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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Nach v., intrs, trs, v., intrs, trs, v., ntr, trs, v., trs, v., ntr, v., intrs, v., nt

Bd. 3, Sp. 387b
Nach, I. Als Verhältnißwort, wo es immer mit dem dritten Falle, gefügt wird und 1) die Richtung einer Bewegung in die Gegend wo sich der Gegenstand befindet, bezeichnet, besonders wenn dieser Gegenstand ein Ort ist. Zur Messe nach Leipzig reisen. Nach Amerika auswandern. Nach Schlesien schreiben. I dieser Bedeutung gebraucht man im O. D. auch auf und ehemahls sagte man dafür gen, welches jetzt nur noch von der Richtung einer Bewegung nach einem gewissen Orte gebraucht wird. Eben so sagt man, nach Hause gehen, reisen, schreiben, schicken, verlangen , auch wol, nach Hofe gehen, fahren, schreiben , wofür jedoch gewöhnlicher ist an den Hof gehen  Ungewöhnlicher und schlecht ist es dagegen gesagt, zu Hause gehen, kommen  Auch andere Grundwörter werden in dieser Bedeutung obgleich nicht so gut mit nach verbunden, jedoch mit vorangesetztem Deuteworte. Nach der Stadt gehen, reiten, fahren, schicken  Nach dem Walde fahren und Holz holen. I N. D.  geschieht dies auch auf eine verwerfliche Art mit andern Wörtern, wo man sonst andere Verhältnißwörter gebraucht, z. B. nach dem Markte fahren, für zu Markte, oder auf den Markt fahren; nach Bette gehen, für, zu Bette gehen  »Er ging nach einem Wirthshause.« Nicolai. »Etwas nach dem Schneider zum Nähen bringen.« Bode. »Der Gang nach der Kirche«  Zöllner. Oft wird dem Worte nach noch das Wort zu hinzugefügt. Nach Abend zu fahren, schiffen  Sich mit dem Gesichte nach Abend wenden. Der Wind hat sich nach Morgen gedrehet. Der Hafen liegt nach Abend, gewöhnlicher gegen Abend. Das Dorf liegt nach der Stadt zu. Etwas nach sich ziehen, gegen sich her oder hin. Vergleiche zu, gen und wärts. Eben so gebraucht man nach, wenn der Gegenstand eine Sache oder Person ist. Nach Stock und Hut, oder nach dem Stocke und Hute greifen. Nach dem Kopfe schlagen. Sich nach etwas umsehen. Nach etwas ringen, springen, schnappen. Ha, welche Flammenströme schoß die Hyder Nach seinem Leben! Ramler. I engerer Bedeutung ist mit der Richtung einer Bewegung, welche nach bezeichnet, noch der Nebenbegriff verbunden, daß diese Bewegung in der Absicht geschiehet, etwas zu bekommen oder zu holen, wodurch es sich von zu besonders unterscheidet, wo diese Absicht nicht ausgedruckt wird. Nach Wasser gehen, gehen Wasser zu holen, nach dem Wasser gehen, nach einem bestimmten Wasser, es zu holen, zu bringen, dagegen zu Weine gehen heißt, an einen Ort wo Wein verkauft wird  gehen, und dort eine Zeitlang bleiben um ihn zu trinken. Nach dem Arzte schicken, damit er komme; ganz verschieden von, einen zum Arzte schicken, wo das Ankommen des Geschickten [] beim Arzte  der Zweck ist. »Ih will nach Veilchen gehen,« gehen sie zu suchen. Gellert. Sich nach etwas bücken, sich bücken etwas aufzuheben. Idem nun Sylvia sich nach dem Bande bückt. Gellert. Nach Schätzen graben, graben um Schätze zu finden, zu heben. Warum durchirrt nach Gut und Gold Der Mensch die fernsten Meere? Weiße. I uneigentlicher Bedeutung bezeichnet nach die Richtung einer Gemüthsbewegung, einer Begierde, eines Verlangens, Strebens  Nach etwas fragen, forschen, um es zu erfahren. Sich nach etwas erkundigen. Sich nach etwas richten. Nach etwas ringen, streben, ringen, streben es zu bekommen, zu erreichen. Nach hohen Dingen trachten. Einem nach dem Leben trachten. »Der unbezwingliche Wunsch der Seele nach Unsterblichkeit.