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Hand

as. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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28 in 23 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Hand

Bd. 8, Sp. 714
Hand (Manus), beim Menschen der unterste Abschnitt des Armes, im weitern Sinne das ihm entsprechende Stück an der Vordergliedmaße der Wirbeltiere (Vorderfuß, Vorderflosse, Vorderhuf); bei Wirbellosen ein zum Greiforgan umgewandeltes Bein oder auch nur der greifende Teil desselben (z. B. beim Krebs die Schere). Ihr Knochengerüst besteht bei allen Wirbeltieren, mit Ausnahme der abweichend gebauten Fischflosse aus den Knochen der Handwurzel und der Finger. Von erstern gibt es ursprünglich zehn (Amphibien), jedoch verkümmern oder verschmelzen sie teilweise. Sie sind in zwei Reihen angeordnet, von denen die eine mit den Armknochen, die andre mit den Grundgliedern der Finger, den sogen. Mittelhandknochen, in Verbindung steht. Die Finger (digiti), meist fünf, selten mehr, häufig weniger an Zahl, haben normal vom Daumen, d. h. dem an der Speichenseite gelegenen, ab gerechnet 3, 4, 5, 6, 4 Glieder oder Phalangen (phalanges), fast immer jedoch weniger. – Bei Säugetieren (s. Abbildung), im Gegensatz zum Menschen und Affen, ist die freie Beweglichkeit, namentlich Drehbarkeit, im Handwurzelgelenk und in den einzelnen Fingergelenken aufgehoben, weil die H. ihrer Benutzung nach in einen Vorderfuß umgewandelt ist. Teilweise ist die H. zwar auch an Speiche und Elle (s. Arm) angelenkt, ohne daß beide noch aneinander drehbar sind, bei andern Tieren ist die Verbindung der Elle mit der H. verschwunden. Jedenfalls kann in sämtlichen Gelenken der H. nur einfache Streckung und Beugung ausgeführt werden. Damit hängt indirekt die Verminderung der Fingerzahl zusammen, von der bei den Säugetieren stets der Daumen zuerst betroffen ist (weil seine Aufgabe beim Menschen, den andern Fingern gegenübergestellt zu werden, wegfällt). Von den Haussäugetieren hat der Hund noch fünf Finger, von denen aber der Daumen (Nr. 1) zu einem kleinen Anhängsel zurückgebildet ist Allen andern Haustieren fehlt der Daumen. Beim Schwein sind von den 4 vorhandenen Fingern (2–5) die beiden mittelsten (3 und 4) stärker und länger und bilden allein die Körperstütze, während die beiden andern (2 und 5) verkürzt sind und mit ihren Endgliedern, den Afterklauen, zwar noch den Boden berühren, aber sich nicht aufstützen. Die Wiederkäuer haben nur noch die Knochen der beiden Mittelfinger (3 und 4), und diese sind nur noch in ihren drei eigentlichen Fingergliedern getrennt, während die zugehörigen, an die Handwurzel angelenkten Mittelhandknochen zu einer Knochensäule (dem Vordermittelfuß) verschmolzen sind. Die auch bei den Wiederkäuern vorhandenen Afterklauen sind nur noch Hautbildungen ohne knöcherne Grundlage. Das Pferd endlich hat nur noch einen Finger (3) mit zugehörigem einfachen Vordermittelfußknochen. Wenig verändert gegenüber dem Menschen sind die Handwurzelknochen der Säugetiere; der zum Daumen gehörige verschwindet, von den andern können einige verschmelzen. Dagegen entwickelt sich beträchtlich ein Anhangsknochen, das Erbsenbein (das als Rest eines bei den fossilen Reptilien vorhandenen sechsten Fingers gedeutet wird). Die freie Beweglichkeit des Daumens findet sich bei Affen, Halbaffen und Menschen. Über die Umgestaltung der H. zur Flosse der Wale, zum Flugorgan der Handflügler, zum Huf der Huftiere s. diese Tiergruppen. – Die H. des Menschen besteht aus 27 Knöchelchen (s. Tafel »Skelett des Menschen I«, Fig. 1 u. 2, und III, Fig. 5), von denen acht die Handwurzel (carpus), fünf (als erstes Fingerglied) die Mittelhand (metacarpus) bilden, während die übrigen frei hervortretenden Phalangen sich zu 2 am Daumen und zu 3 an jedem der 4 andern Finger gruppieren. Die Handwurzelknochen sind unter sich und mit der Mittelhand fest durch Bänder (s. Tafel »Bänder des Menschen II«, Fig. 7) vereinigt; hiervon macht nur der zum Daumen gehörige Mittelhandknochen eine Ausnahme; die Finger und ihre Phalangen sind sehr frei beweglich. – Die Muskeln (s. Tafel »Muskeln des Menschen«) zur Bewegung, namentlich zur Drehung der H. als eines Ganzen, liegen am Arm (s. d.), ebenso die für die Beugung und Streckung der Finger; sie besitzen lange Sehnen, die durch Bänder in ihrer Lage erhalten werden. Beugung und Streckung der