Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verlaub m.
verlaub , m. 1 1) erlaubnis, im hd. im ganzen selten, mhd. nicht nachgewiesen, häufiger das mnd. vorlôf Schiller-Lübben 5, 398 ; nl. verlof, nd. verlöv (verlöv geven, up verlöv denen u. s. w. ) brem. wb. 1, 579 und Frisch 1, 584 hat wol nicht unrecht, wenn er sagt: verlaub ist bei einigen aus dem holl. verlof, aber nicht sonderlich gangbar. vgl. Woeste ( Westf. ) 293. Stürenburg ( Ostfriesland ) 313. Danneil ( Altmark ) 238 ; verlab, verlaf Kehrein ( Nassau-Rheingau ) 1, 427; Schmidt ( Westerwald ). nhd. besonders im 16. und 17. jahrh. eigentlich ' erlaubnis ': wer ungehorsam ist in der centh …