« Gellert. Seht wie sein Auge nach mir schmachtet. Ders. Auf eine ungewöhnliche, wenn nicht verwerfliche, Art hat man es auch für an gebraucht. Nach dem Urtheil der Andern kehrt man sich nicht.« Popowitsch. O denk zurück nach deinen Rosentagen. Schiller. I dieser ganzen Bedeutung wird das Wort nach dem Grundworte vorgesetzt. 2) Bezeichnet nach eine Bewegung, wie auch einen Zustand hinter einer Person oder Sache, (1) in Ansehung des Raumes, Ortes, wie auch, der Ordnung, Folge. Alle nach einander. Einer nach dem Andern. Mein Bruder folgt nach mir, sowol er gehet hinter mir her, als auch uneigentlich, er folgt im Alter auf mich, ist der nach mir Geborne. Nach sich ziehen, hinter sich her ziehen. Nur nach, immer nach! folge, komm nur nach. »Kehre um deiner Schwägerinn nach.« Ruth 1, 15. Х Imer der Nase nach, immer vor sich hin, gerade aus. Dem Wege nach, so wie der Weg läuft, in solcher Richtung wie der Weg nimmt. »Als sie zogen der Straße nach.« Apostelg. 8, 36. So auch in den zusammengesetzten Wörtern nachgehen, nachfolgen, nachwerfen. (2) Mit Rücksicht auf allerlei Verhältnisse und Umstände, als Fortsetzung der vorigen Bedeutung in uneigentlichem Sinne. Er ist der erste nach ihm, er folgt auf ihn in der Würde, im Range  Nach jenem ist mir dieses das Liebste, Wertheste, jenes gehet diesem gleichsam vorher, und dieses folgt nach, es nimmt in Ansehung des Werthes für mich die zweite Stelle ein. Nach der Regel, der Regel gleichsam folgend, so wie es die Regel vorschreibt, bestimmt. Nach den Gesetzen richten, nach seiner Vernunft handeln, so wie sie es vorschreiben. Sich nach der Verordnung richten, so handeln, verfahren, sich so verhalten, wie sie es bestimmt. »Unsere Empfindungen richten sich nach den Vorstellungen unsers Verstandes.« Gellert. Eine Sache nach seinen Absichten, nach seinem Plane einrichten, so wie es die Absichten, der Plan erfodern. Nach seiner Weise leben. Nach seinem Sinne handeln. Nach Belieben, so wie es beliebt. Dies ist nicht nach meinem Wunsche, nicht so wie ich es wünsche, nicht meinem Wunsche gemäß. Nach meiner Einsicht, meiner Einsicht gemäß, so wie ich es einsehe. Nach meinen Begriffen, nach meinem Urtheile, Dafürhalten  ich will — Mit jr kempffen nach deinem Raht. H. Sachs. (R.) »Die Menschen weichen bloß nach Maßgabe ihrer Erziehung von einander ab.« Gellert. I dieser Bedeutung stehet nach auch häufig hinter dem Grundworte. Meiner Meinung nach. Seiner Gewohnheit nach. Wenn es mir nach ginge, nach meiner Meinung, meinem Wunsche, meinem Willen. »Der Mond blieb seiner Natur nach kalt und unempfindlich.« Gellert. Gestalten Sachen nach, im O. D. so wie die Sachen stehen, bestellt sind. So auch sonach. Zuweilen auch mit dem zweiten Falle, z. B. meines Bedünkens nach, ihres Gefallens nach, wo das nach auch weggelassen wird. Meines Bedünkens, Dafürhaltens konnte es unterbleiben, für nach meinem Bedünken, Dafürhalten. I andern Fällen, wo es in Ansehung bedeutet und eine Sache näher bestimmt, stehet es fast immer nach[] dem Grundworte. Dem Körper nach bin ich gesund, in Ansehung des Körpers, was den Körper betrifft. Einen nur den Namen nach kennen, nur in Ansehung seines Namens. Seinen Verdiensten nach, dem