vier längern Finger wird durch große gemeinschaftliche Muskeln vermittelt, die sich erst in der Nähe des Handgelenks spalten und zu den einzelnen Fingern treten. Nur der Zeigefinger hat einen besondern Streckmuskel und kann deshalb ohne Mühe gesondert gestreckt werden; noch selbständiger ist der Daumen. Zur Ausführung der mannigfaltigen Hand- und Fingerbewegungen dienen auch kleinere Muskeln, die sämtlich der Mittelhand angehören. Die H. wird durch die Speichen- und die Ellbogenarterie mit Blut versorgt, und zahlreiche Venen führen das Blut ab. In der Hohlhand stehen dünne Pulsadern durch bogenförmige Zweige vielfach untereinander in Verbindung (s. Tafel »Blutgefäße des Menschen«, Fig. 5). Wegen der Nerven s. Tafel »Nerven des Menschen I«, Fig. 5. Die Haut ist reich an Gefühlsnerven, und namentlich die Fingerspitzen besitzen besondere, das Tasten vermittelnde Endorgane (Tastkörperchen); wegen der Nägel s. d. – An der H. unterscheidet man den gewölbten Handrücken und die hohle Handfläche (Handteller, Hohlhand); auf ersterm verlaufen die Streck-, in letzterer die Beugemuskeln. An einer gut geformten, schlanken H. ist der Zeigefinger meist ein wenig länger als der Ringfinger. Infolge atavistischen Rückschlags findet man an der H. häufig eine Überzahl der Finger (Polydaktylie), die indes meist als eine falsche Hyperdaktylie anzusehen ist. Wenn sich im fötalen Leben ein Finger in der Anlage teilte und zu zweien auswuchs (Daktyloschisis), so kann Muskulatur für das Fingerpaar nur einfach vorhanden sein (falsche Hyperdaktylie), oder sie ist ebenfalls verdoppelt (wahre Hyperdaktylie). Der überzählige Finger muß möglichst früh im Mittelhandfingergelenk amputiert werden. Eine zu geringe Anzahl von Fingern, Hypodaktylie, kommt durch Verwachsung, Syndaktylie, zustande. Betrifft letztere auch die Knochen, ist das Übel unheilbar. Sind zwei Finger nur durch vollkommene Schwimmhäute miteinander verwachsen, so können sie operativ getrennt werden. Ganze Finger oder Teile von Fingern können entweder infolge von Bildungshemmung oder infolge intrauteriner Amputation (amniotische Einschnürung) fehlen. Unverhältnismäßige Vergrößerung von einem Finger oder mehreren nennt man Makrodaktylie. Kalte Hände sind häufig eine Folge allgemeiner Blutarmut oder mangelhafter Blutversorgung bei Kreislaufstörungen infolge von Herzkrankheiten, Arteriosklerose, krankhafter Gefäßverengerung besonders bei nervösen Personen. Außer entsprechenden Maßregeln gegen das Grundleiden empfehlen sich dabei Abreibungen mit kaltem Wasser, spirituöse Einreibungen, abwechselndes Eintauchen der Hände in kaltes und warmes Wasser. – Durch übermäßiges Schwitzen feuchte Hände werden mit häufigem Baden in lauem oder kaltem Wasser unter Zusatz von Alaun oder Gerbsäure behandelt, besonders bewährt sind Waschungen mit ca. 5proz. Formalinlösung oder käuflicher Formalinseife. Der schnellende oder federnde Finger besteht darin, daß ein, bisweilen auch mehrere Finger nur bis zu einem gewissen Grade gebeugt oder gestreckt werden können, daß dann plötzlich ein Widerstand sich bemerklich macht, der nur mit Anstrengung oder gar erst mit Hilfe der andern H. überwunden wird, worauf der Finger wie eine losgelassene Feder in die völlige Streckung oder Beugung hineinspringt oder »einschnappt«, oft unter Erzeugung eines knackenden Geräusches und fast immer unter Auftreten eines lebhaften Schmerzes (Notta). Das Leiden tritt bei Leuten auf, die die Hände und Finger stark anstrengen, wie Wäscherinnen beim Auswringen, bei Tischlern, Schnittern etc. Vgl. Bell, The human hand, its mechanism and vital endowments (7. Aufl., Lond. 1865; deutsch, Stuttg. 1851); Schede, Über Hand- und Fingerverletzungen (Leipz. 1871); Jeßner, Hygiene der Hände (in »Fortschritte der öffentlichen Gesundheitspflege«, Frankf. 1892). Als Rechtssymbol war die H. im deutschen Recht das Zeichen der Gewalt; durch den Handschlag verbanden beide Teile ihre Gewalt. Mit der H. schwur man auch den Eid, und zwar war es Sitte, daß der Schwörende mit der Rechten etwas hielt oder berührte, Männer den Schwertgriff, später die Reliquie, Frauen die linke Brust und den Haarzopf, Geistliche und späterhin Fürsten Brust und Herz. Vgl. auch Handschlag. Über die Entzifferung der Lebensschicksale aus der H. (Handlesekunst) s. Chiromantie.
8437 Zeichen · 97 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    handst. F. (u)

