Mann Vereinzelt ‘Man’ (zB GWBB1,31,18
) u Kleinschr (zB GWBN5
2,241,16
); auch in der alten Pl-Form ‘M-en’ ( GWB5
1,135
; GWB15
2,137
) sowie bei Zahlbestimmungen mehrf im plSg ‘M.’ (A6a). Von ca 5400 Archivbelegen etwa vier Fünftel im Bereich von A2. — Allgemeine, auch wertende Aussagen zum Mann vor allem in Charakteristik von wesentlichen Eigenschaften u Verhaltensweisen (A1b) sowie im Zshg der Diskussion der Geschlechterbeziehung, insbesondere unter den Bedingungen der zeitgenössischen bürgerlichen Entwicklungen (A1d). In fast allen literarischen Hauptwerken Goethes auf je spezifische Weise die Konfrontation eines (künstlerisch-)geistig u eines lebenspraktisch orientierten Männertyps, was im ‘Tasso’ zur singulären (utopischen) Vorstellung einer harmonischen Verbindung, eines komplementären Zusammenwirkens beider Typen führt (A1g). A
die erwachsene männliche Person, auch mBez auf göttliche, legendäre od märchenhafte Wesen 1
generalisierend a
in Hinsicht auf die Gestalt, Erscheinung b
im Hinblick auf best, in der männlichen Natur begründete od gesellschaftlich ausgeprägte Eigenschaften u Verhaltensweisen c
hinsichtlich Erotik, Liebe d
in allgemeiner Thematisierung der Geschlechterrolle e
in nachdrücklichem, emphatischem Gebrauch: mit Akzentuierung von Eigentlich-Männlichem f
typologisierend in Paarformel mit ‘Weib’ g
für die vorgestellte Einheit gegensätzlicher männlicher Charaktere 2
bei Personen- od Figurenbezeichnung a
für jd Unbekannten, nicht Genannten b
für jd Bekannten, Genannten c
bei personifizierender Vorstellung 3
begrenzt auf den Lebensabschnitt zwischen Jugend u Greisenalter: iSv im kräftigen, ausgereiften Mannesalter stehende Person 4
iSv Ehemann 5
in Kennzeichnung der Zugehörigkeit zu einer best ethnischen od gesellschaftlichen Gruppe 6
iSv Kämpfer, Soldat 7
im altgermanischen Sinne: freier, unabhängiger Mann 8
in Gottesvorstellung 9
im mythologischen od fabelhaften Zshg B
bei Abschwächung, Zurücktreten der Geschlechtsspezifik iSv Mensch, Person C
‘dritter M.’: Abschlagspiel D
wohl als (gebräuchlicher) Name eines männlichen Hundes A
die erwachsene männliche Person, auch mBez auf göttliche, legendäre od märchenhafte Wesen 1
generalisierend; auch pl; öfter rollensprachl a
in Hinsicht auf die Gestalt, Erscheinung; nur in Gespr nach rein ästhetischem Maßstab [
ist] der
M. immerhin weit schöner, vorzüglicher, vollendeter wie die Frau Gespr (He3
2,603) Kanzl Müller 7.4.30 Gespr(He2,157) Riemer 20.11.06 [
Zit s v Männerbrust]
uö(selten) b
im Hinblick auf best, in der männlichen Natur begründete od gesellschaftlich ausgeprägte Eigenschaften u Verhaltensweisen; mBez auf (rastlose) Tätigkeit, auf Streben, Wirken; einmal redensartl ‘Selbst ist der M.!’ [
Faust zu Mephisto:] Stürzen wir uns in das Rauschen der Zeit, | In’s Rollen der Begebenheit! | Da mag denn Schmerz und Genuß, | Gelingen und Verdruß, | Mit einander wechseln wie es kann; | Nur rastlos bethätigt sich der
M. GWB14,84 Faust I 1759 [
Charlotte:] Die Männer denken mehr auf das Einzelne, auf das Gegenwärtige, und das mit Recht, weil sie zu thun, zu wirken berufen sind GWB20,8,20 Wv I 1 [
Pylades:] Mir scheinen List und Klugheit nicht den
M. | Zu schänden, der sich kühnen Thaten weiht GWB10,34 Iph
2 766 GWB15
1,264 Faust II 10467 GWBB26,129,3 Schuckmann 1.11.15
uö mBez auf Intellektualität, auch Beredsamkeit; einmal in identifizierendem Vergl mit dem Verstand Des M-es τέλος ist viel idealer und geistiger [
als beim ‘Weib’]. Und sein Verdienst besteht im ideellen und geistigen Wirken Gespr(He2,157) Riemer 20.11.06 Verstand und Vernunft sind ein formelles Vermögen, das Herz liefert den Gehalt, den Stoff. Wenn man die Männer als Verstand und Vernunft ansehen kann, so sind sie Form; die Weiber, als Herz, sind Stoff Gespr (He2,502) Riemer 15.1.10 zeigt sie [
die Schöne] Aufmerksamkeit auf eine Erzählung, einen belehrenden Vortrag, in welchem sich die Männer so gern ergehen GWB24,287,13 Wj II 3 GWB14,162 Faust I 3211 GWB24,95,13 Wj I 6
uö mBez auf Freiheitsstreben u Souveränität, auch auf Dominanzbegehren [
Przin:] Nach Freiheit strebt der
M., das Weib nach Sitte GWB10,146 Tasso 1022 Wer ist denn der souveraine
M.? | Das ist bald gesagt: | Der, den man nicht hindern kann, | Ob er nach Gutem oder Bösem jagt GWB2,246 Sprichw 512 GWB10,80 Iph
2 V 1829
uö(selten) mBez auf die Rolle als Krieger, Streiter [
Eugenie:] Was zieret mehr den
M., als wenn er sich | Im Heldenschmuck zu seinem Könige, | Sich unter Seinesgleichen stellen kann? GWB10,299 NatT 1134 [
Elpenor:] Vergnügen sucht der
M. sich in Gefahren GWB11,11 Elp
2 202 [G/Riemer] Stämme wollen gegen Stämme pochen, | Kann doch einer was der andere kann! | Steckt doch Mark in jedem Knochen, | Und in jedem Hemde steckt ein
M. GWB3,240 ZXen I 187 GWB11,238 Claud
2 802
uö mBez auf Tugenden u Untugenden wie Ehrhaftigkeit, Gehorsam, Aufopferungsbereitschaft, Mut, Verschwiegenheit, auch Heftigkeit, Unmäßigkeit od Nachlässigkeit gegen sich selbst, einmal in bildhaftem Ausdruck über generelle Verworfenheit; wiederholt ‘etw (ge)ziemt dem M.’ [
Faust zu Mephisto, der ihre Wette schriftlich besiegelt wissen will:] Auch was Geschriebnes forderst du Pedant? | Hast du noch keinen
M., nicht Mannes-Wort gekannt? GWB14,82 Faust I 1717 [
Tasso, bei sich:] Gehorche gern, denn es geziemt dem M-e, | Auch willig das Beschwerliche zu thun GWB10,168 Tasso 1560 Zieret Stärke den
M. und freies muthiges Wesen, | O! so ziemet ihm fast tiefes Geheimniß noch mehr GWB1,261 Vs 459 RömEleg XX [
Hexenmeister u halber Hexenchor:] geht es zu des Bösen Haus, | Das Weib hat tausend Schritt voraus. [
andere Hälfte:] Wir nehmen das nicht so genau, | Mit tausend Schritten macht’s die Frau; | Doch, wie sie auch sich eilen kann, | Mit einem Sprunge macht’s der
