kopf,
m. poculum, calix, ahd. choph,
einzeln chuph Graff 4, 371,
mhd. kopf
wb. 1, 860
b,
ags. cupp, cuppa
und copp,
altn. koppr,
schwed. kopp (kappe),
dän. kop,
nl. nrh. nd. kop,
engl. cup.
von der verwandtschaft s. am ende. 11)
als trinkgefäsz, nach Schmeller 2, 319 '
kugel- oder halbkugelförmig',
mit fusz, vom becher
unterschieden, also wie die heutigen römer.
aber auch mit henkeln, griffen: kopf mit ainem or,
otha, potatorium ventrosum, mit zwaien oren,
diotha, plecta. voc. inc. teut. n iiij
a. 1@aa) kopf
überhaupt, mhd. oft, z. b.: den dûhten becher gar enwiht, er wolde näpf noch kophe niht, er tranc ûʒ grôʒen kannen.
weinschwelg im eingang, ich hieʒ in (
den rittern) schenken über al, in kopfe, in napfe, in silberschal. Lichtenstein 188, 22; ich hain ducke (
oft, s. dicke 2, 1077) horen sagen, vollen kopp sal men even dragen. Hagen
köln. reimchr. 3741; köpf und gleser (
der bauern) waren krüg.
ring 34
c, 32.
In vocab. des 15.
jahrh. chopf, kopf, koph,
nd. kop,
cyathus, scyphus. Dief. 116
c. 518
c (
nicht unter cupa),
bei Maaler 249
b ein kopf darausz man trinkt,
cupa, diatretum, calix, scaphium, obba, capis, cratera; die voranstellung von cupa
deutet schon die heute geltende ableitung an, wie Frisius
unter cupa kopf
voranstellte, während noch Dasyp.
unter cuppa
nicht an das deutsche wort dachte. Es war noch im 16.
jh. und länger in voller geltung: kopf mit heiszem wein. Steinhöwel 89 (1555); 2 köpfe des besten alten weins. Hohberg 1, 241
b;
s. weiter unter b. noch Schönsl. f 6
d gibt kopf,
trinkgeschirr, culullus, irrdin kräuslin, trulla, trinkkopf;
das letzte auch noch bei Stieler 1012, Rädlein,
nicht mehr bei Kirsch, Ludwig, Steinbach,
aber noch beim Schweizer Denzler 2, 175
a kopf,
cupa, auch bei Aler 1224
b. 1@bb)
besonders oft ist früher von goldenen
u. dgl. köpfen,
oder kopfen
wie der pl. urspr. war, die rede, die zu den kleinoden des hauses gehörten: wenn (
denn) ausz einem krug wer mir dein (
des weines) lieber ein süeszer tropf, denn ein ganzer eimer wassers ausz einem guldein kopf.
weingrusz, altd. bl. 1, 405; Joseph liesz ein guldinen kopf in seinen sack stoszen und verknüpfen. Keisersberg
sünd. d. m. 16
a; da ist ein hafen, da ist ein güldin kopf, edler dann der hafen. der kopf ist usz gold gemacht und der hafen usz einem leimen clotzen.
post. 160; ein guldin kopf mit edlen steinen besetzt. Frank
chron. 283
a.
Die goldene bulle schrieb vor für abhaltung eines kaiserl. hofes: darnach kompt der könig von Böheim, der erzschenk, auf seinem pferd, und soll fren in seiner hand einen silberin kopf, der xij. mark silbers an gewicht hab, der gedeckt sei, und vol weins und wassers durch einander gemischt sei, und sol von dem pferd stehn und denselben kopf reichen einem keiser oder könig zu trinken.
reichsordnungen Worms 1539 11
b.
sie dienten überhaupt in allen ehrenfällen, als ehrengaben u. dgl.; nach einer Münchner polizeiordn. von 1405 soll chain prawtgam chainer prawt chainen kopf geben der mer hab dan drei mark silbers. Westenrieder
beitr. 6, 122,
das hiesz der gemahelkopf (Schmid
schwäb. wb. 321); er liesz den räten allen schenken 12 pfert und 26 bar vergulter kopf.
