Mädchen im Pronominalbezug auch als Fem behandelt; bes beim jungen Goethe häufig -gen, einmal ‘Mägdchen’ GWB22,362 Lj V 12 Var
; Pl auch -s; relativ oft in der Anrede (Punkte 1 bis 3) 1
junge Person weiblichen Geschlechts, vom Kind bis zur erwachsenen (nicht verheirateten) Frau unterschiedlichen sozialen Ranges, auch mBez auf fiktionale Gestalten; vielfach neben od in Abgrenzung von Angehörigen des männlichen Geschlechts a
in grundlegender geschlechtsbezogener Unterscheidung Der Gott, der Bub- und
M. schuf, | Erkannte gleich den edelsten Beruf, | Auch selbst Gelegenheit zu machen GWB14,168 Faust I 3339 [
der Panegyriker], der sein Handwerk am besten ausübt, wenn er sich mit der Fülle des Stoffes bereichert, um Fürsten und Vesire,
M. und Knaben, Propheten und Heilige .. ja zuletzt die Gottheit selbst, menschlicher Weise überfüllt auszuschmücken GWB7,99,7 DivNot
uö(selten) b
allg für eine Halbwüchsige bzw junge, unverheiratete Frau; häufig mit Attr wie ‘artig, ehrbar, gut, schön, trefflich’; auch im Vergl Ein paar
M. von zwölf bis vierzehn Jahren saßen am Zoll .. und nahmen das Weggeld GWB34
1,366,24 ReiseSchweiz 1797 [G/Eckerm] Wer nicht fühlt, was ein ehrbares
M. empfinden muß, wenn man um sie wirbt, der verdient sie nicht zu erhalten GWB24,91,7 Wj I 5 O schönes
M. du, | Du mit dem schwarzen Haar, | Die du an’s Fenster trittst GWB2,94 Anliegen 1 Meine Leidenschaft wuchs, je mehr ich den Werth des trefflichen M-s kennen lernte GWB28,26,1 DuW 11 Schnell flog Amor aus einer jungen Rose heraus, die halb aufgeblüht, wie ein Mädgen von fünfzehn Jahren, sich die Myrthe hinaufgeschlungen hatte GWB37,24 Vs 20 Annette Kunst Spröden zu fangen II GWB2,271 Soldatentrost 2u4 GWB44,107,2u8 Cell III 8 GWB50,201 HermDor II 103
uö in expliziter Abgrenzung vom (geschlechtsneutral aufgefaßten) Kind, für eine (fast) Erwachsene In dem Vorsaale wimmelten sechs Kinder von eilf zu zwey Jahren um ein
M. von schöner Gestalt AA20,23 Werth
2 I Was Du mir als Kind gewesen, | Was Du mir als
M. warst, | Magst in Deinem Innern lesen, | Wie Du Dir es offenbarst GWB4,19 Ottilien vGoethe 6 Die
M. schmücken sich mit Rosen und Kornblumen, den Kindern schmecken die Pfirschen fürtrefflich GWBB38,179,19 Schultz 3.7.24 GWB41
2,309,17 NationDichtk Serb I
uö iUz ‘(Ehe-) Frau’, ‘Weib(chen)’, ‘Witwe’, einmal iS einer alleinstehenden Frau Sie sind ewig das liebenswürdige Mädgen, und, werden auch [
nach der Heirat] die Liebenswürdige Frau seyn GWBB1,224,22 KSchönkopf 23.1.70 Verheirathete Frauen, wenn sie sich auch unter einander nicht lieben, stehen doch stillschweigend mit einander, besonders gegen junge
M., im Bündnis GWB20,120,21 Wv I 10 Ich bin ein
M.! | Nennt mich nicht Weibchen, | Ihr macht mich roth GWB12,137 ScherzLR 407 Ich nenne sie hier Madame [
Schauspielerin B.] und erinnre mich, sie vorher als
