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ahd. bis sprichw. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MNWB
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41 in 21 Wb.
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Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

¹recken swv.

Bd. 2-2, Sp. 2015
1recken (rechken), swv.: 1. sich erstrecken, c. Adv.-Bestimmg. bint ênen dôk ümme de borst unde stoppe dâr ênen brê(i)den dôk in dê dâr r. mach āver de schulderen (WMM 4, 156), dâr möste gans vērne r. ên dinc dat nê(i)n ende heft (Köker ed. Cordes 72), dê schēten êne tît lanc krü̂zwîs dörch Drispenstēde und sô vērn dat schêtent r. mochte (Oldecop 105), (übertr.:) de rât wolde nicht de tö̂verschen antasten und dãrup vorhö̂ren lâten vēlîchte hedde dat spēl tô vērn r.-et zu weit gehen (ebd. 570), refl. ôk sô sach dô Jâcob aldâr êne ledderen in dēme slâpe dê r.-ede sik van der ērden wente an den himmel (Locc. Hist. 67); (temp.:) andauern, währen, dat lücke sö̂cht ēne nicht lange it r.-t (Narrenschyp 64). 2. ausreichen, genügen, dê schal ēre schult gelden dewîle dat gût r.-et dat ēm angevallen is (Rig. StR ed. Oelrich 94), up dat dat kōrn nicht sô balde vorswendet unde geendet sonderen sik wît r. und vērne strecken mochte unde dat destô bēter dem lancwîligen hunger mochte vȫrgekāmen unde gewēret wērden (Nic. Gryse Laienbibel 1, Bb 1). 3. ausstrecken, entgegenstrecken, „Vpward recken sursum tendere uel protendere” (Voc. Strals. ed. Damme), c. A. r. + Adv.-Bestimmg. wê sîne vö̂te wil wîder strecken alse sîn bedde deyt r. (Nic. Gryse Laienbibel 2, R 2), strecke hēr dînen vinger unde sê mîne hande unde r.-e dîne hant unde stik dê an mîne sîden (Mante Geb. 160), vil lanc it (ein Pferd) sik begunde strecken unde ê(i)n bê(i)n sêre van ȫm r. (G. v. M. ed. Seelmann 33), wem de kennebacke ût dem lēde is sô steyt de munt wîde āpen unde de tunge en kan hê nicht bāven an de munt r. (WMM 4, 151), ê(i)n schal dem anderen sîn ādel nicht r. vorhalten, vorführen (Nd. Reimchr. ed. Mante 30, V. 659). 4. hingelangen, erreichen, c. Adv.-Bestimmg. kanstû dâr tô r. tô langen (Tönnies Fenne 2, 172), wôr is ên solchen vorborgenhê(i)t an dî ger.-et (Oldecop 231), dewîle nû êne solchen vȫrhebbens des jungen könninges an sînen vāder r.-ede und dörch de inwōners vorstendiget wart (ebd. 630). 5. erlangen, umsetzen, c. A. r. alsô de []hērtōge van Burgundien mê(i)nde dat hê vrüntlĩke dēgedinge scholde handelen mit dēme delfîne dô wurden dâr rēde r.-et dê tô kîve drôgen unde tô vordrête redden (Chr. d. d. St. 30, 120), nû vormarke it und hö̂re dat der teolōgen prêbenden an dê vom ādel ger.-et übergehen (Oldecop 8). 6. übergeben, darreichen, c. A. r. unde wolden de vûst van mî hebben dê wolde ik ȫne nicht r. (Hans. Gbl. 1892, 179). 7. r. tô zu etw. gereichen, etw. einbringen, tô gûde/arge r., tôm merklichen schāden und ungelēgenhê(i)t ger.-et (Staatsb. Mag. 7, 765), it hedde tô vrēde ger.-et wan sik de gê(i)stlĩken in der tôlâge geschicket hedden (Hamb. Domkapitel 358), dat wōrt gādes is lēvendich unde bequême unde dörchgânder dan ê(i)nich swērt up twê sîden snîdende unde r.-et bet tô der dê(i)linge der sêle unde des gê(i)stes (Köln. Bibel Hebr. 4, 12), wil mî dem rechte underworpen hebben it r.-e denne tôm blôde āder tôm gûde (SL: Wism. Brief). 8. (aus)dehnen, verlängern, „Recken ten tendere extendere tendere trahitare distendere in latum extendere in longum protendere” (Voc. Strals. ed. Damme), „recken vel teyn ... extendere, trahere” (SL: Voc. Engelh.), „trahere, tendere, ex-, pro-, expandere” (SL: Hamb. dt.-lat. Gl.), „Vorlenghen recken protendere” (Voc. Strals. ed. Damme), „Spannen recken id. extendere” (Voc. Strals. ed. Damme), „Tendere recken, spannen / spannen, denen, recken” (De Man 243); — c. Akk. (Glieder) recken, hê beginnet mî alle mîne lēde tô trecken mî dünket hê wil mî lenger r. (Lüb. Tot. 39, V. 554), (häufig von Christus am Kreuz:) in den uprichtende lê(i)t hê grôte pîn unde worden ēm sîne ārm wîde van ê(i)nander ger.-et mit nôt wen de ê(i)ne trāme van dem krü̂ze rēkede vērne van dem anderen (Mandeville 18), sê ... dêden ȫme sê(i)le an sîne hende unde vö̂te unde lechten ȫn up dat krü̂ze unde r.-eden ȫn an dat krü̂ze (Ev. Nicod. 74), (Folter:) auf der Streckbank oder Streckleiter recken, de leddern dâr sê uppegebunden unde ger.-t wurt (Beitr. Schlesw. 22, 83), r. und trecken ... up der pînebank edder marterledder (Nic. Gryse Laienbibel 3, Q 3r); „recken van unlust, alare” sich vor Müdigkeit strecken?, gähnen? (SL: Hamb. dt.-lat. Gl.; alare = halare?); — c. A. r. (Schnüre, Bänder:) spannen, „Spannen recken alse en armborst tendere” (Voc. Strals. ed. Damme), sîn snôr is altô stîf ger.-et unde gespannen (Veghe 3 Schr. 368), (Sprw.:) de bōge tô sêre ger.-et vorlüst sîn macht (Tunnicius 85); (Tücher:) aufspannen, māke ên bret mit swînensmolte vet unde r.-e den dôk dâr up (A. v. B. 47), (bes.:) lāken r. Tuche auf vorgegebene Ausmaße dehnen, strecken, nê(i)n berê(i)der schal ôk jen- []nigerhande besēgelde lāken ... dê im wāter nicht plēgen tô krimpen ûtsetten r. edder in de rāmen slân (Hamb. ZR 290), dâr jennich brôder dörch sîne knechte de lāken hö̂ger r. lête den twisken vêr und vîf ellen (Hamb. ZR 300), di vȫrs. lāken sal men r. an dem rāmen als gelîke lanc und hāsenwitte gebrê(i)det up teyn vêrdê(i)l und grâe und middelwitte und dicke witte ên half hol smâler (Beitr. Dortm. Gesch. 12, 14), dat lāken r. eine Angelegenheit bereinigen, in Ordnung bringen, „Als do ersten her Otto arm was unde boclagede sick, dat he der bolage nergen aff doen en konde und we dat dat laken recken solde, so antworde Hermann van Mervelde: ‚Here, ick ene maent, ick twe mant, gy de derden mant'” (Münst. Gqu. 1, 164); (Metalle:) ziehen, treiben, golt is dat aller beste metāl dat mach men wonderlĩken wîde r. lanc unde brê(i)t drîven (Veghe ? Wyng. 414); — nicht deutlich zu trennen von 1rê(i)ken, 2rēken u. 1rēkenen; vgl. auch 2gerēken, 1rāken. rekâder, ~lāken, reckebank, ~leddere, ~mest, ~nāgel
5676 Zeichen · 176 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    reckensw. v.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +11 Parallelbelege