    Köbler Anfrk. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    hand , st. F. (u) nhd. Hand ne. hand (N.) ÜG.: lat. (dextera) LW, manus MNPs, LW Vw.: s. -repus* Hw.: vgl. as. hand, ahd…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    hand

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    hand- s. hant-.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hand

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Hand , plur. die Hände, Diminut. das Händchen, Oberd. Händlein. 1. Eigentlich. Dasjenige Gliedmaß der Menschen und T…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Hand

    Goethe-Wörterbuch

    Hand vereinzelt (eigenh) Kleinschr in (frühen) Br; Pl auch: Händ(’), in (verfestigten) Vbdgn Dat u Akk auch: Handen (zB …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hand

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Hand (manus) , der unterste Theil der obern Extremität, mit einer gewölbten äußern Fläche, Rückenfläche, und einer conca…

  6. modern
    Dialekt
    Hand

    Elsässisches Wb. · +10 Parallelbelege

    Hand [Hànt Banzenh. Steinb. Su. Co. Katzent. Dü. Bf. Str. Z. Han. Betschd. Dehli. ; Hà Liebsd. Pfetterhsn. ; Ha Mb. ( …

  7. Sprichwörter
    Hand

    Wander (Sprichwörter)

    Hand 1. Alle Händ' voll to dohne, seggt de ol Zahlmann 1 , on heft man êne. ( Insterburg. ) – Frischbier 2 , 1469. 1 ) D…

  8. Spezial
    Hand

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Hand f. (-, Hände) 1 ‹anat› (Körperteil) man (-s) f. 2 (Handvoll) man (-s) f. , jomela (-les) f. 3 (Maßangabe) man (-s) …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hand

2.290 Bildungen · 2.172 Erstglied · 108 Zweitglied · 10 Ableitungen

hand‑ als Erstglied (30 von 2.172)

hand · 150+ Belege

KöblerAfries

hand 150 und häufiger , st. F. (u) nhd. Hand, Schutz, Obhut, Gewalt, Macht, Besitzer, Eideshelfer, Täter, Mensch, Erbe (M.) ne. hand (N.), p…

Handball

SHW

Hand-ball Band 3, Spalte 89-90

Handbauf

SHW

Hand-bauf Band 3, Spalte 89-90

Handbeil

SHW

Hand-beil Band 3, Spalte 89-90

Handbesem

SHW

Hand-besem Band 3, Spalte 89-90

Handbesen

SHW

Hand-besen Band 3, Spalte 89-90

handbreit

SHW

hand-breit Band 3, Spalte 89-90

handfest

SHW

hand-fest Band 3, Spalte 93-94

Handfett

SHW

Hand-fett Band 3, Spalte 93-94

handfromm

SHW

hand-fromm Band 3, Spalte 93-94

Handgaul

SHW

Hand-gaul Band 3, Spalte 93-94

Handgeld

SHW

Hand-geld Band 3, Spalte 93-94

hand als Zweitglied (30 von 108)

līthand

KöblerAs

*līthand , (Part. Präs.=)st. M. (nd) nhd. Fahrer, Fahrender ne. driver (M.) Vw.: s. lagu-*, sêo-*, wâg-* Hw.: vgl. ahd. *līdant? (nt?, a?) S…

Kusshand

RDWB1

Kusshand f (kein Bezug zu "рука") воздушный поцелуй

Oberhand

RDWB1

Oberhand f die Oberhand gewinnen idiom. - одержать верх идиом. , победить, одержать победу устойч. , возобладать

Treuhand

RDWB1

Treuhand f управление чужим имуществом по поручению доверителя, опека

allerderhand

Idiotikon

allerderhand Band 2, Spalte 1392 allerderhand 2,1392 u.

allerhand

DWB

aller·hand

allerhand , omnis generis, mhd. aller hende, aller hande ( Ben. 1, 630 ), aus dem zusammenrücken dieser genitive entsprungen, daher unveränd…

altohand

MNWB

alto·hand

altohand ” (Voc. Strals. ed. Damme 467), „ So gah vnd hael edt vpper stundt ” (Schausp. 123); — up dat/upt êrste fürs erste, zuerst, „ et sa…

