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goenne

mnd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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4 in 3 Wb.
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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

gönne f.

Bd. 8, Sp. 887

gönne , günne, gunne , f. , seltener gunn, günn, m., soviel wie gunst. neben älterem mhd. gunt, m. ( vgl. Lexer 1, 1120 und s. v. gunst teil 4, 1, 6, sp. 1104) zu mhd. gunnen gebildetes nomen actionis. literarisch vereinzelt seit dem 14. jh. belegt: ez hat sin ( gottes ) rat durch mynne gunne uns schon nach im gebildet minneburg I 4 ( seite 2) Pyritz; we de upnahme (= einnahme ) hefft in dem lohne, de hefft des alletyd guden günne de Koker 321 Hackmann. mundartl. heute vor allem als fem. im westlichen md. verbreitet, fast nur in der wendung: einem die gönne (nicht) antun o. ä., z. b. rhein. wb…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gönnem.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    günne (gönne) , m. , hê heft des gôden g. es ist ihm wohlgegönnt. Besonders in Orts-, Flur-, Hausnamen: gôdegünne, ȫvelg…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gönnef.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gönne , günne, gunne , f. , seltener gunn, günn, m., soviel wie gunst. neben älterem mhd. gunt, m. ( vgl. Lexer 1, 1120 …

  3. modern
    Dialekt
    Gönne

    Rheinisches Wb.

    Gönne = Behagen, Genuss s. ebd.;

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit goenne

13 Bildungen · 13 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

goenne‑ als Erstglied (13 von 13)

gönnegeld

DWB

goenne·geld

gönnegeld , n. , auf grundstücken ruhende ständige abgabe für erbliches nutzungsrecht. als ' angabe, angeld, handgeld ' bei Adelung vers. 2 …

gönnen,

FWB

1. ›jm. etw. wohlwollend oder aus Gnade zugestehen, erlauben, gestatten; jm. etw. gewähren, zuerkennen, geben, schenken (wobei der Handelnde…

gönnenichts

DWB

goenne·nichts

gönnenichts , m. , eine vereinzelte bildung in der art des erst im 19. jh. nachweisbaren habenichts ( s. d. ): dasz fast alle seine dockelma…

gönner,

FWB

1. ›Freund; Gönner, Wohltäter, höhergestellte Person, die einer gesellschaftlich oder finanziell schlechter gestellten Person ihre Gunst in …

gönnerauge

DWB

goenner·auge

gönnerauge , n. , an die verbindung freund und gönner in der bedeutung ' guter freund ' ( s. DWB gönner C 2 a β ) anknüpfend: so sind denn a…

gönnergesicht

DWB

goenner·gesicht

gönnergesicht , n. , dasselbe wie gönnermiene ( s. d. ): Splendidus ... hat freilich ein gönnergesicht; es wird aber nicht durch unfreundlic…

gönnerhaft

DWB

goenner·haft

gönnerhaft , adj. , ' in der art eines gönners'; stets mit negativem wertakzent. in einem vereinzelten frühen beleg an gönner in der bedeutu…

gönnerhaftigkeit

DWB

goenner·haftigkeit

gönnerhaftigkeit , f. , zur umschreibung eines herablassend gunst gewährenden verhaltens: dem Jakob mit einer fatalen gönnerhaftigkeit zunic…

gönnerin

DWB

goenne·rin

gönnerin , f. , seit dem frühen 16. jh. belegte, seit dem 19. jh. seltener gebrauchte ableitung von gönner ( s. d. ). in älteren belegen noc…

gönnerisch

DWB

goenne·risch

gönnerisch , adj. , vereinzelt für gönnerhaft ( s. d. ): er konnte sich noch nicht daran gewöhnen, das beifällige nicken, das gönnerische ge…

gönnermiene

DWB

goenner·miene

gönnermiene , f. , der vom selbstgefälligen bewusztsein eines groszmütig hilfe, rat, gunst gewährenden handelns gezeichnete gesichtsausdruck…

gönnerschaft

DWB

goenner·schaft

gönnerschaft , f. , abstraktbildung zu gönner B. 1 1) das verhältnis einer begünstigenden person zu einer begünstigten mit betonung des hilf…

gönnerstolz

DWB

goenner·stolz

gönnerstolz , m. , zu gönner B, von dem selbstgefällig gehobenen gefühl eines herablassend hilfe oder gunst gewährenden: der arme, der viell…