Nürnb. chron. 1, 399, 24,
kaiser Friedrich III. der deputation, die ihm die meldung seiner königswahl brachte; unsers herren kunigs rate ein vergulten kopf, wag 3 mark 4 lot. 3, 396,
geschenk der Nürnberger; a. 1418 da rait hie ein kung Sigmund ... und die stat schankt im ain guldin kopf, gestuond (
kostete) hundert guldin, und tausent darinn.
Augsb. chron. 1, 320, 8; a. 1431 kam küng Sigmund aber her und die stat schankt im ain kopf, gestuond 184 guldin, und hundert guldin darinn. 322, 3; 79 guld. (
ausgegeben) umb ainen vergülten silbrin kopf .. und die waupen (wâpen) daruf zuo machen und uszuberaiten. 2, 350
anm., dankgeschenk der stadt an einen herzog. Daher oft in schatzverzeichnissen, z. b.: nota minr frauwen von Cleve kleinad ... item 4 ubergult kopfe die nuwe sint, item ein ubergulten (
s. sp. 1724) kopfe der alt ist ... item 2 silberin kophe .... item ein barillen kopfel, beslagen, item ein fledrin beslagen kopflin (fledrin
von maserholz, s. flader ff.). Mones
anz. 6, 248,
v. j. 1399; ain silbrein chopf unvergolten, ain chopf mit (
aus) ainem strauszenai, beschlagen mit silber innen und auszen und auch vergolt innen und auszen, und ain fladrein chopf, beschlagen mit zwain coron.
mon. boica 3, 214,
v. j. 1415,
beide mal neben kannen, schalen, bechern.
in dem brautschatze einer österr. princessin unter fürstl. geschenken (
aus Siebenbürgen) 1543: vier vergült köpf sibenbürgerischer arbait. der gröszer hat künig Januschen wappen, die andern haben geschmelzte (
in émail) rote erper (
erdbeeren).
font. rer. austr. I. 1, 357. 359; ain groszen kopf durchaus von getribner arbait, oben mit der Judith auf dem lid (
deckel) 360. 1@cc)
es gab sogar doppelköpfe (
s.doppelbecher 2),
deren fusz wieder einen becher darstellte: 143 guld. reinisch umb ainen zwifachen übergülten kopf (
als ehrengabe).
Augsb. chron. 2, 386, 25,
v. j. 1442; dem von Wallsee ein zwifach vergült knorrat kopflein mit eim einfachen ör (
nur einem henkel) ... dem österr. kanzler ein zwifach vergült köpflein on ör.
Nürnb. chron. 3, 399,
von 1444.
das wird auch so ausgedrückt: zwen köpf ob einander vergült, zwen vergult kopf ob einander. 3, 347. 30. 34. 348, 4. 26; ein par vergulter köpf obeinander. 2, 10
anm. 5. 1@dd)
aber auch von einfachen stoffen. besonders von holz, denn der drechsler machte welche, s. kopfdreher und: tornare, dreen, (
z. b.) becher oder köpf. Brack
voc. bei Dief. 588
c (
vgl.baumkanne sp. 165).
dasz sich doch auch derer die kunst und prachtliebe bemächtigte, zeigen die fledrin köpfe
unter b. nach Schönsleders
worten unter a zuletzt müszte es aber auch irdene gegeben haben. gläserne (
damals kostbar)
werden schon ahd. erwähnt: fiola, clasechoph, glasecopf Graff 4, 371. Haupt 5, 569
a,
mnd. glasecop Dief. 232
c.
ein voc. des 15.
jh. gibt anaglyphus, gemalt kopf Dief. 33
a, Mones
anz. 6, 218,
von holz, nrh. gemailt cop,
ambesi Teuth. 56
a,
von holz? form und stoff des trinkgefäszes sind nicht gleichgültig für ermittelung seiner herkunft. 1@ee)
noch jetzt ist kopf
nicht ganz erloschen. Rückert
in den makamen nr. 26, 19
braucht es als '
schüssel, becher'.
aus Schwaben gibt Birlinger
Augsb. wb. 288
a schenkkopf,
groszer kupferner oder zinnerner schenkkrug, der z. b. bei hochzeiten in dienst kömmt; da weicht denn auch die form des gefäszes von der gewöhnlichen ab (
vgl. u. 2,
a).
