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Schade

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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42 in 21 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Schade

Bd. 3, Sp. 1319
Der Schade, des -ns, plur. die Schäden, von dem Zeitworte schaden. 1. Eigentlich, eine jede körperliche Verletzung, die Verletzung so wohl eines leblosen als lebendigen Körpers. Ein Glas hat einen Schaden, wenn es einen Riß oder Sprung hat. Das Vieh thut den Feldfrüchten Schaden, wenn es dieselben zertritt oder abfrißt. Feuerschade, Wetterschade, Wasserschade, die durch Feuer, Wetter oder Wasser geschehene Verletzung unsers Eigenthumes. Am häufigsten von der Verletzung eines lebendigen Körpers. Einen Schaden am Auge, am Fuße haben. Ein offener Schade. Ein innerer Schade. Ein Schade am Leibe, ein Leibesschade. Ein frischer Schade heilet leicht. Schade um Schade, Auge um Auge u. s. f. 3 Mos. 24, 20. Es ist hier ein allgemeiner Ausdruck, welcher eigentlich alle körperliche Verletzungen und daraus entstehende Unvollkommenheiten in sich schließt, sie seyn nun Wunden oder Geschwüre u. s. f. Indessen hat der Gebrauch es auch hier in manchen Fällen eingeschränkt; besonders wird es nur mit gewissen einmahl eingeführten Zeitwörtern gebraucht. Man sagt nicht, jemanden einen Schaden machen, ihm einen Schaden zufügen, ihn an seinem Leibe oder an seiner Gesundheit verletzen; wohl aber Schaden nehmen, zu Schaden kommen, an seinem Leibe verletzet werden, besonders wenn es gewisser Maßen von ungefähr geschiehet. Es soll dir kein Schade geschehen, du sollst auf keine Weise an deiner Gesundheit verletzet werden, welche R. A. auch von leblosen Körpern gebraucht wird; es soll kein Schade daran geschehen. 2. In weiterer und figürlicher Bedeutung. 1) Alles was den Zustand so wohl eines Dinges als einer Person unvollkommener macht, und die Versetzung in diesen Zustand; auch hier nur mit gewissen Zeitwörtern. (a) Im weitesten Verstande. Schaden an seiner Gesundheit, an seinem guten Nahmen, an seinem Vermögen, an seiner Seele leiden, wo man nicht Schaden nehmen oder zu Schaden kommen sagt, welche beyde R. A. nur von körperlichen Verletzungen gebraucht werden. Durch Schaden wird man klug. Jemanden Schaden thun, ihm Schaden zufügen. Das wird dir an deiner[] Ehre Schaden thun. Seiner Gesundheit Schaden thun. Seine Gewalt zu anderer Schaden mißbrauchen. Das wird dein Schade seyn, wird deinen Zustand unvollkommner machen. Dem Feinde im Kriege Schaden thun, Abbruch. (b) In engerer Bedeutung, Verminderung des Eigenthumes, so fern sie unvollkommener macht, Verlust am Vermögen; in welchem Verstande es beynahe am üblichsten ist. Nach ihrem Munde sollen alle Schäden gehandelt werden, 5 Mos. 21, 5. Jemanden Schaden thun, zufügen. Das thut mir vielen Schaden. Schaden bey einer Sache leiden. Eine Waare mit Schaden verkaufen. Schaden bey etwas haben. Einen Schaden ersetzen. Jemanden in Schaden bringen, setzen. Ein unersetzlicher Schade. Es ist für mehr als tausend Thaler Schade geschehen. Andern mit seinem Schaden dienen. Daraus könnte mir ein Schade erwachsen. Durch Schaden wird man klug, aber nicht reich. In Schaden gerathen. Etwas mit seinem Schaden lernen. Ich diene gern, aber ohne meinen Schaden. Einen Schaden tragen, den Verlust über sich nehmen. Das Verzeichniß der verursachten Schäden war zu hoch eingerichtet. Daher es denn auch wohl überhaupt für einen jeden nachtheiligen Verlust gebraucht wird. Der Tod eines großen Mannes