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Kênnen

ahd. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
35 in 23 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Kênnen

Bd. 2, Sp. 1547
Kênnen, verb. irreg. neutr. Imperf. ich kannte; Conj. kennete; Mittelw. gekannt. Es bekommt das Hülfswort haben, erfordert allemahl die vierte Endung der Sache, und ist in einer doppelten Hauptbedeutung üblich. 1. Eine klare, besonders sinnliche Vorstellung von einem Dinge bekommen, doch nur, so fern man sich dabey bewußt wird, daß man von diesem Dinge schon vorher klare Vorstellungen gehabt habe; in der feyerlichen Schreibart erkennen. Endlich kannte ich ihn. Ehe denn einer den andern kennen möchte, Ruth 3, 14. Jetzt kenne ich die Hand, ich weiß, wem sie zugehöret. Das Merkmahl bekommt das Vorwort an. Man kennet den Vogel an den Federn. Ich kannte ihn an seiner Stimme. S. Erkennen 4. In dieser Bedeutung wird es auch zuweilen, aber nur selten, als ein Activum gebraucht. Ich wurde von ihm nicht gekannt, besser erkannt. 2. Eine durch die Sinne gewirkte Vorstellung von einem Dinge haben, so daß man es von andern unterscheiden kann; ein Ding vorher auf eine klare Art empfunden haben. 1) Überhaupt, wo die Art und Weise dieser Vorstellung durch Beysätze bestimmet wird. Ich kenne diese Waare nur von Hören sagen, aus der Beschreibung anderer. Ich kenne ihn nur von weiten, sehr wenig, nur dem Nahmen nach, von Gesichte u. s. f. Er kennet es sehr genau, von innen und außen. 2) In engerer Bedeutung, da die Art und Weise des Kennens so vielfach ist, als es Merkmahle gibt, welche der Grund der klaren Vorstellung sind. (a) In Ansehung des Nahmens, der Gestalt, des Ortes und anderer äußern Umstände. Die Karten kennen, wissen, wie sie heißen, und was sie bedeuten. Das Kind kennet die Buchstaben schon. Eines Hand kennen.[] Kennest du diesen Baum? weißt du wie er heißt, wo er wächst? Ich kenne dieses Land. Ich kenne den Menschen nicht. Alle Straßen in einer Stadt, alle Stege und Wege kennen, wissen, wie sie heißen, wo sie liegen und wohin sie gehen. Ein Ochse kennet seinen Herren. Man kennet ein Buch, so wohl wenn man dessen äußere Gestalt, dessen Besitzer u. s. f. weiß, als auch, wenn man von dessen Inhalt und Güte eine klare Vorstellung hat. In allen diesen und andern Fällen liegt der Umstand zum Grunde, daß man ein Ding vorher empfunden habe, daß man es aus eigener Erfahrung kenne. In andern ist dieser Begriff der herrschende. Ich kenne deinen Ungehorsam. Man kennet schon seine Beredsamkeit. In Afrika kennet man weder Kälte noch Schnee. Lernen sie mir nur die Liebe erst kennen, Gell. Ich empfand eine Blödigkeit, die ich bisher noch nicht gekannt hatte. (b) In engerer Bedeutung, aus dem Umgange kennen, Umgang mit jemand haben oder gehabt haben. Wir kennen jemanden nicht, wenn wir gleich seinen Nahmen und äußern Umstände wissen, aber keinen Umgang mit ihm haben, oder gehabt haben. Wir haben einander erst neulich kennen gelernet. (c) In noch engerer Bedeutung, die Eigenschaften, die Verhältnisse, das Wesen eines Dinges kennen, eine deutliche Vorstellung von demselben haben; eine Kenntniß, welche wiederum verschiedener Stufen fähig ist. Gott kennet die Herzen, 1 Kön. 8, 39; Luc. 16, 15. Er gibt vor, daß er Gott kenne, Weish. 2, 13. Der Herr kennet die Seinen, 2 Timoth. 2, 19. Ich kenne meine Leute. Man glaubt seinen Freund zu kennen; aber das Glück ändert oft viel. Sich selbst kennen, ist die größte Kunst. Wer ihn kennt, der kauft ihn nicht. Wenn manches Thier seine Kräfte kennete, es würde sich von dem Menschen oft nicht so mißbrauchen lassen. Stax kennet sich vor Stolz nicht mehr. Gemählde kennen. (d) In der engsten Bedeutung, mit Einfluß auf den Willen kennen. Sein Glück verblendet ihn, er kennet seine Freunde nicht mehr. Der Tapfere kennet keine Gefahr, er scheuet sie nicht. Sie kennen den Weg des Friedens nicht, Es. 59, 8. Der Mensch, der seinen Schöpfer zu kennen vorgibt, und doch nichts gegen ihn fühlt, verdient den Nahmen des Menschen nicht, Gell. Das Hauptwort die Kennung ist nur in einigen Zusammensetzungen, allein aber nur in Einem Falle üblich, S. dasselbe besonders. Anm. Im Isidor chennan, bey dem Ottfried kennen, im Angels. connen, im Engl. to ken, im Schwed. kaenna, im Dän. kiände. Es kommt mit dem Griech. κοννειν, κονειν, wissen, verstehen, des Hesychtus genau überein, so wie es in den ältern Sprachen und Mundarten auch häufig für wissen gebraucht wurde. Noch jetzt vertritt es dessen Stelle oft, doch nur alsdann, wenn die vierte Endung der Sache Statt findet, so wie wissen am häufigsten mit dem Bindeworte daß verbunden wird. Mit können scheinet dieses Zeitwort genau verwandt zu seyn, indem dieses sehr oft auch für wissen, verstehen, gebraucht wird. Bey dem Ulphilas ist kunnan und im Präsenti kann, wissen. Das Schwed. kaenna, und selbst unser Deutsches kennen, bedeutete ehedem noch, 1) durch die Sinne empfinden, von allen Sinnen gebraucht, welches vielleicht eine der ersten Bedeutungen ist, 2) lernen, 3) lehren, 4) anklagen, 5) zuschreiben, beylegen, 6) untersuchen, 7) bekennen, 8) erkennen, von der innern Überzeugung u. s. f. welche Bedeutungen zum Theil noch in den zusammen gesetzten bekennen und erkennen üblich sind. Wenn man erwäget, daß die Verdoppelung des n ein Zeichen eines Iterativi oder Intensivi ist, und daß alle Wirkungen des Verstandes von körperlichen Wirkungen hergenommen sind: so wird[] es nicht schwer seyn, die erste eigentliche Bedeutung dieses Wortes zu finden, welche sich indessen bey dem hohen Alter desselben nur errathen lassen würde. Die Wortfügung mit der zweyten Endung, ich kenne des Menschen nicht, Matth. 26, 72-74, ist im Hochdeutschen völlig ungewöhnlich.
5485 Zeichen · 93 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    kennen

