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Knêcht

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Knêcht

Bd. 2, Sp. 1656
Der Knêcht, des -es, plur. die -e, ein Wort, welches ehedem von einem weitern Umfange der Bedeutung war als jetzt. Es bedeutete, 1. * Eigentlich, eine junge Mannsperson bis in das männliche Alter, besonders eine unverheirathete Mannsperson, einen Junggesellen, im Gegensatze einer Magd; in welcher längst veralteten Bedeutung es mit dem Worte Knabe gleichlautend war, und bloß ein Kind männlichen Geschlechtes bedeutete. Bey dem Ottfried heißen daher so wohl die Jünger Christi, als Kinder männlichen Geschlechtes, Knehto. Im Tatian wird das Kind Jesus kneht genannt, und von dem Herodes heißt es daselbst, er arslung alle thi knetha, alle Knäbchen in Bethlehem. In den Bremischen Statuten heißt es, die Vormünder sollen Vormünder bleiben den Jungfrowen wenthe se to vöftein Jahren kamen, und den Knechten to achtein Jahren. 2. Da jüngere Personen gemeiniglich ältern zu dienen verbunden sind, so bedeutete dieses Wort, so wie Knabe und Knappe, schon seit den frühesten Zeiten eine Person männlichen Geschlechtes, welche einer andern zu gewissen Diensten verbunden ist. 1) Eigentlich, wo es, (a) Überhaupt und in der weitesten Bedeutung, ehedem von allen Arten der Dienste gebraucht wurde. Im Isidor Chneht, bey dem Willeram Gnecht. So hießen Personen vom hohen Adel ehedem des Reichs Knechte, ja ein jeder Vasall wurde ein Knecht seines Lehensherren genannt. Adelige männliche Personen, welche zur Erlangung der ritterlichen Würde andern Rittern dieneten, hießen so wohl Knappen und Edelknappen, als Knechte und Edelknechte. Engl. Knight. In der Deutschen Bibel kommt es in dieser weitern Bedeutung noch mehrmahls vor, wo unter andern auch so wohl Christus, als die guten Engel und fromme Personen Knechte Gottes genannt werden. Im Hochdeutschen ist es, seitdem Diener dafür üblicher geworden, um des folgenden verächtlichen Nebenbegriffes willen, veraltet, wo man es nur noch zuweilen aus Höflichkeit gegen weit erhabnere Personen gebrauchet, den großen Abstand zwischen sich und ihnen dadurch merklich zu machen; daher man sich in Briefen, Memorialien u. s. f. solcher Personen allerunterthänigsten, unterthänigsten, unterthänigen Knecht unterschreibet.[] (b) In engerer Bedeutung. α) * Ein Soldat, schon bey dem Notker Chneht; eine gleichfalls veraltete Bedeutung, in welcher es noch in der Deutschen Bibel vorkommt. Daher die ehemahligen Zusammensetzungen Landsknecht, Fußknecht, ein Infanterist, Hutknecht, ein Soldat in der Besatzung u. s. f. Im Schwed. Knecht. In Kaiser Ferdinands und Leopolds Kriegs-Artikeln werden die Soldaten zu Fuß noch immer Knechte und die Reiter reisige Knechte genannt. β) Leute geringen Standes, welche so wohl zur Erhaltung der öffentlichen Ruhe, als auch zur Aufsuchung und Einhohlung der Verbrecher gebraucht werden, sind an vielen Orten unter dem Nahmen der Knechte, Stadtknechte, Amtsknechte, Landknechte, Gerichtsknechte u. s. f. bekannt. γ) Verschiedene Handwerker pflegen ihre Gesellen Knechte zu nennen; dergleichen sind die Brauer, Bäcker, Fleischer, Grobschmiede, Schuster und vor einiger Zeit noch die Bader. Daher der Brauknecht, Bäckenknecht, Fleischerknecht, Schmiedeknecht, Schuhknecht, Badeknecht. Die Handwerker, bey welchen dieser Gebrauch eingeführet ist, gehören unter die ältesten, welche noch vor Einrichtung der Städte auf dem Lande getrieben wurden. δ) Ein Dienstbothe, welcher seiner Herrschaft zu den geringsten und beschwerlichsten Diensten verbunden ist. Die besondern Arten dieser Knechte werden durch allerley Zusammensetzungen näher bestimmet; z. B. Bothsknecht, Ruderknecht, Henkersknecht, Postknecht, Reitknecht, Schäferknecht, Stallknecht, Hausknecht u. s. f. In der engsten Bedeutung ist der Knecht auf dem Lande ein männlicher Dienstbothe zum Behufe der Feld- und Ackerarbeit, da es denn wieder Fuhrknechte, Pferdeknechte, Bauknechte, Großknechte, Mittelknechte, Kleinknechte u. s. f. gibt. In Braunschweig wird ein solcher Knecht noch Knape genannt. ε) Eine leibeigene Person männlichen Geschlechtes; eine veraltete Bedeutung, in welcher es noch einige Mahl in der Deutschen Bibel vorkommt. Zuweilen wird es noch figürlich und mit einem verächtlichen Nebenbegriffe von Personen männlichen Geschlechtes gebraucht, welche einer andern Person oder Sache auf eine sclavische Art ergeben sind. Ein Pfaffenknecht, Weiberknecht, Jungfernknecht u. s. f. 2) Figürlich, bey verschiedenen Handwerkern und Künstlern, ein Werkzeug oder Theil eines Werkzeuges, welches stehet, und einem andern Dinge zur Unterstützung dienet. Ein hölzernes Gestell, worauf die Mägde in den Küchen Niedersachsens die gewaschenen Schüsseln trocken werden lassen, heißt der Knecht oder Schüsselknecht. Auf den Kupferhämmern ist der Knecht ein schmahles Eisen in dem Amboßstocke, worauf die Kupferscheibe ruhet; bey den Tischlern, ein stehendes Holz mit Kerben und zuweilen auch mit einem Sattel, das Bret mit der scharfen Ecke darauf ruhen zu lassen; auf den Schiffen, ein aufrecht stehendes Holz nahe am Maste mit starken Rollen zum Gebrauche der Hißtaue, der Standblock; an einer Ramme der eigentliche Rammblock, welcher den Pfahl schläget, und auch der Bär genannt wird; in der Artillerie, eine Feuerkugel in Gestalt eines unten zugespitzten Cylinders, welche rund herum mit eisernen Schlägen versehen ist, und das ihrige stehend verrichtet; und so in andern Fällen mehr. S. Stiefelknecht, Lichtknecht. Anm. Das Verächtliche, welches diesem Worte nunmehr anklebet, ist demselben nicht wesentlich, sondern rühret bloß daher, weil man es so häufig von dienstleistenden Personen der geringsten Art gebrauchte. Eine weibliche Person dieser Art heißt eine Magd.[] Im Nieders. gleichfalls Knecht, im Dän. Knegt, im Angels. Cnighta. Es hat mit Knabe und dem dazu gehörigen Knappe, sehr viel Ähnliches in der Bedeutung, daher auch Frisch glaubt, daß es aus diesem Worte entstanden ist. Vielleicht hätte er sich besser ausgedruckt, wenn er gesagt hätte, daß beyde vermittelst verschiedener Ableitungslaute aus einem und eben demselben Stammworte gebildet worden. Dieses Stammwort scheinet klein, niedrig bedeutet zu haben, und ist allem Ansehen nach mit neigen verwandt; denn daß das K nicht wesentlich sey, erhellet unter andern auch aus dem Franz. Naquet, ein Knecht. Wachter findet viele Ähnlichkeit zwischen diesem Worte und dem Hebr. כהן, und Griech. κονειν, dienen. S. Knickholz.
6343 Zeichen · 72 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    knechtst. M. (a)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    knecht , st. M. (a) Vw.: s. kniucht