M. GWB14,201 Faust I 3985 GWB40,315,22 Üb:Collin, Regulus GWB50,218 HermDor IV 148 GWB20,176,10 Wv I 17 GWB10,271 NatT 517
uö mBez auf Schmerzensausdruck, Trauer; auch im poetischen Selbstbezug der ‘Divan’-Lyrik (wohl im Zshg mit dem Abschied von Marianne nach der Heidelberger Begegnung im Sept 1815) [
Tasso:] Nur eines bleibt: | Die Thräne hat uns die Natur verliehen, | Den Schrei des Schmerzens, wenn der
M. zuletzt | Es nicht mehr trägt GWB10,243 Tasso 3428 [
Eduard:] Es gibt Fälle .. wo jeder Trost niederträchtig und Verzweiflung Pflicht ist. Verschmäht doch ein edler Grieche, der auch Helden zu schildern weiß, keineswegs, die seinigen bei schmerzlichem Drange weinen zu lassen. Selbst im Sprichwort sagt er: thränenreiche Männer sind gut
1) GWB20,190,16 Wv I 18 In unendlicher Wüste | .. Ich .. berechne die Meilen | Die mich von Suleika trennen, | .. Laßt mich weinen! das ist keine Schande. | Weinende Männer sind gut. | Weinte doch Achill um seine Briseis! | Xerxes beweinte das unerschlagene Heer, | Über den selbstgemordeten Liebling | Alexander weinte GWB6,290 Vs 9 DivNachl
uö(selten) (ablehnend) mBez auf eigentlich frauentypisches Männerverhalten unsere Dichterinnen möchten immer dichten und schreiben, soviel sie wollten, wenn nur unsere Männer nicht wie die Weiber schrieben! .. Man sehe doch nur unsere Zeitschriften und Taschenbücher, wie das alles so schwach ist und immer schwächer wird! Gespr(FfA II 12,136,3) Eckerm 18.1.25 Ein Franzose handle nie aus reinem Antrieb, um der Sache willen .. Die Weiber sind überhaupt Franzosen, und was die Franzosen unter den Männern sind, das sind die Weiber unter den Menschen überhaupt Gespr(He2,463) Riemer 20.7.09 —
im Bekenntnis unzureichenden Verständnisses männlicher Eigenart Daß er [
Goethe] das Ideelle unter einer weiblichen Form oder unter der Form des Weibes konzipiert. Wie ein
M. sei, das wisse er ja nicht. Den
M. zu schildern sei ihm nur biographisch möglich, es müsse etwas Historisches zum Grunde liegen Gespr(He2,485) Riemer 24.11.09 c
hinsichtlich Erotik, Liebe; auch im bildhaften Zshg den Sittlichsten greift er [
Amor] ..
an. | .. Mädchen bietet er an; wer sie ihm thöricht verschmäht, | Muß erst grimmige Pfeile von seinem Bogen erdulden; |
M. erhitzt er auf
M. GWB1,260 Vs 448 RömEleg XIX [
Hera:] Unbefriedigte Lust welkt nie in dem Busen des M-es! GWB50,278 Achilleis 187 Beide Geschlechter besitzen eine Grausamkeit gegeneinander .. : bei den Männern die Grausamkeit der Wollust, bei den Weibern die des Undanks, der Unempfindlichkeit Gespr(He2,673) Riemer 7.7.11 hat, wie in der Liebe geschieht, ein
M. sein Inneres aufgeschlossen und sich hingegeben, so ist das ein Geschenk das er nicht zurücknehmen kann, und es würde unmöglich sein ein ehemals geliebtes Wesen zu beschädigen GWB36,261,25 BiogrEinzh Wenn die Männer sich mit den Weibern schleppen, so werden sie so gleichsam abgesponnen wie ein Wocken GWB42
2,159,16 MuR(356) GWB15
1,104 Faust II 6898 GWB23,56,16u21 Lj VII 6 Gespr(He2,430) Riemer 5.3.09
uö öfter in (meist weiblichen) Aussagen zur eingeschränkten bzw geringen Liebesfähigkeit der Männer; einmal in visionärem Gegenbild; auch ‘Wankelmut der Männer’ Wir tragen die Kinder | Unter dem Herzen, und so tragen die Treue wir auch; | Aber ihr Männer, ihr schüttet mit eurer Kraft und Begierde | Auch die Liebe zugleich in den Umarmungen aus! GWB1,241 Vs 137 RömEleg VI [
Mme Sommer:] Wir glauben den Männern! In den Augenblicken der Leidenschaft betrügen sie sich selbst, warum sollten Wir nicht betrogen werden? GWB11,149,1 Stella II [
Przin zu Tasso:] Wenn’s Männer gäbe, die ein weiblich Herz | Zu schätzen wüßten, die erkennen möchten, | Welch einen holden Schatz von Treu’ und Liebe | Der Busen einer Frau bewahren kann; | Wenn das Gedächtniß einzig schöner Stunden | In euren Seelen lebhaft bleiben wollte; | Wenn euer Blick, der sonst durchdringend ist, | Auch durch den Schleier dringen könnte, den | Uns Alter oder Krankheit überwirft: | Wenn der Besitz, der ruhig machen soll, | Nach fremden Gütern euch nicht lüstern machte: | Dann wär’ uns wohl ein schöner Tag erschienen, | Wir feierten dann unsre goldne Zeit GWB10,146 Tasso 1035 GWB22,129,4 Lj IV 20 GWB41
2,145,12 SerbLieder GWB50,204 HermDor II 186
uö gesteigert bei (religiös-)mystischer Liebeserfahrung [
Doktor Marianus zur Mater gloriosa:] Höchste Herrscherin der Welt! | .. Billige was des M-es Brust | Ernst und zart beweget | Und mit heiliger Liebeslust | Dir entgegen träget GWB15
1,333 Faust II 12001 —
mBez auf tiefe Zuneigung, Liebe zwischen Männern [
aus Rom] ein sonderbar Phenomen .. das ich nirgends so starck als hier gesehen habe, es ist die Liebe der Männer untereinander. Vorausgesetzt daß sie selten biß zum höchsten Grad der Sinnlichkeit getrieben wird, sondern sich in den mittlern Regionen der Neigung und Leidenschafft verweilt; so kann ich sagen, daß ich die schönsten Erscheinungen davon, welche wir nur aus griechischen Überlieferungen haben .. hier mit eignen Augen sehen und als ein aufmercksamer Naturforscher, das phisische und moralische davon beobachten konnte GWBB8,315,2 CarlAug 29.12.87 d
in allgemeiner Thematisierung der Geschlechterrolle; wiederholt in Akzentuierung eines der modern-arbeitsteiligen Gesellschaft gemäßen Rollenbildes [
Bericht Thereses] Man sei ungerecht gegen unser Geschlecht, hieß es, die Männer wollten alle höhere Cultur für sich behalten .. Es ist sonderbar, rief er [
Lothario] aus, daß man es dem M-e verargt, der eine Frau an die höchste Stelle setzen will, die sie einzunehmen fähig ist: und welche ist höher als das Regiment des Hauses? Wenn der