M. eingeführt zu haben. Um alles Mißverständnis aufzuheben, will ich gleich hier entdecken, daß sie eine Gewissensheurath mit einem Menschen ohne Gewissen eingegangen war; er verließ kurz drauf die Gesellschaft, und sie war, bis auf weniges, wieder
M. wie vorher; den Namen, den sie einmal hatte, behielt sie und galt wechselweise für Jungfrau, Frau und Witwe GWB51,49,14u19 ThS I 15 GWB33,25,14 Camp GWB32,236,19 ItR GWBT1,242,24 v 28.9.86
uö c
in typisierenden (klischeehaften) Aussagen α
mBez auf Naturell, Charakter, Selbstverständnis, Vorlieben, Gewohnheiten etc Wir lieben an einem jungen Frauenzimmer ganz andere Dinge, als den Verstand. Wir lieben an ihr das Schöne, das Jugendliche, das Neckische, das Zutrauliche, den Charakter, ihre Fehler, ihre Capricen .. Ihren Verstand achten wir, wenn er glänzend ist, und ein
M. kann dadurch in unsern Augen unendlich an Wert gewinnen Gespr(FfA II 12,525,15) Eckerm 2.1.24 Ein
M. zu erklären, wäre Kunst GWB13
1,86 Vs 8 Was wir bringen [1802] Es liegt in der Natur der Sache, daß sich [
bei der Partnerwahl] .. das
M. eher bescheidet, als der Jüngling. Als Abkömmlingen Pandorens ist den schönen Kindern die wünschenswerthe Gabe verliehen, anzureizen, anzulocken und mehr durch Natur .. als durch Neigung .. [
Verehrer] um sich zu versammeln GWB29,178,2 DuW 20 Ich weiß es wohl und spotte viel: | Ihr
M. seid voll Wankelmuth! | Ihr liebet, wie im Kartenspiel, | Den David und den Alexander GWB4,160 Vs 2 Die Liebe wider Willen Dieser Tanz [
Tarantella] ist nur eine Unterhaltung für
M., kein Knabe rührt ein Tamburin
an. Allein die weiblichen Geschöpfe scheinen die angenehmsten Stunden ihrer Jugend in diesem Tact wegzuhüpfen GWB32,364,10 ÜbItal Volksgesang GWB51,77,15 ThS I 20 GWB1,270 Alexis u Dora 147 GWB39,88,11 Götz
1 III~8,86,17 Götz
2 uö β
iZshg mit (stereotypen) Vorstellungen von der sozialen Rolle, Verhaltensnormen u Aufgaben junger Frauen sowie im Hinblick auf ihre gesellschaftliche Situation Man hatte zeither die
M. des Dorfes im Nähen, Stricken, Spinnen und andern
[] weiblichen Arbeiten zu ermuntern gesucht GWB20,179,13 Wv I 17 [
Gehülfe:] Man erziehe die Knaben zu Dienern und die
M. zu Müttern, so wird es überall wohl stehn GWB20,283,2 Wv II 7 Sie [
Stella] war damals blutjung, nicht älter als sechzehn Jahr .. Er [
Fernando] .. soll sie entführt haben .. Ja, wenn ein junges
M. so einen Schritt thut, sie hat ihr Leben lang dran abzubüßen GWB11,135,27 Stella I Sie [
Sperata] ward einem Geistlichen anempfohlen .. So wie die meisten unserer
M. konnte sie weder schreiben, noch Geschriebenes lesen GWB23,271,17 Lj VIII 9 GWB11,246 Claud
2 942 GWB9,167,4 Wette 5 GWB3,275 ZXen III 669
uö γ
im Kontext regionaler, örtlicher od nationaler Eigenheiten die sächsischen Mädgen sind etwas delicat GWBB1,202,18 Friederike Oeser 13.2.69 ein recht derbes aber höchst liebliches deutsches und deutsch costumirtes
