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Schade

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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42 in 21 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Schade

Bd. 7, Sp. 838
Schade das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk šārə, das von Zell-Merl (šǫrə) bis Kobl-Winning hier u. da an die Mos reicht; Saar šādə(n) [uSaar innerh. eines grösseren Geb. in Merz, Saarbg -ōd-; innerh. einschl. Saarbg-Eft Hellend Orscholz Kessl Butzd Wies -ūəd-; Merz-Keuching Mettlach Saarhölzb -ōd-]; NSaarbg, Trier bis Zell, Wittl, Bitb. Daun, SPrüm -d-, –ō-, –ă-, –ōă- (u. mit Schärfung) [Ruwertal -d-]; NPrüm, Malm (Amel šęt), uMos (doch Koch, May wie auch in SONeuw vielfach -əd- u. mit Schärfung), Aden -ad- [Bernk-Maring, Daun-NWinkel, Aden-Bongard Kelbg -ǫd-; Arft Kempenich, Ahrw-Kassel, May-Boos, Koch-Hambuch -ęd-; Aden-Sassen, Daun-Boxbg Katzwinkel -d-]; kurköln. Westerw bis Sieg-Ägid -ad- [um Sieg-Leuschd -E:d-] sonst Neuw. Altk -ād-, –āl-, –ār- [Neuw-Harschb -l-]; Siegld šār; OBerg in Waldbr, Gummb, Wippf šāən; NBerg -ād-, wie auch Rip šā:də [Monsch šat; NRip šā:t; Aach, Eup šā:]; SNfrk šā: [am SRande šā:t], Klevld šā [Geld-Aldekerk šE]; rrhn. šāən, –ād-; Demin. šE:tχə (usf.) Sg. t. m.: 1. Subst. wie nhd.; Brand-, Leibsch.; en Sch. an em Ben (Og); dat es ene grusse Sch. für us; wat es mer dat ene Sch., dat ech dat gedohn han; enem Sch. dohn (mache); der hät mer vill Sch. gemach; enem (sech) Sch. andohn schädigen; enem de Sch. vergöde (vergüten), — widder got mache; ech well de Sch. drage; mer welle de Sch. dele (teilen); sech de Sch. besehn; mer hät de Sch. selbst muss man die Kosten tragen; für de Sch. opkune Rip, Allg;. en het Sch. gemacht hat das Getreide, Gras eines andern zertreten; dei Veh äs äm (im) Sch. in fremder Wiese, im Getreide uSaar, Bitb, Wittl-Rivenich; de Küh te Sch. gohn lote Gummb-Berghsn. RA.: Dat sall denge (senge) Sch. net sen das werde ich entlohnen Rip, Allg. En Schädchen ös beister wie e Sch.! sei schon zufrieden, dass du mit dem kleinen Sch. davongekommen bist Sieg-Rhönd. De iəerschte Sch. ös ömmer der beste ein magerer Vergleich ist besser als ein fetter Prozess SNfrk. Do geht der Sch. en de Nutze es bleibt in der Freundschaft, was er hier verliert, gewinnt er dort Saarbr-Sulzb. Wenn dor enen de Klee missröət (-rät), es et owerall Sch., Försch. on Achtersch. Geld-Aldekerk. Beter himlich (heimlich) Sch., als oəpen (offen) Schand Kemp-Süchteln. Sch., Sorg un Klage wassen alle Dage Köln-Stdt. Et os ke Sch. esu gruss, et os e klenen Notzen derbei Prüm, Mosfrk. Et es kene Sch. en de Welt; wat dem ene senge Sch. es, dat es dem andere senge Notze! zu einem, der sich beklagt, dass er Sch. habe Dür. Van anger Lötts (Leute) Sch. hat der Schenner (Schinder) der N. Monsch-Witzerath. Kopp motz (schmolle), Bauch Sch.! wenn ein Kind aus Eigensinn nicht essen will Mosfrk. Sch. mät klok (klug) Rip, Allg. Em Sch. beikomme auf seine Rechnung kommen, nicht verlieren Saarbr-Sulzb. Do häste Sch. sat (satt) Erk-Rath. Et git kei Mädche un kei Perdche, of et hät en Dittchen un en Dättche (dies u. das), zo winnig Geld of gar e Schädche Köln-Stdt. Wer der Sch. hat, brucht för der Spott net ze sörge Aach, Allg., — fir de Schann net zu s. Prüm, — de hät och der Schemp Dür, — de