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gönnen

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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

gönnen

Bd. 4, Sp. 377
gönnenvereinzelt -est 2.SgPräs, -et 3.SgPräs u 2.PlPräs, in Vers u figurensprachl öfter apokopiert ‘gönn(t)(’)’; mehrf PartPrät subst (auch Kleinschr); häufig im (Dramen-)Vers, vielf im Reim mit ‘können’; von ca 1100 Belegen etwa zwei Drittel in Br, bes in floskelhaft-höflicher Formulierung von Dank, Bitten u guten Wünschen; 250 Belege in B  A zuteilwerden lassen, überlassen, gewähren (kraft eigener Verfügungsgewalt, Zuständigkeit, Kompetenz, Machtfülle)   1 geben; zukommen, widerfahren lassen   a übereignen, in jds (geistigen) Besitz, Verfügung geben  α schenken, spenden, offerieren; jdn mit etw erfreuen (wollen), etw genießen lassen; einmal ‘jdm sein Herz und Hand g.’: jdn (aus Liebe) heiraten  [Ich-Erzähler:] Er [Racine] war ein Baum .. der die Pflanzen erstickte, die zu seinen Füßen wuchsen: aber .. seine Äste sind weit verbreitet, seinen Schatten hat er denen gegönnt [preté], die kommen .. an seinem majestätischen Thron zu ruhen GWB45,18,22 RamNeffe  Ferner erwarten wir Demoiselle Sontag; was sie uns von ihrem Talente g. wird, muß die Zeit lehren GWBB41,97,19 UPogwisch 22.7.26  Schicken Sie mir die Grose Silhouette. Schicken Sie mir sonst noch was Sie mir g. GWBB3,78,17 ChStein [23.od 24.6.76]  daß Demeter .. | Sich gefällig einmal auch einem Helden bequemt, | Als sie Jasion einst .. | Ihres unsterblichen Leibs holdes Verborgne gegönnt GWB1,248 Vs 232 RömEleg XII GWB51,242,25 ThS III 9  β (von etw) abgeben, einen Anteil überlassen; mehrf ‘jdm auch was g.’  da hätte der Physiker noch immer genug zu thun [in der Farbenlehre], wenn er auch dem Chemiker manches überließe, dem Mathematiker anheim gäbe und dem Techniker gönnte GWBN52,382,18 Fl Plp  kaum haben Ihro Königl. Hoheit .. sich .. erhöhter Würde .. zu erfreuen, so ist Ihro erste Handlung, einem jeden der Ihrigen daran freigebig seinen Theil zu g. .. Kriegsgefährten erlauben Sie, sich mit der hohen Purpurfarbe zu bezeichnen, und aus denen .. weislich erworbenen Schätzen sieht ein jeder sein häusliches Glück begünstigt GWB36,376,8 Falkenorden 1816  [Lothario:] Ich übersehe sehr deutlich .. bei der Wirthschaft meiner Güter .. daß ich auf gewissen Rechten strack und streng halten muß .. aber auch, daß andere Befugnisse .. nicht ganz unentbehrlich sind, so daß ich davon meinen Leuten auch was g. kann GWB23,19,11 Lj VII 3  Haben wir so großen Vortheil von diesen Entdeckungen [Pompeji] gehabt, so müssen wir unsern Enkeln und Urenkeln auch was g. .. der echte Sinn wird bey successiver Entdeckung .. gewiß erhalten GWBB49,264,1 Zahn 10.3.32 GWBB25,11,21 Christiane 7.8.14 GWBB39,349,9 Cotta 20.5.25 K  γ mitteilen, schicken, übermachen (zur Information, Untersuchung, Weiterverwendung), etw für jds Interessen erübrigen, zu jds Zwecken beitragen; fast nur in (Aufforderungs-, Dankes-)Br  gönne mir auch über Menschen und Sachen, die du auf dieser Reise gesehn hast ein Wort, ich verdiens und brauch es GWBB6,20,11 Lavater 29.7.82  Vielleicht g. Sie mir eine kleine Anzeige .. von dem, was Sie .. geleistet haben und leisten, für das eben im Druck begriffene Heft der Morphologie GWBB37,249,12 Carus 29.10.23  vermelde schuldigst die glückliche Ankunft der mir gegönnten .. Kunstschätze GWBB42,9,16 Beuth 11.1.27 K GWBB36,163,8 Riemer 10.9.22 GWBB36,452,9 Noehden [Ende Jan 23] K GWBB22,98,24 Gentz 23.5.11 K  δ vererben, vermachen, hinterlassen  Und als er kam zu sterben, | Zählt’ er seine Städt’ im Reich, | Gönnt’ alles seinem Erben, | Den Becher nicht zugleich GWB1, 171 König iThule 11  [Therese:] Ich weiß nicht wie sich bei mir der Gedanke festgesetzt hatte, daß er [der Vater] irgendwo