M. GWBB26,414 Gutachten 26.2.16 A propos Tübingen! Dort sind
M., die tragen die Zöpfe | Lang geflochten, auch dort gibt man die Horen heraus GWB5
1,233 Xen 193(259) Mit einem
M. hier zu Land | Ist’s aber ein langweilig Spiel, | Zur Freundschaft fehlt’s ihr am Verstande, | Zur Liebe fehlt’s ihr am Gefühl GWB5
1,59 Vs 110 An Mlle Oeser zu Leipzig, 6. 11. 1768 Die Zitellen (unverheurathete
M.) sind [
in Rom] keuscher als irgendwo, sie lassen sich nicht anrühren und fragen gleich, wenn man artig mit ihnen thut: e che concluderemo? GWBB8,314,11 CarlAug 29.12.87
uö d
in erotischer Hinsicht α
als anziehende, körperlich reizvolle Person; mehrf als Sujet in der darstellenden Kunst Ein
M. wird bei’m Tanz verschönert, rothe Wangen, | Ein Mund, der lächelnd haucht, gesunkne Locken hangen | Um die bewegte Brust, ein sanfter Reiz umzieht | Den Körper tausendfach GWB9,33 LauneVerl 462 Allerliebst war ein
M. von prächtiger schlanker Gestalt GWB31,183,24 ItR eine schlanke zarte Gestalt, eine reine Bildung, ein heiteres Auge, eine blasse [
Gesichts-]Farbe, die bei
M. dieses Alters eher reizend als abschrekend ist GWB19,207,2 BrSchweiz I In einer offenen mannichfaltigen Landschaft [
auf einem Kupferstich nach Tizian] sehen wir .. das schönste nackte
M. liegen, bequem, gelassen, impassible GWB49
1,297,2 Üb:Kupferst nachTizian Töchter der Natur, so möchte ich einstweilen diejenigen
M. nennen, die nunmehr öfters [
auf den Kupferstichen] vorkommen und Arme, Nacken, Busen ganz entblößt und den übrigen Körper nur durchsichtig bekleidet zeigen GWB47,357,11 Üb:Frz satirKupferst GWB31,62,7 ItR GWB44,60,11 Cell III 5
uö β
allgemein als etwas für den Mann Begehrenswertes, wesentliches Ingredienz irdischer Freuden; oft scherzh Am 19. Juni gelangte ich nach Marienbad, bey sehr schönem Wetter. Herrlich Quartier, freundliche Wirthe, gute Gesellschaft, hübsche
M., Musikalische Liebhaber, angenehme Abend-Unterhaltung, köstliches Essen GWBB36,111,25 Zelter 8.8.22 ich habe | Das göttliche Geschenck, die Gabe | mit Wenigem vergnügt zu seyn. | Ein Mädgen, willig mich zu küssen, | der Freunde viel, ein gut Gewissen, | und täglich eine Flasche Wein DjG
31,165 Ja, ich bin würcklich reich 4 Natürlich! die Verwandschaft ist erprobt, | Zwar oft gescholten, mehr jedoch gelobt; | Man greife nun nach
M., Kronen, Gold, | Dem Greifenden ist meist Fortune hold GWB15
1,114 Faust II 7102 GWB14,45 Faust I 815
uö γ
im anthropomorphisierenden Zusammenhang u im Bild [
über ein sehr zerlesenes Exemplar der ‘Undine’, das Goethe neu gebunden zurücksendet] Das Röckchen ganz vom Leib gerissen. | Daraus erwuchs der Vortheil mir | .. Das arme nackte
M. hier | Von Kopf zu Füßen neu zu kleiden GWB5