M. sich mit äußern Verhältnissen quält, wenn er die Besitzthümer herbei schaffen und beschützen muß, wenn er sogar an der Staatsverwaltung Antheil nimmt, überall von Umständen abhängt, und .. nichts regiert, indem er zu regieren glaubt, immer nur politisch sein muß, wo er gern vernünftig wäre .. indessen herrscht eine vernünftige Hausfrau im Innern wirklich .. Hat ein Weib einmal diese innere Herrschaft ergriffen, so macht sie den
M., den sie liebt, erst allein dadurch zum Herrn .. GWB23,54,7,13u17 u 55,21 Lj VII 6 [
Seyton:] ich behaupte, daß es durchaus jetzt schwerer sei ein vollendeter
M. zu werden, als ein vollendetes Weib; der Ausspruch: “Er soll dein Herr sein” ist die Formel einer barbarischen Zeit, die lange vorüber ist GWB18,306,23 GutWeiber Der
M. soll gehorchen, das Weib soll dienen. Beide streben nach der Herrschaft. Jener erreicht sie durch Gehorchen, diese durch Dienen. Gehorchen ist dicto audientem esse; dienen heißt zuvorkommen. Jedes Geschlecht verlangt von dem andern, was es selbst leistet, und erfreut sich dann erst: der
M., wenn ihm das Weib gehorcht .. das Weib, wenn ihr der
M. dient, zuvorkommt, aufmerksam, galant und wie es heißen mag ist. So tauschen sie in der Liebe ihre Rollen um: der
M. dient, um zu herrschen, das Weib gehorcht, um zu herrschen Gespr(He2,245) Riemer Aug 07 GWB10,4 Iph
2 25 [
Zit s v Frau Pkt A1dα] Gespr(He2,470) Riemer 13.8.09 GWB23,146,24 Lj VIII 2
uö e
in nachdrücklichem, emphatischem Gebrauch: mit Akzentuierung von Eigentlich-Männlichem; wiederholt in Aufforderung; auch iSv (ganzer) Kerl; mehrf ‘ein M. sein’, vereinzelt ‘(nicht) M-s genug sein’ [
Elisabeth, über Taten von Götz:] Da gehört Kopf und Arm dazu. Da muss einer
M. seyn! GWB39,20,6 Götz
1 I Ich bitte Sie, fuhr sie [
Lotte] fort .. mässigen Sie sich, Ihr Geist, Ihre Wissenschaft, Ihre Talente, was bieten die Ihnen für mannigfaltige Ergözzungen dar! seyn Sie ein
M., wenden Sie diese traurige Anhänglichkeit von einem Geschöpfe, das nichts thun kann als Sie bedauren AA130,7 Werth
1 II~Werth
2 [
Egmont:] Fasse! dich! Stehe, rede wie ein
M. [
Ferdinand:] O daß ich ein Weib wäre! daß man mir sagen könnte: was rührt dich? was ficht dich an? GWB8,296,11 Egm V [
Wieland:] Was nennt ihr brave Kerls? .. [
Herkules:] versteht sich, ein rechter
M. giebt sich nie mit geringern ab, nur mit seines Gleichen, auch größern wohl GWB38,34,2 GöttHeldWieland GWB16,24 JahrmPlund
2 341 GWB10,166 Tasso 1504 AAJw3,105,1 FGA Lavater, HistLobrede GWB19,388 Werth
1 II Titelstrophe 1775
uö f
typologisierend in Paarformel mit ‘Weib’; auch im Vergl [
Mignon:] Ich eile von der schönen Erde | Hinab in jenes feste Haus. | Dort ruh’ ich eine kleine Stille, | Dann öffnet sich der frische Blick, | Ich lasse dann die reine Hülle, | Den Gürtel und den Kranz zurück. | Und jene himmlischen Gestalten | Sie fragen nicht nach
M. und Weib, | Und keine Kleider, keine Falten | Umgeben den verklärten Leib GWB2,115 So laßt mich scheinen 10 Vegetabile Geister und animale Geister, etwa wie Pflanzen und Tiere, Weiber und Männer, jene, die gleichsam einen Boden verlangen, in dem sie sich befestigen und ihre Nahrung daraus ziehen .. andere, die herumgehen und alles genießen und zu ihrem Nutzen verwenden Gespr(He2,548) Riemer [Jul 1810] Bildungskraft und Empfindungsfähigkeit verhalten sich zu einander wie
M. und Weib. Denn auch die Bildungskraft ist bei der ersten Entstehung ihres Werks, im Moment des höchsten Genusses, zugleich Empfindungsfähigkeit, und erzeugt, wie die Natur, den Abdruck ihres Wesens aus sich selber GWB32,312,28 ItR GWBB29,25,10 CFBurdach [25.1.18]
uö(selten) g
für die vorgestellte Einheit gegensätzlicher männlicher Charaktere [
Leonore, über den Konflikt zwischen Tasso u Antonio] Es ist nicht hier | Ein Mißverständniß zwischen Gleichgestimmten; | Das stellen Worte, ja im Nothfall stellen | Es Waffen leicht und glücklich wieder her. | Zwei Männer sind’s, ich hab’ es lang gefühlt, | Die darum Feinde sind, weil die Natur | Nicht Einen
M. aus ihnen beiden formte. | Und wären sie zu ihrem Vortheil klug, | So würden sie als Freunde sich verbinden; | Dann stünden sie für Einen
M. und gingen | Mit Macht und Glück und Lust durch’s Leben hin GWB10,174 Tasso 1706u1709 2
bei Personen- od Figurenbezeichnung a
für jd (vorerst) Unbekannten, nicht Genannten; einmal im Wortspiel mit ‘man’ Ein Besitzer [
zertretener Wiesen] begegnet ihm [
dem hieran schuldigen Wanderer] so | Und fragt nicht weiter wie? noch wo? | Sondern schlägt ihn tüchtig hinter die Ohren. | Bin ich doch gleich wie neu geboren! | Ruft unser Wandrer hochentzückt. | Wer bist du
M. der mich beglückt? GWB16,114 Parab II 14 [
Alcest:] Was hörten Sie? [
Söller, der das Rendezvous zwischen Sophie u Alcest belauscht hatte:] Ich? Nichts! Man hat mir’s nur gesagt! [
Alcest, zornig:] Wer war der
M.? [
Söller:] Der
M.! das war ein
M. — .. Der’s selbst mit Augen sah GWB9,108 Mitsch
3 303 [
Meister, über den Maler der Venus Urania:] der
M. war ein Mensch wie wir | Und an der Menschheit zugetheilten Plagen | Hatte er weit schweerer als wir zu tragen GWB38,68 KünstlersVergött 14 konnt ich nicht umhin, in der Freude meines Herzens den Vorfall [
auf einem Aberglauben beruhende Waschhandlung] einem M-e zu erzählen, dem ich Menschensinn zutraute, weil er Verstand hat. Aber wie kam ich
an. Er sagte, das wäre sehr übel .. gewesen AA39,23 Werth
1 I~Werth
2 In Dresden soll ein
M. seyn, der solche Arbeit [
Stahlspiegel] macht, wollten Sie sich doch darnach erkundigen GWBB10,171,2 Meyer 7.7.94 GWBB10,151,7 Batsch 14.4.94 K
uö b
für jd Bekannten, Genannten, öfter für eine bedeutende Persönlichkeit; häufig für einen Wissenschaftler od einen Künstler, auch für eine praktisch tätige Person ua; vereinzelt als Anrede Gottsched ein
