Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
muse f.
muse , f. 1 1) musa. die gelehrte dichtung des 17. jahrh. führt das wort, zunächst im plural, in die gehobene rede ein, indem sie, nach dem vorbilde der alten, den dichter oder schöngeist den schützling und liebling der musen sein läszt und ihren beistand für ihn anruft oder ihn behauptet: Apollo komm herbei mit deiner musen schaar, lasz ihre hand mich leiten auf dieser neuen bahn, so will ich sicher schreiten, wohin mein geist mich trägt. Opitz 1, 22 ; wie oft ich biszanher den Helicon bemüht, der musen vaterland, ausz eifer auf ein lied, das lesens würdig sei. Tscherning (1642) 311 ; so viel…