2,15 An Gfin Jaraczewska 8 Var Das Wort ist ein Fächer! Zwischen den Stäben | Blicken ein Paar schöne Augen hervor. | Der Fächer ist nur ein lieblicher Flor, | Er verdeckt mir zwar das Gesicht, | Aber das
M. verbirgt er nicht GWB6,42 Div Wink 8 e
weibliches (Klein-)Kind; mehrf ‘kleines M.’ Ein schönes
M., von etwa 4 Jahren, wurde eben zum 3. Feyertage von der Mutter angezogen und stand auf dem dunkeln Grunde wie ein Porträtchen GWBB23,323,28 Christiane 21.4.13 Wie ich ein klein Mädgen war, ich weis es noch auf einen Punckt, machte mir meine Mutter ein schönes Hofkleid, war rosenfarb GWB39,74,5 Götz
1 II Ein kleines
M., das seiner Mutter vollkommen glich GWB23,83,14 Lj VII 7 GWBB23,429,12 Christiane 28.8.13 GWB11,149,16 Stella II
uö f
für Tochter bzw weibliche Nachfahrin (in Überschneidung mit 1b u 1e) Ein wackrer Bürger hatte seine Tochter vor seinem Tode einem jungen Soldaten zugesagt, die Mutter aber ist nunmehr als Witwe von der Philosophie eingenommen und will das
M. nur einem aus dieser Gilde zugestehen GWB45,191,20 RamNeffe Anm Der Todt eures Mädgens schmerzt mich sehr. Ich sehe was in Herders Familie so ein kleines Weibgen unter den vielen Knaben wohlthut GWBB7,83,6 Kestner 1.9.85 [
Mutter:]
M., als du kamst an’s Licht | Schmückt ich dich im Häubchen, | Warst so lieblich von Gesicht, | Und so zart am Leibchen GWB15
1,27 Faust II 5178 ihre beiden
M. .. sahen unverwandt an der Mutter hinauf GWB19,283,26 BrSchweiz II O wie freut es mich, mein Liebchen, | Daß du so natürlich bist; | Unsre
M., unsre Bübchen | Spielen künftig auf dem Mist! GWB1,146 Musen u Grazien in der Mark 11 GWBB2,110,6 Johanna Fahlmer 18.10.73 GWBB7,93,10 Jacobi 11.9.85 GWB36,352,12 Trauerloge 1821 GWBB43,268,28 Reinhard 28.1.28 GWB9,41 Mitsch
3 3
uö mBez auf Goethes Enkelin Alma Das kleine
M. wird alle Tage neckischer GWBB47,116,13 August 29.6.30 unseres M-s erster Jahrestag ward heute gefeyert. Es scheint auch recht weiblich einzuschlagen GWBB45,37,2 Zelter 30.10.28 GWBB48,245,25 UPogwisch 18.6.31
uö g
für fiktionale, insbesondere literarische Figuren α
generalisierend, mBez auf Protagonisten, Charaktere od Theaterrollen Seine
M. sind die allgemeinsten Gestalten, wie man sie in Societät und auf der Promenade kennen lernt GWB37,222,22 FGA PolnJude Wenn sich manchmal in mir die abgestorbne Lust für’s Theater zu arbeiten wieder regte, so hatte ich sie [
die verstorbene Schauspielerin Christiane Becker] gewiß vor Augen, und meine
M. und Frauen bildeten sich nach ihr und ihren Eigenschaften GWBB12,345,12 Böttiger 25.10.97 Mit Wilhelm Meister ging es mir noch schlimmer. Die Puppen waren den Gebildeten zu gering, die Comödianten den Gentleman zu schlechte Gesellschaft, die
M. zu lose; hauptsächlich aber hieß es, es sey kein Werther GWBB45,117,28 Schultz 10.1.29 Der antike Sinn in Behandlung des Amphitryons ging auf Verwirrung der Sinne, auf den Zwiespalt der Sinne mit der Überzeugung. Wie im Miles gloriosus das eine