Schang derbei Sol, — hat des Spott ke Spar Prüm-Ihren. Motte, Müs, Möschen (Spatzen) un Made, wo se sin, do dunn se Sch. Köln-Stdt, Geld (ene Mönnek ‘Mönch’ en Mott ..). E stiller Wasserstare micht de greschte Sch. Birkf-Siesb. Halt (holt) ow den Sch. es wer (einmal wieder)! Abschiedsworte des Gastes Klevld, Geld, Kemp-SPeter. Ken Floss (Fluss) rech mih Sch. an als der Övverfloss Bo-Dransd. De mat us enem Sch. zwei Grevbr-Otzenr. Us (durch) Sch. wiərd mer klok (klug) Rip, Allg. Weck (weit) van sengem Got (Gut), van singer War, es noh bei sengem Sch. Dür, Köln, Erk. Dorch Sch. werd me lus (schlau), ävver net rich (reich) Aach-Büsb, Monsch-Witzerath (vam Sch.). Beis (besser) möt Sch. als möt Schand klok wiərde Bo-Dransd. Fort met Sch.! sagt der Händler, der seine Ware dem Feilscher billig ablässt Allg. Jeder höut (hütet) sich för singe Sch. Aach-Stdt. He leəft va der Sch. er verkauft angeblich billiger, als er einkauft Aach, MGladb, Erk; vam Sch. rik werden Sol; vam Sch. mott me lewen Elbf. Vam Sch. levve de Jüdde Aden-Hümmel, Bergh-Blatzh; de lef vam Sch. wie de ärm Jüdde Dür. Appel we, Grune we (weide); lött de Küh te Sch. gohn, es en fulen Hirden, well ok gar nich widen (warten)! Gummb-Berghsn. — 2. Adj. präd. (überall šāt, –ā:-, –:-, s. o.; im SNfrk šā:, Klevld šāi). a. et es sch. (zu bedauern), dat et rent (regnet); et es sch. (für de Jong), dat e net got hürt; et es vill ze sch., (für) su fröh en't Bett ze gohn; dat es sch., ech hätt et noch es gern gesehn; sch., dat ech alt derbei wor; sch., du küs ze spät; für den es et sch., dat e necks gelihrt hät; dat wör sch., wann jet an en köm Rip, Allg.; et as sch. fer en er verdient keine Rücksicht Bitb; verstärkt et es jammerschad Allg., — sch. on Jammer Mörs, — dauərəschad Birkf, — Dauer un sch. Bernk-Neumag; es es Send on sch. vor die schene Bäm Saarbr. RA.: Sagt einer bei einer geringfügigen Sache: dat es sch., so antwortet man ihm scherzh.: Et es sch., dat de Koh en de Bach driss (flatt, flatsch), für de gode Mes (Mist) Rip, — dat en Kuh en der Rhin dritt, et göf so mannig Stöck maoer Langk (Land) Kref-Fischeln; — dat der Kohmes de Bach eraflöf Aach-Laurenzbg; — wat der Wolf friss Sieg-Odollend. Preist ein Städter das schöne Wetter, so sagt der Bauer: Et es sch., dät schuən Weər Sch. deht MGladb-Viersen. Von einem kluge Reden Führenden: Et as nömmen (nur) sch., dat den moss esu vill Grombern esse, wat kennt sos aus dem gen! Bitb-Seimerich. De hät ene luse (schlauen) Buch (Bauch); sch., dat he rennt Dür-Langerwehe. Et es sch. för et Fatzung (Form) z. B. wenn ein Buckliger stirbt Rip, Trier. — Sch., dat de Ärbet gedoəhn ös! Gott sei Dank Kref-Anr. — b. mit Subj. jeglicher Art, (noch) ze sch. sen zu gut, wertvoll; der Jong es ze sch. för Bur; dat Holz es ze sch., für ze brene; dat wegzeschmisse, es doch noch ze s. Rip, Allg.; et as em neist ze sch. (er verwendet es für sich); lo as et beste net ze sch. er kauft das beste Werkzeug, den besten Stoff udgl. Mosfrk, Allg.; den as ze sch., fer ze schaffen der Faulpelz Saarb-Onsd; dem es der Mongk (Mund) te sch. er schweigt Erk-Rickelr; dat Dier wor noch te sch. om te schlachten Klevld, Allg. (udgl.).
6290 Zeichen · 171 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SCHADEswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +15 Parallelbelege