    recken sw. v. , mhd. recken, rechen, nhd. recken; as. rekkian, mnd. mnl. recken; ae. reccan; an. rekja; got. -rakjan ( n…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    reckenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +8 Parallelbelege

    recken swv. BMZ rechen Gen. rachen s. gerachen; prät. reckete, recte, rackete ( Kön. ), racte, rakte, rahte; part. gerec…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    reckensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    recken , sw. V. Vw.: s. rēken (3) L.: MndHwb 2, 2017 (recken)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rêcken

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Rêcken , verb. reg. act. 1) Ausdehnen; doch gemeiniglich nur im gemeinen Leben. Das Leder recken. Einen Verbrecher auf d…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    recken

    Goethe-Wörterbuch

    recken einmal -k- 1 etw (nach jdm) strecken, ausstrecken [ Proserpina: ] Warum reckst du [ Pluto ] sie [ die Arme ] nach…

  6. modern
    Dialekt
    (recken

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    ( recke n in ) verrecke n [fərèkə fast allg.; frækə Felleri. Su. ; frèkə NBreis. Logelnh. Kerzf. Hf. Lohr Wh. Altw. ; fa…

  7. Sprichwörter
    Recken

    Wander (Sprichwörter)

    Recken 1. Das reckt sich wie Schafleder. 2. Es reckt sich wie Jungfernleder. – Frischbier 2 , 3075.