Amtshand

DRW

amts·hand

Amtshand amtliche Unterschrift vgl. Amtshandschrift unter beglaubigter amtshand 1775 KurhessSonderR. 175

Chind(s)hand

Idiotikon

Chind(s)hand Band 2, Spalte 1394 Chind(s)hand 2,1394

Chinde(n)hand

Idiotikon

Chinde(n)hand Band 2, Spalte 1394 Chinde(n)hand 2,1394

Chirsig(e)schand

Idiotikon

Chirsig(e)schand Band 8, Spalte 881 Chirsig(e)schand 8,881

Dalphand

Idiotikon

Dalphand Band 2, Spalte 1395 Dalphand 2,1395

diebshand

DWB

dieb·s·hand

diebshand , f. 1 1. manus furax. diebshand harpyia, uncae manus Stieler 752 . dän. tyvehaand. s. diebsfinger. diebsnägel. das hat eine diebs…

Drëckhand

Idiotikon

Drëckhand Band 2, Spalte 1395 Drëckhand 2,1395

Eideshand

Wander

eide·s·hand

Eideshand Eideshand muss Eideshand lösen. – Graf, 468, 578; Michelsen, Der ehemalige Oberhof zu Lübeck, 336, 251.

Einshand

Wander

eins·hand

Einshand Einshand löst Einshand. – Graf, 468, 579; Normann, Rugianischer Landbrauch, 38. Im altdeutschen Recht, wo der Eid als Gottesurtheil…

Erbhand

Idiotikon

erb·hand

Erbhand Band 2, Spalte 1394 Erbhand 2,1394

frauenhand

DWB

frau·n·hand

frauenhand , f. manus feminae, die link frawenhand. chiromanzei durch Joannem Indagine. Straszb. 1523 fol. bl. 2. frauenhand, feine, weiblic…

g(e)hand

Idiotikon

g(e)hand Band 2, Spalte 1396 g(e)hand 2,1396

G(e)schand

Idiotikon

G(e)schand Band 8, Spalte 881 G(e)schand 8,881

gesammthand

DWB

gesammt·hand

gesammthand , f. wie gesammte hand 2, b, β . γ : gesammthand erbt einer auf den andern, aber nicht auf die erben. Graf-Dietherr rechtssprich…

Gibhand

Wander

Gibhand 1. Die Gibhand hat vier, die Nimmhand sechs Finger. 2. Wo sich eine Gibhand aufthut, bewegen sich zehn Nimmhände. »Niemand wird müde…

Gottsërdeⁿschand

Idiotikon

Gottsërdeⁿschand Band 8, Spalte 875 Gottsërdeⁿschand 8,875

Herrenhand

Campe

herren·hand

Х Die Herrenhand , d. Mz . ungew. die Hand d. h. die Macht, Gewalt eines Herren. Herrenhand geht durchs ganze Land.

Ableitungen von hand (10 von 10)

behande

MNWB

behande s. behende, bei der Hand, gegenwärtig , vorhanden, sogleich; geschickt, fein.

behanden

DWB

behanden , behänden , einhändigen, zur hand stellen: euer lieb schreiben, des datum stehet zu Augsburg am 25 tag oct., und uns am 19 nov. du…

behandung

DWB

behandung , f. was behändigung. Möser patr. ph. 4, 332 .

enthanden

MNWB

enthanden , swv. , abhanden bringen, entreißen .

gehand

DWB

gehand , adv. ein schweiz. wort von wert und alter. 1 1) ghand 16. jh.: wie da selbst ( act. 8) stat, es hat ouch Simon ggloubt, muosz doch …

HANDE

BMZ

HANDE swv. schneide, haue. vgl. Stalder 2,19. hande in ente füeʒe Hadl. 20, 2,7 und Ettmüller.

unhand

DWB

unhand , f.; nhd. nur in der verbindung zu unhanden werden ' verloren gehen ' ( niederöst. weist. 1, 102, 4) bezeugt. vgl. Graff 4, 971 ; H.…

unhandlich

DWB

unhandlich , adj. adv. , gth. v. handlich. unhantlîh Graff 4, 971 , unhandeliche Diefenbach gl. 305 c , mnl. onhandelijc wb. 5, 765, alle fü…

verhanden

DWB

verhanden , zusammengeschoben in ähnlicher weise wie oben vergut aus vor (vür) handen ( dat. plur. zu hand). mhd. doch nur im ausgehenden mi…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „hand". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/hand/meyers?formid=H01155
MLA
Cotta, Marcel. „hand". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/hand/meyers?formid=H01155. Abgerufen 14. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „hand". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/hand/meyers?formid=H01155.
BibTeX
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