M. so groß alß wär er vom alten Geschlechte | Jenes der zu Gath im Land der Philister gebohren, | Zu der Kinder Israels Schrecken zum Eichgrund hinabkam. | Ja so sieht er aus und seines Cörperbaus Größe | Ist, er sprach es selbst, sechs ganze Parisische Schue GWBB1,17,14 JJRiese 30.10./8.11.65 [
Schüler zu dem als Faust verkleideten Mephisto:] Ich bin allhier erst kurze Zeit, | Und komme voll Ergebenheit, | Einen
M. zu sprechen und zu kennen, | Den alle mir mit Ehrfurcht nennen GWB14,88 Faust I 1870 Zum Höchsten hat er [
Schiller] sich emporgeschwungen, | Mit allem, was wir schätzen, eng verwandt. | So feiert Ihn! Denn was dem
M. das Leben | Nur halb ertheilt, soll ganz die Nachwelt geben GWB16,168 EpilSchillersGlocke 95 Wer preis’t genug des M-es kluge Hand, | Wenn er aus Draht elast’sche Federn wand GWB16,136 MiedingsTod 79 [
Karl, Weislingen begrüßend:] Da
M., hast du eine Hand, sey lustig GWB39,27,1 Götz
1 I GWBB42,104,20 Zelter 23./29.3.27 GWB10,137 Tasso 783 GWBB4,123,6 ChStein 3.11.79
uö oft mit Attribuierungen; bezüglich Alter, Konstitution, Emotionalität, Moralität, Tätigkeit, Begabung wie ‘jung’, ‘alt’, ‘stattlich’, ‘untersetzt’, ‘kräftig’, auch ‘munter’, ‘humoristisch’, ‘sanguinisch’, ‘hypochondrisch’, ‘empfindsam’, ‘sanft’ sowie ‘rechtschaffen’, ‘brav’, ‘human’, ‘schätzbar’, ‘frech’, außerdem ‘aktiv’, ‘energisch’, ‘tätig’, ‘praktisch’, ‘erprobt’, ferner ‘talentvoll’, ‘genialisch’, ‘tiefblickend’, ‘hochgelahrt’ [
Mönch:] Als jungen
M. entführte schon | Zu wilden Stämmen mich der Geist hinüber. | In’s rohe Leben bracht’ ich milde Sitte, | Ich brachte Himmelshoffnung in den Tod GWB10,375 NatT 2766 [
Merkulo über den Prinzen:] Er, der empfindsamste
M. von allen Männern, der für die Schönheiten der Natur ein gefühlvolles Herz trägt GWB17,18,13 TriumphEmpfindsamk II Ich dramatisire die Geschichte eines der edelsten Deutschen, rette das Andenken eines braven M-es [
Götz vBerlichingen] GWBB2,7,13 Salzmann 28.11.71 [
über die Mitarbeiter von ‘Le Globe’] Man wird eine Gesellschaft junger energischer Männer, in einer bedeutenden Stellung gewahr; ihre Hauptzwecke glaube ich zu begreifen, ihr Benehmen ist klug und kühn GWBB41,29,10 Reinhard 12.5.26 [
betr AHumboldts ‘Über den Bau u die Wirkungsart der Vulkane in den verschiedenen Erdstrichen’, 1823] Ein weit umsichtiger, tiefblickender
M., der auch seine Gegenständlichkeit, und zwar eine gränzenlose, vor Augen hat, gibt hier aus hohem Standpunct eine Ansicht, wie man sich von der neuern ausgedehntern vulkanistischen Lehre eigentlich zu überzeugen habe GWBN9,299,9 Üb:AHumboldt GWBT11,288,12 v 8.10.28 GWB26,173,27 DuW 3 GWB38,40,18 AnekdoteWerth GWBN6,249,6 MetamPfl Wirkg 1830 GWBB46,71,16 Meyer 2.9.29
uö hinsichtlich Bedeutung, Rang wie ‘groß’, ‘hoch’, ‘außerordentlich’, ‘selten’, ‘einzig’, auch bezüglich der Qualität der Gesamtpersönlichkeit wie ‘vollständig’, ‘ganz’ [
Wagner zu Faust:] Welch ein Gefühl mußt du, o großer
M., | Bei der Verehrung dieser [
Volks-]Menge haben! GWB14,53 Faust I 1011 [
betr von Böttiger vorbereitete Ausgabe der Klopstockschen Oden] Zusammen werden sie ein herrliches Denkmal eines seltenen M-es bleiben GWBB51,122 Böttiger [Jul 97] Betrachtete ich .. das Unternehmen Linnés [
einer systematischen Beschreibung der Pflanzenwelt] so fühlte ich immer mehr Ehrfurcht für diesen einzigen
M. GWBN6,394,33 Entstehen MetamPfl Er hat als
M. gelebt, und ist als ein vollständiger
M. von hinnen gegangen GWB46,69,11f Winckelm Sie sind ein ganzer
M. GWBB3,60,13 Steinauer 16.5.76 GWB16,165 EpilSchillers Glocke 18 GWBB49,106,5 Zelter 5.10.31 GWB36,303,21 AndenkAnnaAm 1807
uö in (brieflicher) Anrede mit Qualifizierungen wie ‘gut’, ‘lieb’, ‘edel’, ‘(für)trefflich’, ‘wert’, ‘verehrt’, ‘würdig’, ‘teuer’, auch ‘wunderlich’ [
Mariane an Wilhelm:] lieber, lieber, guter
M.! das hörtest du so gern, ich mußt’ es dir so oft wiederholen, ich wiederhole es noch einmal: lieber, lieber, guter
M.! sei gut, wie du warst GWB23,102,20u22 Lj VII 8 [
Tasso zu Antonio:] O edler
M.! Du stehest fest und still, | Ich scheine nur die sturmbewegte Welle GWB10,244 Tasso 3434 [
Pylades:] Hast du dem Könige das kluge [
listenreiche] Wort | Vermelden lassen, das wir abgeredet? [
Iphigenie:] Ich habe, theurer
M. GWB10,68 Iph
2 1571 Als ich, verehrter
M., Ihre liebwerthe Hand unter einem Schreiben an mich gezeichnet sah, war es eben ein Augenblick, als ich im Sinne hatte einige Zeilen an Sie zu erlassen GWBB42,179,1 Hegel 9.5.27 GWBB17,24,5 JMüller 22.1.04 GWBB14,39,23 Hottinger 15.3.99 [Beilage] GWBB1,279,1 Trapp [Jul? 70] K
uö auch öfter in Vbdgn wie ‘ein M. von Geist, Verstand, Kenntnis(sen)’, auch ‘ein M. von Wissenschaft’ sowie ‘ein M. von entschiedener Denkungsart’ [
der ‘Charakteristiker’ zum Sammler:] Wie schade, daß ein
M. von Ihren Kenntnissen, von Ihrem Geist nicht einsehen will .. daß Schönheit und Ideal einem M-e von Verstand als ein Traum erscheinen muß GWB47,163,27 u 164,2 Samml 5 Er [
der Fürst] ist ein
M. von Verstande, aber von ganz gemeinem Verstande AA89,26 Werth
1 II~Werth
2 Meine [
Howards] Ansprüche auf einen
M. von Wissenschaft sind [
wegen geringer Kenntnisse der Mathematik] .. nur gering GWBN12,47,14 Üb:Howard Für den zweyten Theil Ihrer Ansichten [
‘Ansichten vom Niederrhein’] danke ich recht sehr .. Die Geschichte der brabantischen Unruhen scheint mir fürtrefflich geschrieben und für einen
M. von entschiedener Denkungsart noch immer unparteiisch genug GWBB9,311,4 Forster 25.6.92 K GWB46,147,18 Hackert GWB45,285,3 Diderot,Malerei
uö wiederholt ‘der/(k)ein M. von Genie, Talent’, auch ‘ein M. von solchen Gaben, von außerordentlichem Naturell’ sowie ‘(ein) M. von Wert, Verdienst’ uä Er [