ist ein unersetzlicher Schade für ein Land. 2) Ohne Zweifel ist hieraus auch der elliptische Gebrauch dieses Hauptwortes entstanden, da man es als ein Zwischenwort gebraucht, sein Bedauern über etwas an den Tag zu legen. Das ist Schade! das ist ein bedauerlicher Verlust. Ist das nicht Schade? Ey Schade! Schade! Das ist ewig Schade, Mord Schade, Jammer Schade! im gemeinen Leben. Der Gegenstand, welchen man bedauert, bekommt, wenn er ein Hauptwort ist, das Vorwort um, sonst aber die Partikel daß, und von einer künftigen Sache wenn. Es ist Schade um ihn! er ist zu bedauern, ingleichen, der Verlust seiner Person ist zu bedauern. Es ist kein Schade um ihn, an ihm ist nichts verloren. Es ist Schade um das Mädchen, daß sie nicht zu leben weiß, Gell. Es ist Schade, daß ich nicht eher gekommen bin. Es war Schade, daß er nicht da war, es war zu bedauern. Es wäre Schade, wenn es nicht geschehen sollte. Nach einer noch weitern Ellipse wird auch das Zeitwort mit dem Artikel häufig verbissen. Schade, daß sie das Gedicht nicht vollendet haben. Schade, daß ich kein Gleichniß dazu finden kann, Less. Schade, sprach er, solltest du Baum in dieß wilde Wasser stürzen! Geßn. d. i. es wäre Schade. Da es denn mit dem Vorworte für auch häufig ironisch gebraucht wird, anzudeuten, daß an einer Sache nichts gelegen ist. Schade für den Kranz! Schade für das Glück berühmt zu seyn, wenn es nicht beliebt macht! Gell. Ey Schade für die Schafe, Und für Tirenen mit! Ich lobe mir das Band, Rost. Doch Schade, dacht er, für die Ehre, Wenn ich kein zärtlich Wort aus ihrem Munde höre, ebend. Anm. 1. In manchen Mundarten lautet dieses Wort in der ersten einfachen Endung der Schaden. In der Hochdeutschen Mundart ist diese Form, welche auch einige Mahl in der Deutschen Bibel vorkommt, zwar nicht ganz ungewöhnlich, aber doch eben nicht die beliebteste, ob das n gleich in allen übrigen Endungen bleibt. Da dieses Wort eigentlich ein Abstractum ist, so ist es auch im Singular allein am gewöhnlichsten, daher es denn auch so oft absolute und ohne Artikel gebraucht wird. Den Plural gebraucht man zwar auch, aber doch wohl nur allein in der zweyten engern Bedeutung des Verlustes an zeitlichem Vermögen; denn die Feuerschäden, Wetterschäden u. s. f. beziehen sich zunächst[] auf den durch das Feuer und Wetter verursachten nachtheiligen Verlust der Vermögens. Indessen leidet es auch hier kein eigentliches Zahlwort vor sich. In einigen Gegenden scheinet es Mängel, Unvollkommenheiten überhaupt zu bedeuten. Darf keine neue Welt mit tausend Schäden schauen, Opitz. Und Gryphius scheint es für Streitigkeiten, Händel, zu gebrauchen: Wer sich mischt in fremde Schäden. Anm. 2. In der Fränkischen Mundart schon im 8ten Jahrhunderte Scadhe, bey dem Ottfried Scado, im Nieders. Schade, Schae, im Angels. Scathe, im Engl. Scath, im Schwed. Skada, im Isländ. Skade, im Böhm. und Wend. Skoda, im Pohln. Szkoda. Wachter leitete es von dem Griech. ατη, Schade, her, welches allenfalls ein weitläufiger Seitenverwandter davon seyn kann. Noch näher ist das Griech. ασχηθης, welches bey dem Scholiasten des Homer für unverletzt vorkommt, damit verwandt. Der nächste Begriff ist der der körperlichen Verletzung, welcher wieder eine Figur der ersten ursprünglichen Bedeutung der heftigen Bewegung ist. Im Isländischen ist daher Manskiaed Todtschlag, Menschenmord. S. Schaden.
6603 Zeichen · 115 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SCHADEswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +15 Parallelbelege