einen Schatz niedergelegt habe, den er mir nach seinem Tode lieber als meiner Mutter g. wollte GWB23,51,17 Lj VII 6 GWB11,5 Elp2 64 [G/Riemer]  ε ‘jdn jdm g.’ für: zur Gemahlin/zum Gemahl geben, an(ver)trauen  [Julie zu Lucidor:] wie es .. Beharrlichkeit gekostet Ihres Vaters Einwilligung zu erlangen .. Genug, die Sache ist abgethan, Lucinde ist Ihnen gegönnt GWB24,171,6 Wj I 9  [Braut zum Jüngling:] Mich erhälst du nicht, du gute Seele! | Meiner zweiten Schwester gönnt man dich GWB1,221 Braut vKorinth 72  Uns aber hat er [Jupiter] | Seine gewandteste | Verzärtelte Tochter [die Phantasie], | Freut euch! gegönnt. | Begegnet ihr lieblich, | Wie einer Geliebten! | Laßt ihr die Würde | Der Frauen im Haus! GWB2,60 Meine Göttin 62   b bereiten, bescheren, (an)tun, bes ‘freundliche(n) Aufnahme, Empfang, Feier, das Vergnügen (seiner Gegenwart), eine Wohltat, Angenehmes, Gutes g.’  Verzeihen Sie wenn ich Ihnen einen .. jungen Menschen in’s Haus schicke und g. ihm eine augenblickliche freundliche Aufnahme. Es ist der junge Genast GWBB27,257,6 Willemer 7.12.16 K  bitte .. morgen Mittag uns das Vergnügen Ihrer Gegenwart zu g. GWBB43,170,4 Meyer [14.?11.27] K  Können Sie ihm [Sartorius] irgend etwas Angenehmes und Ersprießliches erzeigen; so werde ich es als mir selbst gegönnt [>erwiesen], dankbar empfinden GWBB21,469,28 Reinhard 28.12.09 K  [Reineke:] Lampe reizte mich .. | .. So gönnt’ [Reinke de Vos: gunde] ich Bellynen | Wenig Gutes. Sie haben den Schaden; | ich habe die Sünde GWBReinF VIII 97 GWBB34,183,21 Eichstädt 6.4.21 GWB24,190,22 Wj I 10 GWBB10,231,15 Schiller 27.1.95 GWBB40,270,23 Schreibers [29.1.26] K zweimal ‘sich (selbst) etw g.’  wie dem Menschen, der sich selbst was Gutes gönnt, alles zum Glück schlägt GWB24,213,10 Wj I 11  [Einladung nach Jena] g. Sie sich bey so vielen Geschäften diese Erholung GWBB11,63,20 Voigt 10.5.96   c zuwenden, entgegenbringen, verwenden auf  α angedeihen, erfahren, teilhaftig werden lassen, einer best Behandlung für wert, würdig erachten; bes ‘(jdm, meist jedoch: einer Sache) Anleitung, Aufmunterung, Beistand, Belehrung, Fördernis, Hilfe, Sorgfalt, Unterricht g.’, auch ‘jdm seine(n) Gegenwart, Besuch g.’  Gönnen Sie Ihrem Sohn [nach dem gegen mütterl Bedenken erfolgten Eintritt in das Weimarer Schauspielerensemble] fortan Ihre mütterliche Liebe und den Beystand, dessen er .. bedarf GWBB16,289,3 SWolff 1.9.03  Ein vorzüglicher Mahler .. Francesco Squarcione, gewinnt .. den jungen .. Mantegna lieb, daß er ihm nicht allein den treusten und entschiedensten Unterricht gönnt, sondern ihn sogar an Kindesstatt annimmt GWB491,256, 19 Mantegna,Triumphzug  Sagt dir eins oder das andere der kleineren Lieder zu, so gönn ihm deinen durchdringenden harmonischen Ausdruck GWBB43,112,7 Zelter 11.3.27  Möchten .. Ihro Königliche Hoheit solchen Zusammenkünften [der Leiter der wiss Anstalten] Ihro gnädigste Gegenwart gelegentlich g.; so könnte man versichert seyn, daß die .. Früchte recht erwünscht .. ausfallen würden GWBB26,303,19 CarlAug 23.3.16 GWBFaust II 8437 GWBB46,3,2 Rochlitz 3.7.29 GWBB21,436,16 Grotthuß 7.12.10 GWBB48,146,16 Soret 16.3.31 uö(häufig) ‘einen Blick, Gehör, Anteil, Aufmerksamkeit, Teilnahme g.’ uä; öfter: ‘Beifall g.’  