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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

schlecht

Bd. 7, Sp. 1014
schlecht subst Neutr vereinzelt mit Kleinschr; superl vereinzelt ‘schlechste’ (in ‘Götz1’) sowie ‘auf das s-este’ (zB GWB422,230,3); Bedeutungsschwerpunkt in A1, Bed B1 gelegentl noch im 19. Jh belegt1) A nicht gut; in charakterisierenden, wertenden bzw urteilenden, qualitativen od quantitativen Aussagen 1 mangelhaft, bestimmten Erwartungen, Ansprüchen nicht entsprechend; häufig in kunst-, literatur- u wissenschaftskritischen Urteilen; mehrf ‘das S-e’ a von minderwertiger Qualität, in desolatem Zustand befindlich oä; auch in Überschneidung mit A1b daß er [JBBasedow] ununterbrochen s-en Tabak rauchte, fiel äußerst lästig GWB28,275,13 DuW 14 Mit..den s-en Wirthshäusern ist es eine tagtägliche Noth GWB30,188,19 ItR Der Nachstich ist gegen das Original s. GWBB10,331,25 Meyer 16.11.95 Neulich versicherte mich jemand, Xenophon habe eben so s-e Prosa geschrieben als ich; welches mir denn zu einigem Troste dienen sollte GWBB29,91,3 Zelter 19.3.18 GWB18,34,1f Aufgeregten II 2 GWB27,302,9 DuW 10 GWB21,245,22 Lj III 2 häufig iGz ‘gut’ sowie mehrf neben bzw iUz ‘mittel(mäßig)’ u ‘null’, gelegentl iGz ‘recht/das Rechte’; in ästhet Hinsicht auch iGz ‘schön’; vereinzelt metasprachl deutsche Schriftsteller..irre gemacht durch ein..Publicum ohne Geschmack, das das S-e nach dem Guten mit eben demselben Vergnügen verschlingt GWB40,200,8 LiterarSansculottism Ich habe von meinem zehenten Jahre, angefangen Verse zu schreiben, und habe geglaubt sie seyen gut, jetzo in meinem 17ten sehe ich daß sie s. sind GWBB1,88,20 Cornelia 11./15.5.67 Als ich mich..entschließen mußte das Stück [‘Iphigenie’] umzuschreiben, sah ich voraus daß die besten Stellen verlieren mußten wenn die s-en und mittlern gewannen GWBB8,213,20 Seidel 15.5.87 Die s-este Statue steht auf ihren Füßen wie die beste GWB251,222,6 Wj III 12 Ich habe..ein halb Dutzend der schönsten antiken Füße, einige s-e, jene zur Nachahmung, diese zur Warnung GWB32,294,6 ItR GWB22,183,10 Lj V 8 GWBB17,101,28u31 u 102,18 Eichstädt [24.3.04 Korr B30,265] GWBB6,166,17 ChStein [28.5.]83 GWB6,102 Vs 10 DivUnmut GWBGespr(FfA II 12,147,34u36) Eckermann 24.2.25 im Vergleich(szshg) u (polem od vergleichenden) Bild(zshg); einmal im Sprichwort, in Anlehnung an Matth 12,33 das Continent wird..mit diesen herrlichen gebildeten Massen [Gipsabgüsse der Elgin Marbles] übersetzt seyn, wie mit s-em Cattun GWBB28,292,26 Meyer 28./29.10.17 Ich bin wie ein Baumeister, der einen Thurm aufführen wollte und ein s-es Fundament gelegt hatte GWB30,237,8 ItR manche Leser..welchen es..recht wäre, wenn man ihnen die Mahlzeit..in Einer Session vortrüge, damit sie solche auch geschwind auf den Nachtstuhl trügen und sich morgen in einer andern Restaurationsbude oder Garküche, besser oder s-er..bewirthen ließen GWBB23,188,12 Zelter 3.12.12 Das S-e kannst du immer loben,|Du hast dafür sogleich den Lohn!|In deinem Pfuhle schwimmst du oben|Und bist der Pfuscher Schutzpatron GWB3,325 ZXen V 1315 Kein s-er Baum bringt gute Früchte hervor GWB43,29,21 Cell I 2 GWBAA13,17 Werth I GWBGespr(He1,499) Beck 1790/91 GWB51,174 Gottheiten zwei 10 komp/superl zur Bezeichnung einer niedrigeren od der niedrigsten Stufe in einer Qualitäts- bzw Wertskala iSv weniger/am wenigsten gut, hochwertig es ist unleidlich von ihm [einem Bauherrn] zu fordern, daß er statt tüchtiger..die Last haltender und tragender Steine..bey seinem kostbaren Bau, s-ere nehmen soll GWBB11,82,14 Voigt 31.5.96 Vieles [in der bildenden Kunst] hab' ich versucht..