Sie stimmt aber noch zu Schmellers
angabe u. 1
beim nordd. kopp
von der obertasse (
eben so schwed. kopp
m., dän. nl. kop,
engl. cup),
die auch in dem dortigen hochdeutsch kopf
heiszt, tassenkopf, theekopf
u. ä. öfter doch mit demin. köppken,
wie hd. köpfchen (
s. d.),
das auch im md. noch weithin gilt Aus Luxemburg gibt Gangler 249
sogar noch allgemein 'kopp
f., pl. koppen,
die kuppe, der becher, die trinkschale, la coupe'
; aber das ist franz., wie schon das fem. zeigt (
doch vgl. 4,
b zuletzt). 22)
als masz aber, wie kanne
und andere trinkgeschirre, gilt es bis jetzt. 2@aa)
im 14.
jh. war z. b. in Nürnberg ein kopf
gleich zwei seidel (
s. Lexer
zu den Nürnb. chron. 2, 549
b): dornach musz man idem menschen (
im spital) daʒ mol (
bei jedem der zwei hauptmahle) geben ein seidel pirs, macht des tags der person einen kopf vollen pirs.
in Regensburg ward 1354
der eimer statt wie bisher in 60,
in 64 chopf
getheilt, s. Schmeller 2, 319,
das. und 1, 633
weitere nachweisungen über das verhältnis des bair. kopfes
vom 14.—17.
jh. (
als bier- und weinmasz)
zu masz, vierteil, eimer,
er ist ein wenig geringer als die masz.
so noch schweiz. kopf,
als '
eichenmasz (
s. eichmasz)
zu flüssigkeiten, d. i. metallener krug von zwei masz' Stalder 2, 122,
also mit abgehen von der form, wie u. 1,
e. s. auch köpflein,
kopfkanne, viertelskopf.
auch nl. noch kop,
z. b. für milch. merkwürdig kommt schweiz. auch haupt
so vor, nur durch umdeutung von kopf? 2@bb)
auch als trockenmasz, so schweiz. kopf,
nrh. kop
für getreide, hannöv. kop
der 16.
theil eines scheffels Schambach 109
a.
auch nl. kop,
z. b. für salz. hess. köpfchen
eine achtelmetze Vilmar 218. Adelung
nennt auch eine form köpf (
sg.),
aus Österreich, Regensburg. 2@cc)
endlich selbst als gewicht, schweiz., von 7
pfund. Stalder.
ähnlich ist holst. en kopp botter,
ein stück von einem bestimmten gewichte, der name daher weil das stück mit einem napfartigen gefäsze, dem botterkopp,
abgemessen und geformt wird (
vgl. 4,
d),
s. Schütze 2, 322;
ditm. heiszt beides köppken Richey 416. 33)
auch als gefäsz überhaupt, wenigstens wird in der Schlierser chronik von 1378 (Schmeller 2, 319)
ein groszer kopf pei sechs maszen (6
masz haltend)
erwähnt, den wir prauchen an dem antlasztag (
gründonnerstag) zu der mandat,
d. i. zur fuszwaschung, wol in form einer halbkugeligen schale. auch altn. koppari
bötticher Fritzner 362
b bezeugt die bed. holzgefäsz überhaupt, koppr
m. ist dort als gefäsz (
oder vertiefung)
etwas zu sammeln oder zu bewahren angegeben, schwed. kópp
bei Rietz 346
a als holzfasz oder (
metallenes)
kochgeschirr, norw. kopp
bei Aasen 232
a als gefäsz von holz und kochgeschirr überhaupt. 44)
von ähnlichen dingen zu andern zwecken. 4@aa)
so übersetzte Luther
2 Mos. 25, 31. 33. 34
zuerst, bei der schilderung des leuchters im tempel, daran sol der schaft mit röhren, kopfen (
var. köpfen), kneufen und blumen sein, ein igliche röhre sol drei kopf (köpf) haben wie die mandelnusse
u. s. w., wofür er später schalen
setzte; die vulg. hat scyphos,
die nd. übers. behielt köppen, köppe
bei, und schon ahd. ward diesz scyphos
der vulg. mit chophâ
gegeben (Graff 4, 371). 4@bb)
besonders aber schröpfkopf,
bis heute, mhd. lâʒkopf,
in vocab. des 15. 16.