So wird der speculative Philosoph eingeladen den [Farb-]Erscheinungen, mit denen wir uns beschäftigen, einen Blick zu g. GWBN51,91,26 ChromatSätze  ihm sollen wir eine entschiedene Aufmerksamkeit g. [>entschiedene Aufmerksamkeit zuwenden GWB24,116,11] GWB252,45 Wj I 7 Var  haben Sie herzlichen Dank, daß Sie meinem biographischen Versuch [DuW] soviel Theilnahme gegönnt GWBB22,266,19 Reinhard 13.2.12  “Sie wollten dir keinen Beifall g., | Du warst niemals nach ihrem Sinn!” | Hätten sie mich beurtheilen können, | So wär’ ich nicht was ich bin GWB3,343 ZXen V 1521  eine kurzgefaßte Nachricht von der Geschichte des Ilmenauer Bergwerks .. lege ich hiermit .. unterthänigst vor, und ich werde hinreichend belohnt sein, wenn Höchstdieselben ihr einigen Beifall g. .. wollen GWBN13,341,11 AnCarlAug 1.6.81 GWBB13,143,, Osann 15.5.98 K GWB7,252,4 DivNot GWBB45,263,17 Göttling 6.5.29 uö(häufig)  β entgegenbringen, (be)zeigen, beweisen; bes ‘(jdm, vereinzelt: einem Unternehmen) Vertrauen, Wohlwollen, Verzeihung, Gewogenheit, Neigung, Gunst, best Empfindungen, Gesinnungen g.’, iVbdg mit ‘Andenken’ auch iSv bewahren; meist (floskelhaft) in Br an (fürstl) Standespersonen od wichtige Partner in Geschäftsdingen; einmal PartPrät subst summarisch für Beweise der Anteilnahme  das Vertrauen, das man dem berühmten Feldherrn [Hzg KarlWilhFerdinand vBraunschweig] so lange Jahre gegönnt hatte, schien für immer verloren GWB33,157,21 Camp  Bei denen ohne Frage überspannten Abgaben der Unterthanen ist ihnen die möglichste Nachsicht zu g. A1,77,3 Ausarbeitg übSteuereinziehg [11.6./3.7.79]  mit der Bitte mir Ihre Gewogenheit ferner hin zu g. GWBB8,285,15 JFFritsch [27.]10.87  Sodann belebt mich die Hoffnung, Höchstdieselben werden die mir seit so vielen Jahren gegönnte Neigung, Gunst und Zutrauen fernerhin gewähren GWBB42,1,7 CarlAug 1.1.27  G. Ew. Hochwohlgeboren mir stets ein gewogenes Andenken GWBB29,149,15 Schreibers [16.]4.18 K GWBB9,124,7 ChStein 1.6.89 GWBB16,403,36 Ernst II [Ende 01/Anf 02] K GWBB22,80,26 Windischmann 2.5.11 GWB36,294,25 BiogrEinzh Dankbare Gegenwart iVbdg mit ‘Ehre, Gnade’ iSv erweisen, erzeigen  [Charlottes Umgestaltung des Kirchhofs] Auch dem ältesten Stein hatte sie seine Ehre gegönnt. Den Jahren nach waren sie an der Mauer aufgerichtet .. oder sonst angebracht GWB20,22,3 Wv I 2  nehme mir die Freyheit .. die Hoffnung auszusprechen daß Ew. Hochwohlgeboren uns auch die Ehre Ihrer Gegenwart g. möchten [<schenken werden] GWBB39,245,7 Schweitzer [9.7.25?] K  in der Überzeugung, Ew. Majestät werden .. die bisher gegönnte [zugewandte R] Gnade fernerhin bewahren GWB421,502 Widmg Ludw I vBayern Var  [Chor üb Helena u Faust:] Wer verdächt’ es unsrer Fürstin, | Gönnet sie dem Herrn der Burg | Freundliches Erzeigen GWBFaust II 9386  [für: dare] GWB44,129,20 Cell III 19  γ erübrigen, widmen, opfern, (für jdn, eine Sache) aufbringen, -wenden, mBez auf Zeit; überwiegend iZshg der Ankündigung von Porträtisten, bes ‘jdm einige Stunden, Sitzungen g.’  Knebeln gönnst du gewiss was du von Zeit entübrigen kannst GWBB4,254,18 Lavater 3.7.80  [der lustige Junker:] ihr sollt erfahren, wie ich mich hervorzuthun weiß, wenn die Stunde schlägt. Das hab’ ich Officieren abgelernt, nach denen die Mädchen immer schielen .. nun sehen sie mich auch an .. Da entsteht .. oft etwas gar Artiges, das, wär’ es auch nicht dauerhaft, doch werth ist, daß man ihm den Augenblick gönne GWB24,156,21 Wj I 9  Excellenz werden hiedurch geziemend ersucht, dem geschickten Porträtzeichner Schmeller einige Sitzungen zu g., damit das werthe Bildniß, einer bedeutenden Sammlung .. eingefügt werden könne GWBB47,306,20 AFCEgloffstein 25.10.30 K GWB412,377,19 WohlgemeinteErwiderg~GWBB49,215,27 Meyr 19.1.32 [Beilage]   d verschaffen, vermitteln, zugänglich machen, zu etw verhelfen, Gelegenheit bieten  Das Abbrechen der Mauer rückte sehr lebhaft vor und man wunderte sich beim Anblick der bewirkten Freiheit, daß dem Bibliotheks-Gebäude nicht schon seit .. Jahren Licht und Luft gegönnt worden A(Vogel 83) Aktenniederschr 10.11.17  Cammerrath Rühlmann .. giebt meinem Sohn das Zeugniß, daß er dabey [Amtsgeschäft] nicht unnütz gewesen .. Seinen Dienst bey dem Prinzen besorgt er treulich .. Daß Ew. Durchlaucht ihm diese Gelegenheiten g. wollten, dafür wüßte ich nicht genug zu danken GWBB24,168,18 CarlAug 19.2.14  Ich