Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gönne f.
gönne , günne, gunne , f. , seltener gunn, günn, m., soviel wie gunst. neben älterem mhd. gunt, m. ( vgl. Lexer 1, 1120 und s. v. gunst teil 4, 1, 6, sp. 1104) zu mhd. gunnen gebildetes nomen actionis. literarisch vereinzelt seit dem 14. jh. belegt: ez hat sin ( gottes ) rat durch mynne gunne uns schon nach im gebildet minneburg I 4 ( seite 2) Pyritz; we de upnahme (= einnahme ) hefft in dem lohne, de hefft des alletyd guden günne de Koker 321 Hackmann. mundartl. heute vor allem als fem. im westlichen md. verbreitet, fast nur in der wendung: einem die gönne (nicht) antun o. ä., z. b. rhein. wb…