Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gehild
gehild , geboren, geworfen, für gehilt oder gehildet ( s. hilden): ach gott, es hat die hindin wild in diser höl allein gehild zwei schöner junger rehlein bracht. H. Sachs IV, 2, 30 a , rehlein ist zugleich obj. zu gehild und zu bracht, wie ähnlich oft bei dem dichter. zur ursprungsfrage vergl. übrigens: hilde oben der krippen, clatrum. voc. Nürnb. 1482 o 7 a ( Frisch 1, 452 c ), nd. hilde Dief. 126 a , die raufe ( s. unter krippe II, 3, b, auch gehilz 3, c ), aber auch der raum für heu und stroh über dem vieh ( bair. hüller f. Schm. 2, 174 ) und dieser als schlafstätte, bucht, nd. hilde, hill…