verfehle nicht bei dieser Gelegenheit ihm [Ernst vSchiller] so viel als Ihnen den Vortheil wechselseitiger Bekanntschaft zu g. [>einzuleiten] GWBB31,369 Lehne 16.6.19 K  Gegen das Ende der Cur kam mein Sohn nach Karlsbad, dem ich den Anblick des Ortes, wovon so oft zu hause die Rede war, auch g. wollte GWB36,23,9 TuJ 1807 GWB2,106 Der Becher 10 GWB2,126 Einsamkeit 4 GWBN8,237,7 FossStier GWB20,256,1 Wv II 5   e vergönnen, ermöglichen, verleihen, mitgeben, nur mBez auf höheres Wirken, herrschende Bedingungen, Einflüsse  α in unpersönl Formulierung, fast ausschließlich ‘jdm gegönnt sein’: von anonymen Schicksalsmächten, allgemeinen Existenzbedingungen, konkreten Umständen (so) bestimmt, eingerichtet, ermöglicht; jdm als Gabe verliehen, als Ausstattung mitgegeben, jdm eigentümlich, zur Verfügung (stehend), erreichbar, beschieden; hinsichtl restlicher Lebenszeit auch iSv verbleibend; häufig von ‘Jahren, Tagen, Stunden’,‘Ruhe, Muße, Kräften’  Doch hat das Geschriebene den Vortheil, daß es dauert und die Zeit abwarten kann, wo ihm zu wirken gegönnt [bestimmt Var] ist GWB422,224,16 MuR(891)  Sage, wie lebst du? Ich lebe! und wären hundert und hundert | Jahre dem Menschen gegönnt, wünscht’ ich mir morgen, wie heut GWB1,328 Vs 410 VenEpigr 92  Nur darf er [Chodowiecki] nicht .. aus seinem Format herausgehen, wenn nicht alle seiner Individualität gegönnten Vortheile sollen verloren sein GWB491,152,16 Antik uModern  [Wilh:] Nur uns Armen, die wir wenig oder nichts besitzen, ist es gegönnt, das Glück der Freundschaft in reichem Maße zu genießen GWB22,18,5 Lj IV 2  Der Verfasser wendet die Aufmerksamkeit der ihm noch gegönnten Jahre auf Redaction, Reinigung und Sicherstellung der aufgehäuften Papiermasse GWB412,402,7 ArchivDichtersSchriftst Plp GWB24,311,21 Wj II 4 GWBB2,293,20 Gfin Stolbg 18.9.75 GWBB36,168,13 Nees 20.9.22 GWBB28,268,3 Creuzer 1.10.17 (sehr häufig) in formelhaften Wünschen am Briefschluß; auch iSv begegnen, widerfahren  Und somit leben Sie wohl, leisten Sie das bessere, in so fern es Ihnen gegönnt ist GWBB16,357,9 Schiller 27.11.03  Und somit fahren wir fort gemeinschaftlich zu handeln und einander davon Kenntniß zu geben, so lange es gegönnt. GWBB46,244,26 Zelter 15.2.30  Doch .. wollen wir .. die uns noch gegönnte Zeit fröhlich zusammen wandeln und wirken GWBB41,52,15 Blumenbach 3.6.26 K  Möge das Beste uns allen fort und fort gegönnt seyn! GWBB37,198,13 August 30.8.23 GWBB37,84,23 NMeyer 18.6.23  β mit transzendenten od abstr Subj wie ‘Gott, die Natur, die Muse, das Glück, der Himmel, die Sterne’  Odeleben .. scheint .. zum Handelsmann nicht der vollkommne Sinn von Gott gegönnt zu seyn, wozu besonders Ordnung und Accuratesse gehören GWBB29,193,20 Trebra 21.5.18 K  Genieße .. was dir das Glück gegönnt hat und was du dir erworben hast GWBB20,103,5 Christiane 2.7.08  Was werd ich dir nicht erzählen können, wenn mir nur der Himmel noch eine Zeit ruhigen Lebens hier [in Italien] g. mag GWBB8,66,22 Ch Stein 24.11.86  Ein wahrer Dichter .. in dessen Herzen .. die Töne himmlischer Melodien vorklingen .. Solch eine Gabe hat die Natur in ihrer Güte uns an Robert Burns gegönnt [<verliehen] GWB421,199,17 Carlyle,Schiller  Schreiben Sie mir was Ihnen indessen die Muse gegönnt hat GWBB12,5,11 Schiller 11.1.97 GWBB49,118,4 Zelter 20.10.31 GWBB49,39,2 Zelter 13.8.31 GWB12,364 Lila IV Var GWBB12,353,3 Schiller 30.10.97 GWBB37,20,6 Gfin Stolbg 17.4.23   f zuerkennen, -weisen  α als Anerkennung, Begünstigung zuteilen, als Zuwendung darreichen, auch: aushändigen, -bezahlen; meist mBez auf (fürstl, behördl) Vergünstigungen (‘Erlaubnis, Verwilligung’) u, überwiegend, Vergütungen (‘Besoldung, Douceur, Gehalt, Unterstützung, Vorschuß, Zulage’ uä); mehrf ‘gnädigst, huldreich g.’; Part Prät (attr) auch iSv zugedacht, bestimmt, ausgesetzt  