein gnedigen Fürsten. – Aventin, Chronik, CCCCIb. 62. Was du schenkst, ist guat voar d' Auga. – Michel, 280. So wenig, dass es als Heilmittel für die Augen verwandt werden könne, weil nichts gut für die Augen ist.
8525 Zeichen · 298 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schenkenstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +6 Parallelbelege

    schenken stn. das einschenken, Parz. 702,9. dô daʒ schenken geschach, dô stuont si ûf Mel. 8701.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schenkenst. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    schenken , st. V. nhd. schenken, geben, zuwenden, Gaben verteilen, verleihen, gewähren E.: s. schenken (2) W.: s. nhd. s…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schênken

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Schênken , verb. reg. act. welches noch in einer doppelten Hauptbedeutung vorkommt. 1. Des Gießens eines flüssigen Körpe…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schenken

    Goethe-Wörterbuch

    schenken auch -cken 1 Getränke ausschenken a (in ein Trinkgefäß) eingießen, jdm etw zu trinken geben; einmal in bildl Zs…

  5. modern
    Dialekt
    schënken

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    schënke n [akə Co. U.; ækə Str. W. ] 1. schenken, als Geschenk geben. Schënk m i r's! Co. Henry. Iron. ‘Das ist dir …

  6. Sprichwörter
    Schenken

    Wander (Sprichwörter)

    Schenken 1. Alles schenken, niemals henken, verändert Land und Stand. – Parömiakon, 1983. 2. Besser schenken als borgen.…

  7. Spezial
    schenken

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    schen|ken I vb.tr. 1 (als Geschenk überreichen) scinché (-ca), dé (dá) 2 (gewähren) dé (dá) , doné (donëia) , conzede (-…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schenken

53 Bildungen · 17 Erstglied · 33 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von schenken 2 Komponenten

schen+ken

schenken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schenken‑ als Erstglied (17 von 17)

schenkenambehte

KöblerMhd

schenken·ambehte

schenkenambehte , st. N. nhd. Schenkenamt, Schenkeramt, Amt des Mundschenks Vw.: s. erz-* Hw.: s. schenkambehte Q.: WälGa (1215/1216) E.: s.…

schenkenamt

DWB

schenken·amt

schenkenamt , n. , seltener schenkamt, s. schenk 1: wenn ein weiblein sorgt für das schenkenamt. Voss 5, 85 ; Rudolf, von gottes gnaden römi…

Schenkenböhl

PfWB

Schenken-böhl m. : FlN, Weinlage, amtl. Schenkenböhl, mda. Schenkebehl [ NW-Dürkh Wachh ]; zum Grundw. vgl. Bühl . a. 1496: am Schenckenbohe…

schenkenbuch

DWB

schenken·buch

schenkenbuch , n. : das schenkenbuch als theil des westöstlichen divans. Göthe 5, 201. 6, 148 .

Schenkendorf

Wander

schenken·dorf

Schenkendorf Er stammt nicht aus Schenkendorf, er stammt aus Greifswald. – Sanders, 144.

Schenkenfelden

Wander

Schenkenfelden Er ist nicht von Schenkenfelden. Er gibt oder schenkt nicht gern. Wortspiel mit dem Namen eines Pfarrdorfs im oberösterreichi…

schenkenhand

DWB

schenken·hand

schenkenhand , f. : im frühling, im freundlichen kreise, aus schöner schenkenhand, das glas zu nehmen, ist weise. Rückert poet. werke (1882)…

Schenkenlehen

DRW

schenken·lehen

Schenkenlehen, n. auch Schenklehen I dem ¹Schenk (I) verliehenes Lehensgut, von dem Zins gezahlt wird vgl. Schenkamt (II), Schenkzehnt das s…

schenkenlied

DWB

schenken·lied

schenkenlied , n. lied, das die lust des weines und die schönheit des schenken besingt, wie im westöstlichen divan; vgl. schenkenbuch .