    SCHADE swm. schaden, verlust. ahd. scado Gr. 2,11. Graff 6,421. vgl. J. Grimm in Aufrecht und Kuhn zeitschr. für verglei…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schade

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +5 Parallelbelege

    schade, m. 1. Schaden, Nachteil, Beschädigung. 2. Vermögensnachteil, bes. der durch Verzinsung einer Schuld entsteht, da…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schade

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Schade , des -ns, plur. die Schäden, von dem Zeitworte schaden. 1. Eigentlich, eine jede körperliche Verletzung, die…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schade

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    schade Adj; mehrf Großschr als Ausdruck des Bedauerns, auch als Ausruf; im Vers mehrf apokopiert; meist ‘s. für/um etw’ …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schade

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schade , Oskar , Germanist, geb. 25. März 1826 in Erfurt, gest. 30. Dez. 1906 in Königsberg, studierte in Halle und Berl…

  6. modern
    Dialekt
    schade

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    schad e [ât Su. U.; ôt K. Z. Furchhsn. ] Adj. schade, bedauerlich. s is t s., d ass i ch nit d e rbi gsi n bin Su. All…

  7. Sprichwörter
    Schade

    Wander (Sprichwörter)

    Schade 1. Alt (verheylt) schäden bluten leicht. – Franck, II, 208 b ; Gruter, I, 4; Petri, II, 12; Henisch, 431, 1; Eyer…

  8. Spezial
    schade

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    scha|de adv. sciode. ▬ schade! sciode!, ah mo! ; schade sein ester sciode ; wie schade ! ci sciode! ; schade , dass es s…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schade

182 Bildungen · 147 Erstglied · 33 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von schade 2 Komponenten

sch+ade

schade setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schade‑ als Erstglied (30 von 147)

Schade(n)ba(nn)wald

Idiotikon

Schade(n)ba(nn)wald Band 15, Spalte 1488 Schade(n)ba(nn)wald 15,1488

Schade(n)bāⁿ

Idiotikon

Schade(n)bāⁿ Band 4, Spalte 1277 Schade(n)bāⁿ 4,1277

Schade(n)gard N

Idiotikon

Schade(n)gard N. Band 2, Spalte 416 Schade(n)gard N. 2,416

Schade(n)gericht

Idiotikon

Schade(n)gericht Band 6, Spalte 369 Schade(n)gericht 6,369

Schade(n)pflaster

Idiotikon

Schade(n)pflaster Band 5, Spalte 1262 Schade(n)pflaster 5,1262

schade

KöblerMhd

schade... , . Vw.: s. schate...

Schade (Adv.)

Wander

Schade (Adv.) Schade (Adv.). Es ist aber doch sehr schade, dass wir nun nicht mehr wissen können, wenn das Wetter sich ändert, sagte die Fra…

schadeaft

MNWB

schade·aft

schādehaft (schadeaft) , adj. , Schaden verübend de sch.ge man, vgl. schādehaftich.

schadebære

Lexer

schade·baere

schade-bære adj. ib. schaden bringend, verderblich, schädlich mit od. ohne dat. d. p. Konr. Krone , Teichn. Jer. j.Tit. 5184. 5702. Malag. 6…

schādebörge

MNWB

schādebörge , m. , zweiter Bürge der sich verpflichtet den ersten oder Hauptbürgen im Notfall schadlos zu halten.