Anschein nach zu urtheilen. Dem Alter nach könnte er wol klüger sein. Zuweilen kann es aber auch vor dem Grundworte stehen. Nach seiner Miene zu schließen  Oft deutet nach auch auf ein Vorbild, Muster, Maß , wo der Begriff des Nachfolgens noch immer zu Grunde liegt. Nach der Natur, nach dem Leben mahlen, indem man der Natur, dem lebenden oder wirklichen Gegenstande überall folgt. Etwas nach einem Muster verfertigen. Mir nach, mir folget nach, mir eifert nach. Mir nach, ruft Kristus unser Held, Mir nach ihr Kristen alle! Joh. Angelus. Nach etwas arbeiten, es bei seiner Arbeit zum Muster nehmen. Ein Stück nach dem Französischen bearbeitet, nach dem in Französischer Sprache geschriebenen Stücke, indem man dasselbe dabei zu Grunde legte und ihm in den Hauptsachen folgte. Nach einer Vorzeichnung zeichnen. Nach der Vorschrift schreiben. Nach dem Winkelmaße, nach der Schnur abmessen. Nach der Elle, nach dem Gewichte verkaufen. Etwas nach der Hand verkaufen, nach dem muthmaßlichen Gewichte , ohne es zu wägen, zu messen. Nach unserm Gelde gerechnet, wenn man das bei uns gewöhnliche Geld zum Maßstabe nimmt. Etwas nach dem Gehöre singen, spielen, indem man es bloß höret und dann singet oder spielet. Nach Noten spielen, indem man Noten vor sich hat und denselben gemäß spielet. Hieher gehört die Redensart des gemeinen Lebens: einen nach Noten prügeln, ihn nach Verdienst, derb prügeln, wie es der Sache wegen welcher er geprügelt wird angemessen ist. Nach Stand und Würden, dem Stande, der Würde (einer Person) gemäß. Nach Ehren, der Ehre gemäß. Da stritten wohl nach Ehren die Degene kühne unde hehr. d. Nibelungen L. V. 868. Zuweilen bezeichnet nach auch eine Ähnlichkeit, wo ebenfalls der Begriff einer Nachfolge oder eines Vorhergehens zu Grunde liegt. Nach seinem Vater arten, seine Art annehmen. Es riecht nach Rosen. Es schmeckt nach Bier, wie Bier. Х Man hat ihn nach mir genannt, so wie ich heiße, weil ich so heiße. I weiterer Bedeutung zeigt nach überhaupt nur eine Art und Weise an. Etwas nach allen Theilen oder allen seinen Theilen nach kennen. Etwas nach allen Umständen wissen. Nach der Reihe, etwas der Länge nach erzählen. Verwerflich aber ist folgender Gebrauch des Wortes nach. »Die Schulden wurden bis auf einige tausend Thaler nach bezahlt.« Büsching. »Es ist keiner, der es nicht auf einen Heller nach wüßte.« Bode. »Ih habe die gestohlnen Sachen bis auf einige Kleinigkeiten nach sämmtlich wieder erhalten.« bei Heynatz (im Antibarb.). (3) I Ansehung der Zeit, wo es allemahl vor dem Grundworte oder demjenigen, welches die Stelle desselben vertritt, stehet. Nach dem Essen, nach der Kirche, nach der Hochzeit  Nach acht Tagen. Wie wird es nach dem Tode werden? I Jahre 1808 nach Kristi Geburt. Zwei Mahl nach einander. »Nach dem Lachen kommt Trauern, und nach der Freude kommt Leid.« Sprichw. 14, 13. Nach der Zeit, hernach. Nach diesem, hernach. Nach fünfen versprach er wiederzukommen, nach fünf Uhr. Mit dem Begriffe der Zeit ist auch zuweilen der Begriff einer Verursachung, indem das Frühere als eine Ursache des Späteren erscheint, verbunden. Nach dem, was er gesagt hat, was geschehen ist, kann ich nicht anders handeln. »Wir wollen sehen, wie er sich nach diesem Briefe aufführen wird.