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Knecht

ae. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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51 in 22 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Knecht

Bd. 4, Sp. 908
Knecht Allg., u. zwar Rhfrk uNahe ö. u. n. Kreuzn-Schönb Eckenr Schweppenhsn Waldlaubersh Rümmelsh Münster bis zum Soonw -eχt; w. u. südl. davon -ēχt, –E-; Hunsr -ēχt; Saarbr (u. einigemal SWend) -ę-; Saarl -ę- [Becking -E-]; weiterhin an der Saar bis einschl. Merz-Büschd Tünsd Dreisb Keuching Saarhölzb Bergen Scheiden Waldhölzb -ę-; innerh. einschl. Saarbg-Eft Hellend Orscholz Kessel Büschd Nennig Wies -īət; n. einschl. []Saarbg-Kreuzw Sinz Faha Wetten Taben Serrig Beurig Ockfen Schoden (nach dem Hochw hin) -ēt; im NO -Et [Saarbg-Stdt -ēχt]; n. Mos im W. -ēχt [in WBitb an Sauer u. Our -ēt] Bitb, Trier-Ld; -Eχt Prüm u. das übrige Mosfrk [SNeuw -ēχt]; Rip -Eχ [Malm, Schleid, Monsch, Aach, Jül, Dür NBergh, Grevbr, Neuss -Et, –Eət, –ēət; uWupp -Et]; OBerg -Et, –Eə-; NBerg -ęit; im SNfrk reicht das rip. (s. o.) ēət-, Et-Geb. bis einschl. Geilk-NBusch Hastenr Randerath, Heinsb-Hilfarth Millich Rathm Myhl, Erk-Vossem Klinkum Rickelr Beeck Rath Mennekr Terheeg Kückhv Holzw, Grevbr-Jackerath, Bergh-Königshv, Grevbr-Buchholz Allr Barrenst Höning, Neuss-Gohr Delr; n. davon -ęit; doch w. einschl. Geilk-Stahe Kreuzr Birgden, Heinsb-Schierwaldenr Selsten Braunsr Obspringen Brüggelchen ęχt, –ęxt; innerh. einschl. Heinsb-Althaaren Aphv Laffeld Waldenr Straeten, Geilk-Baumen, Heinsb-Horst Porselen Oberbr Luchtenbg Wassenbg Birgeln -Eχ(t) u. immerh. einschl. Erk-OKrüchten Tetelr Merbeck, Kemp-Leloh Dohr Naphsn Vogelsr End u. w. Lüttelbracht Bracht Kaldenk -Eχ; n. des -ęit-Geb. u. n. Ruhr -Eχ im Süd, dann -Eχt; Pl. wie Sg. Rhfrk; sonst -tə(n) [Heinsb-Erpen, Erk-Elmpt -χtər (Demin. -Eškə); MGladb, Erk -ęitə u. -ęits; Selfk, Geld-Kevelaer, Mörs-Neuk -ęχs, –Eχs] m.: 1.a. die alte Bed. ‘Knabe, Jüngling, Bursche, Mann, Knappe’ liegt noch in zwei besondern Fällen vor. α. Knecht, gern Demin. Knechtche, kleiner Junge, Bübchen, Kosew.; dau bist mei Kn.che; dau bist mei liewer Kn. Simm, Bernk (Hunsr), Meis, Wend, Ottw, Saarbr, Saarl, Merz, Trier-Hochw (Knätchen); Kneəchtelche Aden-Weibern; Knättje Eup; e gammer Knätche gesundes, kerniges Bürschchen Trier-Trierw; en aleərt Knättche gewandtes Bürschchen; ech woər esu Kn.chen sagen Erwachsene von ihrer Jünglingszeit Prüm-Mürlenb 1860; mei leif Knätche! Freundchen, pass ja nur auf Trier-Geizenbg; nä, mei Knechtjin! Saarl. In RA.: E jonge Kn. on en al (alte) Mod (Mädchen), dat get e reche Stoot (Hausstoot) eine reiche Heirat Prüm, Daun; en jong Mod, en ale Knot (Knoten), dat get e scheinen Stoot Saarbg-NLeuken; es de Kn. ging (gegen) de Mod alt, jet et enen klenen Haushalt Daun-Utzerath. — β. das Mädchen nennt den Burschen, der auf der Hochzeit neben ihm sitzt u. es beim Zuge durchs Dorf führt oder mit dem es tanzt, mei Kn.; eich hon en dichtige Kn. (das Mädchen heisst de Mod); de nöste (nickste, nəiste) Kn. Brautführer Bitb, Prüm. — b. Dienstknecht, Bure-, Peərds-, Stall- (Schweizer), Fuhr- (Gespanns-), Äre- (Ernte-), Mölle-, Bräu-, Huskn. Rip, Allg.; de Bur hät fönf Kn.ə, twiə Perdskn.ə on drei Ärbetskn.ə; de iərschte (böveschte) Kn. oder Mesterkn. (de iərschte on twedde Kn.) MGladb, Allg.; grosser on kläner Kn. Merz-Nunk, []Saarbg-Portz Trassem; Hapkn. (Haupt-), kläne Kn. Saarbg-Portz; bei der grösseren Bauernwirtschaft des Flachlandes werden diejenigen, die vorzüglich mit den Pferden arbeiten Kn.