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Volk

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Volk

Bd. 4, Sp. 1224
Das Volk, des -es, plur. die Völker, Diminut. welches doch nur in einigen Bedeutungen gebraucht wird, das Völkchen, Oberd. Völklein; ein Wort, welches überhaupt eine unbestimmte Menge oder Vielheit besonders lebendiger Geschöpfe, bedeutet, und dabey auf gedoppelte Art gebraucht wird. 1. Als ein Collectivum und am häufigsten ohne Plural, eine Menge, oder auch nur mehrere beysammen befindliche lebendige Geschöpfe zu bezeichnen. (1) Im weitesten Verstande, so daß dieses Wort auch von vielen bey einander befindlichen Thieren gebraucht wird. Bey den Jägern ist ein Volk Rebhühner, nicht allein ein bey einander befindlicher Haufe, sondern auch eine Brut, die Alten mit ihren Jungen. Es scheinet nicht, daß es hier im Plural gebraucht wird; wenn solches aber wäre, so würde es zur zweyten Hauptbedeutung gehören. Außer dem wird es in diesem Verstande von Thieren nicht gebraucht, außer zuweilen in der zweyten Hauptbedeutung, doch alsdann nur figürlich. (2) Im engern Verstande, von mehrern bey einander befindlichen Menschen, doch auch hier wiederum in verschiedenen Verhältnissen und Beziehungen. a. Eine Familie, zu Einem Geschlechte gehörige Personen wurden ehedem häufig das Volk genannt. Zu seinem Volke versammelt werden, in der Deutschen Bibel, zu den Seinigen, zu seinen Angehörigen, d. i. sterben. In einigen Niedersächsischen Gegenden ist diese Bedeutung noch gangbar: unser Volk, d. i. unsere Angehörigen. Im Hochdeutschen ist es veraltet, außer daß man noch zuweilen im Scherze die bey einander befindlichen Seinigen im Diminutiv ein Völkchen zu nennen pflegt. Nun will ich mein Völkchen ins Feld treiben, Weiße; d. i. meine Leute. b. Das Gesinde; nur noch im gemeinen Leben, und[] den niedrigen Sprecharten. Volksbrot, Gesindebrot, Volkskost, Gesindekost. c. Soldaten, die Armee; in welcher Bedeutung es doch nur noch in den niedrigen Sprecharten üblich ist. Unter das Volk gehen, unter die Soldaten. Unter dem Volke seyn, unter den Soldaten. Das Volk kommt, die Armee, die Truppen. Viele Neuere gebrauchen es, besonders im Oberdeutschen, auch in der edlern Schreibart im Plural für das Französische Truppen. Die Preußischen Völker, Truppen. Allein, dieser Gebrauch ist wider die Natur dieses Wortes, welches im Plural nur von mehreren verbundenen Ganzen gewisser Art gebraucht werden kann. Der Singular Volk wäre richtiger, wenn er nur nicht so niedrig wäre. d. Eine jede an Einem Orte beysammen befindliche Menge Menschen. Des Volks ist zu viel, Richt. 7, 2. Eine Stadt voll Volks, Es. 22, 2. Viel Volk folgte Christo nach, Matth. 8, 1. Man gebraucht es theils nur noch in den niedrigen Sprecharten. Es war viel Volk in der Kirche, in der Komödie, auf dem Markte; theils von einer Sammlung geringerer Personen. Es dränget sich viel Volk herzu. Das Volk abhalten. Theils endlich auch verächtlich. Dich wird in Zukunft ein Volk, ein Volk der Schmeichler belagern, Die Pest der großen und glücklichen Welt, Gell. e. Die untern Classen der Glieder einer Nation oder eines Volkes in der folgenden zweyten Hauptbedeutung, welche sich von der Handarbeit nähren; wo es auch hier nur im gemeinen Leben und mit einem anklebenden verächtlichen Nebenverstande gebraucht wurde. Das Volk, das gemeine Volk, der große Haufe, gemeine Leute, die untersten Classen im Staat. Außer dem Oberherrn ist in einem Staate alles Volk, im weitesten Verstande. Da es denn in noch härterer Bedeutung oft von mehrern geringen Personen gebraucht wird. Es ist liederliches Volk, es sind liederliche Leute. Einige neuere Schriftsteller haben dieses Wort in der Bedeutung des größten, aber untersten Theiles einer Nation oder bürgerlichen Gesellschaft wieder zu adeln gesucht, und es ist zu wünschen, daß solches allgemeinen Beyfall finde, indem es an einem Worte fehlet, den größten, aber unverdienter Weise verächtlichsten Theil des Staates mit einem edlen und unverfänglichen Worte zu bezeichnen. Romane für das Volk, Volksromanen, Volkslieder. 2. Ein aus mehrern Menschen bestehendes Ganze, doch nur in engerm Verstande, eine Menge Menschen, welche einen gemeinschaftlichen Stammvater erkennen, und durch eine gemeinschaftliche Sprache verbunden sind, in welchem Verstande es denn auch von mehrern Ganzen dieser Art den Plural leidet. Das jüdische Volk. Alle Völker auf Erden, 1 Mos. 18, 18. Ein Volk wird sich empören über das andere, Math. 21, 9. Die Menschen, womit Deukalion und Pyrrha das alte Gräcien bevölkerten, waren anfänglich ein sehr rohes Völkchen, Wiel. Man kann es in dieser Bedeutung zwar nicht für veraltet ausgeben, indessen ist es doch in dem gewöhnlichen Sprachgebrauche seltener geworden, seitdem das ausländische Nation in dieser Bedeutung eingeführet worden. Beyde Wörter bezeichnen zunächst die Einwohner eines Landes, so fern sie einerley Sprache haben, und daher als von einerley Stamme entsprossen angesehen werden. Das Römische Volk. Zuweilen druckt Volk auch die politische Verbindung aus, und bezeichnet eine Menge Menschen, welche unter einerley Oberhaupte stehen, wenn sie gleich von verschiedenen Stämmen und Sprachen sind. Indessen wird das Wort Volk am häufigsten von alten Völkern, ingleichen von neuern nur ganz allgemein gebraucht. Die Römer, die Longobarden waren ein tapferes, die alten Griechen ein witziges Volk. Von neuern, besonders mit näherer Bezeichnung, ist theils Nation, theils Völkerschaft üblicher, vermuthlich[] um des dem Worte Volk in den meisten Fällen anklebenden verächtlichen Nebenbegriffes willen. Die französische Nation, die Franzosen, nicht das Französische Volk, allenfalls die Französische Völkerschaft. Anm. Schon im Isidor Folc, bey dem Ottfried, Notker u. s. f. Folck, im Nieders. gleichfalls Volk; im Angels. Folc, im Schwed. wo es auch das menschliche Geschlecht bedeutet, Folk, im Engl. Folk. Im Dänischen ist mit versetzten, l Flok, ein Haufe, Trupp, und flokke sig, sich schaaren, in Haufen versammeln. Das Lat. vulgus und Tatarische Pulk, ein Haufe, sind mit dem Deutschen nahe verwandt. Die meisten Sprachforscher haben schon erkannt, daß dieses Wort von folgen abgeleitet werden müsse, ob sie gleich den eigentlichen Sinn beyder nicht erschöpfet haben. Dem ersten Ansehen nach könnte Volk einen Haufen bedeuten, der einem andern folget, folglich auch demselben unterworfen ist, und daraus würde sich auch der verächtliche Nebenbegriff erklären lassen, der diesem Worte, so wie dem Worte Leute, in den meisten Fällen anklebt. Allein, folgen selbst ist nur eine Figur einer ältern Bedeutung der Menge, welche denn auch in dem Hauptworte Volk die herrschende ist. Siehe auch das nahe verwandte Wolke, eine dunkle, dicke Menge einzelner Dinge.
6598 Zeichen · 89 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    volkN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +14 Parallelbelege

