Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pusten verb.
pusten , verb. , aus nd. md. pûsten ( Dief. 238 c . Schiller-Lübben 3, 392 a . brem. wb. 3, 381. städtechron. 7, 25, 17), was pausten, pausen, pfausen. 1 1) intransitiv, mit starkem hauch atmen, blasen: pusten, grobes deutsches wort! Göthe 56, 91 ; nun pustet, püstriche! 41, 327 ; ( sie ) stieg auf den taubenschlag, und pustete, rieb sich die hände. Voss ged. 2, 285 ; ( sie ) arbeitet, dasz sie puhsten mus. Hermes Soph. (1776) 5, 585 ; ins feuer pusten. Immermann schriften 1, 167 ; ein dicker pustender pfänderverleiher. H. Heine 1, 200 . 2 2) transitiv, anblasen ( das feuer mit dem pustrohre )…