ə genannt, die übrigen Ärbeider; sie hatten früher eine bestimmte Rangreihenfolge, so grote Bomester, klene B., Kn., Meddelkn., Eggjong, Kuhwjong Klev-Üdem; Hospeskn. (Vicebur), üərschte Werkskn., Ongerwerkskn., dredde Werkskn., Peərdskn., Ongerpeərdskn., dredde P., Jong (Enk) Kemp; Forärbeier, twedde Ärbeier, Baumeister, Enk, Eggjong, Kuhhert Mörs-Asbg; Mesterkn., Kn., Overenk, Enk, Posselsjong Sieg-Fussh; Haupt- oder Gespannkn., Perds-, Ochse-, Kihjung Bitb-Fliessem; Hauptkn., Ochsejung, Perdsjung, Kihjung Wittl-Dörb; Kn. bei enem sen; Kn. bei enem spille Rip, Allg.; äs Kn. utwuəhne Erk; ene Kn. denge (fas mache) früher für ein ganzes Jahr, das bei bestimmten Terminen begann (s. die Karte bei Lichtmess); der Kn., dessen Jahr aus war, sagte scherzh.: ech stohn net op, ech treck net us, leck mech em Arsch, me Johr es us! Sieg-Fussh; van Dag (heute) es de letzte Dag, morge goh wej reise; ek häbb den Bur so lang gedient, he will mech noch ni preise! Geld-Veert. — Den Kn., den för den Tit (vor dem bestimmten Einziehtag) kömmp (Dienstantritt enkommen Rip), de geiht ok för den Tit laupen Mörs-Vinn; wer innerhalb des Dienstjahres seine Stelle verliess, hat der Poəhl (Pfahl) usgeresse oder e kölsch Joəhr gemat Grevbr, LRip; es kam selten vor, dass ein Kn. seinen Dienst nicht antrat, net enkoəm, d. h. vom Vertrag zurücktrat, et Metgeld wiərbreit (wiederbrachte) Grevbr-Garzw, Allg.: wer einen guten Kn. vermittelte (enbrat), bekam als Vermittlerlohn e Röckstöck (vom geschlachteten Schwein), ene Weck un ene Pöngel Iərzen (Erbsen) Köln-Widdersd; der Mesterkn. brachte Kleər on de Schmeck (Peitsche) mit; er schliff um 7 Uhr (nachdem im Sommer um 3 oder 4 Uhr die Arbeiten begonnen hatten) das Messer auf der Treppe, dann musste das Essen auf dem Tische stehen; 12 Uhr mittags wurde die Mittagsmahlzeit eingenommen; nach diesem hatte das Gesinde von zint Viet bis z. Bartholomieves Ruhepause (Enuhren) bis 2 Uhr: op B. werden er twei fas gesatte, de Einuhres för de Kn.ə on de Kaffe för de Meide SNfrk. — RA.: Heə woər Kn. en sei woər Mad Äusserung des Neidgefühls, wenn Leute vom Lande sich in der Stadt niederlassen u. ein erfolgreiches Geschäft begründen Aach, Allg. We fröhch Häər wellt sin, mot long Kn. sin Heinsb. Iərscht Bur on dann H., sät de B. tenge (gegen) sinne Kn., de sinn Schnie (Schnitte) Krentewek (Korinthenweck) et iərscht woll eəte Heinsb. We ene Kn. hät, de hät enne ganze; we er twie hät, de hät ennen halve; we er dri hät, hät gar genne Heinsb. En faule Kn. on e dämpig (engbrüstiges) Peərd, die sen noch [] ken Peif Tubak weərt Trier. Ene fule Kn. mackt tihn Schrett, om ene te spare Heinsb. Drei Deil welle geschlage sin: de Klock, der Esel un e fule Kn. Köln-Stdt. De Kn., de nüs (nichts) deht ohn befolle, den soll der Düvel holle MülhRh. De Kn. met Pip (Piez) in de Stall, de Meid met de sijen (seiden) Schörl (Schürze) op den Ball, de Buərsfrau met de Roman in de Hand brengen den Besten öm Hab (Hoff) en Verstand Klev, Rees, Geld-Kevelaer. Mondags Peərd sen bester (da ausgeruht) wie M. Kn.ə (die Sonntags gezecht haben) Sieg-ODollend. We nit Kn. sin kann, kann och nit Her sin Köln-Stdt. Wie der H., su der Kn. Sol, Allg. Je blinger (blinder) der H., je heller der Kn. Köln-Stdt. Beəter ene klene H. als ene gruəte Kn. Lob der Selbständigkeit MGladb, Erk, Aach. Wat den H. aflät (-legt), kregt de Kn. Mörs-Xanten. Heəre Befeəhl es Kn.ə (Kn.s) Ärbet Erk, Nfrk, Rip. Wann der H. ärm un der Kn. rich wed, duge se allebeids nicks Köln, MGladb, Erk, Mörs. H. os H., Kn. loss de Sei eraus! ich habe zu befehlen Bernk-Merschd. Bei er Herd voll Kanner (Kinder) as de Voder H.; bei em eläzige Kann as de V. Kn. Trier-Mehring. Wenn dou mej gistern gemitt (gemietet) hätts, dann wör ek van Dag (heute) dinne Kn.! abschl. Antw., du kommst zu spät Mörs, Heinsb, Aach, Dür, NBerg, Saarbg. Den de Kn. dingt, get em och sei Luhn Saarbg-Faha. Went (wegen) em decke Steck Brut geht ke Kn. aus dem Johr er liebt gute Beköstigung Prüm; bei er steifer Zopp leift käm Baur de Kn. fort Trier-Schleidw. Die Knechte habbe genne Werksenn (Arbeitslust), wenn se et Leiendak (Schieferdach der Kirche, etwa Aschermittwoch, Allerseelen) üəver de Kopp gehat habbe Kemp-SPeter; wenn de Kn.