Schenkensaal

GWB

schenken·saal

Schenkensaal Bindestrichschr (als Fest- u Tanzsaal dienender) größter Raum eines (ländlichen) Wirtshauses 3,182 Parabol 11 Vs 3 Juliane Bran…

schenkenstube

DWB

schenken·stube

schenkenstube , f. hier als trinkstube: herein zur burg! die schenkenstub' erschliesz' ich. Immermann 13, 260 Boxberger.

schenkenswert

DWB

schenken·swert

schenkenswert , adj. : es ist schenkenswerth, vor ein saw ein essen würst. Lehmann bei Wander 4, 144 .

schenkenthür

DWB

schenken·thuer

schenkenthür , f. : ich kann wahrhaftig doch nichts dafür, dasz schief mir die nas' im gesichte steht, und dasz sich's leichter zur schenken…

schenkenwange

DWB

schenken·wange

schenkenwange , f. : wie des weines sonn' im osten des pokales aufgegangen, gehen auf mir tausend tulpen aus dem beet der schenkenwangen. Pl…

schenken als Zweitglied (30 von 33)

abschenken

DWB

abschenken , ein bestimmtes masz getränkes austheilen, zumal an das reisegefolge des hofes. s. abschank .

aufschenken

DWB

auf·schenken

aufschenken , aufgieszen, aufschütten, nnl. opschenken. bei Stieler 1750 ist aufschenken potum praebere, einschenken.

ausschenken

DWB

aus·schenken

ausschenken , divendere liquores, cauponam exercere: wein, brantwein, bier ausschenken, maszweise verkaufen, auswirten, in Süddeutschland ve…

beschenken

DWB

beschen·ken

beschenken , 1 1) in der eigentlichen bedeutung von schenken = fundere ist beschenken perfundere, irrigare, und Spee sagt beschenkte wangen …

einschenken

DWB

ein·schenken

einschenken , infundere, nnl. inschenken, schw. inskänka, iskänka, lieber skänka i. 1 1) wasser, wein, bier, milch einschenken, eingieszen. …

geschenken

DWB

geschen·ken

geschenken , verstärktes schenken ( s. d. ). 1 1) zu trinken geben, getränke verabreichen: daʒ volc fuor al gelîche, dô man geschancte, an i…

inschenken

MNWB

insch·enken

° inschenken , swv. , nur übertr. c. D. p. (Unrecht) wedder i. eintränken, wieder vergelten (Rothmann Verb. 78).

Metausschenken

DRW

meta·usschenken

Metausschenken, n. wie Metleitgeben das [dem hoffgesind ua.] so hoch verbottene wein- bier- met- brandwein-leutgeben und außschencken 1667 C…

Metschenken

DRW

metschen·ken

Metschenken, n. das gewerbliche Ausschenken von ¹Met der scherg hat auch ain ambt zu dem metschenkchen und ist der zehenttist 1378 RegensbUB…

nāchschenken

KöblerMhd

nāchschenken , sw. V. nhd. „nachschenken“, ausschenken Q.: Urk (1293) E.: s. nāch, schenken W.: nhd. nachschenken, V., nachschenken, DW- L.:…

ȫverschenken

MNWB

oever·schenken

° ȫverschenken , ōver- , swv. : einen (Willkommens-)Trunk reichen, ein Getränk anbieten , wan de ōlden vü̂rhêren de nînen setten unde ȫ.-et …

Pintenschenken

DRW

pinte·n·schenken

Pintenschenken, n. gewerblicher Alkoholausschank das wein- und pintenschenken [ist] allein den ordentlichen wirten zugelassen 1628 ArchBern …

quîtschenken

MNWB

quitsch·enken

*° quîtschenken , swv. : eine Schuld ohne Gegenleistung erlassen, börgen is nê(i)n qu. (Rosarium 68).

quītschenken

KöblerMnd

quīt·schenken

quītschenken , sw. V. nhd. Schuld ohne Gegenleistung erlassen (V.) E.: s. quīt (3), schenken L.: MndHwb 2, 1826 (quîtschenken) Son.: örtlich…