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +5 Parallelbelege

    bikennenAWB sw.v. I, seit dem 8. Jh. in Gl., I, MF, bei N, in Npg, WH: ‚erkennen, erfas- sen, begreifen, herausfinden, k…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kennenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +6 Parallelbelege

    kennen swv. BMZ kenden Dfg. 122 c . Zimr. chr. 3. 434,14 : kennen, erkennen ( oft in den varr. späterer schreiber statt …

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kennenN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    kennen , N. nhd. „Kennen“, Erkenntnis, Wissen Hw.: vgl. mhd. kennen (2) E.: s. kennen (1) W.: s. nhd. Kennen, N., Kennen…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kênnen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Kênnen , verb. irreg. neutr. Imperf. ich kannte; Conj. kennete; Mittelw. gekannt. Es bekommt das Hülfswort haben, erford…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    kennen

    Goethe-Wörterbuch

    kennen vereinzelt -n-, einmal ‘gekandt’ 38,59 Vs 109 , Perf auch ‘kannt’ 39,24,9~8,25, 21 ; öfter PartPräs, einmal ‘die …

  6. modern
    Dialekt
    kënnen

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    kënne n [khènə Mü. Su. Ruf. Lohr Wh. ; khanə Bf. Hf. ; khænə Str. ; Part. kəkhænt M. ; khènt Osenb. , sonst khant, khænt…

  7. Sprichwörter
    Kennen

    Wander (Sprichwörter)