JAndré] war ein
M. von angebornem lebhaftem Talente, eigentlich als Techniker und Fabricant in Offenbach ansäßig; er schwebte zwischen dem Capellmeister und Dilettanten GWB29,43,25 DuW 17 er [
Hackert] antwortete .. daß er es für unbillig hielte, einen
M. von Verdienst, wie De Angelis war, der so viele Jahre gedient hatte, zurückzusetzen GWB46,291,23 Hackert GWB37,279,20 FGA Leben uCharakter Klotzens GWBN5
2,262,5 Fl Plp GWBB24,31,4 Knebel 13.11.13 GWB28,333,3 DuW 15
uö auch ‘(ein) M. von Stroh, von Papier’ iSv ein unbrauchbarer, nichtiger Mann [
Sophie:] So liebenswerth du bist, | Alcest, ich würde nie aus meinen Schrancken weichen, | Wär Söller nicht ein Mann um mich herauszuscheuchen. [
Söller, versteckt im Alkoven:] Sie lügt! Ein
M. von Stroh wär ich! Da seht ihr mich, | Ihr Herren, hat er denn so Waden stehn wie ich? GWB53,52 Mitsch
1 113 GWB53,67 Mitsch
1 328
‘dritter M.’ für einen zwischen zwei Opponenten Vermittelnden, auch für einen sachlich einschätzenden Außenstehenden Nicht mehr begriff ich die Sprache seiner [
Jacobis] Philosophie. Er konnte sich in der Welt meiner Dichtung nicht behagen. Wie sehr hätt’ ich gewünscht hier Schillern als dritten
M. zu sehen, der als Denker mit ihm, als Dichter mit mir in Verbindung gestanden und gewiß auch da eine schöne Vereinigung vermittelt hätte GWB36,268,10 Biogr Einzh [
der Greis, in Hinsicht auf ‘Humanus’ bescheidenen Lebensbericht:] Sprech’ ich einmal von allen diesen Dingen, | Sie sollen prächtiger aus meinem Munde klingen. | Als dritter
M. erzählt’ ich mehr und freier, | Wie ihn ein Geist der Mutter früh verhieß, | Und wie ein Stern bei seiner Taufe Feier | Sich glänzender am Abend- Himmel wies GWB16,176 Geheimnisse 153 —
mBez auf eigene Werke: ‘der M. mit der Lampe’ für den Alten im ‘Märchen’; ‘Der M. von fünfzig Jahren’ als Novellentitel (aufgenommen in die ‘Wanderjahre’) GWB18,255,12 Märchen GWB24,260,14 Wj II 3 Mann v50Jahren GWBT3,83,6 v 5.10.03
uö c
bei personifizierender Vorstellung, mBez auf das Alter, auch auf ein Mineral Das Alter ist ein höflich
M.: | Einmal über’s andre klopft er an, | Aber nun sagt niemand: Herein! | Und vor der Thüre will er nicht sein. | Da klinkt er auf, tritt ein so schnell, | Und nun heißt’s, er sei ein grober Gesell GWB2,288 Das Alter 1 Ein schöner
M., grün gekleidet, vornehm aber von geringen Besitzungen, Graf Serpentin, erscheint. Dann tritt Viscount Syenit hervor .. er war mit einem gewissen Hornblende verwandt, einem trocknen M-e .. Nun tritt ein bedeutender
M., Sandstein der ältere .. in die Audienz GWBN10,47,25 u 48,3u16 KingCoal 3
begrenzt auf den Lebensabschnitt zwischen Jugend u Greisenalter: iSv im kräftigen, ausgereiften Mannesalter stehende Person; wiederholt neben ‘Kind, Knabe, Jüngling, Greis’ Als Knabe verschlossen und trutzig, | Als Jüngling anmaßlich und stutzig, | Als
M. zu Thaten willig, | Als Greis leichtsinnig und grillig! - | Auf deinem Grabstein wird man lesen: | Das ist fürwahr ein Mensch gewesen! GWB2,289 Als Knabe verschlossen 3 [
Faust, in der Vision des dem Meere abgerungenen Landes:] Ja! diesem Sinne bin ich ganz ergeben, | Das ist der Weisheit letzter Schluß: | Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, | Der täglich sie erobern muß. | Und so verbringt, umrungen von Gefahr, | Hier Kindheit,
M. und Greis sein tüchtig Jahr GWB15
1,316 Faust I 11578 GWB42
2,210,16 MuR(806)
uö metaphor Die litterarische Welt hat das eigne daß in ihr nichts zerstört wird ohne daß etwas neues daraus entsteht, und zwar etwas neues derselben Art. Es bleibt in ihr dadurch ein ewiges Leben, sie ist immer Greis,
M., Jüngling und Kind zugleich GWBB12,57,13 Knebel 2.3.97 —
in Betonung des Reifeprozesses; auch in Hinsicht auf ein jähes od vorzeitiges Werden zum (kämpfenden, liebenden) Manne Ich dich [
Zeus] ehren? Wofür? | Hast du die Schmerzen gelindert | Je des Beladenen? | .. Hat nicht mich zum M-e geschmiedet | Die allmächtige Zeit | Und das ewige Schicksal GWB2,77 Prometh 42 [
Geistlicher:] Wahre Neigung vollendet sogleich zum M-e den Jüngling GWB50,225 HermDor V 76 [
Richter:] Ja, ich will es nicht läugnen, ich sah sich Feinde versöhnen, | Um die Stadt vom Übel [
der frz Besatzung] zu retten; | .. Sah wie der Jüngling auf einmal zum
M. ward: sah wie der Greis sich | Wieder verjüngte, das Kind sich selbst als Jüngling enthüllte GWB50,235 ebd VI 100
uö(selten) 4
iSv Ehemann; auch ‘M. und Frau sein’, ‘sich einen M. nehmen’, ‘einen M. finden, kriegen, haben’ uä Du hast uns oft im Traum gesehen | Zusammen zum Altare gehen, | Und dich als Frau, und mich als
M. GWB1,45 Glück u Traum 3 [
Görge zu Röse:] Die Leute reden kein wahr Wort .. Sie sagen: Als
M. und Frau hätte man sich nicht mehr so lieb wie vorher GWB17,254,8 Bürggeneral 1 [
Mephisto:] Ihr
M. ist todt und läßt Sie grüßen. [
Marthe:] Ist todt? das treue Herz! O weh! | Mein
M. ist todt! Ach ich vergeh’! GWB14,144 Faust I 2916u2918 Die ihrem
M. allein gewährt vergnügte Stunden, | Ich gehe noch herum! ich hab’ sie nicht gefunden GWB5
1,125 ZXenNachl VIII 580 [
zu Christiane, nachdem er ihr für Mut u Beistand während der frz Besatzung gedankt hatte:] So Gott will, sind wir morgen mittag
M. und Frau Gespr (He2,144) Voß dÄ 26.4.07 GWB12,20,3 JeryBätely GWB24,95,19 Wj I 6 GWB12,5,17 JeryBätely GWB38,74,23 ErwElm
1 uö im sentenzhaften Ausdruck Welche Frau hat einen guten
M., | Der sieht man’s am Gesicht wohl an GWB2,226 Sprichw 67 Wenn ein kluger
M. der Frau befiehlt, | Dann sei es um ein Großes gespielt; | Will die Frau dem
M. befehlen, | So muß sie das Große im Kleinen wählen ebd 63u65 ebd 70f
auch einmal abschätzig (als Ausruf) Du bist mein! ja Lotte auf ewig. Und was ist das, daß Albert dein