|Nur ein einzig Talent bracht' ich der Meisterschaft nah:|Deutsch zu schreiben. Und so verderb' ich unglücklicher Dichter|In dem s-esten Stoff leider nun Leben und Kunst GWB1,314 Vs 142 VenEpigr 29 uö(selten) b unzuverlässig, unbrauchbar, unzulänglich, unsachgemäß, nicht korrekt, auch: untüchtig, unfähig; einmal im Bild [mBez auf Palladios Darstellung des Minervatempels in Assisi] was Überlieferung für ein s-es Ding sei, mußte ich..wieder bemerken.. GWB30,184,4 ItR [Mephisto:] Ich helfe mir zuletzt mit Wahrheit aus;|Der s-este Behelf! GWB151,78 Faust II 6365 Wie s. ist hier das Phänomen ausgedrückt, indem er [Newton] bloß auf den Zinnober und sein Glänzen Rücksicht nimmt, und die Mischung verschweigt, welche die auffallende prismatische Farbe mit der unterliegenden körperlichen hervorbringt GWBN2,275,17 FlP 61 O ihr Tags- und Splitterrichter,|Splittert nur nicht alles klein!|Denn, fürwahr! der schlecht'ste Dichter|Wird noch euer Meister sein GWB3,329 ZXen V 1373 Gott hat gewollt dass ein Liebhaber ein s-er Beobachter seye GWBB2,137,25 EJacobi [31.12.73] [Amine, mBez auf Eridon:] wie wird seine Wuth bei meiner Kälte glühn!|..Wie s. wirst du, mein Herz, die schwere Rolle spielen! GWB9,20 LauneVerl 262 GWB33,78,15 Camp GWB22,99,8 Lj IV 16 GWBB8,139,3 CarlAug [13.]/20.1.[87] GWBB13,348,16 Voigt [Ende Dez 98] K [Korr B50,221] GWBB3,114,3 ChStein [27.9.76] im Bild u Vergleichszshg; je einmal im Wortspiel u im Zeugma [in Anspielung auf die Zs ‘Prometheus’] Er [FCLvSeckendorf] und [JL] Stoll machen ein s-es Zugpaar aus. Ich fürchte, der Prometheus'sche Karren bleibt darüber stecken GWBB20,139,13 Eybenberg 12.8.08 [Marianne:] wenn..Liebe..den Herrn alle Quartal veränderte, wie eine s-e Dienstmagd.. GWB9,131,4 Geschw [mBez auf den ‘Musenalmanach’] man sucht dort gesellige Mannigfaltigkeit..man will Masse und Menge haben, der gute Geschmack freut sich zu unterscheiden, und der s-e hat Gelegenheit sich zu bestärken, indem man ihn zum besten hat GWBB11,163,14 Schiller 17.8.96 [Friedrich über Wilhelm:] Ich habe ihn bei unserer ersten Bekanntschaft s., ja, ich darf wohl sagen, mit der Hechel frisirt GWB23,223,9 Lj VIII 6 GWBB5,76,6 ChStein 11.3.[81] uö(selten) mBez auf den (menschlichen) Körper u seine Funktionen; auch iSv schwach, insbes von den Augen; vereinzelt zugl iSv unbedeutend, unwichtig; einmals. zu Fuß sein’; auch im polem Zshg sowie im Bild [Reineke zu Braun:] Heute bin ich zwar s. zu Fuße; doch soll mir die Liebe,|Die ich euch lange gewidmet, die sauern Tritte versüßen GWB50,19 ReinF II 74 [Alte zu Wilhelm:] wenn Sie nicht..sich selbst [in Felix] wiedererkennen, so müssen Sie s-e Augen haben GWB23,111,22 Lj VII 8 [Gottfried:] Sie haben mich nach und nach verstümmelt meine Hand meine Freyheit, Güter, und guten Nahmen. Das schlechste haben sie zuletzt aufbehalten, meinen Kopf, was ist der ohne das andre! GWB39,165,22 Götz1 V Die Augen müssen äußerst s. ..sein, wenn man so sehen..will [wie Newton] GWBN2,202,14 FlP 432 muß Herr Wünsch einen sehr s-en Magen haben, daß er den Gurkensalat [Anspielung auf Xenion 800, bezogen auf ChEWünschs ‘Versuche u Beobachtungen über die Farben des Lichtes’] immer noch nicht verdauen kann GWBB19,278,11 Eichstädt 28.2.07 GWBN3,3,7 FlH I GWB3,352 ZXen VI 1622 uö(selten) c verdorben, verwest, von Nahrungsmitteln auch iSv ungenießbar; einmal im Vergleichszshg Mariotte, der einen rothen französischen Wein durch Alkalien gebräunt und ihm das Ansehn eines s-en verdorbenen Weins gegeben GWBN4,143,13 FlH VI Enthusiasmus vergleich' ich gern|Der Auster, meine lieben Herrn,|Die, wenn ihr sie nicht frisch genoßt,|Wahrhaftig ist eine s-e Kost GWB2,285 Frisches Ei, gutes Ei 4 [Haman zu Ahasverus:] Dein hoher Leichnam wird wie s-es Aas geachtet GWB16,25 JahrmPlund2 352 GWB46,249,1 Hackert uö(selten) d falsch, unpassend; gelegentl iGz ‘recht’; vereinzelt ‘das S-e’ Das Monument von Erz, war zu liegen bestimmt, jetzt aufgestellt aber s. locirt GWB48,243,28 Bem zu Meinecke,MagdebKunstsachen [mBez auf Goethes Hochzeitsgedicht für seinen Onkel] Ich..hoffte meinem Lehrer [Clodius] ..Beifall abzunöthigen. Allein hier hatte ich's s. getroffen.. GWB27,138,10 DuW 7 [Baccalaureus, mBez auf den als greisenhafter Professor maskierten Mephisto:] Anmaßlich find' ich daß zur schlecht'sten Frist|Man etwas sein will, wo man nichts mehr ist GWB151,98 Faust II 6774 Immer hab' ich doch den rechten|Klaren Weg im Lied gezeigt,|Immer war es doch den s-en|Düstren Pfaden abgeneigt GWB3,164 Schlußpoetik 7 GWB16,113 Parab I 10 GWBGespr(He2,995) EGenast 27.1.15 2 schlimm, unangenehm, mißlich a unerfreulich, nicht wohl; gelegentl Bed A3 einbegreifend; einmal iUz ‘schlimm’ einen höheren Grad bezeichnend; auch in Hypallage, mit Anschluß an Bed A1a [Herr:] Ist auf der Erde ewig dir nichts recht?|[Mephisto:] Nein Herr! ich find' es dort, wie immer, herzlich s. GWB14,21 Faust I 296 [Sorge:] Wen ich einmal mir besitze|Dem ist alle Welt nichts nütze..|Und er weiß von allen Schätzen|Sich nicht in Besitz zu setzen..|[Faust:] Ich mag nicht solchen Unsinn hören..die s-e Litanei|Sie könnte selbst den klügsten Mann bethören GWB151,310 Faust II 11469 [Selbitz zu Götz:] S-e Nachrichten...Der Kaiser hat Execution gegen euch verordnet GWB131,264,6 Götz3 III 8 Im Bereiche der Wissenschaft..sieht es..schlimm, beynahe s. aus. Es fehlt nicht an Retardationen, Präoccupationen.. GWBB25,243,1 Woltmann 31.3.15 Die Weege stehen besser in der s-esten Reisebeschreibung, und was mir dabey durch den Kopf geht kan ich nicht wieder auflesen GWBB4,85,15 ChStein 16.10.[79] GWBB27,195,9 Willemer 6.10.16 GWBB28,102,3 August 27.5.17 K GWBB25,248,5 Voigt [Anf Apr 15 Korr SchrGG56,146] GWBN2,203,19 FlP 440 mehrf ‘es (er)geht jdm s.’, ‘es ist/wird jdm s. (zumute)’ [Mephisto:] leider hat man jetzt so viele Mittel|Dem Teufel Seelen zu entziehn..|Uns geht's in allen Dingen s.!|.. ..[zu den Dürrteufeln, mBez auf Fausts Seele:] Greift in die Luft, versucht euch ohne Rast..|Daß ihr die flatternde, die flüchtige faßt.|Es ist ihr sicher s. im alten Haus GWB151,318f Faust II 11620u11674 Wenn du dich selber machst zum Knecht,|Bedauert dich niemand, geht's dir s. GWB2,280 Keins von allen 2 Dem ist es s. in seiner Haut,|Der in seinen eignen Busen schaut GWB3,300 ZXen IV 1012 Wie oft wiederholt man nicht die Litanei vom Schaden der Romane, und was ist es denn für ein Unglück, wenn ein..Mädchen, ein..junger Mann sich an die Stelle der Person setzt, der es besser und s-er geht als ihm selbst? GWB28,27,18 DuW 11 Ein Theil meiner edlen Freunde ist gepaart, und mag sich dabei ganz wohl befinden, ein anderer ungepaart, der befindet sich höchst s. GWB27,29,15 DuW 6 GWB2,158 An Uranius 2 GWBB11,203,20 Meyer 15.9.96 GWBB38,189,12 Ottilie [9.7.24] GWB132,289,6 Götz3 Plp b ungünstig, nachteilig, unvorteilhaft; auch in Überscheidung mit A2a ich bin überzeugt, kein Ort der ältern Völker lag so s. als Rom GWB30,262,1 ItR Da..ein..Schriftsteller die Seinigen denen er ergeben ist, die Sache der er anhängt, nicht loben und herausstreichen darf..so übt er sein Talent, indem er von den Gegnern so übel und s. als möglich spricht GWB28,215,5 DuW 13 es fuhr mir durch den Kopf, daß es vielleicht unschicklich sei, den guten Kindern [Sessenheimer Pfarrerstöchter] ..von den Männern so s-e Begriffe zu geben, als sie von der Figur des Abenteurers sich nothwendig bilden müssen GWB28,6,15 DuW 11 Ich habe beynahe so viel Händel auf dem Halse, von guter und s-er Sorte, als der Marschall von Bassompierre, welcher einer Tochter aus großem Hause ein Kind gemacht hatte, eine sehr gefährliche Ehrensache ausbaden sollte und zugleich im Fall war..in den Schuldthurm geführt zu werden GWBB24,286,17 Knebel 23.5.14 GWB50,39 ReinF III 293 GWBB1,176,3 FOeser 6.11.68 GWBB14,29,5 Schiller 3.3.99 GWBB38,69,26 Zelter 8.3.24 in Fügungen wie ‘jdm s. bekommen/stehen’ sowie in der Vbdg ‘jdm/einer Sache einen s-en Dienst erzeigen/leisten’; einmal im Bild; auch in der Wdg ‘etw ist ein s-es Fressen’ [Henning:] wir freuten uns alle der Freiheit.