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    knechtM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +31 Parallelbelege

    knecht , M. nhd. Knecht, Knabe, Junge, Jüngling, Unverheirateter, Junggeselle, Diener, Bedienter, Mietknecht, Pferdeknec…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knêcht

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Knêcht , des -es, plur. die -e, ein Wort, welches ehedem von einem weitern Umfange der Bedeutung war als jetzt. Es b…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Knecht

    Goethe-Wörterbuch

    Knecht überwiegend in Bed 1b 1 männl Person in dienstbarer, untergeordneter Stellung a Schild- od Edelknappe, wiederholt…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Knecht

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Knecht , ursprünglich jede dienende männliche Person, wie Knappen (s. Knappe ) und gemeine Söldner (Lands-, Fuß-, Stück-…

  6. modern
    Dialekt
    Knëcht

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Knëcht [‘ X nat Pfetterhsn. ; Knaχt Attenschw. Eschenzw. Hi. Mü. Obhergh. Dü. ; Knêχ Dollern ; Knáχt Ndhsn. K. Z. Betsc…

  7. Sprichwörter
    Knecht

    Wander (Sprichwörter)

    Knecht 1. A ual Knecht steant beaft di, diar ia sagt. ( Nordfries. ) – Johansen, 7. Der alte Knecht (der Teufel) steht h…