M. ist?
M.! — Das wäre denn für diese Welt AA148,10 Werth
2 II~Werth
1 —
bei personifizierender Vorstellung, mBez auf Mond, Sonne Wenden wir von der Erde unser Auge an den Himmel, so finden wir die großen leuchtenden Körper auch als gute, wohlmeinende, ehrliche Landleute. Die Sonne ruht hinter ihren Fensterläden; der Mond, ihr
M., kommt forschend herauf, ob sie wohl schon zur Ruhe sei, daß er noch eins trinken könne GWB40,299,8 Üb:Hebel,Ged [
Graf:] Was ist ihr [
der Frauen] Sinnbild? [
Mädchen:] Der Mond. [
Graf:] Warum? [
Marquise:] Weil er sie erinnert, daß sie kein eigen Licht haben .. [
Graf:] Erblickt ihr künftig den Vollmond, so ermahnt euch unter einander, und sprecht: wie schön glänzt das Bild einer glücklichen Hausfrau! sie wendet ihr Gesicht gerade ihrem M-e zu; sie fängt die Strahlen seines Lichtes auf, die sanft und lieblich von ihr wiederglänzen GWB17,129,16 GrCoph I 2 5
in Kennzeichnung der Zugehörigkeit zu einer best ethnischen od gesellschaftlichen Gruppe [
Brander:] Ein echter deutscher
M. mag keinen Franzen leiden, | Doch ihre Weine trinkt er gern GWB14,109 Faust I 2272 Einige [
beraubte] Bauersleute, Männer, Frauen und Kinder .. warfen sich heulend und schreiend mir zu Füßen .. ich .. solle Hülfe schaffen GWB33,136,10 Camp [
Tasso, über Feste in Ferrara:] Es saßen hier gedrängt die schönsten Frauen, | Gedrängt die ersten Männer unsrer Zeit. | Erstaunt durchlief der Blick die edle Menge GWB10,138 Tasso 822 [
Graf, einen best geheimbündlerischen Ausbildungsgrad erfragend:] Wie nennt man die Männer des zweiten Grades? [
Ritter:] Wenn ich eben recht hörte, Gehülfen .. weil sie der Meister aufgeklärt und thätig genug findet .. seine Zwecke zu erfüllen GWB17,178,4 GrCoph III 5 GWBB38,197,11 Soret 14.7.24 GWB53,187,16 Üb verschZweige hiesigerTätigk [1795]
uö wiederholt ‘religiöse Männer’ für Priester od Mönche, ‘gottbegabte Männer’ für Propheten, ‘fromme Männer’ für Apostel ua eine Hauptbetrachtung .. daß schon in der alten byzantinischen Verfassung der Patriarch nicht allein von religiosen Männern, von Priestern und Mönchen umgeben gewesen GWB41
2,317,27 NationDichtk Litt grecque mod was ist erfreulicher .. als zu sehen, wie jene gottbegabten Männer [
die ‘Propheten’] mit hohem Geiste ihre bewegte Zeitumgebung betrachteten und auf das Wundersam-Bedenkliche was vorging strafend, warnend, tröstend und herzerhebend hindeuteten GWB7,220,18 DivNot GWB32,164,11 ItR
uö auch ‘ein M. von (großer, hoher) Geburt, von Stand, von gutem Hause’ iSv ein aus privilegierten (adligen) Verhältnissen stammender Mann [
Hermann:] Streifen nicht herrliche Männer von hoher Geburt nun im Elend? GWB50,226 HermDor V 99 GWB21,295,1 Lj III 9 GWB31,141,13 ItR GWBT1,284,26 v 8.10.86 GWBB29,302,3 Schweigger 2.10.18 K
uö ‘ein gemachter M.’ iSv ein (wirtschaftlich, beruflich) erfolgreicher Mann [
Major zu dem alten Freund:] da ich doch weiß, daß du schon ein gemachter
M. warst, als ich, mit der Kühnheit eines wagehalsigen Gelbschnabels, dir in gewissen Verlegenheiten beistand GWB24,268,9 Wj II 3 Schon als Winckelmann zuerst in Dresden der Kunst und den Künstlern sich näherte, und in diesem Fach als Anfänger erschien, war er als Literator ein gemachter
M. Er übersah die Vorzeit, so wie die Wissenschaften in manchem Sinne GWB46,51,13 Winckelm GWB11,52,11 Clav I
uö ‘der gemeine M.’ iSv der gewöhnliche, einer niederen sozialen Schicht zugehörige (ungebildete) Mann [
Schnaps, wichtigtuerisch:] Den guten unstudirten Leutchen, die man sonst den gemeinen
M. zu nennen pflegte .. Trägt man eine Sache besser durch Exempel, durch Gleichnisse vor GWB17,278,18 Bürggeneral 9 GWBB12,249,10 Voigt 17.8.97 K
uö kindersprachl: ‘schwarze Männer’ für Totenträger [
Lotte:] Gott, wenn ich manchmal so denke, wie man das Liebste seines Lebens so wegtragen läßt, und niemand als die Kinder das so scharf fühlt, die sich noch lange beklagten: die schwarzen Männer hätten die Mamma weggetragen AA69,15 Werth
1 I~Werth
2 ‘Männer des zehnten Augusts’ für die führenden politischen Repräsentanten des revolutionären, antimonarchistischen Frankreichs beim u infolge des Sturms auf die Tuilerien am 10.8.92 (insbes die Jakobiner) [
nach dem Rückzug aus Frankreich] Von den Franzosen .. aus dem Lande gedrängt zu sein, genöthigt mit ihnen zu unterhandeln, mit den Männern des zehnten Augusts sich zu befreunden .. war für Geist und Gemüth so hart, als bisher die körperliche Duldung gewesen GWB33,157,17 Camp
‘für Einen M. stehen’ iSv einheitlich handeln, verfahren, mBez auf die zunftmäßige Organisation u regelhaft-handwerksmäßige Kunstausübung der spätmittelalterlichen Dichter (wohl insbes im Hinblick auf die Meistersinger) Die deutschen Dichter, da sie nicht mehr als Gildeglieder für Einen
M. standen, genossen in der bürgerlichen Welt nicht der mindesten Vortheile GWB27,295,2 DuW 10 6