Verweisungsnetz

261 Knoten, 341 Kanten

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit recken

215 Bildungen · 25 Erstglied · 185 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von recken 2 Komponenten

rec+ken

recken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

recken‑ als Erstglied (25 von 25)

recken I

SHW

recken I Band 4, Spalte 1297-1298

recken II

SHW

recken II Band 4, Spalte 1297-1298

reckenāgel

MNWB

recke·nagel

° reckenāgel , subst. ( Pl. -nāgel ) : ein Schusternagel , Zwecke zum Spannen des Leders über der Leiste (Brschw. Beisp. ed. Mack 21).

recken, biten

MNWB

recken·biten

recken, biten vel gnaghen ” (SL: Hamb. dt.-lat. Gl.), dû schalt dit blût nicht sûgen disse knāken nicht gnāen di sēnen nicht t. (Heilsegen g…

Reckende

RhWB

reck·ende

Reck-ende rękę·n.t Rheinb-Meckenh , Bo , Sieg-OPleis f.: verächtl. frohe, hagere Frau; e lang (düərn) R.

reckenhaft

DWB

recken·haft

reckenhaft , adj. und adv. nach art der recken: reckenhafte gestalten; reckenhaft kämpfen.

Reckenloch

RhWB

recken·loch

Recken-loch -lk Mettm n.: Durchgang auf der Weide für das Vieh, das durch mehrere Recken ‘Balken’ verschlossen ist; diese ruhen verschiebba…

reckenmacht

DWB

recken·macht

reckenmacht , f. : gegen Nordlands reckenmacht, Hecklas schwefeldampf, kann ein hauch der frühlingsnacht nicht bestehn den kampf. Rückert ge…

reckenmēster

KöblerMnd

reckenmēster , M. Vw.: s. rēkenmēster (2) L.: MndHwb 2, 2017 (reckenmê[i]ster)

Reckenpfahl

RhWB

recken·pfahl

Recken-pfahl -pl [ rękəs- Mörs ] m.: Zaunpfahl. RA.: Et kömmt op de Gewohnheit an, dann könne sej ow enne R. op de Kopp anspetze Mörs-Rhein…

Reckenpfosten

RhWB

recken·pfosten

Recken-pfosten -post (rękə- u. -kəs-) Rees , Klev m.: dass. RA.: Necks säj de Katt (Katze), du satt (sass) sej op de R. spöttisch zu einem s…

reckenstok

MNWB

recken·stok

*° reckenstok , m. ( Pl. -stöcke ) : Stab als Abzeichen der gewählten Aufseher bei den Gesellenversammlungen in Bergen (so Brattegard Bergen…

reckenthum

DWB

recken·thum

reckenthum , n. : um den preis des alterthums wurden die romantiker sogar vaterländisch, denn das altdeutsche reckenthum hatte für sie den r…

reckento

AWB

reckento adv. — Graff II,369 s. v. rachjan, rechjan. recch-endo: Nc 766,18 [83,4]; -ende: Np 134,7. — re- chendo : Npw 134,7. 1) etw. ( sein…

reckenāgel

KöblerMnd

reckenāgel , M. nhd. „Recknagel“, Schusternagel zum Spannen (N.) des Leders über die Leiste E.: s. recken (1)?, nāgel (1) L.: MndHwb 2, 2017…

recken als Zweitglied (30 von 185)

trecken?

KöblerMnd

*trecken? , N. nhd. Zug, Zögern, Ziehen Vw.: s. vör-, messet- Hw.: vgl. mhd. trecken (2) E.: s. trecken (1)

vullenstrecken

KöblerMnd

*vullenstrecken , sw. V. nhd. vollstrecken Hw.: s. vullenstreckinge, vulstrecken E.: s. vul (2), strecken

vulstrecken

KöblerMnd

*vulstrecken , sw. V. nhd. vollstrecken Hw.: s. vulstreckinge, vullenstrecken; vgl. mhd. volstrecken E.: s. vul (2), strecken W.: s. nhd. vo…

ūftrecken?