    Kennen 1. Allen, die mich kennen und meinem Namen gönnen, denen gebe Gott, was sie mir gönnen. – Hertz, 16. Hausinschrif…

  8. Spezial
    kennen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ken|nen (kannte, gekannt) I vb.tr. 1 (die Bekanntschaft gemacht haben) conësce (-ësc, conesciü) 2 (wissen) savëi (sá, sa…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kennen

76 Bildungen · 10 Erstglied · 59 Zweitglied · 7 Ableitungen

Zerlegung von kennen 2 Komponenten

ken+nen

kennen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kennen‑ als Erstglied (10 von 10)

kennen* 1

KöblerAnfrk

kennen* 1 , sw. V. (1) nhd. kennen, erkennen, verstehen ne. know ÜG.: lat. cognoscere MNPs Vw.: s. ant-, bi-* Hw.: vgl. as. *kėnnian (2)?, a…

kennenbacke

KöblerMnd

kennen·backe

kennenbacke , F., M. nhd. Kinnbacke, Unterkiefer, Unterkieferknochen, Wangenbein, Wange Hw.: s. kinnebacke E.: s. kēn (4), kin?, backe W.: v…

kennende

KöblerMhd

ken·n·ende

kennende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. „kennend“ Q.: Tauler (vor 1350) (FB kennende) E.: s. kennen W.: nhd. DW-

kennen II

RhWB

kennen II Rhfrk -e-, –ę- ; Mosfrk, Rip, Berg, SNfrk -ę·n.- [ Trier-Ld -E- (überweit); Bitb -ē- ; Mettend -iə- ]; Klevld -ęn- ; Prät. fehlt R…

kennenlǟren

WWB

kennen·laeren

kennen-lǟren V. [verstr.] 1. Wissen, Kenntnisse erlangen in Bezug auf jmdn., etwas. Wat du in’t Liäwen nich kennen lährt häß, daovan kannste…

kennenlernen

RDWB1

kennen·lernen

kennenlernen (nicht immer "знакомится") sich einander näher ~ - присмотреться друг к другу

Kennenmüssen

DERW

kennen·muessen

Kennenmüssen, N., ›auf Fahrlässigkeit beruhende Unkenntnis‹, 19. Jh., s. kennen, müssen

kennen als Zweitglied (30 von 59)

nihterkennen?

KöblerMhd

*nihterkennen? , V. nhd. nichterkennen E.: s. niht (1), erkennen W.: nhd. nichterkennen, V., nichterkennen, DW-

rechteserkennen

KöblerMnd

*rechteserkennen , sw. V. nhd. rechtlich beurteilen Hw.: s. rechteserkenninge E.: s. recht (2), erkennen

unbekennen?

KöblerMhd

*unbekennen? , sw. V. nhd. „nicht erkennen“ E.: s. un, bekennen

wantkennen

KöblerMnd

*want·kennen

*wantkennen , sw. V. nhd. Tuchwaren kennen Hw.: s. wantkenninge E.: s. want (2), kennen (1)

abbekennen

DRW

abbe·kennen

abbekennen für nichtig erklären, verwerfen vgl. aberkennen nüt desto minder hat das gericht ... ime die appellatz abbekennt mit der urteil 1…

abe kennen

Lexer

abe·kennen

abe kennen man sol nieman daʒ sîn ab kennen uf hœrsagen Gr. w. 5, 152 ;

aberkennen

DWB

aber·kennen

aberkennen , abjudicare, durch ein rechtserkenntnis absprechen. an Ottocar vermeinte sich der kaiser dadurch zu rächen, dasz er ihm zu Nürnb…

abkennen

DRW

abkennen I jemandem etwas durch Urteil absprechen, abnehmen man sol nieman das sin abkennen vf hörsagen, sonder sol man es wissen 1469 Burga…

aferkennen

MNWB

afer·kennen

aferkennen , swv. , ein Erkenntnis aussprechen , einen Rechtsspruch fällen; durch Erkenntnis absprechen, mit Rechtsgründen verweigern.

afkennen

MNWB

afkennen , swv. , erkennen, entscheiden.

anbekennen

MNWB

anbekennen , swv. , anerkennen, sich zu etwas bekennen.