iSv Kämpfer, Soldat a
im pl Sg: bei Zahlbestimmungen einer Kriegerschar [
Georg zu Gottfried:] Hans von Selbiz lässt euch grüsen, morgen ist er hier mit funfzig
M. GWB39,94,10 Götz
1 III [
Ausfall der Franzosen auf Marienborn bei Mainz] Der Verlust der Preußen an Todten und Blessirten mag 90
M. sein GWBB10,67,15 Herder 2.6.93 [
Besuch des russischen Zaren u des preußischen Königs in Dresden] Kaiser und König ritten .. ein .. Die Garden .. folgten, bey 8000
M. Infanterie GWBB23,344,14 Christiane 21.5.13 K [
Unruhen im Thüringer Raum infolge der Pariser Julirevolution] Der Großherzog war abwesend, doch nach einigem Zaudern entschloß man sich unser sämtliches Militair heranzuziehen; achthundert
M. im Ganzen GWBB47,264,2 August 30.9.30 GWB13
2,319,8 Götz
3 Plp GWB52,24,11 ThS IV 4
uö in der Vbdg ‘Roß und M.’ uä iSv Reiter Koth .. und Schmutz bespritzte
M. und Roß; die schwarzen Pferde, von tüchtigen Reitern möglichst zusammengehalten, schnauften und tos’ten GWB33,69,3 Camp GWB49
1,80,23 Philostrat
uö(selten) b
pl ‘M-en’ iSv kriegerische Gefolgschaft2) [
Obergeneral:] Von unsrer Linken hab’ ich nichts zu melden, | Den starren Fels besetzen wackere Helden. | Das Steingeklipp, das jetzt von Waffen blitzt, | Den wichtigen Paß auch ohne M-en [der engen Klause GWB15
1,260] schützt GWB15
2,137 Faust II 10372 Var 7
im altgermanischen Sinne: (den eigenen Grundbesitz bewirtschaftender) freier, unabhängiger Mann, iUz Knecht od Leut3); pl ‘deutsche M-en’ Den deutschen M-en gereicht’s zum Ruhm, | Daß sie gehaßt das Christenthum, | Bis Herrn Carolus leidigem Degen | Die edlen Sachsen unterlegen GWB5
1,135 ZXenNachl IX 720 8
in Gottesvorstellung; mit wertenden Attributen: ‘kaltblütiger M.’, auch ‘hoher, göttlicher M.’ von Christus das weis ich .. dass unser Herr Gott ein sehr kaltblütiger
M. seyn muss der euch die Lotte lässt GWBB2,76,20 Kestner [10.4.73] mochte der Heiland selbst wohl auch manchmal bei ihm [
Ahasver] verweilen. Der Schuster .. faßte doch zu unserem Herrn eine besondere Neigung, die sich hauptsächlich dadurch äußerte, daß er den hohen
M. .. zu seiner eignen Denk- und Handelsweise bekehren wollte GWB28,307,26 DuW 15 GWB24,255,7 Wj II 2
uö(selten) 9
im mythologischen od fabelhaften Zshg a
mBez auf eine (exemplarische) Männergestalt der legendären, auch biblischen Überlieferung bzw der Dichtung; auch ‘M. Gottes’ für Moses4) u ‘gereister M.’ für Ahasver Er [
Gottvater] nahm ein Erdenbutzen | Und macht ein
M. [
‘Construction der Welt’ in ‘Des Knaben Wunderhorn’: ein Männlein] daraus [
Adam] GWB38,498 Späne [
Faust:] Der Kaiser .. | Will Helena und Paris vor sich sehn; | Das Musterbild der Männer so der Frauen | In deutlichen Gestalten will er schauen GWB15
1,68 Faust II 6185 GWBB5,141,1u6 Maler Müller 21.6.81 GWB38,55 EwJude 4
uö b
mBez auf ein Mischwesen der antiken Mythologie (Faun, Kentaur) sprach .. der wilde
M. [
zum Heiligen]: | “Was hat euch mein Ziegenfuß gethan? | Sah ich doch manche strack und schön | Mit Eselsköpfen gen Himmel gehn.” GWB2,202 In der Wüsten 12 Denken wir uns dieses Geschlecht [
die Kentauren] .. als gewaltige wilde Berg- und Forstgeschöpfe .. finden wir sie erfahren in der Sternkunde .. ferner einsichtig in die Kräfte von Kräutern und Wurzeln .. so läßt sich gar wohl folgern, daß darunter vorzüglich sinnende, Erfahrung verbindende Männer sich hervorthun GWB49
1,319,23 TischbeinsIdyllen GWB15
1,125 Faust II 7337u7353
uö(selten) c
mBez auf eine märchenhafte Gestalt; pl ‘wilde Männer’ für (im Harz beheimatete) riesenhafte, natürlich-urwüchsige Waldmänner5) [
Riesen:] Die wilden Männer sind s’ genannt, | Am Harzgebirge wohl bekannt, | Natürlich nackt in aller Kraft, | Sie kommen sämmtlich riesenhaft. | Den Fichtenstamm in rechter Hand | Und um den Leib ein wulstig Band, | Den derbsten Schurz von Zweig und Blatt GWB15
1,54 Faust II 5864
‘der feurige M.’ für den sog Feuermann als umgehenden, seine Frevel büßenden Toten6) [
Zigeunerin:] Es schauert uns nicht vorm Schneegestöber, wenn die Wölfe heulen, und Spenster krächzen, wenn’s Irrlicht kommt und der feurige
M. GWB39,143,16 Götz
1 V
‘M. im Mond’ für einen (zur Strafe für seine Vergehen) in den Mond entrückten Mann7); iron als Sinnbild für etw höchst Abwegiges Hätte doch der Mensch über den
M. im Mond, oder den weißen Bär geschrieben! das war sein Beruf! GWB37,279,1 FGA Die erleuchteten Zeiten [Merck/G] d
mBez auf ein personifiziertes Tier (zumeist der Tierfabel) [
Panther:] Reineke konnte die alten Tücken nicht lassen; | Innerhalb unsers Königes Fried’ und freiem Geleite | Hielt er Lampen gefaßt mit seinen Klauen und zerrte | Tückisch den redlichen
M. GWB50,7 ReinF I 72 [
Papagei:] wenn man ihn [
den Schuhu] aus den Träumen stört, da ist er so unartig wie ein Kind; sonst ist er ein recht gesetzter
M. GWB17,84,6 Vögel GWB50,66 ReinF V 147 [