Schadebörger

MeckWB

schade·boerger

Schadebörger m. a. Spr. Gegenbürge, der für die Bürgschaft eines andern mit einsteht: 'anno 1589 ... deden rekenschop Jürgen Dule und Hanss …

schadebuoze

KöblerMhd

schade·buoze

schadebuoze , st. F. nhd. „Schadbuße“, Schadenersatz, Schadensersatz E.: s. schade, buoze W.: nhd. (ält.) Schadbuße, F., Schadenersatz, DW 1…

schadebære

KöblerMhd

schadebære , Adj. nhd. schädlich, Schaden verursachend, schadbar, verderblich, böse ÜG.: lat. nocivus Gl, noxius Gl Vw.: s. un- Q.: StrBsp, …

schadedeich

DWB

schade·deich

schadedeich , m. deich oder damm, der um ein durch den einbruch des wassers ausgewaschenes loch herum aufgeworfen wird. Frisch 2, 395 c .

schadegeld

DWB

schade·geld

schadegeld , n. in einigen gegenden geld als schadenersatz Frisch 2, 156 b . Adelung, mnd. in doppeltem sinne, 1 ) geldschaden, verlust, 2) …

schādegelt

MNWB

schad·egelt

schādegelt , n. , 1. Unkosten, spez. durch Verzinsung einer Schuld entstandener Schaden, Zins. 2. Geldbuße für begangenen Schaden; Entschädi…

schadegen

Lexer

schad·egen

schadegen , schadgen , schedegen , schedgen swv. BMZ schädigen. swenne alle vogel diu liute schadegônt, daʒ si daʒ korn eʒʒent und ander fru…

schadehaft

Lexer

schad·ehaft

schade-haft adj. BMZ schaden, verlust bringend, schädlich. schadehafter strît Wwh. 106,17, slac Pass. 185,35. sch. wesen, werden mit dat. sc…

Schadekauf

Campe

schade·kauf

Der Schadekauf , — es, Mz. — käufe , ein Kauf, bei dem man Schaden hat. Stieler.

schādekôp

MNWB

schade·kop

schādekôp , m. , „emptiones sui venditiones periculosas quod plebetenus dicitur schadekoep ” (Riedel Suppl. 243 [1367]), Vorkauf, Aufkauf?

Schādeländer

WWB

Schāde-länder m. [ Det Höx Wal] jmd., der mutwillig etwas zerstört oder Schaden zufügt. In ’n Plantengorn es de Wenneworm (Maulwurf) seon re…

schādeländeren

WWB

schāde-länderen V. [Wbg] (von Schafen oder Kühen) durch Hin- und Herlaufen von einem Platz zum anderen dem Land bzw. den Feldfrüchten Schade…

schādeländesk

WWB

schāde-ländesk Adj. [ Bri Wal] missgünstig, eigennützig, alles für sich beanspruchend.

schade als Zweitglied (30 von 33)

Bamboschāde

Adelung

bambosch·ade

Die Bamboschāde , plur. die -n, nach dem Französ. Bambochade, ein Gemählde, welches niedrig-komische Gegenstände oder Auftritte vorstellet; …

brandschade

DWB

brand·schade

brandschade , m. ambustio, brandverletzung, brandwunde, vgl. schade = wunde: grüner koriander heilt brandschaden; der einen brandschaden hat…

erbschade

DWB

erb·schade

erbschade , m. vitium a parentibus propagatum: die verräter braucht man wie das gift in nöten, aber die verräterei scheucht man wie die erbs…

geschade

Lexer

ge-schade swm. schaden, pl. gescheden Chr. 2. 76,19 ;

Gewitterschade

Adelung

gewitter·schade

Der Gewitterschade , des -ns, plur. die -schäden, ein Schaden, welcher durch ein Gewitter verursachet wird.