KöblerMhd

*ūftrecken? , sw. V. nhd. „aufziehen“ Hw.: s. ūftrechen E.: s. ūf (2), trecken (1)

Mordsschrecken

RDWB1

Mordsschrecken n ужас, дикий ужас, леденящий душу ужас

Schrecken

RDWB1

Schrecken m übertr. (nicht "ужас") гроза перен. er ist ein ~ für die ganze Schule - он гроза всей школы der ~ der Meere idiom. - гроза морей…

abdrecken

DRW

abdrecken abmachen, berichten, eine Schuld bezahlen Henneberg/DMA. 7 (1877) 129

abe schrecken

MWB

abe schrecken swV. ‘jmdm. etw. durch Erschrecken wegnehmen’, bildl.: mich hilft kein segen niht ein ey / [...], / mir wolle der mynne ungetu…

abe schrecken

Lexer

abe·schrecken

abe schrecken einem etw., durch drohung u. eingeflösste furcht abnehmen Chr. 5. 17, 9. 140, 2.

abezuoschrecken

KöblerMhd

abezuoschrecken , st. V. nhd. abzuschrecken Q.: Rosenplüt (1431-1460) E.: s. abe, zuo, schrecken W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (abzuschrecken)

abrecken

DWB

abrecken , extendere, auf den blechhämmern, das eisen zu blech ausdehnen.

abschrecken

DWB

abschrecken , absterrere, deterrere, fugare, eigentlich abspringen machen, absprengen, transitiv des alten schricken, springen, daher weidmä…

abzuschrecken

KöblerMhd

abzuschrecken , st. V. Vw.: s. abezuoschrecken*

afschrecken

MNWB

afschrecken , -schricken , swv. , schrecken, abschrecken.

afstrecken

MNWB

afstrecken , swv. , sich erstrecken von - ab.

aftrecken

MNWB

aft·recken

aftrecken , swv. , abziehen, zurückziehen, fortziehen, fortnehmen. Intrans. fortgehen, fortziehen.

ane recken

MWB

ane recken swV. ‘etw. anfassen’ als si wolte / im [dem Säugling] die brust bieten dar, / ez [...] kerte sih hin widir dan: / ir brust woltez…

anerecken

KöblerMhd

aner·ecken

anerecken , sw. V. nhd. anrühren, anfassen Hw.: vgl. mnd. anerāken Q.: RWchr (um 1254) (FB ane recken) E.: s. ane, recken W.: nhd. DW2- L.: …

anetrecken

KöblerMnd

anet·recken

anetrecken , sw. V. nhd. anziehen, auf etwas bringen, Schuld geben E.: s. ane (2), trecken R.: sīk anetrecken: nhd. eine Sache für sich bean…

Anrecken

Campe

Х Anrecken , v. trs. durch Recken an eine andere Sache bringen. Das Anrecken. Die Anreckung.

anschrecken

DWB

anschrecken , excitare, erschrecken. weidmännisch, ein laufendes wild anschrecken, zum stehen bringen, wie durch pfeifen und rufen geschieht…

anstrecken

DWB

anst·recken

anstrecken , intendere, moliri: das seil anstrecken, anspannen; alle seine kräfte anstrecken. Lohenst. Arm. 1, 41 ; mit angestreckter kraft.…

antrecken

MNWB

ant·recken

antrecken , swv. , refl. sik a. c. G. eine Sache für sich beanspruchen, reklamieren.

aufrecken

DWB

auf·recken

aufrecken , erigere, arrigere, emporrecken, emporrichten, 1 1) zumal vom leib und von den gliedern: und dein ( der fichte ) gerader leib ble…

aufschrecken

DWB

auf·schrecken

aufschrecken , excitare, erschrecken, aufjagen, machen dasz einer aufspringt: das wild aufschrecken; und würdest dich legen und niemand würd…

aufstrecken

DWB

auf·strecken

aufstrecken , protendere, emporstrecken: welcher seine hand und stirn zu der gerechtigkeit gestirn unschuldig und sündfrei aufströcket. Weck…

Ableitungen von recken (5 von 5)

errecken

Lexer

er-recken , er-rechen swv. BMZ BMZ ganz aussprechen, einzeln aufzählen, darlegen, ergründen Kchr. Antichr. (etw. mit sinne errechen 148,35).…

gerecken

Lexer

ge-recken swv. gerahte; gerecket, geraht tr. u. refl. ausstrecken. die hant g. Bit. 6519, den vinger Lieht. 137,21. sich g. Ot. 138 a ; erre…

verrecken

DWB

verrecken , verb. die glieder ausrecken, mhd. verrecken. die älteste nachweisbare bedeutung ( trans. ) ist ' durch bewegende thätigkeit zu e…

zerrecken

DWB

zerrecken , verb. , in der folter die glieder auseinander recken, zerdehnen: minnes. 3, 187 a v. d. Hag.; owe, Jhesus min viel liebes kint, …