    volk , N. nhd. Volk, zusammengehörige Gruppe von Menschen, Kriegsvolk, Kriegsleute, Heerhaufe, Heerhaufen, Heer, Gefolge…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Volk

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Das Volk , des -es, plur. die Völker, Diminut. welches doch nur in einigen Bedeutungen gebraucht wird, das Völkchen, Obe…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Volk

    Goethe-Wörterbuch

    Volk [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Volk

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Volk (vom lat. vulgus ), dasselbe was Nation (s. d.); bezeichnet gewöhnlich die mittleren u. niederen Stände einer Natio…

  5. modern
    Dialekt
    Volk

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Volk [Fòl Pfetterhsn. ; Fòlk Su. Obhergh. ; Fòlìk Str. K. Z. Betschd. Wörth ] Pl. Völker [Fèlkər Str. ; Fèlìkər K. Z. ]…

  6. Sprichwörter
    Volk

    Wander (Sprichwörter)

    Volk 1. Aus des Volkes Mark machen die Höfe Quark. 2. Besiegtem Volk ist nicht zu trauen. Schwed. : Wunnet folk kan illa…

  7. Spezial
    Volkn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Volk , n народ , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit volk

1.165 Bildungen · 678 Erstglied · 478 Zweitglied · 9 Ableitungen

volk‑ als Erstglied (30 von 678)