Dr. Brandes .. wäre demselben ein Gnadenzeichen wohl zu g.; es ist ein vorzüglicher Mann GWBB39,129,5 CarlAug 2.3.25  Professor Lindner .. Ich wäre nicht abgeneigt, diesem Manne die Stelle [als Erzieher der drei Gräflich-Orlowschen Knaben] zu g., wenn solches mit Höchster Genehmigung geschähe GWBB24,290,5 Maria Paulowna 24.5.14  meine aufrichtigste herzlichste Danckbarkeit .. für die meinem Sohn gnädigst gegönnte Beförderung GWBB26,47,17 CarlAug 20.7.15  wäre Bergrath Lenzen ein Gratial von etwa 25 Thalern zu g., da er sich wirklich gut gehalten GWBB19,435,19 Voigt 17.10.07  Landschaft von Kaiser. Das .. dafür gegönnte Honorar GWBB47,134,8 Quandt 7.7.30 GWBB28,64,17 Voigt 22.4.17 A(Wahl 2,280) Promem [1.4.20?] GWBB34,118,18 CarlAug 28.1.21 K GWBB24,261,23 Voigt 10.5.14 uö(häufig) iSv (eine Auszeichnung) verleihen; einmal ‘jdm den Vorzug (einer Mitgliedschaft) g.’  das ehrenvolle Verhältniß [Ehrenmitgliedschaft], welches eine hochansehnliche Gesellschaft mir zu g. geruht GWBB32,220,13 Büchler [1.4.]20 K  den geschätzten Diplomen .. die mir von so mancher thätigen Gesellschaft im Laufe meines Lebens gegönnt worden GWBB38,134,23 Schultze 9.5.24 K  die von unserm gnädigsten Herrn dem Buchhändler Wagner .. gegönnte Auszeichnung GWBB43,31,19 Helbig? 18.8.27 GWBB41,68,10 Kirckhoff 19.6.26 uö(selten)  β (zur Benutzung) überlassen, meist mBez auf Wohnungen u Grabstätten für Staatsdiener, verdiente Bürger; vereinzelt auch mBez auf benötigte Utensilien, Bücher  bei Hackert in seiner höchst behaglichen Wohnung, die ihm in dem alten Schlosse gegönnt ist GWB31,49,25 ItR  Ferdinand Jagemann .. Ruhestätte, die ihm neben Lucas Cranach .. gegönnt war GWB36,360,14 Trauerloge 1821  Das ihm [Blumenbach] übersendete Buch wäre ihm wohl noch auf einige Zeit zu g. GWBB38,27,6 CarlAug 19.1.24  γ eines best, besonderen Platzes für würdig halten, einen Ehrenplatz zuteilen, anweisen  [Phantasiestrauß:] Wenn ich es erreichen könnte | Daß sie mir den Busen gönnte [>Wenn sie sich entschließen könnte, | Mir am Herzen Platz vergönnte GWBFaust II 5143] GWB152,16 Var  [Pedro zu Claudine:] Ach! daß Sie meine armen Blumen so ehren, ihnen einen Platz an Ihrem Herzen gegönnt haben! GWB38,121,21 Claud1  der allgemeine Wunsch .. daß Sie derselben [Angelika Facius] einen Platz in Ihrer Nähe g., damit sie sich .. glücklich fortbilden möge GWBB44,42,19 Rauch 27.3.28 GWBB38,107,23 ALevetzow 13.4.24 uö(selten)   g einräumen, gewähren, (rechtskräftig) zusprechen, nicht vorenthalten, versagen; überwiegend ‘Kredit, Privilegium g.’  Das dritte Bild ist allein der Vergangenheit gewidmet, ohne dem gegenwärtigen Leben irgend ein Recht zu g. Man kennt es unter dem Namen des Kirchhofs. Es ist auch einer GWB48,167,3 Ruisdael als Dichter  Für den mir gegönnten Credit habe ich in diesen Zeiten, mehr als jemals zu danken GWBB23,400,1 Cotta 13.7.13  Und so werde ich denn auch nicht ermangeln, das mir .. gegönnte Privilegium [für die Ausg.l.H.] auf eine geziemende Weise dem Publicum vor Augen zu bringen GWBB39,260,17 Könige vBayern,Sachsen,Württbg 22.7.25 GWB12,305 LöwenstuhlDrama 123 eine best Zeitspanne zubilligen, mehrf ‘Frist g.’  [Charlotte zu Eduard:] .. daß wir uns [mit der Einladung des Hauptmanns] ja nicht übereilen sollen. Gönne mir noch einige Tage; entscheide nicht! GWB20,13,1 Wv I 1  daß gedachter Hofgärtner, in der ihm gegönnten Probezeit, sein Geschäft .. verrichten möge GWBB31,145,11 Ziegesar 7.5.19 K  und ermangele nicht in denen Hochrichterl. mir gegönnten Fristen Interrogatoria .. zu überreichen DjG35,393,8 RAnw [28.7.75] GWBN6,204,13 VerstäubgVerdunstgVertropfg GWBB41,190,14 CarlAug [10.10.26] K ‘einer Sache Platz, Raum g.’, überwiegend mBez auf zugemessenen, (als angemessen) zur Verfügung gestellten Druckraum  Berliner Nachrichten .. Notizen und Urtheile, das Theater betreffend .. von mehrern Verfassern .. Einer aber tritt besonders hervor .... Möge er doch fleißig fortfahren und ein billiger Raum seinen gehaltvollen Worten gegönnt sein GWB40,126,7 Nach Berlin  Hiebey folgt: 1. Kunstnachrichten von Petersburg. Wenn Sie diesen [in der JALZ] Platz g. wollen, so ist weiter nichts dagegen einzuwenden GWBB17,192,11 Eichstädt 17.8.04 GWBN3,109,2 FlH II GWB491,179,21 Üb:Zahn,Pompeji GWBN52,407,26 Üb dRegenbog ‘einer Sache den Vorzug, einen besonderen Vorzug g.’  [Besichtigung der Boisseréeschen Sammlungen in Heidelbg] Der Mahlerey war der Vorzug gegönnt, nun sind wir zur Architektur gelangt GWBB25,52,27 Reinhard 8.10.14 GWB27,193,6 DuW 8   2 (etw zu tun) gestatten, erlauben, bewilligen; bes auch PartPrät attr  [Reineke:] ich habe gesiegt und Schöners verlang’ ich | Nichts zu erleben! Es gönne mir nur der König das Eine [Reinke de Vos: de konnynck my wylle ghunnen], | Daß ich meine Freunde befrage GWBReinF XII 207  [Götz zu Lerse u Georg:] arme Jungens, ich darf euch keine Rast g. GWB39,104,19 Götz1 III~GWB8,104 Götz2  Hier gönne [vergönne Var] man mir eine in’s Ganze greifende Bemerkung einzuschalten GWBN6,118,18 BotanStudien  Medailleur Abramson .. ist geschickt, wenn Sie ihm g. wollen daß er Ihre Medaille macht, so würde .. rathen .. einen Gipsabguß nach Berlin zu schicken GWBB11,28,15 Schiller 13.2.96  Ew. Königliche Hoheit .. zu begrüßen wird mir das Glück, da die gnädigst gegönnte zweyte Badereise unterblieben GWBB33,201,18 CarlAug [6.9.20] K GWBB30,134,23 Voigt 3.3.10 GWBB35,108,13 CarlAug 25.9.21 K   B zugestehen, nicht streitig machen, (unangefochten, unverkürzt, mit Vergnügen) genießen lassen, (von Herzen) wünschen (aus Gerechtigkeit, Großzügigkeit, Wohlwollen, jedoch ohne eigene Initiative, Intervention); häufig ‘jdm zu g. sein’   1 jdm etw (vereinzelt: jdn) lassen, (mit Freude) zubilligen   a nicht neiden, absprechen, durchkreuzen, verwehren, wegnehmen (wollen); häufig negiert  Bald, es kenne nur jeder den eigenen, gönne dem andern | Seinen Vortheil, so ist ewiger Friede gemacht GWB1,356 Vs 147 VierJahresz 74  [Meph zu Faust:] Man darf das nicht vor keuschen Ohren nennen, | Was keusche Herzen nicht entbehren können. | Und kurz und gut, ich gönn’ Ihm das Vergnügen, | Gelegentlich sich etwas vorzulügen GWBFaust I 3297  ich sehe recht deutlich wie die Menschen sind was sie .. wünschen, treiben und geniesen, ich gönne iedem das seinige und freue mich heimlich in der Vergleichung, einen so unzerstörlichen Schatz zu besitzen GWBB6,302,16 ChStein 17.6.84  Das ist in der Welt nun einmal nicht anders, keiner gönnt dem andern seine Vorzüge .. und da er sie ihm nicht nehmen kann; so verkleinert er, oder läugnet sie GWBB20,103,2 Christiane 2.7.08  Er [CarlAug] wäre schon längst hier, aber er macht den Weg jagend. Der Grosh. von Baden ist auch ein großer Jäger .. Wir wollen es ihnen g. nach so viel Noth und Leiden GWBB26,87,2 Christiane 27.9.15 GWBB2,80,10 Kestner [15.4.73 Korr DjG33,31] Tasso 2329u2333 GWB21,83,20 Lj I 14=GWB51,173,21 ThS II 7 GWB14,305 Faust I Plp 47,19 uö(häufig) iSv nachsehen, verzeihen  Nun bleibt ihm [Seneca als Naturphilosoph] .. nichts übrig, als auf die Nachkommen zu hoffen .. ihnen sogar die Selbstgefälligkeit zu g., mit der sie wahrscheinlich auf ihre unwissenden Vorfahren herabsehen würden GWBN3,129,9 FlH II GWB20,339,13 Wv II 11 GWBTgb 23.1.31 uö(selten)   b jdn etw gern genießen, tun sehen, jds Vergnügen (im Geiste) teilen, sich mit jdm freuen; häufig ‘gern, (gar) sehr, von Herzen, herzlich g.’; vereinzelt (im Ausdruck von Schadenfreude) iron  Ich gönne dir gern dieses Glük [Glaubensintensität], denn du müßtest, ohne daßelbe elend werden GWBB5,147,19 Lavater 22.6.81  Mama und Töchtern gönne gar sehr den