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goldschein

nhd. bis GWB · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

goldschein m.

Bd. 8, Sp. 832
goldschein, m. 11) schein des goldes: jetzt fürchtete ich den düsteren goldschein (eines vergoldeten standbildes) nicht mehr Stifter s. w. 2 (1908) 141; vgl. goldschein 'glanz' bei Fischer schwäb. 3, 743. im vers auch goldesschein: es steht ein saal mit hohen pforten, gefüllt mit gold und goldesschein E. M. Arndt w. 4, 146 R.-M.; bildlich: sonn, mon han ihm entstolen von seiner (Jesu) stirnen rein all ihren glantz und strolen, den golt- und perlenschein Spee trutznachtigall (1649) 50; vgl. über die verwendung des wortes gold als symbol der göttlichen reinheit gold II B 1, sp. 704. 22) goldähnlicher schein auf nichtmetallischer materie: doch klerlich zuvorstehen ist, das er einen grünlichten hellen stein, der einen goldtschein darneben hat, meinet P. Albinus meiszn. bergkchronica (1590) 145; (der kaulbarsch) unten silberglänzend mit goldschein Oken allg. naturgesch. 6 (1836) 251; hier ist ein goldschein in das gras gefärbt und dort ein blaues leuchten eingewoben Heinrich Seidel ges. schr. (1906) 1, VIII. vom schimmer des sonnenlichtes: als der herannahende abend alles mit seinem milden goldscheine zu überfloren begann G. Keller ges. w. (1889) 6, 246; entrückter goldschein machte bäum und häuser zum sitz der seligen Stefan George d. stern d. bundes (o. j.) 74. 33) der anschein von gold: sie bekommen das feinste und reinste silber oder gold, da doch theils an der feine und reinigkeit ... sehr vieles mangelt, theils aber wohl gar nur der goldschein und nicht das seyn dabey zu finden ist Noel Chomel öcon. lex. (1750) 4, 1227; (man) wertet alles ... wie ein kind nach dem goldschein R. M. Rilke tageb. 1899 -1902 (1931) 406. —
1669 Zeichen · 41 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    goldscheinm.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    goldschein , m. 1 1) schein des goldes: jetzt fürchtete ich den düsteren goldschein ( eines vergoldeten standbildes ) ni…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Goldschein

    Goethe-Wörterbuch

    Goldschein Färbung, Schimmer, Anschein von Gold beykommenden silbernen Löffel zu senden, welcher in einer Blaukohlbrühe …

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Wortbildung

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Zerlegung von goldschein 2 Komponenten

gold+schein

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goldschein‑ als Erstglied (1 von 1)

goldscheinend

DWB

goldschein·end

goldscheinend , part. adj. , frühnhd. in der form goldschynend und der bedeutung ' goldglänzend ' übertragen gebraucht : ( ich habe von ) mi…