  8. Spezial
    Knecht

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Knecht m. (-[e]s,-e) 1 (auf einem landwirtschaftlichen Betrieb) fant (fanc) m. 2 (Hilfsgeselle) garsun (-s) m. ✒ so lang…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knecht

1.483 Bildungen · 143 Erstglied · 1.334 Zweitglied · 6 Ableitungen

knecht‑ als Erstglied (30 von 143)

Knechtstube

SHW

Knecht-stube Band 3, Spalte 1485-1486

Knechttag

SHW

Knecht-tag Band 3, Spalte 1485-1486

Knechtwurst

SHW

Knecht-wurst Band 3, Spalte 1485-1486

Knechtbedd'

MeckWB

Wossidia Knechtbedd' n. a. Spr. Knechtsbett: '4 cleyne knechtebedde' (Wi 1498) Jb. 91, 201; (Wi 1500) 47, 81.

knechtchen

DWB

knecht·chen

knechtchen , n. 1 1) puerulus, masculus ( s. DWB knecht 1): juvenculus, md. knechtchin, nd. knechtekin, knechtiken Dief. 313 b , infantulus …

knechtebedde

KöblerMnd

knecht·e·bedde

knechtebedde , N. nhd. einfacheres Bettzeug für Bedienstete E.: s. knecht, bedde L.: MndHwb 2, 595 (knechtebedde)

knechtefähnlein

DWB

knecht·e·faehnlein

knechtefähnlein , n. fahne der knechte, des fuszvolks, das in fähnlein geordnet war: nach der schlacht auf der Soltauer heide i. j. 1519 war…

knechtegeld

LW

knecht·e·geld

knechtegeld, Geld, das zur Unterhaltung von knechten (Soldaten, Truppen) gezahlt wird.

knechtegelt

KöblerMnd

knecht·egelt

knechtegelt , N. nhd. Abgabe zur Haltung von Soldaten, Abgabe zur Ablösung der Kriegsdienstpflicht Hw.: s. knechtgelt E.: s. knecht, gelt W.…

knechtekiste

KöblerMnd

knecht·e·kiste

knechtekiste , F. nhd. Truhe für Knechte, Kleiderkiste für Knechte, Truhe für Gesellen, Kleiderkiste für Gesellen E.: s. knecht, kiste L.: M…

knechteklēdinge

KöblerMnd

knecht·e·klēdinge

knechteklēdinge , F. nhd. Bekleidung der Stadtbediensteten E.: s. knecht, klēdinge L.: MndHwb 2, 595 (knechtebedde/knechteklê[i]dinge)

knechtel

DWB

knechtlein , knechtel , n. ahd. chnehtilîn, mhd. knehtelîn, knehtel. 1 1) juvenculus, knechtlein (knechtel) Dief. 313 b , infantulus voc. op…

Knechtelei

Campe

knecht·e·lei

◎ Die Knechtelei , d. Mz . ungew. knechtische Gesinnung und knechtisches Betragen. War'n allzumahl wieder die alten Schranzen, Mit ihrer alt…

Knechteln

Campe

knecht·eln

◎ Knechteln , v. intrs . sich knechtisch, kriechend betragen, knechtische Gesinnungen verrathen. »Schmeicheln und knechteln war ihm eins wie…

knechtelāken

KöblerMnd

knechtelāken , N. nhd. Betttuch für Knechtsbetten E.: s. knecht, lāken (1) L.: MndHwb 2, 595 (knechtebedde/knechtelāken)

knechtelōn

KöblerMnd

knecht·e·lōn

knechtelōn , N. nhd. Lohn für den Knecht, Lohn für den Gehilfen, Lohn für den Gesellen E.: s. knecht, lōn L.: MndHwb 2, 595 (knechtbedde/kne…

knechten

DWB

knechten , 1 1) zum knechte machen, wie einen knecht behandeln, in knechtschaft bringen und halten: kehrte seinem .. durch den könig Harald …

Knechtenbäu

RhWB

Knechten-bäu (-erntezeit) Neuss-Büttgen , Kemp-Vorst m.: Ziehtag (Lichtmess) des Gesindes.

knecht als Zweitglied (30 von 1.334)

Ɉägerknecht

Campe

Der Ɉägerknecht , des — es, Mz. die — e , der Knecht eines Jägers. Frisch.

