Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Verlaub m.
Verlaub m.
Verlaub m. ‘Erlaubnis’ (16. Jh.), meist nur in der formelhaften Fügung mit Verlaub (17. Jh.), besonders als Einführung einer freimütigen Bemerkung, mnd. mit vorlōve entsprechend mnd. vorlōf, vorlōft ‘Erlaubnis, Einwilligung, Genehmigung’; vgl. ferner mnl. nl. verlof (woraus engl. furlough ‘Urlaub’). Es handelt sich um Abstraktbildungen zu spätmhd. verlouben, mnd. vorlȫven ‘erlauben, genehmigen’. Nhd. verlauben wird nach dem 17. Jh. von dem mit anderem Präfix gebildeten erlauben (s. d. Weiteres zu Herkunft und Verwandtschaft) verdrängt.