Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leiermatz m.
leiermatz , m. verächtlich für einen schlechten musikanten (matz verderbung aus dem eigennamen Matthäus, vgl. über diese und ähnliche zusammensetzungen Wackernagel kl. schr. 3, 169 ): ich sage dir leirmatzen, stecke die pfeife ein. kunst üb. alle künste 91, 3 ( engl. fiddler, forbear); warum kauft er seiner nachtigal nicht eine sackpfeife oder maul-trummel zum jahrmarkt und läszt einen versuch anstellen ob sie auch damit dem allergeringsten leyermatz und straszenjungen nachstümpeln könne. Mattheson kl. generalbaszschule s. 14 ; leyermatzs lustiger correspondenzgeist. titel eines 1668 erschiene…