« Gellert. Nach dir kann nichts hinfort mein Herz gewinnen. Ramler. Daher daß das, was in Ansehung der Zeit nach einer Sache geschiehet, oft eine Folge derselben ist, und wegen derselben geschah, kömmt es, daß man nach ehemahls auch für wegen, um gebrauchte. — Das ist gar ohne Noth, [] Daß der nach Schaden weinet, der ihn da hat gethan; d. Nibelungen L. V. 3975. 2. Als Umstandwort. 1) Des Ortes, wo es ein Sein und Geschehen hinter einer andern Sache in Ansehung des Raumes oder der Ordnung, Folge bezeichnet und zuweilen auch das Wort hinten zu verstärken gebraucht wird. Hinten nach. Besonders in Zusammensetzungen mit Aussagewörtern. Dies bleibet nach, dahinten. Ih komme, folge nach. 2) Der Zeit. Nach und nach, auf ein Mahl immer nur wenig, langsam hinter einander; auch wol, mit mehr oder weniger langen Unterbrechungen; in Gegensatz von plötzlich, auf ein Mahl. Nach und nach vergehen. Nach und nach fertig werden. Nach und nach seine Schulden bezahlen. Nach wie vor, nachher wie vorher. Die häufig vorkommende Verwechslung dieser Redensart gegen die Absicht des Redenden in vor wie nach sollte vermieden werden. Nach gerade wird es Zeit, es fängt an Zeit zu werden. Vergl. Allmählig, Allgemach. — Das a in nach wird im N. D. geschärft, in O. S. gedehnt ausgesprochen. Man gebraucht es man zu vielen Zusammensetzungen mit Wörtern verschiedener Art, z. B. nachher, hernach, danach, nachmahls, nachmittags, Nachübel, Nachklage, Nachwehe , wo es gewöhnlich eine Folge in der Zeit bezeichnet. Besonders aber mit Aussagewörtern, wo es meist eine Ordnung, Folge im Raume bezeichnet, und den damit zusammengesetzten Wörtern auch alle seine uneigentlichen Bedeutungen mittheilet. Alle diese mit nach zusammengesetzten Aussagewörter werden mit dem dritten Falle der Person gefügt und haben den Ton auf nach, so wie auch fast alle die übrigen mit nach gebildeten Zusammensetzungen. I der Umwandlung wird das nach getrennt und dem Aussageworte nachgesetzt; zuweilen bleibt es aber auch getrennt entweder unmittelbar oder durch mehrere eingeschobene Worte davon geschieden, vor demselben stehen, um einen größern Nachdruck darauf zu legen. Nach eilet ihm. Wenn sie dir nach von den Bergen taumelt. Ramler. Diejenigen dieser mit nach zusammengesetzten Aussagewörter, welche nur allein oder doch vorzüglich diejenige Bedeutung von nach bekommen, da es ein Nachahmen und Nachfolgen in der Zeit und Ordnung, sei es einer Handlung oder eines Zustandes bedeutet, und welche überdies selten oder seltener als andere vorkommen, sind bloß hieher verwiesen worden, um den Raum für nöthigere Erklärungen zu sparen. Dergleichen Wörter sind z. B. nachbabbeln, v. intrs. das Babbeln eines Andern nachahmen, babbeln wie er babbelt, und II) trs. babbelnd nachsagen; nachbaden, v. intrs. u. trs. nach Andern der Zeit und Folge nach baden; nachbiegen, v. ntr. u. trs. der Biegung eines andern Dinges folgen, und, hinten nach biegen, eine gebogene Richtung nehmen; nachbreiten, v. trs. hinten nach breiten, nachdem Andere gebreitet haben breiten; nachbubbeln, nachbubbern, v. ntr. bubbeln, bubbern wie etwas Anderes bubbelt, bubbert; nachbübeln, nachbuben, v. intrs. einem Andern in Bübeleien, Bübereien nachfolgen, nachahmen; nachbullern, v. ntr. hinterher oder hinten nach bullern; nachdahlen, v. intrs. das Dahlen oder im Dahlen nachahmen  
13122 Zeichen · 228 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    nachAdv.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    nach , Adv. Vw.: s. noch