Volk(s)wërben

Idiotikon

Volk(s)wërben Band 16, Spalte 1124 Volk(s)wërben 16,1124

Volkschule

SHW

Volk-schule Band 2, Spalte 837-838

volkabdankung

DWB

volk·abdankung

volkabdankung , f. , entlassung von soldaten ( siehe volk 1): zur volck-abdankung und ergebung an keiserl. majestät Francisci traursaal 3, 1…

Volkach

Meyers

volk·ach

Volkach , Stadt im bayr. Regbez. Unterfranken, Bezirksamt Gerolzhofen. an der Mündung der Volkach in den Main, über den hier eine feste Brüc…

volkähnlich

DWB

volk·aehnlich

volkähnlich , adj. : weil der geist und die gewalt der menge ... auch unwillkürlich die übrigen stände ergreift und ihnen zuerst eine volkäh…

volkalter

DWB

volk·alter

-alter , n. , zeitraum, in dem völker entstehen und vergehen: ganze geschlechter, völkeralter Lenz ged. 203 Weinhold. —

Volkarm

Campe

volk·arm

Volkarm , adj . u. adv . arm an Volk, an Bewohnern, wenig bevolket. Ein volkarmes Land.

volkaufwiegelnd

DWB

volkaufwiegelnd , part. : den volkaufwiegelnden pharisäer Lavater physiogn. fragmente 1, 88 . —

Volkbeglückend

Campe

Volkbeglückend , — er, — ste , adj . u. adv . das Volk beglückend. »— die englische — die beste und volkbeglückendste Konstitution (Verfassu…

volkbeherrscher

DWB

volk·beherrscher

-beherscher , m. Campe, neben volksbeherscher: volkbeherrscher! götter unterm monde Schiller 1, 188 Gödeke. —

Volkbeschreibend

Campe

volk·beschreibend

Volkbeschreibend , adj . ein Volk beschreibend, nach seiner Abkunft, seinen körperlichen und geistigen Eigenschaften, nach seiner Verfassung…

Volkbewimmelt

Campe

◬ Volkbewimmelt , adj . u. adv . von Volk in wimmelnder Menge bedeckt, bewohnt. — durchs volkbewimmelte Städtchen, Sonnenberg.

Volkdurchbrauset

Campe

◬ Volkdurchbrauset , adj . u. adv . vom Volke, von der Menge durchbrauset. — und volkdurchbrauseten Städten. Sonnenberg.

volkekīn

KöblerMnd

volkekīn , N. Vw.: s. völkeken*

volkelech

Lexer

volke·lech

volkelech stn. BMZ dem. u. coll. zu volc: geringes volk Berth. 84,25. 397,18. 479, 5. 12 ;

volkelîn

Lexer

volk·elin

volkelîn stn. BMZ dem. zu volc: kleines, geringes volk, plebicola Dfg. 441 c . Diem. 147,21. Berth. 83,23. völklîn Leseb. 921, 24. gemein vö…

Volkelt

Meyers

volk·elt

Volkelt , Johannes , Philosoph, geb. 21. Juli 1848 in Lipnik (Galizien), studierte in Wien, Jena und Leipzig, habilitierte sich 1876 in Jena…

volkelīn

KöblerMhd

volke·līn

volkelīn , st. N. nhd. „Völklein“, kleines geringes Volk, Pöbel ÜG.: lat. plebecola Gl Q.: Lei, Cranc (FB volkelīn), Berth, Chr, Gl, JJud (1…

volken

DWB

vol·ken

volken , verb. , bevölkern: weil die Römer ... Senogallien mit römischen einwohnern zu volcken vorhatten Lohenstein Arminius 1, 775 a ; anvo…

Volkens

Meyers

volk·ens

Volkens , Georg , Botaniker und Reisender, geb. 13. Juli 1855 in Berlin, studierte daselbst und in Würzburg Naturwissenschaften, besonders B…

volk als Zweitglied (30 von 478)

pāwesvolk

KöblerMnd

*pāwesvolk , N. nhd. „Papstvolk“, Geistliche der römisch-katholischen Kirche Hw.: s. pāwesvölkesken E.: s. pāwes (1), volk

Fußvolk

RDWB1

Fußvolk n простой народ, простой люд, соль земли идиом. , простые смертные, обычные люди, простые люди, простой человек (как обобщение)

Aantvolk

MeckWBN

Wossidia Aantvolk n. koll. Enten: dat Ahntvolk Fauder ... gewen Camm. Reg. 134.

Abendvolk

Adelung

abend·volk

Das Abendvolk , des -es, plur. die -völker, ein Volk, welches gegen Westen oder Abend wohnet; am häufigsten im Plural.