|Aber leider bekam es uns s. [ übel GWB50,13 Vs 237] . Er [Reineke] lag im Gebüsche|Hinterlistig GWB50,359 ReinF I Var Freiheit ist ein herrlicher Schmuck. Doch steht er, wir sehen's|Jeglicher Menge so s. als nur das Halsband dem Schwein GWB52,319 XenNachl 183(678) Plp Einem Roman, der..auf Überraschung berechnet wäre, würde man einen s-en Dienst erzeigen, wenn man seine Fabel auszöge GWB40,374,25 Üb:Bekenntn schönSeele [Sänger:] Ich bleibe dein! Vergiß mein nicht.|[Erster Jäger:] Vergiß mein nicht, das ist ein s-es Fressen!|Wer will denn leben, kann er nicht vergessen? GWB131,134 ZuWallenstein 29 GWB51,298 XenNachl 197(690) Titel uö(selten) c iSv unfreundlich, negativ, ablehnend Bemerkung daß man, mit Kindern im Wirthshause anlangend, in Deutschl. gut, in der Schweiz s. empfangen wird GWBT5,186,14 v 8.10.15 Ich..fragte ihn [Travaccio] : ob er der Freche sei, der s. von der florentinischen Nation spreche? GWB43,70,10 Cell I 5 unter Schnee-Sturm..will man die Nachtigall gehört haben, sie mag sich sehr verwundern im Saalathen [Jena] , wo sie sonst schon am 15. vom Frühling empfangen wurde, gegenwärtig so s. aufgenommen zu seyn GWBB28,68,17 Meyer 24.4.17 GWBT12,39,1 v 15.3.29 GWB412,200,4 Vorw zEckerm,G-s Rez in FGA 3 körperlich unwohl, übel, auch iSv krank, unpäßlich, leidend; mehrf ‘sich s. befinden’, vereinzelt ‘es wird jdm s. vor Augen’; einmal im vergleichenden Bild; gelegentl mit Bezugsverschiebung Befand mich so s., daß ich mich zu Bette legen mußte GWBT6,177,13 v 28.2.18 Die Menschen..sie sehen alles Gute und Sittliche wie eine Arzenei an, die man mit Widerwillen zu sich nimmt, wenn man sich s. befindet GWB23,65,26 Lj VII 6 Frau M.. ist sehr s., ich bete für ihr Leben GWBAA41,2 Werth¹ I~GWBWerth² Nach Tische nicht ganz wohl; s-er Abend und Nacht GWBT4,138,28 v 9.7.10 Da ich mich einmal entschlossen habe krank zu seyn, so übt..der Medicus..sein despotisches Recht aus..Ich brauche diese s-e Zeit um die Pflanzensammlung in Ordnung zu bringen GWBB15,42,11 Schiller 23.3.00 GWBB33,133,18 August [28.7.20] K GWBT9,142,21 v 9.11.23 GWB151,281 Faust II 10837 GWBB28,315,12 August 28.11.17 4 charakterlich od moralisch nicht einwandfrei, unanständig, unsittlich, böse, auch: verwerflich; mehrf ‘das S-e’; gelegentl iGz ‘gut’, auch zu ‘edel’ u ‘recht’; je einmal ‘Mädchen von s-en Sitten’ für eine Prostituierte u ‘s-es Haus’ für ein Bordell [Alcest, mBez auf Söller:] Es kömmt wohl noch heraus dass er der Dieb ist..Pfuy s-er Mensch! GWBDjG31,421 Mitsch2 961 [im Zshg mit der Trennung von Friederike Brion] Die beiden Marien in Götz..und Clavigo, und die beiden s-en Figuren, die ihre Liebhaber spielen, möchten wohl Resultate solcher reuigen Betrachtungen gewesen sein GWB28,120,16 DuW 12 Sein [Wilhelms] Freund Shakespear..hatte ihm einen Prinzen [Heinrich von Wales, der spätere Heinrich V in Shakespeares ‘Heinrich IV’] bekannt gemacht, der sich unter geringer, ja sogar s-er Gesellschaft..aufhält GWB22,14,19 Lj IV 2 solche Kniffe [Plagiate] ; werden sie..von talentvollen Personen ausgeübt, so erregt es in uns..ein Mißbehagen, weil durch s-e Mittel Ehre gesucht worden GWBN11,251,13 MeteoreLiterarHimm Ich durfte nur Menschen auf dieser Welt ansehen..die sich gegen das Gute..verstocken und sich und andern das S-e aufdringen wollen GWB22,307,14 Lj VI SchöneSeele GWB422,131,6 MuR(195) GWBB22,322,22u23 Knebel 8.4.12 GWBGespr(FfA II 12,595,20) Eckermann 1.4.27 GWB16,46 NeuestePlund 40 GWBB27,313,22 Erffa 8.1.17 K mit Bezugsverschiebung; auch ‘s-es Gewissen’ in wortspielerischer Überschneidung mit B1 [Claudine:] Männer scherzen|Über treue Liebe nur.