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Becker

mhd. bis sprichw. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
Anchors
24 in 14 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
56
Verweise raus
23

Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Becker

Bd. 1, Sp. 451
Becker, Karl Ferd., Sprachforscher, geb. im Trier'schen 1775, gest. 1849, studierte zuerst Theologie, dann Medicin, prakticirte als Arzt in Höxter, seit 1815 in Offenbach. An letzterem Ort gründete er 1823 eine Erziehungsanstalt in seinem Hause, und jetzt erst, durch den Sprachunterricht angeregt, unterzog er sich philosophischen Sprachforschungen, deren Resultate er in mehreren Schriften niederlegte, und wodurch er bald zu großem Ruf gelangte. „Organism der Sprache” 1827; „Ausführliche deutsche Grammatik” 2. Aufl. 1842; „Das Wort in seiner organischen Bedeutung” 1833; „Lehrbuch des deutschen Styls”.
608 Zeichen · 8 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    beckerstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    becker stm. becker. Diefenb. gl. 214.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    beckerM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    becker , M. Vw.: s. beckære*

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bècker

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Bècker , S. Adelung Bäcker .

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Becker

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +9 Parallelbelege

    Becker , Karl Ferd., Sprachforscher, geb. im Trier'schen 1775, gest. 1849, studierte zuerst Theologie, dann Medicin, pra…

  5. modern
    Dialekt
    Beckerm.

    Lothringisches Wb.

    Becker , Beck [bèkər fast allg.; bèk, Pl. –ən Pfb. Ri. Mtsh. ] m. Bäcker: ’t as besser zum B. gâng, eweï zum Dokter Si. …

  6. Sprichwörter
    Becker

    Wander (Sprichwörter)

    Becker Es bleibt bei Matz Becker's Urtheil. Wenn man etwas bei dem alten Herkommen lässt. Unter diesem Urtheil ist ein s…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit becker

143 Bildungen · 70 Erstglied · 72 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von becker 2 Analysen

be- + ck + -er

becker leitet sich vom Lemma ck ab mit Präfix be-, mit Suffix -er.

Alternativen: beck+-er

Zerlegung von becker 2 Komponenten

bec+ker

becker setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

becker‑ als Erstglied (30 von 70)

Beckerath

Meyers

becke·rath

Beckerath , Hermann von, deutscher Politiker, geb. 13. Dez. 1801 in Krefeld, gest. daselbst 12. Mai 1870, stammte aus einer bescheidenen Men…

Becker, Aug

DWBQVZ

becker·aug

--- des rabbi vermächtniß. Berlin 1866—67. VI. (3 abt., je 2 bde. ). ---

beckerbrêf

MNWB

becker·bref

° ~beckerbrêf Vertrag über die Tätigkeit des hûsbecker 1 (Büttner Hannover 60). —

Beckerchnëcht

Idiotikon

Beckerchnëcht Band 3, Spalte 727 Beckerchnëcht 3,727

beckergasse

DWB

becker·gasse

beckergasse , f. platea pistorum: und liesz im des tags ein leblin brot geben aus der beckergassen. Jer. 37, 21 .

Beckergewerk

Campe

becker·gewerk

Das Beckergewerk , des — es, Mz. die — e, das Gewerk, die Inung der sämmtlichen Beckermeister eines Ortes.

beckergilde

MNWB

becker·gilde

° beckergilde , f. , Bäckerzunft, b. hebben Amtsgerechtigkeit besitzen, b. (ge)winnen die Amtszugehörigkeit erwerben.

beckerin

DWB

beck·erin

beckerin , f. pistrix: ewre töchter aber wird er nemen, das sie apotekerin, köchin und beckerin seien. 1 Sam. 8, 13 . vgl. sträubleinbacheri…

beckerisch

DWB

becke·risch

beckerisch , pistorius: schererische schwegler, beckerische ohrenfidler. Fischart groszm. 88 .

Becker, Karl Ferd

DWBQVZ

Becker, Karl Ferd. *1775 Lieser/Mosel †1849 Offenbach ( ? ).

becker als Zweitglied (30 von 72)

bûtenbecker

MNWB

buten·becker

bûtenbecker , m. , der außerhalb des Amts stehende Bäcker; der Bäcker außerhalb der Stadt, vom Lande.

Gëlbecker

Idiotikon

Gëlbecker Band 2, Spalte 294 Gëlbecker 2,294

hāverbecker

MNWB

haver·becker

° hāverbecker, m. , (nur in alter Zeit, 13., 14. Jhd., als Name, Bremen, Rostock) Haferbrotbäcker. —

hipkenbecker

MNWB

° hipkenbecker (hüpken-) , m. , Bäcker von kleinem Gebäck, Straßenbäcker, als Schimpfwort (SL 6), vgl. das folgende

hüpkenbecker

KöblerMnd

hüpkenbecker , M. Vw.: s. hipkenbeckære*

hāverbecker

KöblerMnd

hāverbecker , M. Vw.: s. hāverbeckære*

hēmbecker

KöblerMnd

hēmbecker , M. Vw.: s. hēmbeckære*

inbecker

KöblerMnd

inbecker , M. Vw.: s. inbeckære*

in(ne)becker

MNWB

inne·becker

in(ne)becker (-begker) , m. , Hausbäcker, Bäcker der dem Amt nicht angehört.

ipkenbecker

MNWB

° ipkenbecker = ° hipkenbecker, s. d.

krȫpelbecker

MNWB

kroepel·becker

krȫpelbecker , kröppel- „pistillarius” (Hamb. dt.-lat. Gl.), „cerastus” (Dief. nov. 37 [S. 86a]).

kröppelbecker

KöblerMnd

kröppelbecker , M. Vw.: s. krȫpelbeckære*

krȫpelbecker

KöblerMnd

krȫpelbecker , M. Vw.: s. krȫpelbeckære*

Küchelbecker

Wander

kuechel·becker

Küchelbecker Wo es viel Küchelbecker hat, da isset man desto mehr Kuchen. – Lehmann, 807, 19.

kōkenbecker

KöblerMnd

kōkenbecker , M. Vw.: s. kōkenbeckære*

kůkenbecker

KöblerMnd

kůkenbecker , M. Vw.: s. kōkenbeckære*

Losbecker

Campe

los·becker

Der Losbecker , — s, Mz . gl. im N. D. ein Becker, welcher loses, d. h. lockeres weißes Weizenbrot, Semmeln  bäckt; ein Weißbekker , zum Un…

Ableitungen von becker (1 von 1)

becker(e)

MNWB

~becker(e) , -backer , m. , 1. Bäcker ohne eigenes Geschäft der nur fertigen Teig gegen Lohn backen darf (: vê[i]lebecker, vgl. hê[i]m-, in[…