Reinke de Vos: man]
uö B
bei Abschwächung, Zurücktreten der Geschlechtsspezifik iSv Mensch, Person; auch im pl Sg [
Hexenchöre:] Es trägt der Besen, trägt der Stock, | Die Gabel trägt, es trägt der Bock; | Wer heute sich nicht heben kann, | Ist ewig ein verlorner
M. GWB14,202 Faust I 4003 Bleibe jeder weislich an seinem Ort, | Und thue das Beste was er kann, | Und leide wie ein andrer
M. GWB3,184 Parabol 13 Vs 24 [
Herzog, den vermeintlichen Tod Eugenies beklagend:] Eröffne deine Schlünde, wildes Meer! | Verschlinge Schiff und
M. und Schätze! GWB10,309 NatT 1325 GWB1,393 Füllest wieder 19 Var GWB6,119 Div Noch ist es Tag 1
uö mehrf in festen Vbdgn, in redensartl bzw sprichwörtl Wdgn: ‘M. für M.’, ‘M. an M.’ iSv der eine wie der andere/am anderen; ‘jds M. sein’ bzw ‘der M. zu etw sein’ iSv die geeignete Person für jdn/etw sein; ‘etw an (den) M. bringen’ iSv jdm etw glaubhaft machen wollen; ‘seinen M. finden’ iSv seinen Bezwinger finden; ‘seinen M. stehen’ iSv Vollwertiges leisten (in personifizierendem Zshg) ua [
Kaiser:] Am Freudentag wenn wir die Gäste grüßen, | Die heiter kommen, heiter zu genießen, | Da freut uns jeder wie er schiebt und drängt, | Und,
M. für
M., der Säle Raum verengt GWB15
1,264 Faust II 10458 wenn man die Vögel [
die Menschen] belügt, Mährchen erzählt, von Tag zu Tag ihnen forthelfend .. da ist man ihr
M. GWB30,78,22 ItR Der guten Stadt Jena geht es wie dem römischen Reich man sieht nicht eher wie elend die Constitution ist als wenn die Noth an
M. geht GWBB6,249,3 ChStein 1.3.84 an der mittelsten Wand [
im Sessionszimmer des Rates im Frankfurter Römer] in der Höhe las man die kurze Inschrift: Eines M-es Rede | Ist keines M-es Rede: | Man soll sie billig hören beede
8) GWB26,26,3f DuW 1 [
Tabellarisches Schema nach Gren] Rothgelb, Gelbroth machen Rothgelb. Gelbroth steht seinen
M. .. Blauroth, Rothblau machen Rothblau. Blauroth steht seinen
M. GWBN4,364,15 u 365,15 FlH Taf 9 GWB25
1,6,17 Wj II 8 GWB20,299,13 Wv II 8 GWB38,19,23 GöttHeldWieland GWB12,26,17 JeryBätely
uö bezogen auf das ‘freie Herz’ als Repräsentanten der (ganzen) Person [
Genien:] Pfeiler, Säulen kann man brechen, | Aber nicht ein freies Herz: | Denn es lebt ein ewig Leben, | Es ist selbst der ganze
M., | In ihm wirken Lust und Streben, | Die man nicht zermalmen kann GWB16,372 Epimen 766 C
‘dritter M.’: Abschlagspiel9) [
Mutter zur Tochter:] Dachte dich .. als Braut, | Gleich dem Reichsten angetraut, | .. Ach! Nun ist schon manches Jahr | Ungenützt verflogen, | .. Welches Fest man auch ersann, | Ward umsonst begangen, | Pfänderspiel und dritter
M. | Wollten nicht verfangen GWB15
1,27 Faust II 5194 D
wohl als (gebräuchlicher) Name eines männlichen Hundes (Dackel)10) Die Kinder kommen angehuppt, |
M. wird zur Thüre ’naus geschwuppt! GWBB50,83,20 JGuJR Orville undat
→ Ackers- GWB
Alder- GWB
Almanachs- GWB
Amt- GWB
Arbeits- GWB
Auferstehungs- GWB
Bauers- GWB
Berg- GWB
Bibliotheks- GWB
Bieder- GWB
Bilder- GWB
Boots- GWB
Charakter- GWB
Dienst- GWB
Edel- GWB
Ehe- GWB
Ehren- GWB
Enten- GWB
Erfahrungs- GWB
Essig- GWB
Fähr- GWB
Finanz- GWB
Flügel- GWB
Forst- GWB
Franz- GWB
Freiers- GWB
Freiheits- GWB
Fuhr- GWB
Fürsten- GWB
Gänse- GWB
Gegen- GWB
Geleits- GWB
Geschäfts- GWB
Gevatters- GWB
Gewährs- GWB
Gewohnheits- GWB
Glas- GWB
Glieder- GWB
Gottes- GWB
Gut- GWB
Handels- GWB
Handwerks- GWB
Haupt- GWB
Heil- GWB
Helden- GWB
Hinter- GWB
Staats- GWB
Standes- GWB
Stauden- GWB
Steuer- GWB
Stroh- GWB
Tat- GWB
Taub- GWB
Unglücks- GWB
Verse- GWB
Volks- GWB
Vorder- GWB
Vor- GWB
Wahl- GWB
Wanders- GWB
Wasser- GWB
Welt- GWB
Wilde- GWB
Wunder- GWB
Zimmer- GWB
Zivil- GWB
Zoll- GWB
Zucker- GWB
Zunft- GWB
jedermann GWB
jedermänniglich GWB
amtmännisch GWB
bergmännisch GWB
dreimännisch GWB
edelmännisch GWB
ehemännisch GWB
einmännig GWB
flügelmännisch GWB
forstmännisch GWB
handelsmännisch GWB
kaufmännisch GWB
übermännlich GWB
ermannen GWB
Ermannung GWB
übermannen GWB
Ackermännchen GWB
Heckemännchen GWB
*Korkmännchen GWB
Vielmännerei Syn zu A1e
GWB
Kerl zu A2a und b
GWB
Herr GWB
Kerl GWB
Person zu 4
GWB
Ehegatte GWB
Eheherr GWB
Ehemann GWB
Gatte GWB
Gemahl GWB
Lebensgefährte zu A6
GWB
Kämpfer GWB
Krieger GWB
Kriegsgenosse GWB
Kriegsmann GWB
Soldat GWB
Streiter zu B
GWB
Erdenkind GWB
erdgeboren(Erdgeborene) GWB
Mensch GWB
Person 1) Vgl das Scholion zu Homer, Ilias I 349: “ἀεί δ΄ ἀριδάκρυες ἀνέρες ἐσθλοί
”. In: Scholia Graeca in Homeri Iliadem, ed HErbse, I(1969),104 2) s DWb 6,1566 s v Mann 3) vgl JMöser, Osnabrückische Geschichte (Vorrede). In: Ders, Sämtliche Werke 12.1, 1964,31—45 (bes 35) 4) vgl 5.Mose 33,1 5) s DWb 14.2,63ff s v Wildemann; dort auch weitere Quellenangaben 6) s Hwb dtAbergl 2,1406ff (s v Feuermann) 7) s ebd 6,510ff (s v Mond) 8) vgl Wander 3,406 (997) 9) s DWb 2,1424 s v Drittermann 10) vgl Beutler, Essays um Goethe 2, 1947,122 Michael SchilarM.S.