|[Pedro:] Drüber scherzen|S-e Herzen|Nur, verderbte Männer nur GWB38,125,11 Claud1 [Georg über Weislingen:] er hatte kaum das Herz mich anzusehen, Mich einen schlechten Reutersiungen. [Selbiz:] Das machte, sein Gewissen war s-er als dein Stand GWB39,77,7 Götz1 II~GWB8,71,7 Götz2 II uö(selten) 5 von beschränkter Quantität a unzureichend, nicht genügend, knapp, wenig; adv auch iSv kaum, schwerlich; in Hinblick auf Menge, Umfang od Intensität; vereinzelt in der Fügung ‘jdm s. gefallen [Franz:] (in einem Maskenkleid..) Alles ihr [Adelheid] zu Liebe, so auch diese Mummerei! Und welchen Lohn? O Gott! wie s. gelohnt! GWB131,302,13 Götz3 IV 17 der Entrepreneur zahlt bei guter wie bei s-er Einnahme jedem seine bestimmte Gage fort GWB51,204,14 ThS III 3 Wir stiegen..den Quellen der Arve auf rauhern Matten und s. beras'ten Flecken entgegen GWB19,253,13 BrSchweiz II [Mephisto:] Wie traurig steigt die unvollkommne Scheibe|Des rothen Monds mit später Gluth heran,|Und leuchtet s., daß man bei jedem Schritte,|Vor einen Baum, vor einen Felsen rennt! GWB14,196 Faust I 3853 Süßes Kind, die Perlenreihen..|Wollte traulich dir verleihen..|Und nun kommst du, hast ein Zeichen [Kreuz] |Dran gehängt, das, unter allen|Den Abraxas seinesgleichen,|Mir am schlecht'sten will gefallen GWB6,288 Vs 8 DivNachl GWBB13,311,22 Meyer 16.11.98 [für: molto poco] GWB43,78,10 Cell I 5 GWB45,29,25 RamNeffe b von geringem Wert; von bzw mBez auf Münzensorten, auch vom Kurswert sowie von Spielkarten; wiederholt ‘s-e Münze/s-es Geld’ in Hinblick auf den Münzfuß u einen zu geringen Feingehalt; einmal im vergleichenden Bild er [der Kontribuent] wird..seine Waaren nicht verschleudern wenn ihm der Abkäufer in s-erer Münze einen scheinbahren Profit anbietet GWBA2,389,2 Promem [25./26.11.93?] K [G?] Er gedachte..seine Capitalien zurückzuziehen..Auch war der Cours auf auswärtige Plätze schon so s., daß man 15 Proc. verlor GWB46,311,14 Hackert Gute Geldsorten halten wie ein Damm die s-ern ab GWB47,395 PropylEinl Plp ich kann [beim Lombre] die Karten, die mir zufallen, verläugnen..vom Glück Hülfe rufen..durch ein umgekehrtes Verfahren aus den s-esten Blättern den größten Vortheil ziehen, und so gleichen diese Art Spiele vollkommen der modernen Denk- und Dichtart GWB411,60,21 Shakesp u kein Ende GWBA(53,421,11) Aufzeichng üb Jena GWBA2,384,29 Münzgutachten [vor 23.11.93] K GWB341,160,15 KuARheinMain uö(selten) B schlicht, einfach 1 gering; überwiegend von Menschen: von niederem Stand; gelegentl zugl iSv arm an Einsicht, geistigem Vermögen oä, primitiv; vereinzelt erweitert auf Lebewesen allg; einmal im Bild [Georg über Weislingen:] ich sah das Geständniss seines Lasters in seinem Gesicht, er hatte kaum das Herz mich anzusehen, Mich einen s-en Reutersiungen GWB39,77,6 Götz1 II~GWB8,71,5 Götz2 II [Gottfried über Metzler:] Er mir drohen..Das schlechste Weib würde seinen Zorn aushönen GWB39,161,4 Götz1 V Wer früh in s-er unbedeutender Gesellschaft gelebt hat, wird sich..immer nach jener zurücksehnen, deren Eindruck ihm, zugleich mit der Erinnerung jugendlicher..Freuden, geblieben ist GWB21,193,23 Lj II 9 Homilien des Chrysostomus..der die ganze hohe griechische Cultur im Rücken hat, in der niederträchtigsten Umgebung lebt, und seinem s-en Publicum mit goldenem Munde das dümmste Zeug vorsagt GWBB25,332,18 Zelter [17.5.15] [Romeo:] Hier ist der Himmel,|Wo Julia lebt! - Das s-este Geschöpf|Lebt hier im Himmel, darf ihr Antlitz sehen;|Nur Romeo nicht! GWB9,230 RomJul 1085 GWB38,48 HanswurstsHochz 43 GWB19,282,6 BrSchweiz II GWBB1,137,17 Behrisch 10.