    SCHADE swm. schaden, verlust. ahd. scado Gr. 2,11. Graff 6,421. vgl. J. Grimm in Aufrecht und Kuhn zeitschr. für verglei…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schade

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +5 Parallelbelege

    schade, m. 1. Schaden, Nachteil, Beschädigung. 2. Vermögensnachteil, bes. der durch Verzinsung einer Schuld entsteht, da…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schade

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Schade , des -ns, plur. die Schäden, von dem Zeitworte schaden. 1. Eigentlich, eine jede körperliche Verletzung, die…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schade

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    schade Adj; mehrf Großschr als Ausdruck des Bedauerns, auch als Ausruf; im Vers mehrf apokopiert; meist ‘s. für/um etw’ …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schade

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schade , Oskar , Germanist, geb. 25. März 1826 in Erfurt, gest. 30. Dez. 1906 in Königsberg, studierte in Halle und Berl…

  6. modern
    Dialekt
    schade

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    schad e [ât Su. U.; ôt K. Z. Furchhsn. ] Adj. schade, bedauerlich. s is t s., d ass i ch nit d e rbi gsi n bin Su. All…

  7. Sprichwörter
    Schade

    Wander (Sprichwörter)

    Schade 1. Alt (verheylt) schäden bluten leicht. – Franck, II, 208 b ; Gruter, I, 4; Petri, II, 12; Henisch, 431, 1; Eyer…

  8. Spezial
    schade

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    scha|de adv. sciode. ▬ schade! sciode!, ah mo! ; schade sein ester sciode ; wie schade ! ci sciode! ; schade , dass es s…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schade

182 Bildungen · 147 Erstglied · 33 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von schade 2 Komponenten

sch+ade

schade setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schade‑ als Erstglied (30 von 147)

Schade(n)ba(nn)wald

Idiotikon

Schade(n)ba(nn)wald Band 15, Spalte 1488 Schade(n)ba(nn)wald 15,1488

Schade(n)bāⁿ

Idiotikon

Schade(n)bāⁿ Band 4, Spalte 1277 Schade(n)bāⁿ 4,1277

Schade(n)gard N

Idiotikon

Schade(n)gard N. Band 2, Spalte 416 Schade(n)gard N. 2,416

Schade(n)gericht

Idiotikon

Schade(n)gericht Band 6, Spalte 369 Schade(n)gericht 6,369

Schade(n)pflaster

Idiotikon

Schade(n)pflaster Band 5, Spalte 1262 Schade(n)pflaster 5,1262

schade

KöblerMhd

schade... , . Vw.: s. schate...

Schade (Adv.)

Wander

Schade (Adv.) Schade (Adv.). Es ist aber doch sehr schade, dass wir nun nicht mehr wissen können, wenn das Wetter sich ändert, sagte die Fra…

schadeaft

MNWB

schade·aft

schādehaft (schadeaft) , adj. , Schaden verübend de sch.ge man, vgl. schādehaftich.

schadebære

Lexer

schade·baere

schade-bære adj. ib. schaden bringend, verderblich, schädlich mit od. ohne dat. d. p. Konr. Krone , Teichn. Jer. j.Tit. 5184. 5702. Malag. 6…

schādebörge

MNWB

schādebörge , m. , zweiter Bürge der sich verpflichtet den ersten oder Hauptbürgen im Notfall schadlos zu halten.