herzeschade

KöblerMhd

herze·schade

herzeschade , sw. M. nhd. „Herzschade“, Herzeleid, Schaden am Herzen Q.: Trist (um 1210) E.: s. herze (1), schade W.: nhd. DW- L.: Lexer 88a…

hërzeschade

MWB

hërzeschade swM. ‘Schaden am Herzen (als Sitz der Liebesgefühle)’: sus was, daz Riwalîn genas / und Blanscheflûr diu schœne was / von ime e…

inschāde

MNWB

insch·ade

° inschāde , f. , Verletzung, Verwundung, des ôges i. (Ostfries. Rqu. ed. Borchling 171 u. 201).

jammerschade

DWB

jammer·schade

jammerschade , m. im vorigen jahrhundert aus der formel jammer und schade ( sp. 2253) zusammengeflossen, bei Lichtenberg noch getrennt gesch…

judenschade

Lexer

juden·schade

juden-schade swm. judenzins, -schuld. das stift zu Bamberg wird vom kaiser Ludwig von judenschaden gefreiet, erlediget und erlœset W. 17 ( 1…

kôpschāde

MNWB

kop·schade

° kôpschāde , adj. , als schadhaft nicht oder schlecht zum Verkauf geeignet (Zs. Schl.-H. Gesch. 38, 375).

lantschade

Lexer

lant·schade

lant-schade swm. BMZ landschaden Zimr. chr. 3. 443,20 ; als zuname: Plikker Lantschad de Steinach ( 1286 ) s. Msh. 4,254. 256. Zimr. chr. 4,…

līpschade

KöblerMhd

līpschade , sw. M. nhd. „Leibschaden“, körperliches Gebrechen Q.: MH, WeistÖ (1427) E.: s. līp, schade (1) W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 1934 …

mortschade

Lexer

mort·schade

mort-schade swm. nû muoʒ des mortschaden mê werden hie: wan ûf den rê wirt gevürdert der noch lebet Mai 171,9.

nachtschade

DWB

nacht·schade

nachtschade , nachtschaden , m. mhd. nahtschade, nächtlich zugefügter schade: nachtschäden, dieberei. österr. weisth. 6, 111, 35 ( v. j. 160…

nahtschade

Lexer

naht·schade

naht-schade swm. BMZ nächtl. beschädigung Münch. r. Zimr. chr. 3. 548,22.

pērdeschāde

MNWB

perde·schade

pērdeschāde , m. : während kriegerischer Auseinandersetzungen, Kampfhandlungen entstandener Verlust an Pferden, (in Geldeinheiten verrechnet…

Privatschade

DRW

privat·schade

Privatschade, m. privat zu tragender Nachteil, hier bei einer Münzreform da gleich die jetzige praxis etwan einem und dem andern in particul…

rōtschade

KöblerMhd

rōt·schade

rōtschade , sw. M. nhd. „Rotschaden“, rote Ruhr Q.: LexerHW (1485) E.: s. rōt, schade W.: nhd. (ält.) Rotschaden, M., „Rotschaden“, rote Ruh…

Schamschade

DRW

scham·schade

Schamschade, m. den Körper entstellende Verletzung bdv.: 1Schamwunde wo leibschäden geschechen, darin soll angesechen werden die ursach, ob …

sündenschade

KöblerMhd

sünden·schade

sündenschade , sw. M. nhd. Sündenschaden Q.: KvHelmsd (nach 1330) (FB sündenschade) E.: s. sünde, schade W.: nhd. DW-

unschade

DWB

unschade , adj. , gth. von schade 8 a: sy gaben im ein kraut mit zertruckten spinnen vergifft, das im ausz gottes willen unschad was S. Fran…

Ableitungen von schade (2 von 2)

geschade

Lexer

ge-schade swm. schaden, pl. gescheden Chr. 2. 76,19 ;

unschade

DWB

unschade , adj. , gth. von schade 8 a: sy gaben im ein kraut mit zertruckten spinnen vergifft, das im ausz gottes willen unschad was S. Fran…