ümmeschenken

MNWB

uemme·schenken

(ümmeschenken) , um- , umbe- , umb- , swv. : ausschenken, „ Itm mer mothen de frouwen win vmbe schencken ” (Sonderweg 131), „ de schenken mo…

umschenken

KöblerMnd

umschenken , sw. V. Vw.: s. ümmeschenken

verschenken

DWB

versch·enken

verschenken , verb. 1 1) ausschenken, mhd. verschenken. im anschlusse an die bedeutung des einfachen wortes ist die ältere bedeutung ' eingi…

vollschenken

DWB

voll·schenken

vollschenken , trennbar: und so einer das glasz ausgedruncken und wider voll zuschencken darreichet Pape bettel- u. garteteuffel (1586) m 5 …

voreschenken

KöblerMhd

vore·schenken

voreschenken , sw. V. nhd. „vorschenken“ Q.: EvB (1340) (FB vor schenken) E.: s. vore (1), schenken W.: nhd. (ält.) vorschenken, V., „vorsch…

vorschenken

DWB

vorsch·enken

vorschenken , verb. , im schenken, d. h. im trunkdarbieten vorangehen; im voraus, vorher schenken, etwas als gabe: die goldene gabe vom vorg…

vörschenken

KöblerMnd

vörschenken , sw. V. nhd. schenken, ausschenken, geben, zum Geschenk machen, verschenken Hw.: vgl. mhd. verschenken E.: s. vör, schenken (2)…

wegschenken

DWB

weg·schenken

wegschenken , als geschenk weggeben: ( ich will ) alte kleider schaffen in, die man sonst weckhschenckt und wirfft hin. Ayrer 3318, 2 Keller…

Wegzuschenken

Wander

weg·zuschenken

Wegzuschenken 1. A wär' gut wek ze schenken, a roit's nich sîr. ( Schles. ) – Frommann, III, 411, 429. »Er taugte allerdings gut zum wegsche…

weinschenken

DWB

weinschen·ken

weinschenken , n. : lieber son, das weinschencken steht dir wol an Fischart Garg. 146 ndr.; dasz die jungen tannen ... zum zeichen des wein-…

în schenken

MWB

în schenken swV. ‘(jmdm.) etw. einschenken, eingießen’ (auch unter Ersparung des Obj.): so man anderwaid schankt ein, / so stiez der pot daz…

überschenken

KöblerMhd

überschenken , sw. V. nhd. „überbeschenken“, im Schenken übertreffen, durch Großzügigkeit übertreffen Hw.: vgl. mnd. ȫverschenken Q.: Damen …

ümmeschenken

KöblerMnd

ümmeschenken , sw. V. nhd. ausschenken Q.: Strals. Chr. 3, 6 E.: s. ümme (1), schenken (2) L.: MndHwb 3, 2, 70 (ümmeschenken)

īnschenken

KöblerMhd

īnschenken , sw. V. nhd. einschenken, eingießen Hw.: vgl. mnl. inscinken, mnd. inschenken Q.: Frl (1276-1318), GrAlex, Mügeln E.: s. īn, sch…

ōrschenken

KöblerMnd

ōrschenken , sw. V. Vw.: s. ȫverschenken

Ableitungen von schenken (3 von 3)

beschenken

DWB

beschenken , 1 1) in der eigentlichen bedeutung von schenken = fundere ist beschenken perfundere, irrigare, und Spee sagt beschenkte wangen …

geschenken

DWB

geschenken , verstärktes schenken ( s. d. ). 1 1) zu trinken geben, getränke verabreichen: daʒ volc fuor al gelîche, dô man geschancte, an i…

verschenken

DWB

verschenken , verb. 1 1) ausschenken, mhd. verschenken. im anschlusse an die bedeutung des einfachen wortes ist die ältere bedeutung ' eingi…