Schadebörger

MeckWB

schade·boerger

Schadebörger m. a. Spr. Gegenbürge, der für die Bürgschaft eines andern mit einsteht: 'anno 1589 ... deden rekenschop Jürgen Dule und Hanss …

schadebuoze

KöblerMhd

schade·buoze

schadebuoze , st. F. nhd. „Schadbuße“, Schadenersatz, Schadensersatz E.: s. schade, buoze W.: nhd. (ält.) Schadbuße, F., Schadenersatz, DW 1…

schadebære

KöblerMhd

schadebære , Adj. nhd. schädlich, Schaden verursachend, schadbar, verderblich, böse ÜG.: lat. nocivus Gl, noxius Gl Vw.: s. un- Q.: StrBsp, …

schadedeich

DWB

schade·deich

schadedeich , m. deich oder damm, der um ein durch den einbruch des wassers ausgewaschenes loch herum aufgeworfen wird. Frisch 2, 395 c .

schadegeld

DWB

schade·geld

schadegeld , n. in einigen gegenden geld als schadenersatz Frisch 2, 156 b . Adelung, mnd. in doppeltem sinne, 1 ) geldschaden, verlust, 2) …

schādegelt

MNWB

schad·egelt

schādegelt , n. , 1. Unkosten, spez. durch Verzinsung einer Schuld entstandener Schaden, Zins. 2. Geldbuße für begangenen Schaden; Entschädi…

schadegen

Lexer

schad·egen

schadegen , schadgen , schedegen , schedgen swv. BMZ schädigen. swenne alle vogel diu liute schadegônt, daʒ si daʒ korn eʒʒent und ander fru…

schadehaft

Lexer

schad·ehaft

schade-haft adj. BMZ schaden, verlust bringend, schädlich. schadehafter strît Wwh. 106,17, slac Pass. 185,35. sch. wesen, werden mit dat. sc…

Schadekauf

Campe

schade·kauf

Der Schadekauf , — es, Mz. — käufe , ein Kauf, bei dem man Schaden hat. Stieler.

schādekôp

MNWB

schade·kop

schādekôp , m. , „emptiones sui venditiones periculosas quod plebetenus dicitur schadekoep ” (Riedel Suppl. 243 [1367]), Vorkauf, Aufkauf?

Schādeländer

WWB

Schāde-länder m. [ Det Höx Wal] jmd., der mutwillig etwas zerstört oder Schaden zufügt. In ’n Plantengorn es de Wenneworm (Maulwurf) seon re…

schādeländeren

WWB

schāde-länderen V. [Wbg] (von Schafen oder Kühen) durch Hin- und Herlaufen von einem Platz zum anderen dem Land bzw. den Feldfrüchten Schade…

schādeländesk

WWB

schāde-ländesk Adj. [ Bri Wal] missgünstig, eigennützig, alles für sich beanspruchend.

schade als Zweitglied (30 von 33)

Bamboschāde

Adelung

bambosch·ade

Die Bamboschāde , plur. die -n, nach dem Französ. Bambochade, ein Gemählde, welches niedrig-komische Gegenstände oder Auftritte vorstellet; …

brandschade

DWB

brand·schade

brandschade , m. ambustio, brandverletzung, brandwunde, vgl. schade = wunde: grüner koriander heilt brandschaden; der einen brandschaden hat…

erbschade

DWB

erb·schade

erbschade , m. vitium a parentibus propagatum: die verräter braucht man wie das gift in nöten, aber die verräterei scheucht man wie die erbs…

geschade

Lexer

ge-schade swm. schaden, pl. gescheden Chr. 2. 76,19 ;

Gewitterschade

Adelung

gewitter·schade

Der Gewitterschade , des -ns, plur. die -schäden, ein Schaden, welcher durch ein Gewitter verursachet wird.