M. zwey Personen vorstellt, so stellen hier zwey Personen Eine dar. Es ist das Motiv der Menächmen, nur mit dem Bewußtseyn des einen Theils GWBT3,239,15 v 13.7.07
uö ‘bacchisches M.’ s bacchisch GWBB22,362,3 Sickler
[] 28.4.12 K~48,145,1 TänzerinGrab
uö(selten) β
mBez auf einzelne Figuren in bestimmten Werken; auch als Selbstbezeichnung der Figuren Tadelte doch Humboldt auch an meiner Dorothea, daß sie bei dem Überfall der Krieger zu den Waffen gegriffen .. Und doch, ohne jenen Zug, ist ja der Charakter des außerordentlichen M-s, wie sie zu dieser Zeit und zu diesen Zuständen recht war, sogleich vernichtet, und sie sinkt in die Reihe des Gewöhnlichen herab Gespr(FfA II 12,322,21) Eckerm 23.3.29 Das
M. von Oberkirch. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen GWB18,77 Titel [
Suleika:] War Hatem lange doch entfernt, | Das
M. hatte was gelernt GWB6,179 DivSuleika Vs 26 GWB50,314 Pand 353 GWB11,148,25 Stella II GWB10,273 NatT 546 GWBB22,241,21 Grotthuß 8.1.12 GWB1,275 Der neuePausias 53
uö ‘das nußbraune M.’, einmal ‘das braune M.’ als Kosename für Nachodine in den ‘Wanderjahren’, auch metonymisch die Schöne-Gute, sonst das nußbraune
M. genannt GWB25
1,275,18 Wj III 14 Wilhelm .. brachte das Gespräch auf frühere Zeiten, auf Gespielen .. so daß Valerine zuletzt ganz natürlich darauf kam des nußbraunen M-s zu erwähnen und ihren Namen auszusprechen GWB24,212,20 Wj I 11 das braune
M. trat mir [
Wilhelm] in den Weg und bat mich dringend, für ihren Vater, für sie ein gutes Wort bei meinem Oheim einzulegen GWB24,199,27 Wj I 11 Besonders empfehle ich das Nußbraune
M., welche jetzt der Favorit ist GWBB21,290,28 ChStein 11.5.10 GWB24,199,10 Wj I 11 GWBT4,128,13 v 1.6.10
uö mBez auf Mignon, insbes im Hinblick auf die Problematik ihrer geschlechtlichen Identität [
Mignon:] Ich bin ein Knabe: ich will kein
M. sein! GWB22,10,11 Lj IV 1 Auch hatte das Feuer die kleine Garderobe Mignons verzehrt, und als man ihr wieder etwas Neues schaffen wollte, that Aurelie den Vorschlag, daß man sie doch endlich als
M. kleiden solle GWB22,224,6 Lj V 15 GWB21,142,25 Lj II 4~51,208,13 ThS III 3
uö γ
für mythol Gestalten, iron u scherzh Übrigens bin ich in einer Stimmung daß ich fürchtete die Musen niemals wieder zu sehen, wenn man nicht aus der Erfahrung wüßte daß diese gutherzigen
M. selbst das Stündchen abpassen, um ihren Freunden mit immer gleicher Liebe zu begegnen GWBB13,207,19 Schiller 15.7.98 “Wie ungeschickt habt ihr euch benommen, | Da euch das Glück in’s Haus gekommen!” | Das
M. hat’s nicht übel genommen, | Und ist noch ein paarmal wieder gekommen GWB6,120 Div Sprüche GWB1,242 Vs 166 RömEleg VII
uö h
Prostituierte, Freudenmädchen, überwiegend in Fügungen wie ‘gefallene M.’, ‘öffentliche M. der Lust’ uä Landesverräther mögen geviertheilt werden, aber gefallene