jh. bei Dief. 611
a ventosa, laszkopf, schrepfkopf, badkopf, blutkopf,
md. kop, ventosare, köpf (kopf) setzen,
nd. koppe setten (
daher dän. kopsätte,
schröpfen);
mnd. auch stuokop, stugecop (stube
badstube) Dief.
n. gl. 378
b,
nnd. kopp,
auch koppglas Richey 134, Schütze 2, 322. undern kopfen sitzen,
sich schröpfen lassen Eschenburgs
denkm. 418.
vgl.köpfeln,
kopfen.
ebenso engl. cup,
nl. dän. kop.
Hier tritt aber eine nebenform auf: nd. nrh. koppe
ventosa Dief. 611
a,
auch hd. kopfe
nach dem pl. 'kopfen im bade, damit man laszt'
voc. inc. teut. n 4
a;
ist diesz koppe
fem.? als luxemb. gibt Gangler kopp,
pl. koppen
f., schröpfkopf. auch schwed. koppa
f., it. coppetta. 4@cc)
hierher gehört auch der pfeifenkopf,
nl. pijpekop,
obwol er wirklich franz. tête de pipe,
dän. pibehoved,
schwed. piphufvud
heiszt, wol aus misverständnis des nl. (
vgl. das haupt
u. 2,
a a. e.): gott grüsz euch, alter! — schmeckt das pfeifchen? weist her! — ein blumentopf von rothem thon, mit goldnen reifchen? — was wollt ihr für den kopf? Pfeffel 2, 101. meerschaumkopf, porcellankopf, maserkopf, Ulmer kopf (
von maser)
u. a. 4@dd)
auch napf als guszform. so im Teuth. für feines backwerk: cop van posteiden (
pasteten) of vladen,
arcopta 56
a, posteyden of vladen cop 196
b.
ebenso oberhess. demin. köppel
m., käsköppel
käseform Vilmar 218, 'köppelkäs,
ein viereckender käs, den man im köppel machet' Estor
das. 55)
die herkunft. 5@aa)
man sieht es als lehnwort an, als mutterwort lat. cūpa
fasz, tonne (cuparius
bötticher),
oder vielmehr eine nebenform davon, cuppa (Diez
wb. 1, 139),
das schon in ahd. glossen und wieder im 16.
jh. (
s. 1,
a)
mit dem deutschen worte zusammengestellt wurde. nun lebte auch, wie Diez
nachweist, das lat. wort in den rom. sprachen fort, cupa
z. b. in span. cuba
fasz, franz. cuve
kufe (
vgl.kübel), cuppa
z. b. in ital. coppa,
span. copa
becher, frz. coupe
trinkschale u. ä.; und da diese neue bed. sich auch bei der ersten form z. b. in sp. cubilete
würfelbecher, pastetenmodell (
vgl. 4,
d),
frz. gobelet
trinkbecher zeigt, so machte auch die lücke zwischen den begriffen fasz und becher keine schwierigkeit, vergl. gr. κύπελλον becher mit lat. cupa
fasz, wobei freilich die deminutive form wie bei cubilete
den übergang begreiflicher macht. doch erscheint ja auch unser wort als fasz (3). 5@bb)
für das deutsche wort ist aber die sache nicht so einfach. aus dem fem. cuppa
konnte nicht ein masc. choph
werden, nur ein fem. chupha,
das in der bed. mütze ahd. vorliegt (
mhd. gupfe)
und nach Diez 1, 150
auf cuppa
zurückgienge (
doch vgl. sp. 782
unten).