[11.]67 uö(selten) iSv redlich, ehrlich, rechtschaffen; in Paronomasie [personifizierte Ehrbarkeit zu Hans Sachs:] Ich habe dich auserlesen..|Daß du sollst haben klare Sinnen,|Nichts Ungeschicklichs magst beginnen..|Sollst halten über Ehr' und Recht,|In allem Ding sein schlicht und s. GWB16,124 HSachsPoetSdg 48 in der Formels. und recht’ in Hinblick auf hergebrachte Untertänigkeitsverhältnisse [Tiefenbacher:] Der Herzog ist gewaltig und hochverständig,|Aber er bleibt doch, s. und recht,|Wie wir alle des Kaisers Knecht GWB40,28,24 EröffnWeimTheat 2 gewöhnlich, bescheiden, schmucklos; auch mit der Nuance des Ärmlichen; vereinzelt im Bild Von ferne seh ich einen Menschen in einem grünen s-en Rokke..mir seine Kleidung einen Menschen von geringem Stande zu bezeichnen schien GWBAA108,10 Werth¹ II~GWBWerth² führten auch hier..|S-e Dinge sie fort..:|Alte Breter und Fässer, den Gänsestall und den Käfig GWB50,193 HermDor I 125 Wenn du dieses s-e Exemplar des Almanachs behalten willst, so stünd es zu Diensten GWBB14,6,18 Knebel 14.1.99 Das edelste Ganggestein das, wenn es vom Gebirge sich ablöst, gleich..fortgeschwemmt wird, muß wie das s-este abgerundet und zuletzt unter Sand und Schutt vergraben werden GWBB23,267,28 Reinhard 25.1.13 GWBB38,23,15 Ottilie 18.1.24 GWB33,24,12 Camp GWB27,349,4 DuW 10 GWB47,85,9 Üb:Moritz,Nachahmg dSchönen 3 simpel, leicht, unkompliziert [Major:] Wie!..du hast..Stufen und Grade deiner Verjüngungskunst?..[sein Freund:] Das müßte gar eine s-e Kunst sein, die sich auf einmal fassen ließe, deren Letztes von demjenigen gleich geschaut werden könnte, der zuerst hereintritt GWB24,276,7 Wj II 3 uö(selten) Schlechte mask; gelegentl subst Superl; auch im kollektiven Sg A zu ‘schlecht’ A 1 auf einem bestimmten Gebiet unfähige, untüchtige Person Wer dem Publicum dient, ist ein armes Thier;|Er quält sich ab, niemand bedankt sich dafür.|Gleich zu sein unter Gleichen,|Das läßt sich schwer erreichen:|Du müßtest, ohne Verdrießen,|Wie der S-este zu sein dich entschließen GWB2,238 Sprichw 326 uö(selten) 2 unredliche, böse, unanständige (männliche) Person; iGz ‘Gute’ od ‘Rechte’ wie konnte wohl eine Stadt, ein Staat so verderbt sein, daß es dem Guten durchaus schlecht, dem S-en gewiß gut ginge GWB412,212,8 Üb:Weber,ElegDichter dHellenen [Pedro:] Drüber [treue Liebe] scherzen|..verderbte Männer nur.|[Claudine:] Aber sag', wo sind die Rechten,|Und wie kennt man sie von S-en GWB38,125,15 Claud1 GWBGespr(He2,224) Riemer 21.5.07 uö(selten) B zu ‘schlecht’ B1: Angehöriger eines niederen Standes [Kaiser zum zweiten Fürsten:] sei Erzkämmerer..|Du bist der Oberste von allem Hausgesinde..|[Erzkämmerer:] Des Herren großen Sinn zu fördern bringt zu Gnaden,|Den Besten hülfreich sein, den S-en selbst nicht schaden GWB151,283 Faust II 10890 GWBgrund- GWBüber- GWBirden-s. *Gewöhnlich-GWBSchlechte GWBallerschlechtest GWBverschlechtern Syn zu A1-4 GWBschlimm zu A1a und b GWBmißlich GWBschändlich zu A1a,b und d GWBübel zu A1a GWBgering GWBschurkisch zu A1b GWBmiserabel GWBunzulänglich zu A2a und b GWBmißlich GWBschief GWBübel GWBunangenehm zu A2a und c GWBschrecklich zu A2a GWBgarstig GWBhäßlich zu A2b und c GWBungünstig zu A2b GWBunvorteilhaft zu A2u4 GWBböse zu A3u4 GWBübel zu A3 GWBmißlich zu A4 GWBbösartig GWBlasterhaft GWBliederlich GWBniedrig zu A5a GWBgering GWBleidig GWBübel zu A5b GWBnieder GWBniedrig zu B GWBeinfach GWBgering GWBschlicht zu B1u2 GWBgewöhnlich zu B1 GWBnieder GWBniedrig 1) vgl DWb9,531 Renata KwaśniakR.K.
21702 Zeichen · 334 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schlêcht

