Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
streusand m.
streusand , m. , zum ausstreuen (streuen C 4 d) bestimmter feinkörniger sand; 'streusand ist ein feiner sand, der entweder von natur oder durch zerschlagen der sandsteine und brennen anderer materien erhalten wird. manche verstehen auch das streukupfer darunter ' Richter berg- u. hüttenlex. (1805) 2, 472 . 1 1) vornehmlich das saugmittel, mit dem die tintennasse schrift bestreut wird: sträwsand, schreibsand, den man auff das geschriebene zettet du sable, qu'on iecte sur l'escriture Hulsius-Ravellus (1616) 312 a ; die brieff strewen, mit strewsand stippen Güntzel haubtschl. (1648) 741 a ; streu…