ACKERBAUVOLK

DWB2

ackerbau·volk

DWB2 ACKERBAUVOLK n. DWB2 ( vorwiegend ) ackerbau treibendes volk: DWB2 1852 in zwei lebensrichtungen, in ackerbauvölker und hirtenvölker Ha…

allerweltvolk

DWB2

aller·weltvolk

allerweltvolk n. : ⟨1813⟩ wenn wir unsere sprache aus allen sprachen brauen: so bedenke man, daß .. wir ein allerweltvolk sind, ein kosmopol…

Alpvolk

Campe

alp·volk

Das Alpvolk , des — es, Mz. die — völker, ein Volk, das auf oder zwischen den Alpen wohnt; das Alpenvolk.

Amtsvolk

DRW

amts·volk

Amtsvolk Beamtete (?), Handwerker (?) im Troß 1474 FRAustr. 46 S. 317 Faksimile

Anbetervolk

Campe

anbeter·volk

○ Х Das Anbetervolk , des — es, o. Mz. verächtlich für die Anbeter, schmachtende, leidenschaftsvolle Liebhaber. »Wir brachten die Kunst, das…

Arbeitsvolk

DRW

arbeits·volk

Arbeitsvolk von allen arbeitsfolck und dachhureren 1559 KlArchRhProv. I 122 Faksimile arbeydesfolck 1600 Mensing

arbēdesvolk

KöblerMnd

arbēdesvolk , N. nhd. „Arbeitsvolk“, Arbeitsleute, Dienstleute E.: s. arbēt, volk W.: s. nhd. Arbeitsvolk, N., Arbeitsvolk, DW2 3, 224? L.: …

Arimaspenvolk

GWB

arimaspen·volk

Arimaspenvolk [ Ameisen: ] Gold, wir hatten viel gesammelt .. | Das Arimaspen-Volk [Der Arimasp dort GWB 15 2 ,44 Var ] hat’s ausgespürt, | …

Aufbotvolk

DRW

aufbot·volk

Aufbotvolk waffenfähige Untertanen die ... ritterschafft samt ihrem aufbot-volck 1689 Valvasor,Krain IV 1 S. 45 Faksimile Valvasor,Krain IV …

Aufwieglervolk

Campe

aufwiegler·volk

○ Das Aufwieglervolk , des — es, d. Mz. ungew. aufwieglerische Menschen; verächtlich. — — Gebt keinem Aufwieglervolk Gehör. — — Schiller.

Austvolk

MeckWB

aust·volk

Wossidia Austvolk n. gleich Austlüd' ( s. d. ) Krohn Ged. 43.

Außervolk

DRW

Außervolk unbefugte Fremde dieweil sich das vsseruolck vngeburlicher weiß mit laub und bauung holen vß dem waldt pflege zehalten 1551 Grebel…

Backvolk

MeckWB

back·volk

Wossidia Backvolk n. die Matrosen, so benannt, weil sie sich nur auf dem Vorderdeck ( Back 3 5) aufhalten dürfen: dat Backvolk hürt nich up …

bauersvolk

DWB

bauer·s·volk

bauersvolk , n. turba rustica: Opitz 1, 104 ; drauf sehr viel gelds löset er von bauersvolk, alten und jungen. H. Sachs II. 4, 40 d .

Bauervolk

Adelung

bauer·volk

Das Bauervolk , des -es, plur. car. S. Adelung Bauersleute .

Ableitungen von volk (9 von 9)

bevolken

DWB

bevolken , frequentare, bevölkern, franz. peupler: eine stadt, die mit allerhand gesindlin bevolkt war. Zinkgr. 391, 15 ; nachdem aber die R…

bevolkung

DWB

bevolkung , f. Lohenst. Arm. 2, 756 .

entvolken

DWB

entvolken , depopulari, nnl. ontvolken, gebildet wie bevolken, heute aber dem folgenden gewichen.

unvolk

DWB

unvolk , n. , schlimmes volk, gesindel (un IV B). mhd. unvolc; H. Seuse d. schr. 372, 22 B. vgl. DWB undiet . als alt, aber brauchbar bei Ca…

unvolklich

DWB

unvolklich : Fr. L. Jahn (1818) briefe 17; werke 2, 674 E. vgl. DWB unnational . —

urvolk

DWB

urvolk , n. , gegen ende des 18. jhs. gebildet, als neubildung bei Campe, volk mit ur- C 4 c; ' ursprüngliches volk, stammvolk, ureinwohner,…

urvolklich

DWB

urvolklich , adj. : deutsch ist u. in höchster bedeutung Fr. L. Jahn 2, 503 E. —

volke

LW

volke, n. = LW volk.