M. in tausend Stücke anatomisch zu zerfetzen, will sich nicht mehr ziemen GWB49
2,67,25 PlastAnatomie Die öffentlichen
M. der Lust sind unsicher wie überall GWBB8,314,9 CarlAug 29.12.87 Vor ihrem Fenster, mit leichten Schritten, | Spaziert ein
M. von schlechten Sitten, | Und bietet um geringen Preis | Gar vieler Menschen sauren Schweiß GWB16,46 Neueste Plund 40 wenn ich einmal reich werde .. Dann wollen wir
M. haben GWB45,55,17 Ram Neffe Sollte man
M. eines üblen Lebens und Heilige mit andern Verbrechern zusammen in einen Kerker gesperrt haben? GWB47,216,13 ÄltGemälde 1790 Sollten in dieser großen Stadt .. nicht
M. sein, die sich für einen gewissen Preis dem Manne überlassen? GWB19,213,27 BrSchweiz I GWB27,144,14 DuW 7
uö 2
Freundin, Geliebte, Gefährtin, auch (Jugend-)Gespielin, häufig mit PossPron; ‘mein M.’ mehrf für Christiane Noch so einen ganzen Bogen würde ich voll schreiben wenn ich an mein Mädgen schriebe; aber gegen dich will ich barmherzig seyn GWBB1,153,26 Behrisch 4.12.67 Verzweifelt nicht ihr Jünglinge, wenn eure Mädgen spröde sind GWB37,21 Vs 1 Annette Kunst Spröden zu fangen I Ich kenne einen guten Freund, dessen Mädgen offt die Gefälligkeit hatte bey Tisch des Liebsten Füße zum Schemmel der ihrigen zu machen GWBB1,237,8 Fabricius? 27.6.[70] K So vergnügt ich .. [
in Leipzig] bin, so fühle ich dennoch allen Mangel des gesellschaftlichen Lebens. Ich seufze nach meinen [
Frankfurter] Freunden und meinen Mädgen GWBB1,44,14 Riese 28.4.66 Wenn Ihr mich lieb behaltet, wenige Gute mir geneigt bleiben, mein
M. treu ist, mein Kind lebt, mein großer Ofen gut heizt, so hab’ ich vorerst nichts weiter zu wünschen GWBB9,224,19 JG u CHerder 11.9.90 GWBB1,113,22 Cornelia [12.]10.67 GWB37,38 Annette An dSchlaf 9 GWB1,73 Vs 21 Wie herrlich leuchtet GWBB9,187,13 Herder 12.3.90 GWBB1,243,5 Hetzler dJ 24.8.[70] K
uö in Fügungen ‘das liebe M.’ (häufig mBez auf Friederike Brion), ‘liebes/geliebtes M.’ (bes in der Anrede) uä Ich genoß auf der Seite des lieben M-s [
Friederike] der herrlichen Sonntagsfrühe auf dem Lande GWB28,12,8 DuW 11 Das liebe
M. zu sehen und neben ihr zu sein, war nun bald eine unerläßliche Bedingung meines Wesens GWB26,278,27 DuW 5 Ich habe einen jungen Mann gekannt, der eine Stecknadel dem geliebten
M. [
Abschied nehmend] .. entwendete GWB24,222,25 Wj I 12 GWB1,55 Vs 2 An die Erwählte GWB28,24,23 DuW 11
uö 3
Haus-, Kammermädchen, Dienstmagd, Gehilfin, auch: Gesellschafterin [
Dorothea zu Hermann:] Dingen möchtet ihr mich als Magd für Vater und Mutter, | Zu versehen das Haus .. | Und ihr glaubet an mir ein tüchtiges
M. zu finden, | Zu der Arbeit geschickt GWB50,246 HermDor VII 78 davon [
von den Kleidern] machte ich allen meinen Arbeitern ein Geschenk, indem ich jedem nach seinem Verdienste gab, sogar den