Ausflug nach Dessau, er wird uns den Winter über gar manche muntere Erzählung eintragen GWBB35,71,5 August 5.9.21  Die gute Prinzess Wilhelmine [vSachsen-Meiningen] seh ich denn auch verheurathet, und vergnügt. Sie lieben sich und ich gönn es ihnen von Herzen GWBB5,234,11 ChStein 9.12.81  Schreiben von Spazier, dem ich die Strafe herzlich gönne GWBB17,169,8 Eichstädt 29.7.04 GWB20,80,24 Wv I 7 GWB6,63 Vs 6 DivLiebe GWBB47,144,4 Willemer uFrau 10.7.30 uö(häufig) mit der Nuance: für jds Entwicklung, Befinden, Arbeit als förderlich, erfreulich erachten, begrüßen  Dir gönne ich [in Rudolstadt] besonders den Anblick der beyden Colossalköpfe [Gipsabgüsse der Dioskuren-Köpfe von Monte Cavallo]. Ich wünschte sie selber wieder einmal zu sehen GWBB32,18,23 August 16.9.19  Die Medaille der Facius ist gut genug gerathen .. Ihr Aufenthalt in Berlin ist ihr zu g.: hier, wo sie keine Technik im Rücken hat, würde sie geradezu nichts vermögen GWBB45,274,20 Zelter 17.5.29  Nach Tische erzählte Ulrike die Intriguen, Nachreden, Klatschereyen, Rivalitäten des Augenblicks, gar anmuthig zu hören und einem Sitten schildernden Autor zu g. Tgb 11. 3.27 GWB341,128,19 KuARheinMain GWBB6,20,3 Lavater 29.7.82 GWBB9,223,7 FStein 31.8.90   2 jdm (auch: einer Sache) etw (Irreales, Künftiges) wünschen  [Achilleus:] Wahrlich, das kurze Leben, es wäre dem Menschen zu g. | Daß er es froh vollbrächte, vom Morgen bis an den Abend | .. Aber ihm ward so wohl nicht .. beschieden Achilleis 587  [aus Rom] Wie sehr gönnte ich Ihnen nur einen Theil des Genußes der mir so reichlich geschenckt ist und den Sie mehr als jemand verdienen GWBB8,304,7 CarlAug 8.12.87  wer kann das Glück der Liebe genießen .. ohne daß er dieses höchste Glück einem jeden Freund, einem jeden gönnte, der ihm werth ist! GWB24,285,12 Wj II 3  die Königin [Jesabel] ist so gottlos, daß man ihr alles Übel gönnt GWB51,141,15 ThS II 4  wir können nicht anders, als einem Manne, dem wir so angenehme Stunden schuldig geworden, alles Gute zu g. GWBB23,55,16 Brizzi 13.8.12 K GWBB46,18,17 Zelter 19.7.29 GWBB5,109,11 Lavater [9?4.81] GWB33,173,7 Camp GWB341,122,3 KuARheinMain GWB492,316 Üb:Kratzeisen,Bildn ausgezeichn Griech uPhilhell Var GWBmiß- GWBver- GWBlanggegönnt GWBsterngegönnt GWBwohlgegönnt GWBMißgönner GWBGunstSyn zu A GWBzuteil(z. werden lassen) zu A1 GWBbedenken(b. mit) GWBgeben zukommen(z. lassen) zu A1aα GWBausspenden GWBausteilen schenken zu A1aβ GWBabgeben GWBabtreten überlassen zu A1aγ mitteilen schicken senden spenden übermachen übersenden zueignen zusenden zu A1aδ GWBhinterlassen vererben vermachen zu A1aε GWBanvertrauen GWBantrauen zu A1b GWBbereiten GWBbescheren zu A1c GWBantun versagen(nicht v.) GWBzuwenden zu A1cα GWBangedeihen (a. lassen) GWBerteilen GWBerweisen GWBerzeigen zollen zu A1cβ GWBbeweisen GWBbezeigen GWBentgegenbringen GWBerweisen GWBerzeigen zu A1cγ GWBaufwenden GWBentübrigen GWBerübrigen widmen zu A1d GWBdarreichen GWBeröffnen verschaffen zu A1e h1nGWBbescheiden(beschieden) vergönnen(vergönnt) zu A1f GWBverwilligen GWBzuerkennen GWBzuteilen GWBzuweisen zu A1fα GWBantragen GWBausteilen GWBauszahlen GWBerteilen GWBreichen GWBverleihen GWBzudenken(zugedacht) GWBzuwenden zu A1fβ GWBüberlassen zu A1g GWBeinräumen GWBerteilen GWBgewähren GWBverwilligen GWBzubilligen GWBzugestehen zu A2 GWBbewilligen GWBerlauben GWBgenehmigen GWBgestatten zu B GWBzugestehen zu B1a GWBgutheißen GWBlassen zu B1b GWBfreuen(sich mit jdm f.) zu B2 GWBwünschenRüdiger WelterR.W.
25271 Zeichen · 478 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gönnen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Gönnen , verb. reg. et irreg. act. Imperf. ich gönnete und ich gonnte; Mittelw. gegönnet und gegonnt. Es hat nur noch ei…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gönnen