Ɉahrknecht

Campe

Der Ɉahrknecht , des — es, Mz. die — e , ein Knecht, welcher sich jahrweise, oder auf ein Jahr vermiethet. I den Hallischen Salzwerken werde…

Ɉungfernknecht

Campe

Х Der Ɉungfernknecht , des — es, Mz. die — e , die verächtliche Benennung eines Menschen, der den Jungfern, d. h. den Mädchen oder überhaupt…

Öllerknecht

MeckWB

Wossidia Öllerknecht m. der älteste Knecht im Dorf; er spielte bei Festen eine leitende Rolle, sammelte Geld dafür ein und ähnl. Ma Malchin@…

Örgelknecht

MeckWB

Wossidia Örgelknecht m. a. Spr. Gehilfe des Orgelmachers: '12 sch. deme orgelenknechte' (Wi 1499) Jb. 91, 235 F.

Únterknecht

Campe

Der Únterknecht , — es, Mz. — e , der untere von mehrern Knechten; in Gegensatz von Oberknecht . S. d.

abbetēkenknecht

KöblerMnd

abbetēke·n·knecht

abbetēkenknecht , M. nhd. „Apothekenknecht“, Apothekergehilfe Hw.: s. abbetēkæreknecht, abbetēkæregeselle E.: s. abbetēke, knecht L.: MndHwb…

abbetēkæreknecht

KöblerMnd

abbetēkære·knecht

abbetēkæreknecht , M. nhd. „Apothekerknecht“, Apothekergehilfe Hw.: s. abbetēkenknecht E.: s. abbetēkære, knecht L.: MndHwb 1, 2 (abbetêkerk…

Achtknecht

DRW

acht·knecht

Achtknecht zu 1Acht Gerichtsdiener der rodt ... eynen orer achtknechte zur phandunge leyhen um 1500 ErfurtWasserO. II 1 "achtknecht apparito…

ackerknecht

DWB

acker·knecht

ackerknecht , m. , auf groszen landhöfen, der knecht, welcher den acker zu bestellen hat, im gegensatz des pferdeknechts, fuhrknechts: diene…

Åldknecht

WWB

ald·knecht

Åld-knecht. Großknecht ( die krfr. Stadt Hagen Hag die krfr. Stadt Hagen@Vorhalle Vh , Kr. Brilon Bri Kr. Brilon@Oberschledorn Os ). —

Alpknecht

DRW

alp·knecht

Alpknecht 1609 JbSchweizG. 25 (1900) 42 SchweizId. III 722 Faksimile UriLB. II 28 Art. 281

ambachtenknecht

KöblerMnd

ambacht·enknecht

ambachtenknecht , M. nhd. „Amtknecht“, Zunftgeselle, Handwerksgeselle, Amtsdiener Hw.: s. ambachtknecht, ambachtesknecht E.: s. ambacht, kne…

ambachtesknecht

KöblerMnd

ambachtes·knecht

ambachtesknecht , M. nhd. „Amtsknecht“, Zunftgeselle, Handwerksgeselle, Amtsdiener Hw.: s. ambachtknecht, ambachtenknecht E.: s. ambacht, kn…

ambachtknecht

KöblerMnd

ambacht·knecht

ambachtknecht , M. nhd. „Amtknecht“, Zunftgeselle, Handwerksgeselle, Amtsdiener Hw.: s. ambachtesknecht, ambachtenknecht Q.: DW2 (1385) E.: …

Amtknecht

MeckWB

amt·knecht

Wossidia Amtknecht m. zünftiger Handwerksgeselle: 'wilde bursen, ammetknechte unde sulvesheren' (15. Jahrh.) Jb. 55, 103.

Amtmannsknecht

DRW

amtmann·s·knecht

Amtmannsknecht Förster die amptmansknecht des waldes pfenden doran und ist wagen und pferd verloren 1461 Tucher,NürnbBaumeisterb. 93 Faksimi…

Amtslandknecht

DRW

amts·landknecht

Amtslandknecht Amtsdiener 1659 CAug. II 316 Faksimile Hugo Meyer, Strafverfahren gegen Abwesende 166 Anm. 1

Ableitungen von knecht (6 von 6)

beknechten

DWB

beknechten , in servitutem redigere: den menschlichen geist beknechten. man sagt lieber blosz knechten. sich beknehten hiesz mhd. sich mit k…

beknechtung

DWB

beknechtung , f. was knechtung: der kampf für geistesfreiheit gegen beknechtung.

entknechten

DWB

entknechten , liberare, vindicare in libertatem. Stieler 995 .

unknecht

DWB

unknecht , m. , servus iners Stieler 995 (un IV B). —

verknechten

DWB

verknechten , verb. zum knecht machen: von den verdorbenen, verknechteten und romanischen Galliern. Arndt erinnerungen 221 (1840) .

verknechtung

DWB

verknechtung , f. : königthum und kirche im engsten bunde zu dem gemeinsamen zwecke: der verdummung und verknechtung der völker. Berl. jahrb…