Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwachkopf m.
schwachkopf , m. schwacher geist, verstand: dieser rath kommt nicht aus seinem schwachkopfe. Campe ; sinnlich: erbärmlichere schwachköpfe habe ich nie auf männlichen schultern gesehen. Klinger 1, 484 . dummer, thörichter mensch: ich gestehe, ich hielt ihn bisher ungerechter weise für nichts mehr, als einen aufgeblasenen abergläubischen schwachkopf. Thümmel reise 5, 162 ; so konnte es nicht fehlen, dasz er nicht in kurzer zeit die schwachköpfe auf seiner seite hatte. Schiller 4, 281 ; die wichtigkeit, welche der schwachkopf sich gab. 8, 215; was hier zehn grosze menschen aufbauten, werden dort …