    Goethe-Wörterbuch

    gönnen vereinzelt -est 2.SgPräs, -et 3.SgPräs u 2.PlPräs, in Vers u figurensprachl öfter apokopiert ‘gönn(t)(’)’; mehrf …

  3. modern
    Dialekt
    gönnen

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    gönnen s. gunnen .

  4. Sprichwörter
    Gönnen

    Wander (Sprichwörter)

    Gönnen 1. Das man mir nicht gann, dess war ich ein Mann. – Petri, II, 68. 2. Deu mui nicks günnt un nicks gifft, mott lu…

  5. Spezial
    gönnen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    gön|nen I vb.tr. (neidlos zugestehen) consintí (consënt) II vb.refl. sich gönnen se consintí, se vaghé. ▬ jdm. etw. gönn…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit goennen

6 Bildungen · 1 Erstglied · 2 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von goennen 2 Komponenten

gon+nen

goennen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

goennen‑ als Erstglied (1 von 1)

gönnenichts

DWB

goenne·nichts

gönnenichts , m. , eine vereinzelte bildung in der art des erst im 19. jh. nachweisbaren habenichts ( s. d. ): dasz fast alle seine dockelma…

goennen als Zweitglied (2 von 2)

Mißgönnen

Adelung

miss·goennen

Mißgönnen , verb. reg. act. welches der Gegensatz von gönnen ist, einem andern seine Wohlfahrt und Vorzüge nicht gönnen, d. i. sie ungern se…

vergönnen

DWB

ver·goennen

vergönnen , n. , substantivischer infinitiv zum vorigen: invidere, das verghünnen Alb. ee 1 b .

Ableitungen von goennen (3 von 3)

Mißgönnen

Adelung

Mißgönnen , verb. reg. act. welches der Gegensatz von gönnen ist, einem andern seine Wohlfahrt und Vorzüge nicht gönnen, d. i. sie ungern se…

vergönnen

DWB

vergönnen , n. , substantivischer infinitiv zum vorigen: invidere, das verghünnen Alb. ee 1 b .

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „goennen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/goennen/gwb
MLA
Cotta, Marcel. „goennen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/goennen/gwb. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „goennen". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/goennen/gwb.
BibTeX
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