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    nach

    Althochdeutsches Wörterbuch

    nach nocticorax Gl 3,24,58 ( clm 14745, 14. Jh. ) ist wohl als unvollständig geschriebenes Erstglied eines mit naht st. …

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    NÂCHadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +12 Parallelbelege

    NÂCH adj. flect. nâher, verkürzt nâ, goth. nêhv , ahd. nâh Graff 2,1001. nahe, in eigentlicher u. übertragener bedeutung…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    nachAdv.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    nach , Adv. Vw.: s. noch (1)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nāch

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Nāch , eine Partikel, welche in einer doppelten Gestalt üblich ist. I. Als ein Vorwort, wo sie alle Mahl die dritte Endu…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    nach

    Goethe-Wörterbuch

    nach in Zusammenschr: ‘nachdem’ GWB A(FfA I 27,530,24) , ‘wenn es mir (Fritzen/meinen Wünschen) nachgeht (nachginge/nach…

  7. modern
    Dialekt
    nach

    Elsässisches Wb. · +11 Parallelbelege

    na ch halte n la ssen [nó hàltə lé O. ] für einen Verstorbenen eine Messe lesen lassen. — Idiotikon Schweiz. 2, 1237.

  8. Sprichwörter
    Nach

    Wander (Sprichwörter)

    Nach 1. Nach und nach frisst die Ratte Welschkorn. 2. Nach und nach macht der Vogel sein Nest. – Simrock, 11005; Körte, …

  9. Spezial
    nach

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    nach I praep. 1 (in Richtung auf) a, cuntra, devers, tla direziun de: nach links a man ciampa; nach Süden cuntra süd; na…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nach

5.060 Bildungen · 4.951 Erstglied · 104 Zweitglied · 5 Ableitungen

nach‑ als Erstglied (30 von 4.951)

Nach'tell

DRW

Nach'tell, f. u. m. zu frz. taille, it. taglia aus lat. tal(l)ia I wie Nachsteuer so mogen si ir burgrecht vffgeben ... mit fuͥnf pfunden vn…

Nach'tochter

DRW

Nach'tochter, f. eine Verwandtschaftsbezeichnung vgl. Nachneffe soll sich kein bruder mit ... ihrer [seiner Schwester] nachdochter so ihme i…

Nach'trieb

DRW

Nach'trieb, m. I wie Nachhut (II) hat auch die herrschaft B. über dieses ... ein schäfferey neben der gemein besonders nachtrieb bey 300 stü…

nachaffen

SHW

nach-affen Band 4, Spalte 859-860

nachahmen

SHW

nach-ahmen Band 4, Spalte 859-860

nacharten

SHW

nach-arten Band 4, Spalte 859-860

nachbacken

SHW

nach-backen Band 4, Spalte 859-860

nachbaden

SHW

nach-baden Band 4, Spalte 859-860

nachbalgen

SHW

nach-balgen Band 4, Spalte 859-860

nachbeeren

SHW

nach-beeren Band 4, Spalte 861-862

nachbellen

SHW

nach-bellen Band 4, Spalte 861-862

nachbeten

SHW

nach-beten Band 4, Spalte 861-862

Nachbitte

SHW

Nach-bitte Band 4, Spalte 861-862

Nachbrand

SHW

Nach-brand Band 4, Spalte 861-862

Nachbrust

SHW

Nach-brust Band 4, Spalte 863-864

nachdem

SHW

nach-dem Band 4, Spalte 863-864

nachdenken

SHW

nach-denken Band 4, Spalte 863-864

nach als Zweitglied (30 von 104)

brennach

BWB

-brennach Band 3, Spalte 3,272

achternach

RhWB

achter·nach

achter-nach Allg.: hintennach, zuletzt, nachher; örtl. und zeitl. Et dicke End kümp a. A. üs gut lachen.

alldarnach

RhWB

alldar·nach

all-darnach aldərn:  Rip Adv.: in der Wend.: Alldernoh mer et nit je nachdem man es nimmt. Dat es alldernoh.