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Das Schlêcht , S. Adelung Geschlecht .

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schlecht

    Goethe-Wörterbuch

    schlecht subst Neutr vereinzelt mit Kleinschr; superl vereinzelt ‘schlechste’ (in ‘Götz 1 ’) sowie ‘auf das s-este’ (zB …

  3. modern
    Dialekt
    schlëcht

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    schlëcht [lat S. O.; láχt M. U.; lǽχt Str. W. ] Adj. 1. schlecht. Dë r Wi n is t s.; ich glaüb, s is t g e machter C…

  4. Sprichwörter
    Schlecht

    Wander (Sprichwörter)

    Schlecht Schlecht (s. Schlicht). 1. Der ist schlecht vnd recht, der in Hosen vnd Hembden bad. – Lehmann, 169, 21. 2. Der…

  5. Spezial
    schlecht

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    schlecht I adj. 1 (Mängel aufweisend) stlet (-ec, -a), da defet 2 (schwach: Gesundheit) stlet (-ec, -a) 3 (böse) ri (ri,…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schlecht

128 Bildungen · 95 Erstglied · 24 Zweitglied · 9 Ableitungen

Zerlegung von schlecht 2 Komponenten

sch+lecht

schlecht setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schlecht‑ als Erstglied (30 von 95)

schlechtab

DWB

schlechtab , adv. gebildet wie schlechtweg; einfach, durchaus: die stiel und schemel all gemein sindt all yetzundt so katzen rein, das sy sc…

schlechtachtsam

DWB

schlecht·achtsam

schlechtachtsam , adj. und adv. mit geringer aufmerksamkeit: welcher sehr geheymnszreicher, nam ( eheleute ) nicht schlechtachtsam ist auff…

Schlechta-Wssehrd

Meyers

Schlechta-Wssehrd , Ottokar, Freiherr von , Orientalist, geb. 20. Juli 1825 in Wien, gest. daselbst 18. Dez. 1894, Sohn des als Dichter beka…

schlechtbefiedert

DWB

schlechtbefiedert , adj. mit einfachem federkleide: er stand entzückt beym seelenrührenden liede der schlechtbefiederten nachtigallen. Siegf…

schlechtbetrogen

DWB

schlecht·betrogen

schlechtbetrogen , adj. : so gerieth dir deine untreu, schlechtbetrognes mädchen. Herder z. schön. lit. u. kunst 7, 137 .

schlechtbewacht

GWB

schlechtbewacht im vergleichenden Bild Wie wenn..die Auswahl|Stille ziehet des Heers..in feindliche Stadt, die s-e, zu dringen:|Also zogen a…

schlechtbiericht

DWB

schlechtbiericht , adj. tenuior Stieler 147 , von dünnem gebräu.

Schlechte (der)

Wander

schlech·teder

Schlechte (der) 1. Den Schlechten geht's in der Welt besser als den Rechten. Jüd.-deutsch : Dem Rusche (bösen, ruchlosen Menschen) geht es a…

Schlechte II

RhWB

Schlechte II -ē- = Weberkleister s. Schlichte bei schlichten;

schlechten

DWB

schlech·ten

schlechten , plur. kindsmasern, rötheln, purpeln; gewöhnlich urschlechten, s. Schmeller 2, 499 , durchschlechten, oben theil 2, 1667. das wo…

schlecht als Zweitglied (24 von 24)

Geschlecht

RDWB1

Geschlecht n пол грамматический род гениталии, половой орган, причинное место эвфем. , шутл.