herzeschade

KöblerMhd

herze·schade

herzeschade , sw. M. nhd. „Herzschade“, Herzeleid, Schaden am Herzen Q.: Trist (um 1210) E.: s. herze (1), schade W.: nhd. DW- L.: Lexer 88a…

hërzeschade

MWB

hërzeschade swM. ‘Schaden am Herzen (als Sitz der Liebesgefühle)’: sus was, daz Riwalîn genas / und Blanscheflûr diu schœne was / von ime e…

inschāde

MNWB

insch·ade

° inschāde , f. , Verletzung, Verwundung, des ôges i. (Ostfries. Rqu. ed. Borchling 171 u. 201).

jammerschade

DWB

jammer·schade

jammerschade , m. im vorigen jahrhundert aus der formel jammer und schade ( sp. 2253) zusammengeflossen, bei Lichtenberg noch getrennt gesch…

judenschade

Lexer

juden·schade

juden-schade swm. judenzins, -schuld. das stift zu Bamberg wird vom kaiser Ludwig von judenschaden gefreiet, erlediget und erlœset W. 17 ( 1…

kôpschāde

MNWB

kop·schade

° kôpschāde , adj. , als schadhaft nicht oder schlecht zum Verkauf geeignet (Zs. Schl.-H. Gesch. 38, 375).

lantschade

Lexer

lant·schade

lant-schade swm. BMZ landschaden Zimr. chr. 3. 443,20 ; als zuname: Plikker Lantschad de Steinach ( 1286 ) s. Msh. 4,254. 256. Zimr. chr. 4,…

līpschade

KöblerMhd

līpschade , sw. M. nhd. „Leibschaden“, körperliches Gebrechen Q.: MH, WeistÖ (1427) E.: s. līp, schade (1) W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 1934 …

mortschade

Lexer

mort·schade

mort-schade swm. nû muoʒ des mortschaden mê werden hie: wan ûf den rê wirt gevürdert der noch lebet Mai 171,9.

nachtschade

DWB

nacht·schade

nachtschade , nachtschaden , m. mhd. nahtschade, nächtlich zugefügter schade: nachtschäden, dieberei. österr. weisth. 6, 111, 35 ( v. j. 160…

nahtschade

Lexer

naht·schade

naht-schade swm. BMZ nächtl. beschädigung Münch. r. Zimr. chr. 3. 548,22.

pērdeschāde

MNWB

perde·schade

pērdeschāde , m. : während kriegerischer Auseinandersetzungen, Kampfhandlungen entstandener Verlust an Pferden, (in Geldeinheiten verrechnet…

Privatschade

DRW

privat·schade

Privatschade, m. privat zu tragender Nachteil, hier bei einer Münzreform da gleich die jetzige praxis etwan einem und dem andern in particul…

rōtschade

KöblerMhd

rōt·schade

rōtschade , sw. M. nhd. „Rotschaden“, rote Ruhr Q.: LexerHW (1485) E.: s. rōt, schade W.: nhd. (ält.) Rotschaden, M., „Rotschaden“, rote Ruh…

Schamschade

DRW

scham·schade

Schamschade, m. den Körper entstellende Verletzung bdv.: 1Schamwunde wo leibschäden geschechen, darin soll angesechen werden die ursach, ob …

sündenschade

KöblerMhd

sünden·schade

sündenschade , sw. M. nhd. Sündenschaden Q.: KvHelmsd (nach 1330) (FB sündenschade) E.: s. sünde, schade W.: nhd. DW-

unschade

DWB

unschade , adj. , gth. von schade 8 a: sy gaben im ein kraut mit zertruckten spinnen vergifft, das im ausz gottes willen unschad was S. Fran…

Ableitungen von schade (2 von 2)

geschade

Lexer

ge-schade swm. schaden, pl. gescheden Chr. 2. 76,19 ;

unschade

DWB

unschade , adj. , gth. von schade 8 a: sy gaben im ein kraut mit zertruckten spinnen vergifft, das im ausz gottes willen unschad was S. Fran…