ə un Mäde de Hellege gesinn (gesehen) han (wenn sie an einem halben Feiertage in der Kirche gewesen sind), dann git et nit vill met der Arbeit Köln-Stdt. Wat de Mäd em Kehrdreck fengt (findet), delt (teilt) se met dem Kn. Berg (s. kehren). Mer kann besser an en gut Peərd äs an en guəden Kn. kuəmen Remschd. Of de Her got orrer schlecht, seiht mer on de Mod on seiht mer om Kn. Neuw-Maischd. Wenn et op der Her rent (regnet), dann dröppt et op der Kn. wenn es dem Herrn gut geht, hat auch der Kn. Nutzen Aach, LRip, SNfrk, Geld. We sech va sinne Kn. lett duze, kann sech die Stiəvele selver butze Heinsb, Du salls ävvel su fett net dervan komme, sät der Kn., do striək (strich) he der Kroətsch (Frosch) en et Bottermelksdöppe af Heinsb. Gott hatt et net, de Welt kannt et net, on de Kn. gof et singem Her die Taufe Christi Sieg-ODollend. — Rätsel. Vierontwentig (24) Ticketacke (Egge), twee Dicksacke (Pferde), en fuəl Tiek (Zieche), die derneəve liep (Knecht) Selfk. — Im Kinderld. Hannesse Kn., wille, wille, weck, sett den Fut (Fuss) op den Weg gesungen, wenn zwei Kinder, die Arme verschränkt, spazieren gehen; beim letzten Wort [] machen sie mit einem Ruck Kehrt Mörs-Orsoy. Dei Kn., de wull op de Reise gohn, do kom hei an de Brügge (Brücke), do sot de Hund bim Für un sponn, de Katte kiərnte de Botter, de Fladermus, dei kehrt dat Hus, de Duwen drougen den Dreck erut, se dreiten en wite in dat Feld; do ging de Kn. wiər ut der Welt Gummb. — 2. übertr. a. persönl. α. beim Knabensp. Kettschke (Kette) heissen die abgeschlagenen Spieler jongste Kn. MGladb. — β. stinkige Kn. Hecken-, Beerenwanze Bitb-NWeis. — b. sachl. α. Stiefelkn., Stivvelskn. Rip, Allg. Rätsel: Wat für ene Kn. kret kene Luhn? Schleid-Reifferschd. — β. Verbindungsstange zwischen Trittbrett u. Schwungrad am Spinnrade, die auf das Rad die Bewegung überträgt (ähnlich an der Häckselbank, am Webstuhl) Rhfrk, Mosfrk, Aden, Schleid-Hecken, Monsch-Rohren, Westerw, Waldbr. — γ. ein tischhohes, brettförmiges Werkzeug des Schreiners mit verschiebbarer Querleiste, dazu dienend, ein über die Hobelbank weit herausragendes Brett an dessem freien Ende festzuhalten, während das andere Ende auf der Hobelbank bearbeitet wird, Stütze an Hobelbänken u. Schraubstöcken Rheinb, Eusk, Bo, Köln, Gummb. — δ. Vorrichtung, Hebel am Pfluge, mit dem der Kulter bei Beginn einer neuen Furche umgestellt wird Schleid-Dottel, Jül-Roerd, Grevbr, MGladb. — ε. eiserner Stab am Hinterwagen, der den W. bei steiler Talfahrt aufhalten soll Bernk-Berglicht. — ζ. Pl. bei der alten Steinkelter zwei Holzlatten oder schmale Bretter, die zu beiden Seiten der Spindel auf die Maische gelegt werden, damit sich die die Maische deckenden Bohlen glatt auflegen u. ein gleichmässiges Pressen ermöglichen uNahe. — η. Fingerhut, Nähring SNfrk (o. O.). — θ. die aufrecht stehende Roggenähre uWupp 1870. — ι. der vom Schinken des eben gespaltenen Schweines noch abgeschnittener Fleischteil Bernk-Wehlen. — κ. verächtl. grosse, plumpe Nase; wat hät de ene Kn. em Gesech! Schleid, Eusk, Rheinb, Bo, Sieg, Mülh-Rh, Köln, Bergh. — λ. Donner Knettche! Fluch Malm-Herresb.
10744 Zeichen · 246 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    knechtst. M. (a)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    knecht , st. M. (a) Vw.: s. kniucht