Armengeschlecht

Wander

armen·geschlecht

Armengeschlecht Wer will in das Armengeschlechte, der maure, baue viel und – rechte. – Pistor., III, 15.

blutschlecht

DWB

blut·schlecht

blutschlecht , adj. und adv. pessimus, pessime, herzlich schlecht: sie hatte bewiesen, das paradies ihrer unschuldigsten liebe sei blutschle…

eulengeschlecht

DWB

eulen·geschlecht

eulengeschlecht , n. , eulenart: sie halten sich bei ihrer unwissenheit für glücklich, sie scheuen das licht der gelehrsamkeit. 'das eulenge…

geschlecht

DWB

geschlecht , adj. verstärktes schlecht ( s. d. ). 1 1) gerade: wer mir nur der ein fusz geslecht! ( wieder gerade, sagt Petrus, der als hink…

grottenschlecht

RDWB1

grotte·n·schlecht

grottenschlecht umg. из рук вон плохо идиом. , разг. , хуже некуда идиом. , разг.

katzengeschlecht

DWB

katzen·geschlecht

katzengeschlecht , n. genus felinum. Göthe 55, 309 : Robespierre wird nächstens beweisen, dasz die tiger zum katzengeschlechte gehören. Dahl…

Mannsgeschlecht

DRW

manns·geschlecht

Mannsgeschlecht, n. I von männlicher Art; häufig in der Wendung: j.s Erbe Mannsgeschlecht zur Bezeichnung der erbberechtigten männlichen Nac…

Mannsschlecht

DRW

manns·schlecht

Mannsschlecht, n. das männliche Geschlecht vgl. Mannsname sin dochter vnde ere kindere alle mannesslechte vnd vrowenslechte 1430 StaatsbMag.…

menschengeschlecht

DWB

menschen·geschlecht

menschengeschlecht , n. 1 1) geschlecht der menschen, die gesamten menschen: sieh, ich kann das menschengeschlecht nicht begreifen, das so w…

pfaffengeschlecht

DWB

pfaffen·geschlecht

pfaffengeschlecht , n. : er ist pfaffengeschlecht ( hat die gesinnung und handlungsweise eines pfaffen ). Frank sprichw. 2, 73 a ; es ist ei…

schwalbengeschlecht

DWB

schwalben·geschlecht

schwalbengeschlecht , n. art der schwalben: zu winterszeyt wychend alle schwalmengschlächt an warme ort. Gesner - Heuszlin vogelbuch 213 b ;…

Schäfergeschlecht

DRW

schäfer·geschlecht

Schäfergeschlecht, n. Abstammung aus einer Schäferfamilie vgl. Schäferssohn [zur Metzgerlehre zugelassen war, wer] nicht von schäffergeschle…

verschlecht

DWB

versch·lecht

verschlecht , f. obthuramentum stagni Maaler 429 a : wuor, das ist ein aufgeworffen bort und verschlecht für wasser gemacht, das es nit mit …

vogelschlecht

DWB

vogel·schlecht

-schlecht , adj. , horizontal, wie der vogel fliegt: vogelschlechte-richtung, kernschusz, tirer de niveau Fäsch kriegs.-lex. (1735) 264 b ; …

Ableitungen von schlecht (9 von 9)

geschlecht

DWB

geschlecht , adj. verstärktes schlecht ( s. d. ). 1 1) gerade: wer mir nur der ein fusz geslecht! ( wieder gerade, sagt Petrus, der als hink…

geschlechte

PfWB

ge-schlechte Adv. : ' gerade ', in der Verb. geschläächde voll 'gestrichen voll' [ ZW-Krähbg ] ; vgl. gehauft . — Zu mhd. sleht(e) (Adv.) 'g…

geschlechten

DWB

geschlechten , verb. nacharten: geslechten, parentare Dief. 413 a , wie nd. slachten, slechten brem. wb. 4, 796. Firmenich 1, 103, 8. 469, 4…

geschlechtlich

DWB

geschlechtlich , adj. und adv. zum geschlecht gehörig, im geschlechte gegründet, dem geschlechte nach, generisch: der geschlechtliche name, …

schlechte

DWB

schlechte , f. zu schlecht gebildet und in alter sprache der sinnlichen bedeutung des adj. folgend. 1 1) rectitudo, schlechte Dief. 488 a : …

unschlecht

DWB

unschlecht , adj. adv. , gth. v. schlecht 1, 3. mhd. unsleht, mnd. unslicht. discontinuus Diefenbach n. gl. 137 a . Staub-Tobler 9, 65 . Cre…

Urschlëcht

ElsWB

Urschlëcht [Ùrláχt Ruf. Logelnh. Horbg. Dü. ; Órlaχt Co. ] f. fast stets Pl. [-ə] Impfpocken: d Urschlëchte n i n setze n impfen, i n gset…

verschlecht

DWB

verschlecht , f. obthuramentum stagni Maaler 429 a : wuor, das ist ein aufgeworffen bort und verschlecht für wasser gemacht, das es nit mit …