Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gegentheils
gegentheils , adverbiale bildung zu gegentheil, wie anderntheils und theils selber; es wird gleichfalls aus der rechtssprache stammen ( s. gegentheil 1), in welcher weise, deutet die stelle aus Gellert an; heute veraltet und durch im gegentheil oder anderseits vertreten: man öffnet den befehl, und seht, der landsherr wollte, dasz man dem candidat das priesterthum vertraun, den bauern gegentheils es hart verweisen sollte. Gellert 1, 208 ( die bauern u. d. amtmann ); die war der maus gewogen, ihr waren gegentheils die vögel ganz verhaszt. Hagedorn 2, 19 ; was gegentheils dem bräutigam gefällt, s…