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    knechtM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +31 Parallelbelege

    knecht , M. nhd. Knecht, Knabe, Junge, Jüngling, Unverheirateter, Junggeselle, Diener, Bedienter, Mietknecht, Pferdeknec…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knêcht

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Knêcht , des -es, plur. die -e, ein Wort, welches ehedem von einem weitern Umfange der Bedeutung war als jetzt. Es b…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Knecht

    Goethe-Wörterbuch

    Knecht überwiegend in Bed 1b 1 männl Person in dienstbarer, untergeordneter Stellung a Schild- od Edelknappe, wiederholt…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Knecht

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Knecht , ursprünglich jede dienende männliche Person, wie Knappen (s. Knappe ) und gemeine Söldner (Lands-, Fuß-, Stück-…

  6. modern
    Dialekt
    Knëcht

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Knëcht [‘ X nat Pfetterhsn. ; Knaχt Attenschw. Eschenzw. Hi. Mü. Obhergh. Dü. ; Knêχ Dollern ; Knáχt Ndhsn. K. Z. Betsc…

  7. Sprichwörter
    Knecht

    Wander (Sprichwörter)

    Knecht 1. A ual Knecht steant beaft di, diar ia sagt. ( Nordfries. ) – Johansen, 7. Der alte Knecht (der Teufel) steht h…

  8. Spezial
    Knecht

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Knecht m. (-[e]s,-e) 1 (auf einem landwirtschaftlichen Betrieb) fant (fanc) m. 2 (Hilfsgeselle) garsun (-s) m. ✒ so lang…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knecht

1.483 Bildungen · 143 Erstglied · 1.334 Zweitglied · 6 Ableitungen

knecht‑ als Erstglied (30 von 143)

Knechtstube

SHW

Knecht-stube Band 3, Spalte 1485-1486

Knechttag

SHW

Knecht-tag Band 3, Spalte 1485-1486

Knechtwurst

SHW

Knecht-wurst Band 3, Spalte 1485-1486

Knechtbedd'