zwar gibt es auch ital. eine masc. form coppo
krug (
und augenhöhle, ganz wie das altn. koppr
u. 3
auch, s. Fritzner 362
b),
ebenso port. copo
m. trinkgefäsz, span. cubo
m. kübel, wanne, die auf eine späte lat. nebenform cuppus, cupus
hindeuten könnten (
vgl. mlat. caupus
krug).
aber auch dann müszte das masc. bei uns nur als schwesterform, nicht als einzige erscheinen (
das luxemb. fem. unter 1,
e reicht nicht aus, zumal dort auch kopp
caput fem. ist).
nimmt man aber die frühe selbständige entwickelung des germ. wortes hinzu, wie sie sich ags. in starker und schwacher bildung nebeneinander zeigt (
s. ebenso nd. unter 4,
b),
vielleicht in schwed. kapp
m. becher neben kopp
mit ablaut, und dasz altn. koppari
böttcher (3)
doch aus mlat. cuppa
fasz schwerlich zu begreifen ist (
aus hd. küfer,
nd. küper
doch wol auch nicht),
so tritt die annahme eines heimischen wortes nahe, das freilich der berührung mit dem romanischen nicht entgehen konnte. 5@cc)
überhaupt reicht das lat. wieder einmal nicht aus, alles vorhandene zu erklären (
wie man aus jahrhunderte alter gewöhnung gern thut). Diefenbach
goth. wb. 2, 257. 532
bringt kelt. wörter bei, die zum theil mehr eigen als lat. oder rom. aussehen, gael. cupa
m., cupan, copan
m. (
letzteres auch grübchen),
kymr. cwppan
m., breton. kôp, gôp, skôp
m., zu letzterm vergl. d. ferner südsl. kupa
becher (
sloven., kroat., serb.),
wie alban. rumän. kup,
neugr. κοῦπα,
vgl. Miklos. 322
b;
aber auch russ. kubok''
pokal, litt. kúpka
becher Nesselm. 211
b,
vgl. ehstn. kup
napf, ossetisch koppa
becher. 5@dd)
ferner läszt sich die häufige erscheinung von stämmen mit k-
und sk- (p-
und sp-, t
und st-)
nebeneinander hier wiederfinden, z. b. in gr. σκύφος becher neben κῦφος fasz, κύπελλον becher, und auch bei uns in schoppen
trinkgefäsz neben kopf,
ahd. sciphi
phiale, schifelîn
cimbia Graff 6, 457,
mit ablaut mhd. schaf,
ahd. scaph
gefäsz. und wie in 'schiff und geschirr'
die begriffe schiff und gefäsz zusammentreten (
s. sp. 204),
so kann hier schiff
navis in die verwandtschaft kommen, und damit gr. σκάφος schiffsbauch und schiff, σκαφίς trog und kahn, ohne das s-
nordhumbr. cuópel
navicula, engl. coble
fischerkahn, vgl. lat. caupulus,
mlat. gaupolus
ein schiff mit caupus
gefäsz unter 5,
b. da aber bei solchem schwankenden s-
die verschiebung gern ausbleibt (
s. sp. 1566),
so tritt die möglichkeit vor, dasz unser kopf
mit lat. cupa
wie mit denen unter 5,
c urverwandt wäre. und da das alles, schiff wie gefäsz, doch wol urspr. ein aus holz ausgehöhltes ist, so können auch gr. κύπη höhle (
hütte),
skr. kûpas
grube, höhle (
auch ölschlauch, vgl. Curtius
etym. nr. 83
b)
herzutreten und die weitere aufklärung andeuten. s. übrigens das folg. kopf
und kufe, kübel;
auch koben
hütte, kober, kiepe
korb kommen in frage.