M. und den Stallburschen GWB44,120,22 Cell III 9 Die Magd war im Hausgarten beschäftigt und Olivie .. rief ihr zu: Warte, ich habe dir was zu sagen! Mich ließ sie an der Hecke stehen und ging zu dem
M. GWB27,369,7 DuW 10 [
Marie zu Sophie:] Willst du doch, Liebe, das
M. nach dem Arzte schicken? GWB11,112,23 Clav IV bald lös’te sich ihr [
Lilies] Schmerz in Thränen auf, zwei
M. faßten sie hülfreich in die Arme, die Harfe sank aus ihrem Schoose, kaum ergriff noch die schnelle Dienerin das Instrument und trug es bei Seite GWB18,255,9 Märchen GWB26,283,14 DuW 5 GWB20,391,21 Wv II 17
uö 4
Jungfrau, sexuell unerfahrene, keusche weibliche Person; mehrf ‘unschuldiges M.’ [
Mephisto:] Ich sing’ ihr [G
retchen] ein moralisch Lied, | Um sie gewisser zu bethören .. | Laß, laß es sein! | Er läßt dich ein | Als
M. ein, | Als
M. nicht zurücke. | Nehmt euch in Acht! | Ist es vollbracht, | Dann gute Nacht | Ihr armen, armen Dinger! GWB14,187 Faust I 3688u3689 [
Graf:] Ein unschuldiges
M. muß ich ihm [
als Medium der Geisterbeschwörung] stellen GWB17,161,16 GrCoph II 5 GWB17,165,18 GrCoph II 6
uö(selten) mBez auf Huris im muslimischen Paradies [
Huri zum Dichter:] Wir sollten euren Liebchen gleichen. | Unsere Eigenliebe ging verloren, | Die
M. krauten hinter den Ohren, | Doch, dachten wir, im ewigen Leben | Muß man sich eben in alles ergeben GWB6,258 Vs 44 Div Paradies GWB6,250
[] Vs 47 Div Paradies
→ GWB
Bauern- GWB
Blumen- GWB
Boten- GWB
Bürger- GWB
Dienst- GWB
Feen- GWB
*Fischer- GWB
Freuden- GWB
Gärtner- GWB
Halb- GWB
Harfner- GWB
Hirten- GWB
Kammer- GWB
Kinder- Knaben- GWB
Küchen- GWB
Land- GWB
Leier- GWB
Milch- GWB
Natur- GWB
Pfefferkuchen- GWB
Schul- GWB
Schweizer- GWB
Spinner- GWB
Straußer- GWB
Stuben- GWB
Trauerspiel- GWB
Weber- GWB
Zigeuner- GWB
Zither- Syn zu 1
GWB
Backfisch GWB
Demoiselle GWB
Dirne GWB
Frauensperson GWB
Frauenzimmer GWB
Frauenzimmerchen GWB
Fräule GWB
Fräulein GWB
Jungfer GWB
Jüngferchen GWB
Jungfrau GWB
Jungfräulein GWB
Mädel GWB
Mademoiselle GWB
Magd GWB
Mägdchen GWB
Mägdlein GWB
Maid GWB
Maidle GWB
Maidlein GWB
Mamsell zu 1e
GWB
Fräulchen GWB
Kind GWB
Kindchen GWB
Kindel GWB
Kindlein GWB
klein zu 1f
GWB
Enkelin GWB
Tochter zu 1g
GWB
Figur GWB
Frauencharakter GWB
Frauengestalt zu 1h
GWB
Dirnchen GWB
Freudenmädchen GWB
Hure GWB
Kokette GWB
Metze zu 2 GWB
anbeten(Angebetete) GWB
Favorite GWB
Freundin GWB
Gefährtin GWB
Geliebte GWB
Gespielin GWB
klein(K-e) GWB
Liebchen GWB
Liebe Liebste Schatz Verlobte zu 3 GWB
Aufwärterin GWB
Begleiterin GWB
Dienerin GWB
Dienstmädchen GWB
Dienstmagd GWB
Gehülfin GWB
Gesellschafterin GWB
Helferin GWB
Jungfer GWB
Kammerfräulein GWB
Kammerjungfer GWB
Kammermädchen GWB
Kammermagd GWB
Magd GWB
Mägdchen GWB
Mägdlein Stubenmädchen Stubenmagd Zofe zu 4 GWB
Jungfer GWB
Jungfrau Stefaniya PtashnykS.P.