MeckWB

Wossidia Knechtbedd' n. a. Spr. Knechtsbett: '4 cleyne knechtebedde' (Wi 1498) Jb. 91, 201; (Wi 1500) 47, 81.

knechtchen

DWB

knecht·chen

knechtchen , n. 1 1) puerulus, masculus ( s. DWB knecht 1): juvenculus, md. knechtchin, nd. knechtekin, knechtiken Dief. 313 b , infantulus …

knechtebedde

KöblerMnd

knecht·e·bedde

knechtebedde , N. nhd. einfacheres Bettzeug für Bedienstete E.: s. knecht, bedde L.: MndHwb 2, 595 (knechtebedde)

knechtefähnlein

DWB

knecht·e·faehnlein

knechtefähnlein , n. fahne der knechte, des fuszvolks, das in fähnlein geordnet war: nach der schlacht auf der Soltauer heide i. j. 1519 war…

knechtegeld

LW

knecht·e·geld

knechtegeld, Geld, das zur Unterhaltung von knechten (Soldaten, Truppen) gezahlt wird.

knechtegelt

KöblerMnd

knecht·egelt

knechtegelt , N. nhd. Abgabe zur Haltung von Soldaten, Abgabe zur Ablösung der Kriegsdienstpflicht Hw.: s. knechtgelt E.: s. knecht, gelt W.…

knechtekiste

KöblerMnd

knecht·e·kiste

knechtekiste , F. nhd. Truhe für Knechte, Kleiderkiste für Knechte, Truhe für Gesellen, Kleiderkiste für Gesellen E.: s. knecht, kiste L.: M…

knechteklēdinge

KöblerMnd

knecht·e·klēdinge

knechteklēdinge , F. nhd. Bekleidung der Stadtbediensteten E.: s. knecht, klēdinge L.: MndHwb 2, 595 (knechtebedde/knechteklê[i]dinge)

knechtel

DWB

knechtlein , knechtel , n. ahd. chnehtilîn, mhd. knehtelîn, knehtel. 1 1) juvenculus, knechtlein (knechtel) Dief. 313 b , infantulus voc. op…

Knechtelei

Campe

knecht·e·lei

◎ Die Knechtelei , d. Mz . ungew. knechtische Gesinnung und knechtisches Betragen. War'n allzumahl wieder die alten Schranzen, Mit ihrer alt…

Knechteln

Campe

knecht·eln

◎ Knechteln , v. intrs . sich knechtisch, kriechend betragen, knechtische Gesinnungen verrathen. »Schmeicheln und knechteln war ihm eins wie…

knechtelāken

KöblerMnd

knechtelāken , N. nhd. Betttuch für Knechtsbetten E.: s. knecht, lāken (1) L.: MndHwb 2, 595 (knechtebedde/knechtelāken)

knechtelōn

KöblerMnd

knecht·e·lōn

knechtelōn , N. nhd. Lohn für den Knecht, Lohn für den Gehilfen, Lohn für den Gesellen E.: s. knecht, lōn L.: MndHwb 2, 595 (knechtbedde/kne…

knechten

DWB

knechten , 1 1) zum knechte machen, wie einen knecht behandeln, in knechtschaft bringen und halten: kehrte seinem .. durch den könig Harald …

Knechtenbäu

RhWB

Knechten-bäu (-erntezeit) Neuss-Büttgen , Kemp-Vorst m.: Ziehtag (Lichtmess) des Gesindes.

knecht als Zweitglied (30 von 1.334)

Ɉägerknecht

Campe

Der Ɉägerknecht , des — es, Mz. die — e , der Knecht eines Jägers. Frisch.

Ɉahrknecht

Campe

Der Ɉahrknecht , des — es, Mz. die — e , ein Knecht, welcher sich jahrweise, oder auf ein Jahr vermiethet. I den Hallischen Salzwerken werde…

Ɉungfernknecht

Campe

Х Der Ɉungfernknecht , des — es, Mz. die — e , die verächtliche Benennung eines Menschen, der den Jungfern, d. h. den Mädchen oder überhaupt…

Öllerknecht

MeckWB

Wossidia Öllerknecht m. der älteste Knecht im Dorf; er spielte bei Festen eine leitende Rolle, sammelte Geld dafür ein und ähnl. Ma Malchin@…

Örgelknecht

MeckWB

Wossidia Örgelknecht m. a. Spr. Gehilfe des Orgelmachers: '12 sch. deme orgelenknechte' (Wi 1499) Jb. 91, 235 F.