Almanach

Pfeifer_etym

alma·nach

Almanach m. (mit poetischen Beigaben und Bildern versehenes) Jahrbuch, ursprünglich ‘Kalender mit astronomischen und meteorologischen Angabe…

Alpnach

Herder

alp·nach

Alpnach , Dorf in Unterwalden ob dem Walde, an der von ihm benannten Bucht des Vierwaldstättersees, 1700 E., schöne Kirche wie in allen größ…

alsenach

DWB

alse·nach

alsenach , m. selinum palustre, alsnicium, gewöhnlich olsenich w. m. s.

Andernach

Herder

ander·nach

Andernach , Stadt a. Rhein, im preuß. Regierungsbez. Coblenz, 3800 Einw.; Progymnasium, Leder- und Blechfabriken, Wein- und Obstbau, Handel …

annach

RhWB

ann·ach

an-nach: an: nachher Mörs-Neuk ; anǫxə  Kobl-Kapellen .

anutkuna(c)h

AWB

anutkuna ( c ) h st. n. ; zur Bildung vgl. Wilm. Gr. 2 2 § 276,2. anit-chunach: nom. sg. Gl 3,462,47 ( Florenz xvi, 5, 13. Jh. ). Entenart, …

Baunach

Herder

bau·nach

Baunach , Nebenfluß des Main, entspringt am Haßberge und mündet unterhalb des gleichnamigen Fleckens, nördl. von Bamberg, in den Main.

beinach

DWB

bein·ach

beinach , adv. fere, prope, Maaler 67 c schreibt beinoch, Dasypodius 196 a setzt zu prope 'bei oder nach', und jede dieser partikeln, nach f…

cognach

LDWB1

cognach [cọ·gnach] m.inv. 1 Kognak m., Weinbrand m. 2 (stamperle, gote) Kognak m., Glas Kognak ◆ cognach da ü/cognach ghel/ ‹umor› cognach d…

Creizenach

Herder

Creizenach , Michael, geb. 1789 zu Mainz, gest. 1842 als Lehrer und Prediger an der jüdischen Realschule zu Frankfurt, Schriftsteller in der…

dadarnach

PfWB

da-darnach Adv. : verstärktes danach, doodernooch [verbr. NPf]. SHW Südhess. I 1299 ; RhWB Rhein. I 1200 . —

danach

DWB

dan·ach

danach , ahd. dâr nâh, dara nâh, mhd. dâ nâch, dar nâch, altfries. thernei, niederl. daarna. heute ist die schreibung darnach noch vorhersch…

demnach

DWB

dem·nach

demnach , conj. 1 1. nachher posthac, deinceps. Maaler führt es nur in dieser bedeutung an, demnach, der ordnung nach 89 a . bald demnach Th…

Echternach

Herder

echter·nach

Echternach , Stadt in Luxemburg an der schiffbaren Sauer, mit 4200 E., Fabriken für Fayence, Wollenzeug, Damast, Leder. Pfarrkirche mit Reli…

einandernach

ElsWB

einander·nach

PfWB LothWB RhWB e i nandernach [ənàərnô S.; ənàərnó Olti. Pfetterhsn. Heidw. Sier. ; ənàənó Fisl. Roppenzw. ; ənàntərnó Mü. bis Tieffenb…

Ableitungen von nach (5 von 5)

ernach

DWB

ernach für hernach, z. b. Luther 6, 342 und öfter. in der bibel steht fast überall hernach. die bildung hernach aus ahd. hëra nâh verhält si…

ernachen

KöblerMhd

ernachen , sw. V. nhd. entkleiden Q.: HeslNic (um 1300) E.: s. er, nachen W.: nhd. DW2- L.: Lexer 388c (ernachen), MWB 1, 2021 (ernacken), L…

genach

DWB

genach , genau, s. DWB genah .

nache

DWB

nache s. DWB nachen .

unnâch

Lexer

un-nâch adj. nicht nahe, entfernt Bit. 8764. comp. unnæher, -nâher Msf. 89,13. Msh. 1, 162 b . 2,155 a ;