anebekennen

KöblerMnd

ane·bekennen

anebekennen , sw. V. nhd. anerkennen, sich zu etwas bekennen E.: s. ane (2), bekennen L.: MndHwb 1, 75 (anbekennen)

anekennen

KöblerMnd

ane·kennen

anekennen , sw. V. nhd. „ankennen“, anerkennen Q.: Urk (um 1360) E.: s. ane (2), kennen W.: s. nhd. (ält.) ankennen, sw. V., ankennen, DW2 2…

anerkennen

DWB

aner·kennen

anerkennen , agnoscere, recognoscere, franz. reconnaître: die mutter erkannte das kind als das ihrige an; das ganze land erkannte den könig …

Ankennen

Campe

anken·nen

♁ Ankennen , v. intrs. 1) Für ansehen. »Daß er gezwungener Versetzungen und Ausdrücke sich bedienen mußte, — daß man es den Wörtern ankennt,…

auferkennen

DRW

aufer·kennen

auferkennen rechtlich zuweisen, zuerkennen seinem weibe 250 g. auferkennen fur ir heimsteure und morgengabe 1398 QFürstentBayreuth II 195 re…

auskennen

RDWB1

aus·kennen

auskennen, sich (nicht immer "разбираться") хорошо знать что-л.; знать / понимать толк (в чём-л.); смыслить (в чём-л.); быть знатоком (чего-…

bekennen

DWB

beken·nen

bekennen , fateri, confiteri, praet. bekannte und bekennte, 1 1) und alle zungen sollen gott bekennen ( goth. andhaitiþ alla razdô guþa). Rö…

durchkennen

DWB

durch·kennen

durchkennen , n. got hat ein volkommen einsehen in sich selber und abgrundiges durchkennen sich selbs mit ihm selber Joh. Thauler Sermon 5 c…

einbekennen

DWB

ein·bekennen

einbekennen , confiteri, bekennen: der missethäter hat alles einbekannt, wie eingestanden.

enkennen

MNWB

enken·nen

enkennen (eyn-) , vnt- , swv. , bekennen, anerkennen , zugestehen, erkennen, entscheiden; wi enkennet unde dôt kunt bes. in westf. Urkunden …

erkennen

DWB

erken·nen

erkennen , agnoscere, cognoscere, ahd. archennan, mhd. erkennen, nnl. erkennen scheint von uns erborgt, da diesem dialect kein er gemäsz ist…

eynkennen

KöblerMnd

eynkennen , sw. V. Vw.: s. enkennen

gekennen

KöblerMhd

gek·ennen

gekennen , sw. V. nhd. erkennen Hw.: vgl. mnl. gekennen Q.: HvNst (um 1300) (FB gekennen) E.: ahd. gikennen* (2) 1, sw. V. (1a), wiedererken…

Ableitungen von kennen (7 von 7)

bekennen

DWB

bekennen , fateri, confiteri, praet. bekannte und bekennte, 1 1) und alle zungen sollen gott bekennen ( goth. andhaitiþ alla razdô guþa). Rö…

erkennen

DWB

erkennen , agnoscere, cognoscere, ahd. archennan, mhd. erkennen, nnl. erkennen scheint von uns erborgt, da diesem dialect kein er gemäsz ist…

gekennen

KöblerMhd

gekennen , sw. V. nhd. erkennen Hw.: vgl. mnl. gekennen Q.: HvNst (um 1300) (FB gekennen) E.: ahd. gikennen* (2) 1, sw. V. (1a), wiedererken…

Mḯßkènnen

Adelung

Mḯßkènnen , verb. irreg. act. (S. Adelung Kennen ,) Mittelw. gemißkannt, nicht kennen, verkennen. Seine Pflichten mißkennen. Tausendmahl hat…

unkennen

DWB

unkennen , verb. : non nosse Stieler 953 ; für ignorieren, nicht wissen wollen Campe ( s. verd. wb. 1813 , 364 a ), danach von J. Paul aufge…

verkennen

DWB

verkennen , verb. nicht erkennen, falsch erkennen. junges wort, in den ältern dialekten nicht nachgewiesen, fehlt in den mhd. und mnd. wörte…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „kennen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 16. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kennen/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „kennen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kennen/adelung. Abgerufen 16. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „kennen". lautwandel.de. Zugegriffen 16. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kennen/adelung.
BibTeX
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