Únterknecht

Campe

Der Únterknecht , — es, Mz. — e , der untere von mehrern Knechten; in Gegensatz von Oberknecht . S. d.

abbetēkenknecht

KöblerMnd

abbetēke·n·knecht

abbetēkenknecht , M. nhd. „Apothekenknecht“, Apothekergehilfe Hw.: s. abbetēkæreknecht, abbetēkæregeselle E.: s. abbetēke, knecht L.: MndHwb…

abbetēkæreknecht

KöblerMnd

abbetēkære·knecht

abbetēkæreknecht , M. nhd. „Apothekerknecht“, Apothekergehilfe Hw.: s. abbetēkenknecht E.: s. abbetēkære, knecht L.: MndHwb 1, 2 (abbetêkerk…

Achtknecht

DRW

acht·knecht

Achtknecht zu 1Acht Gerichtsdiener der rodt ... eynen orer achtknechte zur phandunge leyhen um 1500 ErfurtWasserO. II 1 "achtknecht apparito…

ackerknecht

DWB

acker·knecht

ackerknecht , m. , auf groszen landhöfen, der knecht, welcher den acker zu bestellen hat, im gegensatz des pferdeknechts, fuhrknechts: diene…

Åldknecht

WWB

ald·knecht

Åld-knecht. Großknecht ( die krfr. Stadt Hagen Hag die krfr. Stadt Hagen@Vorhalle Vh , Kr. Brilon Bri Kr. Brilon@Oberschledorn Os ). —

Alpknecht

DRW

alp·knecht

Alpknecht 1609 JbSchweizG. 25 (1900) 42 SchweizId. III 722 Faksimile UriLB. II 28 Art. 281

ambachtenknecht

KöblerMnd

ambacht·enknecht

ambachtenknecht , M. nhd. „Amtknecht“, Zunftgeselle, Handwerksgeselle, Amtsdiener Hw.: s. ambachtknecht, ambachtesknecht E.: s. ambacht, kne…

ambachtesknecht

KöblerMnd

ambachtes·knecht

ambachtesknecht , M. nhd. „Amtsknecht“, Zunftgeselle, Handwerksgeselle, Amtsdiener Hw.: s. ambachtknecht, ambachtenknecht E.: s. ambacht, kn…

ambachtknecht

KöblerMnd

ambacht·knecht

ambachtknecht , M. nhd. „Amtknecht“, Zunftgeselle, Handwerksgeselle, Amtsdiener Hw.: s. ambachtesknecht, ambachtenknecht Q.: DW2 (1385) E.: …

Amtknecht

MeckWB

amt·knecht

Wossidia Amtknecht m. zünftiger Handwerksgeselle: 'wilde bursen, ammetknechte unde sulvesheren' (15. Jahrh.) Jb. 55, 103.

Amtmannsknecht

DRW

amtmann·s·knecht

Amtmannsknecht Förster die amptmansknecht des waldes pfenden doran und ist wagen und pferd verloren 1461 Tucher,NürnbBaumeisterb. 93 Faksimi…

Amtslandknecht

DRW

amts·landknecht

Amtslandknecht Amtsdiener 1659 CAug. II 316 Faksimile Hugo Meyer, Strafverfahren gegen Abwesende 166 Anm. 1

Ableitungen von knecht (6 von 6)

beknechten

DWB

beknechten , in servitutem redigere: den menschlichen geist beknechten. man sagt lieber blosz knechten. sich beknehten hiesz mhd. sich mit k…

beknechtung

DWB

beknechtung , f. was knechtung: der kampf für geistesfreiheit gegen beknechtung.

entknechten

DWB

entknechten , liberare, vindicare in libertatem. Stieler 995 .

unknecht

DWB

unknecht , m. , servus iners Stieler 995 (un IV B). —

verknechten

DWB

verknechten , verb. zum knecht machen: von den verdorbenen, verknechteten und romanischen Galliern. Arndt erinnerungen 221 (1840) .

verknechtung

DWB

verknechtung , f. : königthum und kirche im engsten bunde zu dem gemeinsamen zwecke: der verdummung und verknechtung der völker. Berl. jahrb…